DE719478C - Zylinder fuer Kolbenmaschinen mit Schlitzteuerung, insbesondere fuer Flugmotoren - Google Patents

Zylinder fuer Kolbenmaschinen mit Schlitzteuerung, insbesondere fuer Flugmotoren

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Publication number
DE719478C
DE719478C DEA81898D DEA0081898D DE719478C DE 719478 C DE719478 C DE 719478C DE A81898 D DEA81898 D DE A81898D DE A0081898 D DEA0081898 D DE A0081898D DE 719478 C DE719478 C DE 719478C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pockets
engines
cooling
piston
jacket
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Expired
Application number
DEA81898D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saurer AG
Original Assignee
Adolph Saurer AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE719478C publication Critical patent/DE719478C/de
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00—Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/18—Other cylinders
    • F02F1/22—Other cylinders characterised by having ports in cylinder wall for scavenging or charging
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00—Other engines
    • F02B75/02—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025—Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Zylinder für Kolbenmaschinen mit Schlitzsteuerung, insbesondere für Flugmotoren Die- Erfindung bezieht sich auf einen Zylinder für Kolbenmaschinen mit Schlitzsteuerung, insbesondere für im Zweitakt arbeitende, schnell laufende Flugmotoren, bei denen der Kolben in seiner in einem Kühlmantel- eingezogenen - Zylinderbüchse- läuft, die an den Dichtungsstellen für die zwischen Büchse -und Mantel. gebildeten Kühlräume mit nach diesen Räumen zu offenen Taschen versehen ist.
  • Es ist bekannt, die Abdichtung ,gegen die Kühlflüssigkeit durch Gummiringe vorzunehmen. Diese Abdichtungsart hat sich insbesondere an den den Schlitzen benachbarten Dichtungsstellen nicht bewährt. Bekanntlich ist der .mit dien- Schlitzen versehene mittlere Teil des Zylinders. bei Zweitaktmaschinen stets wechselnden Temperaturen unterworfen, da er abwechselnd von den heißen Auspuffgasen und der kalten Spülluft bestrichen wird:. Die Gummiringe müssen daher häufig ausgewechselt werden, was ein Herausziehen der Büchse nötig macht. Auch wird durch die Gummiringe der Zylinderdurchmesser und damit das Gewicht der Maschine vergrößert, was besonders für Flugmotoren von Bedeu,-tünä ist, da die Gummiringe mit 8/4 ihrer Dicke in den Ringflansch der Tasche eingelassen sein müssen. Damit vergrößern sich auch die übrigen Abmessungen des Zylin-.ders, insbesondere auch des Büchsenflansches, was leine erhebliche Gewichtszunahme bedeutet und die Kühlung der Büchse im Oberteil beeinträchtigt.
  • Anderseits hat man bei Viertaktmaschinen schon die Laufbüchse eingepreßt, unmittelbar anliegend an den Kühlmantel, um eine ,gute metallische Berührung zwischen Büchse und Mantel zu erhalten und dadurch einen wirksamen Wärmeübergang zu sichern. Man kennt jedoch die Schwierigkeiten, die gerade bei passend eingepreßten Büchsen infolge von Deformationen bei Erwärmung im Betriebszustand ,auftreten, die sich in Form von Undichtheiten zwischen den Gasstutzen und den Wasserräumen äußern.
  • Schließlich hat man; um die Nachteile dieser Abdichtungsart zu vermeiden, die Riggflansche edier Zylinderbüchsen reit der Büchse durch dünnwandige, elastische Teile verbunden, zum Zwecke, dem Zylinder freie Beweglichkeit gegenüber dem Kühlmantel zu sicheln. Diese Ausführung hat jedoch dien Nachteil, @daß gerade die bei Flugmotoren mit kurzen Pleuelstangen besonders hoben Seitendrücke dies Kolbens auf die Laufbüchse durch die elastischen, dünnwandigen,- Teile der Ringflansche gar nicht aufgenommen werden können, daß also, mit anderen Worten, de Laufbüchsen nicht hinreichend gut abgestützt sind.
  • Gemäß der Erfindung sind diese @tbelstände bei guter Abdichtung der Kühlräume .dadurch vermieden, daß die Ringflansche der Taschen sich an ihrem äußeren Umfange von der Wurzel aus leicht kegelförmig erweitern und dadurch elastisch sind, wobei die Auflagerflächen am Kühlmantel zylindrisch sind, so daß die Ringflansche nach dem Einsetzen federnd an dem Mantel anliegen und die Kühlräume abdichten., während sich an die Taschen anschließende starre Ringteile der Büchse diese gegen Seitendrücke des Kolbens auf dem Kühlmantel abstützen. Hierdurch ist an: den Dichtungsstellen der Kühlräume :eine rein metallische Dichtung geschaffen, durch die nicht nur der bekannte Nachteil der Gummiringe vermieden ist, nämlich die ständige Wartung und häufige Erneuerung besonders im Bereich der Schlitze, sondern auch eine wesentliche Verkleinerung der Abmessungen des Zylinders und damit seines Gewichtes ermöglicht wird, was für Flugmotoren von ganz besonderer -Bedeutung ist. Durch die Erfindung also ist insbesondere für einien Flugmotor ein leichter, gut gekühlter und betriebssicherer Zylinder geschaffen, der nur einen kleinen Raumbedarf hat. Dabei werden die bei Flugmotoren mit kurzen Pleuelstangen besonders hohen Seitendrücke dies Kolbiens auf die Laufbüchse durch die starren Ringteile der Büchse aufgenommen und auf den Mantel übertragen, so daß die Büchse gut abgestützt ist. Dagegen versehen die elastisch gehaltenen Ringflansche ausschließlich -die Abdichtung.
  • Die Elastizität des Ringflansches der Taschen wind noch erhöht, wenn die Ringflansche an der Wurzel mit Ringnuten versehen sind _ und sie sich an ihrem inneren Umfange nach der freien Kante hin verjüngen.
  • Um auf der gleichen Büchse mehrere Abstützungen und Abdichtungen der beschriebenen Art anbringen ztt können, werden die zylindrischen Auflageflächen des Kühlmantels der in der Einsetzrichtung der Büchsen aufeinanderfolgenden Taschen mit abnehmendem Durchmesser abgestuft.
  • Auf der Zeichnung ist ein mit der Abdichtung versehener Zylinder einer Zw eitaktbrennnkraftmas,chine mit Schlitzsteuerung im Längsschnitt .dargestellt.
  • In den Kühlmantel a ist bei der dargestellten Ausführungsform die aus Stahl bestehende Büchse b !eingesetzt, welche die Lauffläche e für :den nicht eingezeichneten .:Kolben bildet. In der Mitte ist die Büchse b mit Schlitzend versehen, durch welche die Verbrennungsrückstände in die Auspuffleitunge austreten bzw. die Spülluft in den Zylinder eintritt. Zwischen den Schlitzend verbleiben die Stege f. Zu beiden Seiten der Auspuffleitung e ist der Mantel a mit Aussparttn.geng versehen, die bei eingesetzter Büchse b die ringförmigen Kühlräume bilden, durch welche die Kühlflüssigkeit hindurchgeführt wird. Die Kühlflüssigkeit tritt durch die Öffnung h am unteren Ende des Mantels « ein und durch die Öffnung i am oberen Ende des Gehäuses aus.
  • Die Büchse b ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel an drei Stellen, mit Taschen.k versehen, deren äußere Ringflansche nt annähernd axial gerichtet und elastisch sind. Diese Taschenh sind so vorgesehen, daß sie nach den Kühlräumeng hin offen sind. An die Taschen k schließen sich starre Ringteile der Büchse an. Die obere Tasche ist also nach oben hin abgeschlossen, die beiden Barunterliegenden Taschen schließen sich an die Enden der Stege f an, sie sind also nach der Auspuffleitunge hin abgeschlossen. Den Taschen entsprechend ist der Mantel a mit Auflagerflächen n versehen.
  • Die Ringflansche in nehmen zur Erhöhung ihrer Elastizität von ihrer Wurzel aus nach der freien Kante zu durch Vergrößerung des Innendurchmessers in ihrer Stärke etwas ab. Ferner ist dicht unterhalb der Wurzel der Ringflansche in eine Ringnut o vorgesehen, so daß :an der Wurzeleine schwache Stelle entsteht, durch welche die Elastizität der Ringflansche noch weiter erhöht wird.
  • Um das Einsetzen der Büchse b in den Mantela zu erleichtern, ist der Durchmesser der =mittleren Auflagerfläche n kleiner als Bier Durchmesser der obersten Auflagerringfläche und der Durchmesser der untersten Fläche etwas kleiner als der Durchmesser der mittleren Fläche. An der Außenseite sind die Ringwände.m von den Ringnuten o aus nach der freien Kante zu etwas kegelförmig ausgebildet, so daß an der- Kante der Außendurchmesser größer ist als Bier Durchmesser der entsprechenden Auflagerringflächen n. Wird daher die Büchse b in. den Mantel a eingesetzt, :so legen sich, die Ringflanschent, die etwas nach innen durchfedern müssen, mit seinem gewissen Anpressungsdruck (Vorspannung) auf die Auflagerflächen n dies Mantelsa und dichten dadurch die Kühlräume ä nach ,außen hin auf dem ganzen Umfange gut ab. Die Federung der Ringfl,ansch@em ist durch die Ringnuten,o so weich gemacht, daß beim Einsetzen der Büchse b in den Mantel a eine Formänderung der Lauffläche c für den Kolben nicht eintreten kann.
  • Durch ,die Auflageruml Büchse b auf dem Mantela an mehr-eilen Stellen ist auch ,eine ,gute Abstützung der Bücchse gegen seitliche Drücke geschaffen, die von den sich an die Taschen anschließenden starren Ringteilen der Büchsie aufgenömmen werden.
  • Am unteren Teil des Zylinders ist bei der dargestellten Ausführungsform der Kühlraumg durch eine Stopfbüchsep üblicher Bauart nach ,außen hin abgedichtet, es kann aber auch an die Stelle dieser Stopfbüchse eine Tasche k treten.
  • In: den Stegen/ sind axiale Kanäle r vorgesehen, die in das Innere der sich anschlie-B:enden Taschen h münden. Dadurch sind die beiden Kühlrätune ä miteinander in Verbindung gesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zylinder für Kolbenmaschinen mit Schlitzsteuierung, insbesondere für Flugmotoren, bei .dem die gekühlte Zyl%nder-Uchs:e an den Dichtungsstellen für die zwischen Büchse und Kühlnnantel gebildeten Kühlräume mit nach diesen Räumen' zu offenen Taschen versehen ist, d'a-'durch gekennzeichnet, daß die Ringflansche (m) der Taschen (k) sich an ihrem äußeren. Umfange von der Wurzel aus. leicht kegelförmig erweitern. und dadurch elastisch sind, wobei die Auflagerflächen (tz) am Kühlmantel (a) zylindrisch sind, so daß die Ringflansche nach dein Einsetzen federnd an dem Mantel anliegen und die Kühlräume abdichten, während sich an die Taschen anschließende starre Ringteile der Büchse (b) diese ,gegen Seitendrücke des Kolbens auf leim Kühlmantel abstützen. z. Zylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß an der Wurzel der die Taschen, (h) bildenden Ringflansche (m.) Ringnuten (o) vorgesehen sind. 3. Zylinder nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die die Taschen (h) bildenden Ringflansche (in) an ihrem inneren Umfange nach der freien Kante hin verjüngen.
DEA81898D 1937-02-05 1937-02-05 Zylinder fuer Kolbenmaschinen mit Schlitzteuerung, insbesondere fuer Flugmotoren Expired DE719478C (de)

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DE719478C true DE719478C (de) 1942-04-09

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ID=6948445

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DE (1) DE719478C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023634B (de) * 1952-02-09 1958-01-30 Hanomag Ag Schlitzgesteuerte, fluessigkeitsgekuehlte Zweitakt-Brennkraftmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023634B (de) * 1952-02-09 1958-01-30 Hanomag Ag Schlitzgesteuerte, fluessigkeitsgekuehlte Zweitakt-Brennkraftmaschine

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