DE718432C - Antrieb fuer Pressen zum Verarbeiten von Kunstharz oder aehnlichen plastischen Massen - Google Patents

Antrieb fuer Pressen zum Verarbeiten von Kunstharz oder aehnlichen plastischen Massen

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DE718432C
DE718432C DEB173176D DEB0173176D DE718432C DE 718432 C DE718432 C DE 718432C DE B173176 D DEB173176 D DE B173176D DE B0173176 D DEB0173176 D DE B0173176D DE 718432 C DE718432 C DE 718432C
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DE
Germany
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drive
presses
curve
synthetic resin
similar plastic
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Expired
Application number
DEB173176D
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English (en)
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C & W Berges Maschinenfabrik
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C & W Berges Maschinenfabrik
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/02Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism
    • B30B1/06Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism operated by cams, eccentrics, or cranks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Antrieb für Pressen zum Verarbeiten von Kunstharz oder ähnlichen plastischen Massen Die Erfindung betrifft einen Antrieb für Kunstharzpnessen o. dgl., die im Leergang mit hohem Hub und der höchsten Geschwindigkeit arbeiten und ferner die höchste Druckleistung von Beginn des Pressens anerzieltist.
  • Bei den bisher bekannten Pressen dieser Art, die mit Kniehebel- Moder Kurvenantrieb arbeiten, ist die Bewegung des Pressenschlittens derart, daß ein großer Zeitverlust insbesondere im Loergang zu verzeichnen und auch weiterhin der übelstand vorhanden ist, daß die höchste Druckleistung beim Beginn des Pressens nicht besteht.
  • Diese Übelstände werden durch die Erfindung, beseitigt, indem der Antriebshebel für den Pressenschlitten einen Zahnbogen trägt, in den ein Zahnrad auf der Antriebswelle der Presse eingreift, das gleichzeitig mit einem Zahnrad kämmt, das an einer Kurvenscheibe sitzt, deren Kurve zur Führung einer Rolle am Ende des Hebels, dient, um diesem die verschiedenen Arbieitsstellungen während des Preßvorganges zu geben.
  • Hierdurch wird erreicht, daß das Zahn.-b:ogengetrieb.e im Leergang treibt und somit die höchste Geschwindigkeit Herreicht wird und weiterhin -die Kurve den Preßvorgang bewirkt.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. t den Antrieb im Aufriß, zum Teil im Schnitt, . -Abb.2 das Geschwindigkeitsdiagramm der Bewegung des Pressenschlittens, Abb. 3 den Antrieb im Seitenriß.
  • Das Antriebsrad a der Presse treibt einen Zahnbogen b an, der mit dem schwenkbaren Preßhebel c fest verbunden ist. Der Pneßheb:el c steuert den Schlitten d. Das ebenfalls mit dem Antriebsrad a in Verbindung stehende Zahnrad e ist fest mit der Kurve/ und deren Umhüllungskurve g verbunden, vvab;ei auf der Kurve/ das eine Ende des Preßhebels c mit Hilfe der Rolle lt sich abwälzt und eine «>eitere Rollei, die auf dar Achse der Rollen 1a befestigt ist, sich an der Umhüllungskurveg abwickelt.
  • Die Wirkungsweise dieser Erfindung ist folgende: In: der in Abb. r dargestellten Stellung befindet sich der Pressenschlitten in der Abwärtsbewegung. Das Antriebsrad a befindet sich mit dem Zahnrad e und dem Zahnbogen b im Eingriff. Beim Drehen in Pfeilrichtung verläßt der Zahnbogen b das Zahnrada; dagegen wird von diesem Augenblick an die Heb:elrolle lz von der Kurve f getrieben, und der eigentliche Preßvorgang -wird dann von der Kurve f ,gesteuert. Im letzten Teil .des Zusammenarbeitens des Zahnkurvengetriebes ä, b wird auch die Rolle lt am Ende des Preßhebels c von der Kurve f erfaßt, so daß der . Zahnbogen b und die Kurve f in dem Übergang gleichzeitig und mit hoher Geschwindigkeit arbeiten. Die Stirnseite der Kurve/ ist zu diesem Zweck derart ausgebildet, daß sie im ,ersten Anlauf entsprechend steil verläuft, wobei zu beachten ist, daß an dieser Stelle die Kurve bereits treihend wirkt, also oberhalb der Selbsthemmungsgranze liegt. Die Stirnseite der Kurve f ist weiterhin derart gestaltet, daß sie während des Preßvorganges .eine genaue Anpassung an den Widerstand, der Preßmasse gestattet, so. daß die Presse bereits einen hohen Druck auf die trockene Preßmasse ausübt.
  • Diese Wirkung ist von Bedeutung, da hierdurch Zeitverluste vermieden, werden, wie diese bei den bekannten mechanisch angetriebenen Pressen vorhanden sind.
  • Ferner besteht der Vorteil dies Antriebes gemäß der Erfindung darin, daß im Verlauf des Preßvorganges auch eine Anpassung an die jeweiligen Betriebsverhältnisse möglich ist. Gemäß dem Ausführung, sbeispielnAbb.r ist die Stirnseite der Kurve/ zweistufig ausgebildet, wobei in der zweiten Stufe noch ein Rückzug für das Lüften der Form erfolgt,, Man kann z. B. bei niedrigen Preßteilen nur bis auf den Kurvenpunkt I arbeiten, bei höheren Teilen dagegen weitertreiben über den Punkt II, wenn nötig lüften mit dem Kurventeil III und dann wieder schließen mit dem Enddruck auf IV. Das Lüften der Preßform erfolgt auf Grund dieser Gestaltungen und Anordnungen schnell und in kürzester Zeit, weil ein Matorumschalten auf. Rücklauf oder bei Handbetrieb ein Zurückdrehen völlig vermieden wird.
  • Aus dem Geschwindigkeitsdiagramm bei der Bewegung .des Pressenschlittens gemäß Abb.3 ist ersichtlich, d,aß ein hoher Zeitgewinn erzielt wird, der durch die schraffierten, Flächen dargestellt ist.
  • Dieser Zeitgewinn ergibt sich durch die Geschwindigkeit im Leergang, wobei trotzdem die höchste Druckleistung von Beginn des Pressens an vorhanden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antrieb für Pressen zum Verarbeiten von Kunstharz oder ähnlichen plastischen Massen, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebshebel (c) für den Pressenschlitten (d) einen Zahnbogen (h) trägt, in den ein Zahnrad (a) auf der Antriebswelle der Presse eingreift, das gleichzeitig mit einem Zahnrad (c) kämmt, das an einer Kurvenscheibe (f, g) sitzt, deren Kurve zür Führung einer Rolle (h) am Ende des Hebels (c) dient, um diesem die verschiedenen Arbeitsstellungen (I, II, IIl, IV) während -des Preßvorganges zu geben:
DEB173176D 1936-03-01 1936-03-01 Antrieb fuer Pressen zum Verarbeiten von Kunstharz oder aehnlichen plastischen Massen Expired DE718432C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0899087A3 (de) * 1997-08-25 1999-05-19 Unova IP Corp. Mechanische Presse mit Nockenantrieb

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