DE719193C - Verfahren zum Verschliessen von Vakuumgefaessen innerhalb einer Vakuumkammer - Google Patents

Verfahren zum Verschliessen von Vakuumgefaessen innerhalb einer Vakuumkammer

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DE719193C
DE719193C DEP79761D DEP0079761D DE719193C DE 719193 C DE719193 C DE 719193C DE P79761 D DEP79761 D DE P79761D DE P0079761 D DEP0079761 D DE P0079761D DE 719193 C DE719193 C DE 719193C
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Germany
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vacuum
vacuum chamber
venting
vessel
chamber
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DEP79761D
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Wilson Davidson
Walter J Geiger
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Osram GmbH
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Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/40Closing vessels
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S53/00Package making
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)
  • Manufacture Of Switches (AREA)

Description

Es ist bekannt, Glühlampen, Entladungsiröhren oder andere Vakuumgefäße, wie z. B. Elektronenröhren, Quecksilberdampfgleichrichter und Quecksilberschalter, mit einem - 5 Entlüftungsloch zu versehen, in dessen Nähe ein leicht schmelzbarer Stoff vorgesehen und nach dem Entlüften des Gefäßes in einer Vakuumkammer zum Schmelzen und Verschließen des Entlüftungsloches ,gebracht wird. Die Erhitzung des leicht schmelzbaren Stoßes, der z. B. aus Glas, Metall oder Harz bestehen kann, geschah dabei bisher durch eine elektrische Heizwicklung, die innerhalb der Vakuumkammer in der Nähe des Entlüftungsloches des zu entlüftenden Gefäßes angeordnet war. Die notwendige luftdichte Stromzuführung zu dieser Heizwicklung durch die Wandung der Vakuumkammer bereitet nun häufig Schwierigkeiten.
Das vorliegende Verfahren ermöglicht das ao Zuschmelzen des Entlüftungsloches von Vakuumgefäßen innerhalb einer Vakuumkammer mit Hilfe von in der Nähe des Entlüftungsloches angebrachtem leicht schmelzbarem Stoff, wobei die Wärmezufuhr auf beliebige as Weise außerhalb der Vakuumkammer erfolgen kann. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß das Vakuumgefäß mit seinem das Entlüftungsloch tragenden Teil in die Nähe x>der in Berührung mit einem gut wärmeleitenden, zweckmäßig dünnwandigen Teil der Vakuumkammer gebracht und hierauf dieser Teil der
719198
Vakuumkammer nach erfolgtem Entlüften des Gefäßes von außen erhitzt, bis der leicht schmelzbare Stoff schmilzt und das Entlüftungsloch verschließt. Die Erwärmung kann dabei in beliebiger Weise, z. B. durch einfache Einwirkung einer Gasflamme, erfolgen. Eine zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vakuumkammer besitzt außer einem abhebbaren Deckel oder, Boden ίο einen aus dünnem Metallblech hergestellten Wandungsteil, während sie im übrigen aus beliebigem Werkstoff besteht. Der dünne Wandungsteil weist einen zylindrischen oder kegelförmigen Ansatz zur Aufnahme eines entsprechenden, das Entlüftungsloch besitzenden, zylindrischen oder kegelförmigen Ansatzes des Vakuumgefäßes, etwa Lampensokkels, auf. Wenn "sich der Ansatz des Vakuumgefäßes eng in den Ansatz an der Vakuumkammer anlegt, empfiehlt es sich3 an diesem noch eine zweite zur Vakuumpumpe führende, der unmittelbaren Entlüftung des Vakuumgefäßes dienende Rohrleitung anzuschließen.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignete Vakuumkammer mit darin eingesetzter elektrischer Lampe.
Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie 2-2 in Abb. 1.
Abb. 3 und 4 sind senkrechte Schnitte durch, zwei, abweichende Ausführungsformen von für das erfindungsgemäße Verfahren geeigneten Vakuumkammern.
Die in Abb. 1 gezeigte Vakuumkammer besteht aus dem glockenförmigen Gehäuse 10 zur Aufnahme einer zweisockeligen elektrischen Glühlampe 11, deren kappenförmige Metallsockel 13, 14 unmittelbar mit dem Glasgefäß 15 verschmolzen sind. Die Vakuumkammer 10 wird von einem Deckel 12 mit zwischengelegter Dichtung 24 verschlossen. Ein über den Deckel 12 hinweggreifender Bügel 25 hält diesen mit Hilfe einer Druckschraube 23 fest. Eine Rohrleitung 21 führt von der Vakuumkammer 10 zu der nicht dargestellten Vakuumpumpe. Der Boden 18 der Vakuumkammer ist besonders dünnwandig ■ ausgeführt und besteht aus einem gut wärmeleitenden, verzunderungsfesten Werkstoff, ζ. Β. einer Chrom-Xickel-Legierung. An seinem tiefsten Ende ist der Boden iS zu einem nach außen gerichteten Ansatz 17 geformt, der im ■■■ Innern den einen Sockel 14 der Glühlampe 11 aufnimmt. Während der Sockel 13 vollkommen geschlossen ist, besitzt der Sockel 14 ein Entlüftungsloch 16 und ferner in seinem Innern in der Xähe dieses Loches eine Ideine Menge leicht schmelzbaren Stoffes. 20, z. B. Metall- oder Glaslot, der zunächst so geformt und gelagert ist, daß das Loch 16 frei bleibt.
Der Sockel 14 berührt den Ansatz 17. Zum Durchtritt der Luft ist jedoch der Ansatz 17 mit einigen Ausweitungen 19 versehen ('Abb. 2 κ
Nach dem Einsetzen einer Glühlampe 11 "in die Vakuumkammer 10 und Verschließen des Deckels 12 wird die Entlüftung der Kammer von der Rohrleitung 21 aus und damit die Entlüftung der Lampe 11 vorgenommen. Hieran kann sich auch eine Gasfüllung mit beliebigem Druck anschließen. Nachdem die Entlüftung bzw. Gasfüllung beendet ist, wird der Ansatz 17 am Boden 18 der Vakuumkammer'io einer Wärmequelle, z.B. der Flamme eines Gasbrenners 22, ausgesetzt. Die Hitze teilt sich durch Leitung und Strahlung dem Sockel 14 und dem darin befindlichen leicht schmelzbaren Stoff 20 mit, bis dieser so weit teigig oder flüssig geworden ist, daß er das Entlüftungsloch 16 verschließt. Hierauf wird die Einwirkung des Brenners 22 unterbrochen und nach dem Abkühlen und Festwerden des Stoffes 20 der Anschluß zur Vakuumpumpe abgestellt, worauf die fertige Lampe 11 der Vakuumkammer ι ο entnommen werden kann. Um einer zu starken Erwärmung der Vakuumkammer 10 selbst vorzubeugen, kann diese von einem Mantel 26 umgeben sein, der z. B. mit Wasser gekühlt wird.
Die in Abb. 3 gezeigte Vakuumkammer weicht von dem Beispiel nach Abb. 1 und 2 insofern ab, als der Ansatz 17 am Boden 18 der Vakuumkammer 10 so ausgebildet ist, daß er ringsum eng am Sockel 14 der Lampe 11 anliegt. Das Ende des Ansatzes 17 läuft in einen Rohrstutzen 27 aus, der ebenfalls mit der Vakuumpumpe verbunden ist, so daß hierdurch eine unmittelbare Entlüftung des Vakuumgefäßes stattfindet. Der Sockel 14 liegt zwar in dem Ansatz 17 eng, jedoch nicht vakuumdicht an, weshalb es zweckmäßig ist, zur beschleunigten Entlüftung der Vakuumkammer 10 diese noch durch einen zweiten Anschluß 29 mit der Vakuumpumpe zu verbinden. Die Erwärmung des Ansatzes 17 nach erfolgter Entlüftung geschieht wiederum von außen mit Hilfe der Gasbrenner 30,31. Das Ausführungsbeispiel in Abb. 4 zeigt eine Vakuumkammer, die aus einer Glocke 36 und einer Bodenplatte 27 besteht, die gegeneinander durch die Dichtung 40 abgedichtet sind. In dieser Vakuumkammer wird als Beispiel für ein anderes Vakuumgefäß ein Quecksilberschalter 32 entlüftet, der an seiner oberen Deckfläche einen kegelförmigen Ansatz 34 mit einem Entlüftungsloch ^3 besitzt. Eine Feder 41 am Boden 37 der Vakuumkammer drückt den Ansatz 34 gegen einen entsprechenden kegelförmigen Ansatz 38 an der Glocke 36 fest an. Der Ansatz 38 ist durch das Rohr 39 mit der Vakuumpumpe verbun-

Claims (3)

  1. den. Ferner führt noch von der Glocke 36 eine'unmittelbare Rohrleitung 42 zur Vakuumpumpe. Hierdurch ist wieder 'ein gleichmäßiges und rasches Entlüften der Vakuumkammer wie auch des Quecksilberschalters gegeben, unabhängig davon, ob die Berührung der Ansätze 34 und 38 mehr oder weniger luftdicht ist. Nach erfolgter Entlüftung wird der Ansatz 38 durch Einwirkung der 0 Gasbrenner 43, 44 erhitzt, bis die Wärme zu dem leicht schmelzbaren Stoff 3 5 innerhalb des Ansatzes 34 geleitet ist und dieser Stoff erweicht bzw. schmilzt. Hierauf wird die weitere Wärmezufuhr . abgestellt und nach dem Erkalten und Erhärten des Stoffes 3 5 der Vakuumanschluß unterbrochen, worauf der fertige Schalter 32 der Vakuumkammer entnommen werden kann.
    Ρλ τ 15 ν τ λ ν s ι· η ü c Ii i£:
    ι. Verfahren zum Verschließen
    des
    Entlüftungsloches von Vakuumgefäßen innerhalb einer Vakuumkammer mit Hilfe von in der Nähe des Entlüftungslochas angebrachtem leicht schmelzbarem Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuumgefäß mit seinem das Entlüftungsloch tragenden Teil in die Nähe oder in Berührung mit einem gut wärmeleitenden, zweckmäßig dünnwandigen Teil der Vakuumkammer gebracht und daß dieser Teil der Vakuumkammer nach dem Entlüften des Gefäßes von außen erhitzt wird, bis der leicht schmelzbare Stoff das Entlüftungsloch verschließt.
  2. 2. Vakuumkammer zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus beliebSjgem Werkstoff bestehende, mit abhebbarem Deckel oder Boden versehene Vakuum- 4,, kammer einen aus dünnem Metallblech hergestellten Wandungsteil besitzt, der einen zylindrischen oder kegelförmigen Ansatz zur Aufnahme eines entsprechenden, das Entlüftungsloch besitzenden, zylindrischen oder kegelförmigen Ansatzes des Vakuumgefäßes, etwa Sockels, aufweist.
  3. 3. Vakuumkammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an ihren An- g0 satz eine zweite zur Vakuumpumpe führende, der unmittelbaren Entlüftung des Vakuumgefäßes dienende Rohrleitung angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP79761D 1938-10-07 1939-09-19 Verfahren zum Verschliessen von Vakuumgefaessen innerhalb einer Vakuumkammer Expired DE719193C (de)

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