DE71574C - Repetitionsmechanik für Pianinos - Google Patents
Repetitionsmechanik für PianinosInfo
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- DE71574C DE71574C DENDAT71574D DE71574DA DE71574C DE 71574 C DE71574 C DE 71574C DE NDAT71574 D DENDAT71574 D DE NDAT71574D DE 71574D A DE71574D A DE 71574DA DE 71574 C DE71574 C DE 71574C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/16—Actions
- G10C3/24—Repetition [tremolo] mechanisms
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Repetitionsmechanik für Pianos, bei welcher an dem an der Hammernufs
befestigten Gegenfänger ein Fängerglied gelenkig angebracht ist, welches besonders den
Zweck hat, ein Abfangen des Hammers nach dem Anschlag durch die Stofszunge in der
Weise zu vermitteln, dafs störende Bewegungen des Hammers ausgeschlossen werden und eine
aufserordentlich präcise Repetition der Mechanik gesichert ist. Dieses Fängerglied dient gleichzeitig
auch als Angriff für die andererseits an der Stofszunge befestigte Feder, so dafs die
Stofszunge nach dem Tastenanschlag durch diese Feder, sowie das gelenkige Fängerglied
mit der Hammernufs in Eingriff gebracht wird.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Mechanik bei gehobener Taste, d. ti. mit abgefallenem Hammer, und
Fig. 2 bei angeschlagener Taste und abgefangenem Hammer.
Der an der Hammernufs a in geeigneter Weise zu befestigende Gegenfänger b nimmt
nach der Erfindung ein um einen Gelenkstift drehbares Fängerglied c auf, welches durch
eine Stellpuppe d auf einen bestimmten Ausschlag fein eingestellt werden kann. Die vordere,
der Stofszunge zugekehrte und mit Belag versehene Fläche dieses Fängergliedes ist derart
gekrümmt bezw. ausgehöhlt, dafs es den entsprechend gewölbten Kopf e1 der Stofszunge e
klauenartig fafst, sobald die Auslösung derselben erfolgt ist. Hierdurch soll ein Nachschwingen
oder Schmettern des Hammers vollkommen ausgeschlossen sein, ohne dafs hierbei ein hartes Abfangen desselben bewirkt
wird.
Das Fängerglied c trägt die Oese f, in welche das gekrümmte Ende der Feder g eingehakt
ist, die andererseits am unteren Ende der Stofszunge e befestigt ist.
In dieser Anbringung dient sonach die Feder g einem dreifachen Zweck, nämlich die
Stofszunge unter die Hammernufs und das Fängerglied c zum Abfangen der Stofszunge
gegen den Kopf derselben zu drücken und endlich durch die Anbringung des Fangergliedes
c an dem Gegenfänger b den Abfall des Hammers zu vermitteln.
Die Stofszunge e ist nach der Darstellung zweitheilig und der den Kopf e1 tragende
Theil mit der eigentlichen in die Hammernufs greifenden Stofszunge e gelenkig, aber durch
eine Stellschraube e'2 feststellbar verbunden. Diese Form der Stofszunge ist für die Erfindung
nicht erheblich; wesentlich ist nur die Ausbildung des Kopfes e1 in der Weise, dafs
die Stofszunge von dem klauenartigen Fängergliede c des Gegenfängers gefafst werden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Repetitionsmechanik für Pianos, bei welcher an dem an der Hammernufs (a) befestigten Gegenfänger (b) ein klauenartiges Fängerglied (c) gelenkig angebracht ist, welches durch seine Verbindung mit der Stofszunge (e) mittelst der Feder (g) das Abfangen der Stofszunge und des Hammers nach dem Tastenanschlag, sowie das Eingreifen der Stofszunge in die Hammernufs sichert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71574C true DE71574C (de) |
Family
ID=344866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71574D Expired - Lifetime DE71574C (de) | Repetitionsmechanik für Pianinos |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71574C (de) |
-
0
- DE DENDAT71574D patent/DE71574C/de not_active Expired - Lifetime
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