DE718228C - Einrichtung zum Schwelen von blaehenden Brennstoffen - Google Patents

Einrichtung zum Schwelen von blaehenden Brennstoffen

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Publication number
DE718228C
DE718228C DEP74222D DEP0074222D DE718228C DE 718228 C DE718228 C DE 718228C DE P74222 D DEP74222 D DE P74222D DE P0074222 D DEP0074222 D DE P0074222D DE 718228 C DE718228 C DE 718228C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
smoldering
wall
chamber
movable
fuels
Prior art date
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Expired
Application number
DEP74222D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Rosenthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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Filing date
Publication date
Priority to DEN38466D priority Critical patent/DE648980C/de
Application filed by Julius Pintsch AG filed Critical Julius Pintsch AG
Priority to DEP74222D priority patent/DE718228C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE718228C publication Critical patent/DE718228C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B13/00Coke ovens with means for bringing and keeping the charge under mechanical pressure

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schwelen von blähenden Brennstoffen Das Hauptpatent betrifft eine Einrichtung zum Schwelen von Brennstoffen durch mittelbare B-eheizung, die im wesentlichen "darin besteht, daß die die Brennstoffkammern begrenzenden Seitenwände nachgiebig mit dem feststehenden Teil der Heizkammern verbunden sind, um die Wände auf mechanischem Wege oder durch Einleiten von gespanntem Dampf oder Gas in die Heizkammern auseinanderzüspreizen bzw. wieder aneinahderzubringen. Es hat sich gezeigt; daß diese Ausbildung des Schwelofens bauliche Schwierigkeiten bietet, weil die Schenwände nicht genügend stark ausgebildet werden können und infolgedessen- sich durch -die _Wärme@eanspruchungen leicht _verziehen.
  • Die Möglichkeit, die Seiteiii@ände stärker auszubilden, wenn nur eine Seitenwand beweglich angeordnet wird, ist, bereits in bekannten Einrichtungen ausgenutzt worden. Diese Einrichtungen haben ,aber den l@Tächt@eil, daß auch nur eine der= Seitenwände- beheizt und demeritspreehend -- nur=, eine verhältnismäßig dünne Schwelschicht erhitzt werden kann, so daß die Öfen unwirtschaftlich arbeiten..'.
  • Es ist ferner bekannt, die Anpressung der einen beweglichen Seitenwand an die Kammerfüllung so zu gestalten, daß sie selbsttätig nachgibt, wenn im Laufe der Verschwelung der Druck im Inneren der Kammer einen bestimmten Wert übersteigt. Auch diese Einrichtung läßt aber nur eine einseitige B,eheizung zu. Nach der Erfindung werden die genannten Schwierigkeiten und NaLchteile dadurch beseitigt daß nur die eine Seitenwand nachgiebig angeordnet wird und däß gleichzeitig beide -Seitenwände jeder Schwelkammer beheizt werden. - Unter Aufrechterhaltung der Beweglichkeit wird die bewegliche Seitenwand mit - einem während des Schwelvorganges gleichbleibenden Druck gegen die Füllung der Schwelkammer gepreßt.- Beim Steigen bzw. Absinken des in der Kammer herrschenden Druckes während des Schwelvorganges folgt also die Wand der Bewegung der Kammerfüllung, die ständig .dem - gleichen Druck unterworfen bleibt. Die feststehende Wand wird aus starkem Eisen oder auch aus Steinmaterial hergestellt. Auch die beweg= liehe Wand wird aus starkem Material ausgeführt, so daß sie allen Wärmebeanspruchungen standhalten kann. Die Beweglichkeit der einen Seitenwand kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Notwendig ist nur, daß die Wand irgendwie geführt und von der Heizgasseite her derartig belastet wird, daß diese Belastung unter dem Druck des sich blähenden Brennstoffes nachgeben kann. So kann am unteren Ende der beweglichen Seitenwand ein knieförmiger Ansatz vorgesehen werden, der über eine in dem Fundament des Ofens verlaufende Leiste übergreift. Dabei muß zwischen der Wand selbst und der Leiste ein gewisser Spielraum vorhanden sein, so daß sich die Wand in waagerechter Richtung bewegen kann. Zum Andrücken dieser Wand an den Brennstoff wird dann zweckmäßig oben und unten je eine nachgiebige Gewichtsbelastung angeordnet. Das kann z. B. ein Knebel sein, der um einen Punkt schwenkbar ist und sich mit dem anderen Ende an die Wand der Schwelkammer anlegt. Bei :einem Druck auf die Wand von der Brennstoffseite her gibt der Knebel nach, so daß die Wand dem -Druck des Brennstoffes ausweichen kann. Zur Begrenzung der Bewegung der Wand werden Anschläge vorgesehen. Zum Zurückbringen der Wand in die Ausgangslage braucht dann nur der Knebel wieder umgelegt zu werden. Zur gasdichten Abdichtung zwischen der Brennstoffkammer und der Heizkammer wird zweckmäßig in den Ecken, wo die bewegliche Wand an die Querwand der Heizkammer stößt, über die ganze Höhe der Kammer hinweg eine Art Membran angeordnet, also ein Mittel, - das einerseits abdichtet, andererseits aber eine Beweglichkeit der Wand zuläßt.
  • Es wurde oben von einer in dem Fundament des Ofens verlaufenden Leiste gesprochen, über die ein knieförmiger Ansatz der beweglichen Wand übergreift. Es ist zweckmäßig diese Leiste anzuordnen an den jede Kammer durchquerenden Hohlkörpern, die von Wasser durchflossen werden können. Damit kann dann gleichzeitig eine Kühlung des unteren Teiles der Kammern bzw. des Verschlusses hervorgerufen werden.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt und Abb. 2 einen waagerechten Schnitt.
  • Der Ofen besteht aus den einzelnen Schwelkammerna, die durch die Heizkammern b voneinander getrennt sind. Man ersieht aus Abb.2, daß die Heizgase von der einen Richtung durch die Heizkammern b streichen und auf der anderen Seite den Ofen verlassen. Die eine Seitenwand c jeder Schwelkammer a ist fest angeordnet, die andere Seitenrand d hat nach der Ausführung in Abb. i am unteren Ende einen knieförmigen Vorsprung e, der sich über die Leiste l legt. Diese Leiste/ ist zweckmäßig an dem Gehäuse zur Lagerung der unteren Türeng angeordnet, das als wasserdurchflossener Kastenml ausgebildet ist. Am oberen Ende ist an der im Ofen feststehenden Wand Ja eine Nut i angebracht, in der die bewegliche Wand d liegt. Auf der Brennstoffseite liegt die Wand d in dieser Nut fest an, während .sie nach der Heizsein Spiel hat, so daß sie sich nach hierhin bewegen kann. In den Heizkammern sind dann weiter die Einrichtungen zum Festhalten der beweglichen Wandd angeordnet. Abb. i zeigt oben und unten je einen schwenkbaren Knebel k, der in den Punkten L gelagert ist und sich mit dem freien Ende an die Wand d anlegt. Diese Knebel können unter der Wirkung einer Feder stehen, die sie selbsttätig an die bewegliche Wand d anpreßt. Selbstverständlich können auch Einrichtungen vorgesehen werden, die eine Betätigung dieser Knebel von außen her gestatten.
  • In der Abb. 2 ist noch ersichtlich, wie an den Querseiten jeder Kammer ein Wellrohrkörperm angeordnet ist, der eine gasdichte Abdichtung übernimmt und gleichzeitig eine Bewegung der Wand zuläßt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zum Schwelen von blähenden Brennstoffen durch mittelbare Beheizung nach Patent 64898o, dadurch gekennzeichnet, daß nur die eine Seitenwand (d) jeder Schwelkammer beweglich ausgebildet und unter Aufrechterhaltung der Beweglichkeit mit einem während des Schwelvorganges gleichbleibenden Druck gegen die Füllung der Schwelkammer anpreßbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wand (d) unten von einer den Ofen durchquerenden Leiste (f) mit seitlichem Spiel getragen wird und oben in einer Nut (i) eines feststehenden Ofenteiles (h) ebenfalls mit seitlichem Spiel geführt wird, wobei ein unter der Wirkung einer Feder stehender Knebel (k) die Wand (d) in, ihrer jeweiligen Lage hält.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Wände (d) gegenüber den feststehenden (c) durch nachgiebige Well- s rohrkörper (m) abgedichtet sind.
DEP74222D 1935-08-09 1936-11-28 Einrichtung zum Schwelen von blaehenden Brennstoffen Expired DE718228C (de)

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DE718228C true DE718228C (de) 1942-03-06

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DE648980C (de) 1937-08-13

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