DE719599C - Verfahren und Vorrichtung zum Wasserdichtmachen von Geweben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Wasserdichtmachen von Geweben

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DE719599C
DE719599C DEH161567D DEH0161567D DE719599C DE 719599 C DE719599 C DE 719599C DE H161567 D DEH161567 D DE H161567D DE H0161567 D DEH0161567 D DE H0161567D DE 719599 C DE719599 C DE 719599C
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DE
Germany
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fabric
impregnation
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interior
fabric web
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Expired
Application number
DEH161567D
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English (en)
Inventor
Heinrich Hahn
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/10—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00—Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/27—Sizing, starching or impregnating fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Wasserdichtmachen von Geweben Das Wasserdichtmachen von Geweben aller Art durch Auftragen einer Imprägnierungsm,aass@e wird seither in der Weise durchgeführt, daß die Imprägnierungs.masse nur auf die Außenflächen der Gewebebahn z. B. durch Aufspritzen aufgetragen wird oder daß das Gewebe in die Imprägnierimgsmasse getaucht und von dieser vollständig durchdrungen wird. Diese Art der Behandlung von Geweben hat aber den wesentlichen Nachteil, daß die Imprägni,erimgsmass,e immer auf den Außen= flächen des.. Stoffes haftet, was zur Folge hat, daß .sie bei Verwendung von in getrocknetem Zustand verpulverndem Imprägniermittel., z. B. beim Zusammenlegen der Stoffbahn oder bei sonstiger Faltenbildung, also auch beim normalen Gebrauch, beim Tragen sich auflockern oder in Staubform von dem Gewebe abfallen kann, so daß dadurch die Imprägnierung notleidet bzw. das Gewebe dadurch stellenweise wasserdurchlässig wird. Bei den Stoffen, die völlig mit der Imprägnierungsmasse durchtränkt sind, besteht weiterhin: die Gefahr, daß sie brechen können. Ferner ist es bekannt, zum Verdichten lockerer Gewebe bzw. zum Schlichten auf nur eine Außenfläche- der Gewebebahn Schlichtungsmasse mittels Bürstenwalzen aufzutragen, die überschüssige Masse abzuschaben und die so befeuchtete Gewebebahn über eine Vielzahl von Stäben kleineren und Walzen größeren Durchmessers zu führen, wodurch die aufgetragene- Masse einseitig in das Gewebe gepreßt werden soll. Auch diese Art der Behandlung von Geweben hat den Nachteil, daß die Behandlungsmasse nicht in dauerhafte Verbindung mit dem Gewebe gebracht wird, sondern daß sie sich z. B. beim Gebrauch der Gewebe mechanisch, also selbsttätig, auflockert und vom Gewebe löst.
  • Die Mängel der bekannten Verfahren werden durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung beseitigt, deren wesent:ichste Merkmale darin bestehen, daß bei Verwendung von in getrocknetem Zustand verpulverndem Imprägnierungsmittel, z. B. eine Lösung von Kalk; Casein und Wasser, dieses auf mechanischem Wege in das Innere des Gewebes hineingearbeitet wird, während die Gewebe.außenflächen von dem Imprägniermittel freigehalten werden, und anschließend das im Innern 'haftende Imprägniermittel zur Vermeidung einer Verpulverung durch eine Schutzimprägnierung fixiert wird.
  • In besonderer Ausführung wird das Gewebe nach Tränkung mit Imprägniermasse unter Hinundherführen im Zickzack in dem mit Imprägniermasse gefüllten Behälter von der an seinen Außenflächen haftenden Imprägniermasse durch Walzenbürsten o. dgl. z. B. in einem Flüssigkeitsbad befreit und alsdann nach Trocknung durch ein Fixierbad, z. B. heißes, d. h. flüssiges, Ceresin, zum Fixieren der im Innern des Gewebes haftenden Imprägniermasse geführt.
  • Ein weiteres Kennzeichen des neuen Verfahrens wird darin gesehen, daß das Gewebe nach erfolgter Fixierung der in seinem Innern haftenden Imprägniermasse in einer Heizvorrichtung von überschüssigem Fixiermittel befreit und dann in einer Plätteinrichtung geglättet wird, worauf es einer Nachbehandlung durch Hinundherführen im Zickzack über Rollen kleinen Durchmessers unterzogen wird.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren werden wesentliche technische Vorteile erreicht, die z. B. darin bestehen, daß eine unbedingte Wasserundurchlässigkeit auch bei solchen Geweben zu erzielen ist, die sich, wie z. B. solche aus Baumwoll- oder Kunstfasern, bisher schlecht oder gar nicht für eine Imprägnierung eignen, sowie ferner darin, daß den imprägnierten Geweben die ihnen zuvor eigene Schmiegsamkeit erhalten bleibt und die beabsichtigte Schutzwirkung auch bei Verwendung von Imprägniermitteln eintritt, die in getrocknetem Zustand beim Dauergebrauch des fertigen Stückes auflockern und verpulvern.
  • In der Zeichnung ist in schematischer Darstellung die Gesamtanordnung einer Einrichtung zur Ausübung des neuen Verfahrens an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, und zwar zeigen die Mg. i bis 3 aneinandergereiht einen Aufriß.
  • Erfindungsgemäß wird die zu imprägnierende Gewebebahn 0 über einen Zuführungstisch i in einen Imprägnierungsbehälter 2 mit der Imprägnierungsmasse über Rollenführungen 3 durch die Masse hindurchgeführt, um aus dieseln Behälter 2 in eine anschließende Waschvorrichtung q. zu belangen, in der sich innerhalb der Waschflüssigkeit, z. B. Wasser, Walzenbürsten 5 befinden, durch welche die in den Außenflächen der Gewebebahn (7 haftende Imprägnierungsmasseentfernt wird, worauf die Gewebebahn G in einen Trockenum 6 mit Heizvorrichtung 7 über im Zickzack angeordnete Rollen 8 geführt wird, um hier zunächst getrocknet zu werden. Von hier aus gelangt die Gewebehahn G in ein Fixierbad 9, in welchem sie über Rollenanordnungen i o durch :eine Fixierflüssigkeit, z. B. heißes Ceresin o. dgl. Fixierstoff, geleitet -wird, um dann aus diesem Bad 9 zunächst in eine Kammer i i zu gelangen, in welcher das auf ihren Auf enflächen haftende Fixiermittel durch Heizvorrichtungen 12, also durch Wärmewirkung, wiederentfernt wird, so daß der Fixierstoff in Wirklichkeit nur das im Innern der Stoffbahn befindliche Imprägnierungsmittel in sich einschließt und dort festhält. Die so behandelte Gewebebahn G wird alsdann durch eine z. B. in der Kammer i i untergebrachte Plätteinrichtung 13 zum Glätten hindurchgezogen und gelangt nun aus der Kammer i i über ein Rollensystem i q. einer Vorrichtung 15 zum Weich- bzw. Geschmeidigmachen der imprägnierten Gewebebahn. Über diesen Rollensystem wird die Bahn hin und her bewegt. Die so behandelte Gewebebahn gelangt schließlich über einen Meßtisch- 16, auf dem entweder abgemessene Längen zu Ballen gelegt werden können, oder falls dies nicht geschehen soll, kann die Gewebebahn über den Meßtisch hinweg einer Aufrollvorrichtung 17 zugeführt werden, wobei gegebenenfalls der Rolleninhalt festgestellt -werden kann. Die Plätteinrichtung 13 bewirkt außer der Glättung des Gewebes zugleich auch die Entfernung des auf den Außenflächen der Gewebebahn G etwa noch haftenden Fixiermittels. Die Rolllentraggestelle 18 des Imprägnierungsbehälters 2 und i9 des Fixierbades 9 werden zweckmäßigerweise heb- und senkbar ausgebildet. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum W.asserdichtmachen von Geweben aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von in getrocknetem Zustand verpulverndem Imprägniermittel dieses auf mecha,nisc'_,e:2i Wea'e in das Innere des Gewebes hineingearbeitet wird, während die Gew ebeaußenflächen von dem Imprägniermittel freigehalten werden, und anschließend das im Innern haftende Imprägniermittel zur Vermeidung einer Verpulverung durch eine Schutzimprägnierung fixiert wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe nach Tränkung mit Imprägniermasse unter Hinundherführen im Zickzack in dem mit der Imprägniermasse gefüllten Behälter von der an seinen Außenflächen haftenden Imprägniermasse durch Walzenbürsten o. dgl. z. B. in einem Flüssigkeitsbad befreit und alsdann nach Trocknung durch- ein Fixierbad, z. B. heißes, d. h. flüssiges Geresin, zum Fixieren der im Innern des Gewebes haftenden Imprägniermasse geführt wird. 3. Verfahren nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe nach erfolgter Fixierung der in seinem Innern haftenden Imprägniermasse in einer Heizvorrichtung von überschüssigem, Fixiermittel befreit, dann in einer Plättvorrichtung geglättet und anschließend noch einer Nachbehandlung durch Hinundherführen im Zickzack über Rollen kleinen Durchmessers unterzogen wird. 4. Vorrichtung zum Ausüben des. Verfahrens nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen Zuführungstisch- (i) für die Gewehebahn (G) zu einem Imprägnierbehälter (2) finit Zickzackrollenführung (3) für die Gewebebahn (G) und eine anschließende Waschvorrichtung (4) mit Bürsteneinrichtung (5), sowie eine anschließende Trockenkammer (6) mit Heiz-@einrichtung (7) und Zickzackrollenführung (8) für die Gewebebahn (G), ein daran anschließendes beheizbares Fixierbad (g) mit Rollenführung (io) für die Gewebebahn (G), eine Kammer (i i) mit IHeizkörpern (i2) und einer Plättvorrichtung (i3), eine Rollenanordnung (i4), einen Meßtisch (16) und eine Aufrollvorrichtung (i7)-
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