DE71817C - Filtrirvorrichtung - Google Patents

Filtrirvorrichtung

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DE71817C
DE71817C DE189271817D DE71817DD DE71817C DE 71817 C DE71817 C DE 71817C DE 189271817 D DE189271817 D DE 189271817D DE 71817D D DE71817D D DE 71817DD DE 71817 C DE71817 C DE 71817C
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filter
tube
tubes
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cell
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DE189271817D
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H. J. E. JENSEN und E. F. G. BUSCH in Hamburg, Schauenburgerstrafse 11
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Publication date
Application filed by H. J. E. JENSEN und E. F. G. BUSCH in Hamburg, Schauenburgerstrafse 11 filed Critical H. J. E. JENSEN und E. F. G. BUSCH in Hamburg, Schauenburgerstrafse 11
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/39Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with hollow discs side by side on, or around, one or more tubes, e.g. of the leaf type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D37/00Processes of filtration
    • B01D37/02Precoating the filter medium; Addition of filter aids to the liquid being filtered

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES.
PATENTAMT
Filtervorrichtung.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein offenes doppelseitiges Zellen- oder Scheibenfilter mit Gegenspülung, bei welchem Asbest- oder Celluloseschichten als Fiitrationsmittel dienen, und der Zweck dieser Erfindung ist, den Durchflufs der zu reinigenden Flüssigkeit in solcher Weise über die gesammte zu Gebote stehende Filterfläche zu vertheilen, dafs ein theilweises Abschwemmen des Filtrationsmittels von einzelnen Filterflächen verhindert wird.
Ein solches Filter ist auf der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt.
In Fig. ι bis 3 ist α ein offenes Gefäfs, in welchem die Filterscheiben oder Zellen c unterhalb der waagrechten Rohre b angebracht sind und deren Hohlräume durch die Oeffnungen c1b1 mit dem Innern der Rohre b in Verbindung stehen. Die zu reinigende Flüssigkeit gelangt über die Rinne d von oben in das Gefäfs a hinein, in welchem sie durch eine den Boden des Gefäfses α nicht völlig erreichende Querwand g gezwungen wird, von unten nach oben zu steigen.
Um nun eine durchweg gleiche Beanspruchung der Filterschichten auf der Oberfläche der einzelnen Zellen herbeizuführen und dadurch Strömungen, welche ein theilweises Fortschwemmen der Cellulose- oder Asbestschichten bewirken, zu verhindern, sowie auch eine gleichmäfsige Ablagerung der letzteren bei Inbetriebnahme des Filters zu ermöglichen, wird der Ausflufs der gereinigten Flüssigkeit in eigenartiger Weise geregelt. Hierzu dienen im wesentlichen die Rohre i, welche in den mit den Zellen c verbundenen Rohren b ruhen. In jedes der beim Ausführungsbeispiel (Fig. 1 und 2) mit einander durch ein Sammelrohr h vereinigten Rohre b ist nämlich ein Rohr i centrisch eingesetzt, welches — über die ganze Länge der Zelle c hinwegreichend — zwischen sich und dem Rohr b einen ringförmigen, gegen das Sammelrohr 7z durch eine Scheibe k abgedichteten Raum läfst. Das Innere des Rohres i steht also mit dem Sammelrohr h in Verbindung, am anderen Ende ist dasselbe jedoch geschlossen und wird hier durch eine Stange zx in einem Steg bx des Rohres b centrisch gelagert. Da nun ein jedes Rohr i an der oberen Seite mit Bohrungen z'1 versehen ist, so verkehren durch letztere auch die Rohre b: sowie die an der unteren Seite der letzteren hängenden Zellen c mit dem Sammelrohr /2. Die Bohrungen
sind von gleicher
Weite und in gleichen Abständen angeordnet, j diejenigen z'1 aber derart vertheilt, dafs der Querschnitt für die Zuströmung in das Rohr i hinein nach dem Sammelrohr h hin abnimmt. Soll bei Filtern dieser Art die Reinigung der Filterflächen durch Gegenspülung bewirkt werden, so bringt man die dem Sammelrohr h entgegengesetzten Enden der Rohre b durch mit Stutzen m versehene Glocken / mit einem für alle Filterzellen gemeinschaftlichen Rohre η in Verbindung, in dessen Innern ein als Hahnküken thätiges Rohr 0 gelagert ist. Dieses Rohr 0 nämlich enthält in Uebereinstimmung
mit der Zahl und dem Abstand der Rohrstutzen m Bohrungen o1, welche derart versetzt sind, dafs eine Verbindung des Rohres η mit nur einem Rohrstutzen m zur Zeit möglich ist. An das Rohr η ist aber das Rohr ρ angeschlossen, durch welches die Spülflüssigkeit unter Druck zugeführt wird.
Ein solches Filter wird in der folgenden Weise gehandhabt. Will man die Seitenflächen der Zellen c mit Filtermasse belegen, so pflegt man dieselbe in dem Behälter f mit einem Theil der zu reinigenden Flüssigkeit zu mischen und das Gemisch durch ein mittelst Ventils abschliefsbares Rohr e über die Rinne d in das Filtergefäfs α zu leiten. Infolge der eigenartigen Anordnung der Rohre i sowohl, als auch der durch das Rohr /j1 veranlafsten Hebewirkung findet an allen Theilen der Filterzellen eine gleichmäfsige Ablagerung des Filtrirstoffes statt, indem die Flüssigkeit sich mit gleichmäfsiger Geschwindigkeit in dem Gefäfs bewegt, weil die in der Nähe des Sammelrohres h in das Rohr i übertretenden Flüssigkeitstheilchen durch die an dieser Stelle vorgenommene Querschnittsverringerung etwas zurückgehalten werden, so dafs die an entfernteren Stellen eintretenden Flüssigkeitstheilchen Zeit gewinnen, mit den ersteren sich zu vereinigen. Soll ein Reinigen der Filterschichten durch Gegenspülung vorgenommen werden, so wird der Abflufsstutzen h1 des Sammelrohres h geschlossen, das Rohr ο nach Oeffnen eines Hahnes q im Rohr jp aber so gestellt, dafs den Rohren b nach einander Spülflüssigkeit unter Druck zugeführt wird. Infolge des Umstandes nun, dafs die Oeffnungen bl cl der Rohre b bezw. der Filterzellen e gleichmäfsig vertheilt sind, wird in den der Eintrittsstelle der Spülflüssigkeit zunächst gelegenen Theilen der die Siebflächen stützenden Querwände c- in mehrere Theile zerlegten Zellen c ein schnelleres Fliefsen derselben stattfinden, als an den der Austrittsstelle näher gelegenen. Auf diese Weise wird die Spülflüssigkeit unter höherem Druck an die Innenflächen des" Siebes in diesen Theilen der Zelle 'herantreten. Weil nun aber dieser Druckabnahme in den von der Ausflufsstelle entfernteren Theilen eine saugende Wirkung in den derselben näher gelegenen Theilen gegenübersteht, so findet auch in allen Theilen eine gleichmäfsige Spülung statt.
Bei der Anordnung Fig. 6 bis 8 sind die Rohre b nicht in der Längsrichtung, sondern in der Querrichtung zum Gefäfs α angeordnet, und somit auch die Zellen c. Die Ableitung der filtrirten Flüssigkeit geschieht hierbei von der Mitte der Rohre b nach beiden Seiten hin, indem an ihre beiden Enden je ein in der Längsrichtung des Gefäfses α angeordnetes Sammelrohr h angeschlossen ist. Die letzteren sind durch Rohrkrümmer h- und ein T-Stück /z3 mit dem eigentlichen verschliefsbaren Abflufsrohr h4 in Verbindung gesetzt. Die in die Rohre b eingesetzten und in den Scheiben k ruhenden Rohre i sind in diesem Falle mit von der Mitte aus nach beiden Seiten hin im Querschnitt abnehmenden Bohrungen z1 versehen und ist ferner darauf zu achten, dafs die Zahl dieser Bohrungen z1 — ohne dafs das eben erwähnte Verhältnifs gestört würde — nach dem Ausflufsrohr hA hin fortschreitend abnimmt. Die von dem Innern der Rohre b nach der Zelle c führenden Bohrungen bl c1 sind auch hier überall von gleichem Querschnitt. Die Zuführung der zu reinigenden Flüssigkeit geschieht durch ein in der Mitte des Bodens vom Gefäfs α mündendes Rohr r. Damit nun die Flüssigkeit nicht unmittelbar nach oben steigt, ist über die Mündung des Rohres r eine auf dem Boden des Gefäfses a sich stützende, in der Längsrichtung des Gefäfses α angeordnete halbrunde Kappe s gesetzt, welche zur Vertheilung der Flüssigkeit an der oberen Seite die nöthigen Durchfiufsöffnungen .sl hat.
Um eine
gleichmäfsige
Vertheilung der
Flüssigkeit im Gefäfs α zu erreichen, hat es sich als zweckmäfsig herausgestellt, diese Oeffnungen s 1J wie die Fig. 9 erkennen läfst, von dem Rohr r ausgehend, nach beiden Seiten an Querschnitt abnehmen zu lassen. Sollen aber Strömungen in dem Gefäfs α überhaupt vermieden werden, so genügt diese Vorkehrung allein nicht, sondern es ist noch rathsam, über die Kappe 5 ein Schild t zu setzen, dessen Querschnitt einen mit der Höhlung nach unten zeigenden Kreisbogen mit aufwärts gebogenen Enden darstellt. Die auf solche Weise entstehenden Leitflächen f1 bilden mit dem entsprechend geformten Boden u des Gefäfses a allmälig sich vergröfsernde Durchflufskanäle S nach den Filterzellen, so dafs die zu reinigende Flüssigkeit mit allmälig abnehmender Geschwindigkeit an die letzteren herantritt. Der Abflufs des Spülmittels geschieht durch Durchbrechungen a1 der Gefäfswrand, welche sich zu einem gemeinschaftlichen Abflufsstutzen al vereinigen. j Bei der Anordnung Fig. 6 bis 8 sind ferner j die einzelnen Zellen c mit einer nach unten offenen Einziehung cz ausgerüstet, um Raum für eine in der Mittelebene des Gefäfses a waagrecht angeordnete Welle ν zu schaffen. Auf der letzteren sind zwischen je zwei benachbarten Zellen c Flügel w befestigt. Diese haben den Zweck, bei Inbetriebsetzung des Filters die mit der Flüssigkeit gemischte Filtrirfaser gleichmäfsig über die Siebflächen der Zellen c zu vertheilen oder auch bei erforderlicher Reinigung die Filtrirschichten von den Siebflächen der Zellen abzuspülen. Je nachdem die Flügel dem einen oder anderen Zweck dienen sollen, findet die Drehung der Welle ν
in dem einen oder anderen Sinne statt. Um die gleichzeitige Beeinflussung je zweier benachbarter Siebflächen durch ein und denselben Flügel w zu ermöglichen, empfiehlt es sich, jede einzelne Schaufel w dergestalt zu formen, dafs die eine Hälfte der Flügelfläche die Filtrirfaser bezw. die Spülflüssigkeit nach der einen, die andere Hälfte sie nach der anderen Seite wirft.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Zellen- oder Scheibenfilter, bei welchem das Innere der Filterscheiben oder Zellen c durch Bohrungen ^1C1 mit einzelnen eine Zelle tragenden Rohren b verkehrt und in jedem der letzteren mit ringförmigem Zwischenraum ein zum Sammelstutzen h führendes Rohr i lagert, dessen in der Mantelfläche angebrachte Durchtrittsöffnungen i1 nach dem Sammelrohr. Λ hin im Querschnitt abnehmen, so dafs beim Aufbringen der Filterschicht, sowie beim Filtriren die in der Nähe der Abflufsstelle in die Rolle b übertretenden Flüssigkeitstheilchen beim Durchfliefsen der Durchbrechungen ^1C1 in ihrer Bewegung gehemmt werden, um mit den von entfernteren Stellen durchtretenden gleichmäfsig zum Abflufs zu kommen, wohingegen die Oeffnungen ^1 c1 überall den gleichen Querschnitt haben, so dafs die in das Rohr b unter Druck eingeführte Spülflüssigkeit an den von dem Abflufsstutzen αχ entfernteren Stellen unter einem höheren Druck an die Filterflächen herantritt, als an den näher gelegenen, um die an den letzteren auftretende, von dem Abflufsstutzen a] ausgehende Saugwirkung auszugleichen.
    Bei einem Filter der unter i. angegebenen Art die in einander geschobenen Rohre η und o, von denen das äufsere durch Stutzen m an die Rohre b angeschlossen ist, das innere aber mit Bohrungen o1 ausgerüstet ist, welche derart versetzt sind, dafs eine Verbindung des Rohres η mit nur einem Rohrstutzen m zur Zeit möglich ist, zum Zweck, die gesammte durch das Rohr ρ zugeführte Flüssigkeit des kräftigen Spülens halber ohne Druckverminderung zur Zeit nur durch eine einzige Zelle hindurchzuleiten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189271817D 1892-03-23 1892-03-23 Filtrirvorrichtung Expired DE71817C (de)

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