DE717190C - Strahlungskessel, insbesondere fuer Kohlenstaubfeuerung - Google Patents
Strahlungskessel, insbesondere fuer KohlenstaubfeuerungInfo
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- DE717190C DE717190C DEK150970D DEK0150970D DE717190C DE 717190 C DE717190 C DE 717190C DE K150970 D DEK150970 D DE K150970D DE K0150970 D DEK0150970 D DE K0150970D DE 717190 C DE717190 C DE 717190C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B21/00—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically
- F22B21/005—Water-tube boilers of vertical or steeply-inclined type, i.e. the water-tube sets being arranged vertically or substantially vertically involving a central vertical drum, header or downcomer
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Description
- Strahlungskessel, insbesondere für Kohlenstaubfeuerung Die Erfindung bezieht sich auf einen Strahlungsdampfkessel, insbesondere für Kohlenstaubfeuerung, mit mehreren Brennräumen und mit einer Obertrommel und einer darunterliegenden Untertrommel,- die unmittelbar miteinander durch Steig- und Fallrohre verbunden sind und zwischen den Brennräumen liegen. Derartige Kessel haben sich in der Praxis an sich bewährt. Sie erfordern jedoch eisten erheblichen Aufwand an Baustoffen, Platz und Raum, der ihre Wirtschaftlichkeit wesentlich herabmindert. Dies ist im wesentlichen darin begründet, daß die durch die Strahlungsrohre auf die Wandungen der Brennkammer - verteilte Kesselheizfläche die Größe des Feuerraumes und damit auch die Größe der Kesselummantelung; der Trommeln usw. bestimmte.
- Hierin werden nach der Erfindung wesentlich bessere Verhältnisse dadurch geschaffen, daß Gruppen der Ober-- und Untertrommel unmittelbar verbindenden Steigrohre je einen stehenden zylindrischen Brennraum in der Weise umschließen, daß ihre Mittelteile die zylindrische Wand auskleiden, ihre unteren Teile den Boden des Brennraumes und ihre oberen Teile. teilweise mit einer U-förmigen Abbiegung, die Berührungsheizfläche bilden. Die Verteilung der Heizfläche auf mehrere Feuerräume in dieser Form führt zu einer wesentlich kleineren Gesamtfeuerraumgröße und damit zu 'kleinerem Raum- und Platzbedarf sowie geringerer Kesselummantelung. Gleichzeitig «erden die Feuerräume in ihrer Tiefe gering, so daß die Strahlungsrohre ohne Z«zschenschaltung von Sammlern o. dgl. die Unter- und die Obertrommel unmittelbar verbinden k ännen. Schließlich «wird auch die Breitenausdehnung des Kessels gering, und man kommt daher mit kleinen Kesseltrommeln aus. Dieser Gewinn wird dadurch vergrößert, daß die Unter- und die Obertrommel; wie an sich bekannt, stehend angeordnet werden, weil bei diesen auf ihrem ganzen Umfang Kesselrohre eingeführt und somit die Trommeln auf kurze Sammler' zusammengedrängt werden können.
- Gleichzeitig hat der neue Kessel den Vorteil, daß bei verminderten Kesselbelastungen die Beheizung eines oder mehrerer Feuerräume abgestellt werden und dabei in den übrigen Feuerräumen unveränderte Verbrennungsverhältnisse, wie gleiche Verbrennungstemperatur, Bren.nkammerbelastung u. dgl., gut eingehalten werden können. Außerdem können die Brennräume für steigenden oder für fallenden Zug in diesen und gegebenenfalls auch für Könielung der Schlacke oder für flüssigen Schlackenabzug eingerichtet und mittels in Richtung des Feuerungszuges einblasender Brenner .oder am Umfang der Brenn;-kammer angeordneter Brenner ausgerüstet werden, welche eine schraubenförmige Flamme in der Brennkammer erzeugen.
- An sich ist es bei einem Kessel mit Ober-und Untertrommel, die durch die Steigrohre unmittelbar verbunden sind, bekannt, die Steigrohre so zu führen, daß sie Mantel, Decke und Boden eines, gegebenenfalls mehrerer Feuerräume bilden und in ihrem oberen Teii als Berührungsheizfläche dienen. Bei dem bekannten Kessel ist jedoch kein stehender zylindrischer Brennraum vorhanden, soildern die Steigrohre -liegen ebenso wie der unter ihnen angeordnete Rost in einem Winkel zur Waagerechten, so dali eine günstige Raumanordnung nicht gegeben ist und ein Leerlauf des einen oder anderen Feuerraumes nicht möglich war. Ebenso sind Steilrohrkessel bekannt, bei welchen die die Ober-und Untertrommel verbindenden Steigrohre einen Feuerraum umschließen, der durch längs gestellte Kesselrohrreihen in mehrere Brennräume unterteilt ist, oder bei welchen unter Zuhilfenahme von weiteren Trommeln oder Sammlern mehrere Brennräume gebildet sind.
- Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Ab@b. i einen senkrechten Schnitt durch den Kessel nach Linie a-a in Abb. 2, -Abb,2 einen waagerechten Schnitt nach Linie b-b in Abb. i, Abb. 3 einen schematischen ' Schnitt entsprechend dem nach Abb.2 durch einen Kessel abgeähderter Bauart.
- Der Kessel besteht aus der Obertrommel i, welche mit der Untertrommel 2 durch kalt liegende Fallrohre 3 verbunden ist. Von der Untertrommel führen Steigrohre a, die die Brennräume 5 umschließen, zur Obertrommel. jeder Brennraum wird gesondert von einem Kohlenstaubbrenner 6 beheizt. Die Brelmstaubflammen steigen von unten nach oben und bespülen die oberen Enden der Steigrohre ¢, wclclie teils über den Brennratun vorgezogen werden können, um als zusätzliche Kesselber ührungsheizfiäche zwischen Brennkammer und den Dampfüberhitzern 7 zu dienen. Die Brennkammern sind hinter den Rohren von einem Steinmantel e und von einer rechteckigen Kesselummantelung 9 umgeben. Die Räume i o zwischen dem 'Steinmantel 8 und der Ummantelung sind zur Leitung von Verbrennungsluft von einem nicht gezeichneten, über dem Dampfüberhitzer 7 gelegenen Lufterhitzer zu den Brennern 6 ausgenutzt. Die aus der Staubflamme ausfallenden Brennstoffrückstände fallen zwischen den unteren Enden der Rohre q. hüldurch in die ASC1lentrlchter i i. Die Obertrommel i äst durch Dampfabführungsrohre 12 mit dem Dampfraum einer Speisetromme113 verbunden, welche gleichzeitig als Dampfsammeltrommel dient. Der in diese austretende Dampf wird dem Steigrohrsystem durch Frischwasser ersetzt, welches durch die Rohre 14 zur Untertrommel strömt. In der Abb. ist der Grundriß des neuen Kessels bei einem Kessel mit zwei Feuerräumen dargestellt. I' "er Kessel kann jedoch auch mit einer größeren Anzahl von Feuerräumen ausgestaltet werden. 4leispielstveise mit vier Feuerräumen. Die Ausbildung eines solchen Kessels ist schematisch in der Abb. 3 dargestellt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Strahlungsdampfkessel, insbesondere für Kohlenstaubfeuerung, mit mehreren Brennräumen -und mit einer Obertrommel und einer darunterliegenden Untertrommel, die unmittelbar miteinander durch Steig- und Fallrohre verbunden sind und zwischen den Brennräum'en liegen, dadurch gekennzeichnet, daß Gruppen der Ober- und Untertrommel (1, 2) unmittelbar verbindenden Steigrohre (q.) je einen stehenden zylindrischen Brennraum (5) in der Weise umschließen, daß ihre Mittelteile die zylindrische Wand (8) auskleiden, ihre unteren Teile den Boden des Brennraumes und ihre oberen Teile, teilweise mit einer U-förmigen Abbiegung, die Berührungsheizfläche bilden.
- 2. Strahlungsdampfkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Obertrommel (i) und die Untertrommel (2) stehend angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK150970D DE717190C (de) | 1938-06-16 | 1938-06-16 | Strahlungskessel, insbesondere fuer Kohlenstaubfeuerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK150970D DE717190C (de) | 1938-06-16 | 1938-06-16 | Strahlungskessel, insbesondere fuer Kohlenstaubfeuerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE717190C true DE717190C (de) | 1942-02-07 |
Family
ID=7252259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK150970D Expired DE717190C (de) | 1938-06-16 | 1938-06-16 | Strahlungskessel, insbesondere fuer Kohlenstaubfeuerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE717190C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977446C (de) * | 1951-11-11 | 1966-06-23 | Kohlenscheidungs Ges M B H | Schmelzkammerfeuerung fuer Strahlungsdampferzeuger |
-
1938
- 1938-06-16 DE DEK150970D patent/DE717190C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE977446C (de) * | 1951-11-11 | 1966-06-23 | Kohlenscheidungs Ges M B H | Schmelzkammerfeuerung fuer Strahlungsdampferzeuger |
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