DE715550C - - Google Patents
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- DE715550C DE715550C DENDAT715550D DE715550DA DE715550C DE 715550 C DE715550 C DE 715550C DE NDAT715550 D DENDAT715550 D DE NDAT715550D DE 715550D A DE715550D A DE 715550DA DE 715550 C DE715550 C DE 715550C
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/42—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
- H04Q3/52—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements
- H04Q3/525—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements using tubes in the switching stages
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Herstellung von Fernsprechverbindungen in
einer Selbstanschlußfernsprechanlage über Elektronen- oder Entladungsstrecken zwischen
verschiedenen Leitungen, beispielsweise von '.Peil nehmer leitungen nach Verbindungsleitungen,
oder umgekehrt.
Es ist* bekannt, bei der Herstellung von Fernsprechverbindungen Entladungsstrecken
zu verwenden. Die Entladungsstrecken werden gewöhnlich dazu benutzt, um Schaltapparate,
wie Relais und Anrufsucher, zu steuern ; die Verbindungen zwischen verschiedenen
Leitungen . aber werden über diese Schalt'S apparate hergestellt. Bei anderen bekannten
Anlagen werden Fernsprechverbindungen über Entladungsstrecken hergestellt, wobei Schaltapparate,
wie Relais und Wähler, überflüssig werden. Eine. Verbindung zwischen verschiedenen
Leitungen wird dabei augenblicklich hergestellt, weil keine Kontaktarme oder Relaiskontakte
beeinflußt zu werden brauchen, was immer einen gewissen Zeitaufwand bedingt.
Bei diesen bekannten Anlagen ist es jedoch nur möglich, Verbindungen in einer Richtung über Entladungsstrecken herzustellen.
Der Zweck der Erfindung ist, solche Anlagen zu verbessern ' und mit einfachen Mitteln ermöglichen, daß Verbindungen iri
beiden Richtungen über dieselben Entladungsstrecken hergestellt werden können. Dies
wird dadurch erreicht, daß jede der beiden zu einer anrufenden Leitung gehörenden
Sprechadern über einen Widerstand an eine Stromquelle angeschlossen ist, deren Spannung
von der Spannung an den entsprechenden Drähten einer auszuwählenden Leitung verschieden, ist, und daß jede der anrufenden
Sprecliadern mit- ihrem Endpunkt an Elek-,
trorlen einer Mehrzahl von Entlad.ungsstrecken
angeschlossen äst, deren andere Elektroden • an.entsprechende Sprechadern der auszuwählenden
Leitungen angeschlossen sind.
Die Erfindung soll an Hand der beigefügten~:
Zeichnung näher beschrieben'werden, die^in·.
Beispiel für die Anwendung der Erfind|||g;k
bei einem Selbstanschlußamt zeigt. ""■%%
■Der Teilnehmer A1 ist über eine zweidrähtige
Leitung AL1, AL2 an ein Fernsprechamt
in angeschlossen. Auf dem Amte ist jeder der
Drähte mit seinem Endpunkt in Vielfachschaltung an Elektroden ι einer Anzahl von
Entladungsstrecken U1 bzw. U2 angeschlossen,
deren andere Elektroden 2 an je eine unter mehreren zweidrähtigen Verbindungsleitungen,
z. B. FL1, FL2, innerhalb des Amtes angeschlossen
sind. Nach der Erfindung ist jeder der beiden Zweige der Teilnehmerleitung außerdem an Anschlußpunkten 5 und 6
über einen Widerstand T1 bzw. r2 mit den beiden
Polen einer Batterie, verbunden. In jedem Zweig der Teilnehmerleitung liegt ein Widerstand
rs bzw. r4, dem ein Kondensator C1 bzw.
C2 parallel geschaltet ist, zwischen der Elektrode
ι und dem Anschlußpunkt 5 bzw. 6. Die
beiden Zweige der Verbindungsleitung FL1,
FL2 sind ebenfalls über Widerstände r5, re an
die beiden Pole einer Batterie E2 angeschlossen.
Die Spannung dieser Batterie E2 ist von der der Batterie E1 verschieden. Der Spannungsunterschied E2-E1 ist so gewählt, daß er nicht
zum Zünden der Entladungsstrecken der Röhren CZ1, U2 genügt. Zwischen den beiden Elektroden
ι und 2 jeder Entladungsstrecke ist ein Gitter 3 angebracht, welches an eine Bezeichnungsleitung
ML angeschlossen ist.
Bei einem Aufbau einer Verbindung durch den Teilnehmer A1 wird durch Abheben des
Sprechhörgeräts ein Stromkreis über dieTeilnehmerleitung
AL1, AL2 und die Widerstände
T1, r2 geschlossen. Wenn der Widerstand
der Teilnehmerleitung nicht den gewünschten Wert hat, kann zweckmäßig ein Widerstand mit parallel geschaltetem Kondensator
auch zwischen dem Teilnehmergerät und Anschlußpunkt 5 bzw; 6 eingeschaltet werden.
Der Strom durch den Widerstand. T1 verursacht
einen Spannungsabfall, so daß die Spannung am Anschlußpunkt 5 zwischen der Batterie
und der Teilnehmerleitung AL1 sinkt. Der Widerstand rl wird so gewählt, daß
dieser Spannungsabfall genügt, um den Spannungsunterschied zwischen der Teilnehmerleitung
AL1 und der Verbind'ungsleitung FL1 auf die Zündspannung für eine der
Entladungsstrecken U1 zu erhöhen. Da die beiden Zweige der Teilnehmerleitung in Vielfachschaltung
mit mehreren Paaren von Entladungsstrecken verbunden sind, müssen Vorkehrungen getroffen sein, um nur eine Verbindung
zwischen dem Teilnehmerleitungszweig AL2 undi dem entsprechenden Zweig FL2
einer freien Verbindungsleitung zu sichern, Entladungsstrecken mit verschiedener Zündspannung
können deshalb beispielsweise in gleicher Weise für beide Zweige jeder der ■Verschiedenen Teilnehmerleitungen vorgesehen
psein. Es kann auch dafür gesorgt sein, daß das Zünden einer Entladungsstrecke U1 'das
Zünden der entsprechenden Entladungsstrecke U2 bewirkt, beispielsweise dadurch, daß die
Spannung — F2 an den entsprechenden Verbindungsdraht
FL2 erst angeschlossen wird, nachdem die Entladungsstrecke U1 gezündet
hat und die Leitung FL1 stromführend geworden
ist. Nachdem die Strecken U1 und U2
gezündet haben, ist die Verbindung zwischen der Teinlehmerleitung und einer Verbindungsleitung
auf dem Amte vollendet. Der entstehende Strom verändert das Potential auf dem Drahte FL1 in solcher Weise, daß keine
andere Teilnehmerleitung an dieselbe Verbindungsleitung angeschlossen werden kann.
Der Strom durch .den Widerstand r2 erhöht
also die Spannung an der Elektrode 1 und an den mit dieser vielfachgeschalteten Elektroden
in so hohem Maße, daß keine der Entladungsstrecken, zu denen diese Elektroden gehören,
zünden kann. Derselbe Strom verursacht auch im Widerstand r5 einen Spannungsabfall,
der die Spannung an der Elektrode 2 und an den mit dieser vielfachgeschalteten
Elektroden so herabgesetzt, daß keine andere ■der z,ur Verbindungsleitung FL1 gehörenden
Entladungsstrecken zünden kann. Auf diese Weise erfolgt also eine unmittelbare Besetztkennzeichnung.
Der Schaltungsverlauf bei einem Anruf zum Teilnehmer A1 vom Amte aus spielt sich
dagegen wie folgt ab: Ein bei einem Anruf von einem eine Verbindung mit dem Teilnehmer
A1 suchenden Teilnehmer durch numerische Stromstöße betätigter, an die Verbindungsleitung
angeschlossener Speicher o. dgl. bezeichnet in gewöhnlicher Weise über LeitungeniiL
dasjenige Paar von Entladungsstrecken entsprechend U1, U2, daß eine anrufende,
in der geschilderten Weise belegte Verbindungsleitung mit der gewünschten Teilnehmerleitung
verbindet. Über die Kennzeichnungsleitungen ML wird das Potential am Gitter 3 der Entladungastrecken so verändert,
daß diese zünden. Diese Kennzeichnung besteht nur für einen kurzen' Augenblick. Ein
Anruf signal zum Teilnehmer A1 kann dadurch übertragen werden, daß Kippschwingungen
in den Entladungsstrecken U1, U2 erzeugt
werden oder daß eine passende Anrufstromquelle an die Verbindungsleitung angeschaltet
wird. Die Verbindung kann auch von einer Verbindung'sleitung aus nach einer Teilnehmerleitung
durch eine Änderung des Po-
tentials an. den Zweigen der Verbindungsleitung und gleichzeitige Änderung des Gitterpotentials
in den entsprechenden Entladungsstrecken hergestellt werden. Das Zünden der Entladungsstrecken wird dabei durch
Zusammenwirkung der beiden Potentialänderungen bewirkt.
Claims (5)
- Patentansprüche:ίο i. Anordnung zur Herstellung . vonFernsprechverbindungen in einer Selbstanschlußfernsprechianlage über Elektronenoder Entladungsstrecken zwischen verschiedenen Leitungen, beispielsweise von Teilnehmerleitungen nach Verbindungsleitungen oder umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden zu einer anrufenden Leitung gehörenden Sprechadern (AL1, AL2) über einen Widerstand (/υ ri) an eine Stromquelle angeschlossen ist, deren Spannung (~\-L\, —- Zf1) von der Spannung (+Ii2) — F2) an den entsprechenden Drähten (PL1) FL2) einer auszuwählenden Leitung verschieden ist, und, daß jede der anrufenden Sprechadern mit ihrem Endpunkt an Elektroden (1) einer Mehrzahl von Entladungsstrecken (U1 bzw. U2) angeschlossen ist, deren andere Elektroden (2) an entsprechende' Sprechadern der auszuwählenden Leitungen angeschlossen sand.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (V1, r2) so bemessen sind, daß die bei einem zwecks Aufbau einer Verbindung erfolgenden Schleifenschlu.sses über die Widerstände entstehende Spannung eine solche Erhöhung des Spannungsunterschiedes ζ wichen einander entsprechenden Drähten der verschiedenen Leitungen bewirkt, daß zwei zwischen diesen Leitungen befindliche Entladungsstrecken (U1, U2) zünden.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch > gekennzeichnet, daß ein einem Kondensator (C1, C2) parallel geschalteter Widerstand (T31Ti) in jeden Zweig einer Leitung, z. B. einer Teilnehmerleitung, zwischen die Anschlußpunkte (5, 6) der Leitung an die Batterie und die Elektroden (1) der Entladungsstrecken (U1, U2) eingeschaltet ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsunterschied zwischen je einem Draht (AL1, AL2) einer anzurufenden Leitung, z. B. einer Teilnehmerleitung, und dem entsprechenden Draht (FL1, FL2) einer anrufenden Leitung, z. B. einer Verbindungsleitung, so gewählt ist, daß bei einem Verbindungsaufbau zu der anzurufenden Leitung die zwischen den Leitungen liegenden Entladungsstrecken (U1, U2) durch Erhöhung der Ionisierung der Entladungsstrecken, beispielsweise durch Änderung des Potentials an Steuergittern (3) der Entladungsstrecken, gezündet werden.
- 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Verbindungsaufbau zu einer Leitung außer der Änderung des Gatterpotentials auch eine solche gleichzeitige Änderung der Spannung an der anrufenden Leitung bewirkt wird, daß der Spannungsunterifchied zwischen den Leitungen wächst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE2212177X | 1936-11-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE715550C true DE715550C (de) |
Family
ID=20424982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT715550D Active DE715550C (de) | 1936-11-14 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2212177A (de) |
| DE (1) | DE715550C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968686C (de) * | 1951-02-23 | 1958-03-20 | Automatic Telephone & Elect | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen |
-
0
- DE DENDAT715550D patent/DE715550C/de active Active
-
1937
- 1937-11-09 US US173697A patent/US2212177A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968686C (de) * | 1951-02-23 | 1958-03-20 | Automatic Telephone & Elect | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2212177A (en) | 1940-08-20 |
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