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Mehrhordenmalzdarre Das Hauptpatent 695 325 bezieht sich auf
eine Malzdarre, die aus einer oder mehreren vertikalen Schwelkhorden und einer darunter
befindlichen horizontalen Rösthorde besteht, also auf eine Kombination aus Vertikaldarre
und Plandarre.
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Ein wesentlicher Unterschied dieser beiden Darrsysteme liegt darin,
daß. die Vertikaldarre wegen des stets gleichbleibenden Fassungsraumes der vertikalen
Zellen an eine stets gleichbleibende Beladung gebunden ist, während bei der Plandarre,
bei der das Darrgut offen auf der Horde, liegt, die Beladehöhe in gewissen Grenz#en
schwanken darf, ohne daß dadurch der normale Verlauf des Darrvorganges beeinträchtigt
wird. Durch diesen Umstand wird die Verwendungsmöglichkeit der Vertikaldarre gegenüber
der Plandarre entsprechend beschränkt. Um nun bei der kombinierten Darre gemäß dem
HaLiptpatent eine in gleicher Weisie wie bei der Plandarre veränderliche Beladung
zu ermöglichen, ist gemäß der vorliegenden Erfindung die vertikale Schwelkhorde
mit einer vorgeschalteten besonderen Vorschwelke versehen, der-en Ausführung und
Einbau aus der Zeichnung ersichtlich ist, und zwar ist beispielsweise eeine kombinierte
Darre mit -einer aus zwei vertikalen Zellen bestehenden Schwelkhorde und einer darunterliegenden
horizontalen Rösthorde dargestellt.
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Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Darre mit den vertikalen
Allen, Abb. 2 einen Grundriß nach der Linie I-I der Abb. i, Abb. 3 einen
Schnitt in der Längsrichtung der vertikalen Zellen nach der Linie II-II der Abb.
2.
Jede vertikale Zelle hat, wie aus Abb. i ersichtlich ist, in
ihrem unteren Teila rechteckigen Querschnitt, während sie sich nach oben hin erweitert.
In diese Erweiterung ist ein prismatischer Körper b von quadratischer Grundfläche
derart eingebaut, daß dadurch die Zelle im Querschnitt gabelförmig verläu-,-ert
wird. über der horizontalen Mittellinie des prismatischen Körpers entsteht dabei
eine nochmalige Erweiterung eines jeden Gabelarmes. Der gesamte Fassungsraum über
dem unteren, im Querschnitt rechtedd"-,en Teil der Zelle a, dient als Vorschwelke
7, bei deren schrägen Flächen der Neigungswinkel überall so gewählt ist,
daß,das Darrgut während des Beladens und des daran anschließenden Trocknens selbsttätig
nachrutscht.
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Die Trockenluft wird durch die untere horizontale Rösthord#eg und
die Zellen der vertikalen Schwelkhordea in gleicher Weise ge-
leitet wie nach
dem Hauptpatent. Zu ihrer Be--wegung dient der im oberen Teil der Darrie eingebaute
Saugventilator c. Die Luft tritt von außen in Richtung der #eingezeichneten Pfeile
durch die im Boden der Heizkammer d befindlichen öffnungen ein, wird in dieser
durch die Heizelemente e erwärmt und. strömt weiter durch die in der Decke der Heizkammer
angebrachten Ventile 1 und durch das auf der Rösthordeg liegende Darrgut.
Durch Einstellen der Luftventilek in der Decke über der Rösthorde kann die Luft
in beliebig wechselbarer Richtung durch das in den Zellena liegende Darrgut geleitet
werden.
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Wenn das in der Vorschwelkel der oberen Verlängerung der einzelnen
vertikalen ZeUen liegende Darrgut gleichmäßig vorgetrocknet werden soll, muß trotz
der ungleichmäßigen Gestalt dieser Vorschwelke die Trockenluft #e 1
ichmäßi-
durch dieses Gut geleitet werden. Züi diesem Zweck sind in den Gabelarmen der einzelnen
Zellen Luftregulierventile 1, k
eingebaut. Bei der in der Zeichnung
angebenen Stellung derselben wird die Trodkenhift in der Richtung der ausgezogenen
Pfeile aus dem Raum zwischen den beiden Zellen a durch die Regulierventile
1 und das darüberliegende Trockengut durch den Ventilator c abgesaugt. Damit
das in, den außenliegenden Teilen der Vorschwelke 1 liegende Gut ebenfalls
genügend vorgetrocknet wird, werden die außenliegenden Luftregulierventile
k nach Bedarf so weit geöffnet, daß genügend Luft in der Richtung der punktierten
Pfeile auch das über diesen Ventilen liegende Gut durchströmen und vortrocknen kann.
Beim Umstellen sämtlicher Luftventile wird die Richtung der Trockenluft entsprechend
gewechselt-Während des Schwelkens sackt das Trgckengut zusammen; je trockner
es wird, desto D ,e wird der von ihm beanspruchte ., ringer Raum. Die Größenverhältnisse
der Vorschwelke 1 werden zweckmäßig g derart bemessen, daß bei der niedrigsten
in Betracht kommenden Beladung zu Beginn des Scli%velkens, das Trockengut bis zur
horizontalen Mittellinie des prismatischen Körpersb liegt und daß beim Schluß des
Schwelkens der im Querschnitt rechteckige Teil der Zellena voll. ständig gefüllt
ist. Der Inhalt des oberen Teiles der Vorschwelkel kann dann so bemessen werden,
daß er der größtzulässigen Beladung der Darre entspricht.
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ZD