DE716253C - Verfahren zur Regelung der Gradation bei der photographischen Farbentwicklung - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Gradation bei der photographischen Farbentwicklung

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DE716253C
DE716253C DEK154144D DEK0154144D DE716253C DE 716253 C DE716253 C DE 716253C DE K154144 D DEK154144 D DE K154144D DE K0154144 D DEK0154144 D DE K0154144D DE 716253 C DE716253 C DE 716253C
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DE
Germany
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color
developer
gradation
coupling
density
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Expired
Application number
DEK154144D
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English (en)
Inventor
Dr Karl Schinzel
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Kodak GmbH
Original Assignee
Kodak GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/29Development processes or agents therefor
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
L·.
η -
AUSGEGEBEN AM
15. JANUAR 1942
J \ Vt:
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KXASSE|57b GRUPPE 1813
K 154144 IVa(S? b
Dr. Karl Schinzel in Zürich, Schweiz,
ist als Erfinder genannt worden.
Patentiert im Deutschen Reich vom 9. Mai 1937 an Patenterteilung hekanntgemacht am 18. Dezember 1941
Die Erfindung betrifft ein Verfahreil zur Regelung der Gradation bei der farbigen Entwicklung photographischer Bilder in HaIogensilberschichten. Dieses Verfahren 'erweist S sich als besonders wertvoll bei der Herstellung von Mehrfarbenbildern, die sich aus mehreren auf demselben Schichtträger vereinten Teilfai'benauszügen zusammensetzen und bei' denen die Teilfarbenbilder nacheinander farbig entwickelt werden.
Ein solches Verfahren ist beispielsweise in dem Patent 616 941 beschrieben. Die Bilder können negativ entwickelt werden,· es wird dazu nach der Schwarzweißentwicklung und Fixierung aller Schichten das Negativsilber in lichtempfindliches Silbersalz zurückverwandeTt und dieses jeweils nur meiner Teilschicht wiederbelichtet und farbig entwickelt. Entsprechendes gilt für die farbige Umkehrentwicklung aus dem restlichen Halogensilber, das nach der ersten Schwarzweißentwicklung in den Schichten verbleibt. Die getrennte Belichtung und Farbentwicklüng wird dabei durch Filterfärbungen oder Siensibilisieruingen in dem MehrscMchtenmaterial ermöglicht, welche der Einwirkung der vorangehenden Behandlungsbäder widerstehen.
Beim Verfahren der Erfindung können die verschiedensten Arten von Farbentwicklern verwendet werden. Darunter fallen die farbkuppelnden Entwickler, die neben der eigentlichen Entwicklersubstanz eine Farbkomponente enthalten, ferner die einheitlichen Direktfarbentwickler, bei denen der. Färbstoff aus zwei oder mehreren Molekülen der

Claims (1)

  1. 716203
    Entwicklersubstanz entstellt, und ferner die Leukofarbstofiientwickler, bei denen die Leukostufen beispielsweise von Küpenfarbstoffen einschließlich Indigofarbstoiffen als Entwicklersubstanzen dienen.
    Bei den angegebenen Entwicklungsverfahren kann erfindungsgemäß die Dichte oder Gradation der einzelnen Farbstoffbilder aufeinander abgestimmt werden, d. h. die Gradation wird in den Schichten verringert, welche die größte Farbdichte ergeben -würden; die Dichte der Teilbilder in diesen Schichten wird also der Dichte in der Schicht oder in den Schichten mit geringer Gradation des
    ig Farbbildes angeglichen. Zu diesem Zweck werden den Tarbcntwicklern andere, nicht farbig entwickelnde oder kuppelnde Entwicklersubstanzen zugesetzt, wodurch die Gradation des betreffenden Farbstoifübildes verringert wird. Die Mengen der verwendeten Substanzen richten sich nach deren Entwicklungsvermögen bzw. nach dem Kupplungsvermögen der einen und nach dem Maß der angestrebten Gradationsverminderung.
    Ji5 Ein Beispiel für einen solchen Farbentwickler ist das folgende:
    L ö sung Λ
    Wasser 900 ecm
    Natriumsulfit 10 g
    Diäthyl-p-phenylendiaminhydiOchloiid 2 g
    Natriumcarbonat 40 g
    Kaliumbromid 2,5 g
    Monobenzyl-p-aminophenolhydrochlorid 0,5 g Lösung B
    2, 4-Dichlor-a-naphthol 1,5 g
    Natriumhydroxyd 3 g
    Wasser aufgefüllt auf 100 ecm
    Zum Gebrauch wird Lösung B zu Lösung A zugesetzt, wobei eine Gesamtmenge von etwa 11 Entwickler entsteht. In diesen Lösungen stellt das Monobenzyl-p-aminophenolhydrochlorid den nicht kuppelnden Entwickler und das Diäthyl-p-phenylendiamin den kuppelnden Entwickler dar, während das 2.4-D1-chlor-a-naphthol die Farbkomponente ist.
    Selbstverständlich können die Mengenverhältnisse, insbesondere der Entuicklersubstanzcη und der Farbkomponenlcn in Hinsicht auf die erwünschte Wirkung weitgehend abgeändert werden. Ebenso können auch andere Enlwicklersubstanzen oder Farbkomponenten ; Verwendung linden.
    1 \\ τ 1·: .\ τ α χ s r κ υ c Ii:
    Verfahren zur Regelung der Gradation ; bei "der photographischen FarbenUvicklung, insbesondere bei der aufeinanderfolgenden farbigen Entwicklung mehrerer auf demselben Schichtträger vereinter Teilfarbenauszüge in Halogensilberschich- f ten, dadurch gekennzeichnet, daß einfarbbildcnder oder farbkuppelndcr Entwickler mit einem Zusatz eines nicht farbbildenden Entwicklers für die Erzeugung der Teilbilder verwendet wird. η
DEK154144D 1936-05-09 1937-05-09 Verfahren zur Regelung der Gradation bei der photographischen Farbentwicklung Expired DE716253C (de)

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