DE718558C - Einfuehrungsbuchse fuer Elektrodenstaebe fuer Obstsaftentkeimungsbehaelter - Google Patents
Einfuehrungsbuchse fuer Elektrodenstaebe fuer ObstsaftentkeimungsbehaelterInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
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Description
- Einführungsbuchse für Elektrodenstäbe für Obstsaftentkeimungsbehälter Bekanntlich verwendet man beim elektrischen Entkeimen von Obst-, Gemüsesäften usw. u. a. auch stabförmige Elektroden, die von außen in ,die den Saft- enthaltenden Behältereingeführt werden, und zwar unter Verwendung einer als Pfropfen ausgebildeten Führung, die lose auf den Flaschenhals oder das, Spundloch, aufgesetzt wird. Es ist auch schon ein .elektrischer Heiz- und Pasteurisierapparat für alkoholische Flüssigkeiten vorgeschlagen worden, bei dein auf der stabförmigen Elektrode eine Gummikugel angeordnet ist. Dieser Elektrodenstab wird so in den Entkeimungsbehälter ;eingeführt, daß die Kugel die Einführungsöffnung bei jeder Lage des Elektrodenstabes fest verschließt und gleichzeitig die beliebig weite Einführung des Stabes in, ,den Behälter gestattet. Bei diesen bekannten Vorrichtungen wird also die Führung der Elektrodenstäbe mit diesen zusammen in die Behälteröffnung eingeführt bzw. nach dem Entkeimen mit diesen wieder zusammen entfernt.
- Bekannt ist es des weiteren bei Vorrichtungen für andere Zwecke, Verschlußzapfen für Elektroden zu verwenden, die mit Außenabstufungen versehen sind, um zu verhindern, daß die Stopfen bei der Einführung der Elektroden durch die Behälteröffnung in den Behälter hineingedrückt werden. Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Buchse ,aus Gummi oder einem anderen ähnlichen, Geschmack nicht abgebenden Material für kleinere Obstsaftentkeimungsbehälter, für Holzfässer oder entsprechend große Entkeimungstanks o. dgl., die gleichzeitig zur sicheren Einführung der Elektrodenstähe und als Verächlußzapfen verwendet werden kann.
- Die Buchsen sind zweckmäßig zylindrisch gestaltet und in bekannter Weise mit einer Außenabstufung versehen. Um eine sichere Führung der durch diese Buchsen einzuführenden Elektrodenstäbe zu gewährleisten, wird dieselbe so gestaltet, daß sie bis in das Innere des Behälters hineinragt. Das Innere der Buchse ist mit einer Durchbohrung versehen, die mindestens zwei konzentrisch zueinander angeordnefe Stufen aufweist, von denen die äußere Stufe einen dem der Elektrode etwa gleichen Durchmesser besitzt, während die daran anschließende, in den Entkeimungs-Behälter führende Stufe ohne Substanzverlust schlitzförmig ausgebildet ist. Die Durchbohrung der Buchse kann in ihrem nach außen führenden Teil noch mit einer weiteren größeren Aussparung versehen werden, die z. B, nach der Entfernung des Elektrodenstabes gegebenenfalls zur Aufnahme eines besonderen Abschlußstopfens dienen kann. In der beiliegenden Zeichnung ist die Vorrichtung nach der Erfindung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Schnitt durch eine mit zwei Durchbohrungen versehene Buchse, in die ein Elektrodenstab nur teilweisse eingeführt ist, Abb. 2 einen Schnitt durch die gleiche Buchse nach völliger Einführung des Elektrodenstabes, bei der die Buchse mit drei Durchbohrungen versehen ist, Abb. 3 einen Schnitt durch eine Buchse mit drei Durchbohrungen nach Entfernung des Elektrodenstabes und Einführung eines besonderen Verschlußstopfens.
- Die zweckmäßig zylindrische Buchse a aus Vollgummi o. dgl. ist mit einer Außenabstufung b versehen und luftdicht in die öffnung der Behälterwandungla eingeführt. Um ein leichteres Einführen der Buchse in die Behälteröffnung zu ermöglic4n, ist der in das Behälterinnere führende Teil derselben zweckmäßig am Ende abgerundet. Das Innere der Buchse zeigt zwei bzw. drei konzentrisch verlaufende Stufendurchbohrungen c, f, g, von denen die Stufe c ohne Substanzverlust in Form :eines. Schlitzes gehalten ist, während die Stufe/ einen etwa dem Elektrodenstab d entsprechenden Durchmesser und die Stufen, einen größeren Durchmesser als die Stufe aufweist.
- Die Abb. i zeigt die luftdichte Einführung des Elektrodenstab.es d, der zur leichteren Führung durch die Bohrungen der Buchse mit einem Griff e aus isoliertem Material versehen ist. Der Elektrodenstab ist durch die Durchbohrung f bis zum Anfang des Schlitzes c eingeführt. Die Abb.2 zeigt die Einführung des Elektrodenstab.es durch die Durchbohrung c bis in das Behälterinnere. Hierbei wird die Durchbohrung c ausgeweitet und die verhältnismäßig dicke Wandung des Zapfens entsprechend nach außen gedrückt. Nach der durchgeführten Entkeimung kann die Elektrode zur anderweitigen Benutzung entfernt werden. Die Abb. 3 zeigt den Vers-chlußzapfen nach der Entfernung der Elektrode. Hier hat sich der Schlitz c wieder geschlossen und hindert so die Flüssigkeit am Heraustreten durch die Durchbohrungen der Buchse. Die Bohrung f der Buchse ist hier mit einem geeigneten Desinfektionsmittel ausgefüllt, um eine spätere Infizierung des entkeimten Saftes oder aber eine Gärung von etwaigen doch durch den Schlitz durchgedrungenen Saftmengen zu verhindern. In die Bohrung ä ist ein besonderer Verschlußzapfen k luftdicht und fest eingeführt. Erforderlichenfalls kann die ;;ante Buchse oder der Verschlußzapfen k durch eine Feder i oder durch eine verschraubbare Kappe gegen eine unfreiwillige Entfernung gesichert werden.
- Durch die erfindungsgemäßen Buchsen wird ein leichtes und schnelles Einführen der Elektr odenstäbe ermöglicht. Die Elektroden werden durch vorsichtige drehende Bewegung durch die Buchsen in den Behälter eingeführt bäw. aus demselben herausgezogen. Je nach der gewünschten Temperatur und der entsprechenden Stromstärke können die Elek- troden mehr oder weniger tief durch die Buchse in das Behälterinnere eingeführt -werden. Da die Buchsen auch nach der Entfernung der Elektrodenstäbe in den Behälteröffnungen verbleiben, können diese öffnungen z. B. bei großen Entkeimungstanks in der Nähe des Behälterbodens vorgesehen werden. Dadurch wird eine schnellere Erwärmung der zu entkeimenden Säfte und ein entsprechendes Umlaufen derselben im Behälter erreicht. Die Buchsen können auch in kleineren Behältern als Verschlußzapfen verwendet und beispielsweise mit diesen Behältern zusammen versandt werden. Sollte in den Behältern wider Erwarten eine Nachkeimung stattgefunden haben, so kann der Saft beispielsweise an der Ankunftsstelle durch Einführung seiner Elektrode und entsprechende Behandlung schnell wieder entkeimt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE i: Einführungsbuchse für Elektroden-Stäbe für Obstsaftentkeimungsbehälter aus elastischem Gummi oder ähnlichem Material, die gleichzeitig als keimfreier Verschlußzapfen 'dient und die mit einer Außenabstufung und einer inneren Durchbohrung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbohrung mindestens zwei konzentrisch zueinander angeordnete Stufen (c, f) mit verschiedenem Durchmesser aufweist, von denen die äußere Stufe (1) einen dem der Elektrode etwa gleichen Durchmesser besitzt, während die daran anschließende, in den Behandlungsbehälter führende Stufe (c) ohne Substanzverlustschlitzförmig ausgebildetist.
- 2. Einführungsbuchse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbohrung in ihrem nach außen führenden Teil zur Aufnahme eines Abschlußstopfens eine größere Aussparung (g) als die der Stufe (f) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET43403D DE718558C (de) | 1932-09-11 | 1932-09-11 | Einfuehrungsbuchse fuer Elektrodenstaebe fuer Obstsaftentkeimungsbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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|---|---|
| DE718558C true DE718558C (de) | 1942-03-14 |
Family
ID=7561490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET43403D Expired DE718558C (de) | 1932-09-11 | 1932-09-11 | Einfuehrungsbuchse fuer Elektrodenstaebe fuer Obstsaftentkeimungsbehaelter |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE718558C (de) |
-
1932
- 1932-09-11 DE DET43403D patent/DE718558C/de not_active Expired
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