DE719760C - Einbaufertiger Dichtungsring zur Abdichtung umlaufender Wellen oder hin- und hergehender Maschinenteile - Google Patents

Einbaufertiger Dichtungsring zur Abdichtung umlaufender Wellen oder hin- und hergehender Maschinenteile

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DE719760C
DE719760C DEF88366D DEF0088366D DE719760C DE 719760 C DE719760 C DE 719760C DE F88366 D DEF88366 D DE F88366D DE F0088366 D DEF0088366 D DE F0088366D DE 719760 C DE719760 C DE 719760C
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DE
Germany
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sealing ring
ready
rubber
install
sealing
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Expired
Application number
DEF88366D
Other languages
English (en)
Inventor
Walther Simmer
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Carl Freudenberg KG
Original Assignee
Carl Freudenberg KG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3268Mounting of sealing rings
    • F16J15/3272Mounting of sealing rings the rings having a break or opening, e.g. to enable mounting on a shaft otherwise than from a shaft end

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gasket Seals (AREA)

Description

  • Einbaufertiger Dichtungsring zur Abdichtung un-laufender Wellen oder hin- und hergehender Maschinenteile Die Erfindung bezieht sich auf einen einbaufertigen Dichtungsring aus kautschukartigen Werkstorfen, insbesondere synthetischem Kautschuk, zum Abdichten von umlaufenden Wellen oder hin und her gehenden Maschinenteilen.
  • Die meisten einbaufertigen. Dichtungsringe besitzen entweder eine Metallauflage als Außenkäfig, Mantel o. dgl., oder als an der Innenseite liegender Versteifungsring. Auch wird eine Metalleinlage angeordnet, die sich in dem Haftabschnitt des Dichtungsringes befindet. Die einbaufertigen Dichtungsringe sind in der Ariw3ndung auf solche Fälle beschränkt, bei denen die Dichtung ohne weiteres über die Welle oder das Maschinenteil geschoben werden können. Die Anwendung von einbaufertigen Dichtungsringen bereitet noch an solchen Stellen große Schwierigkeit, bei denen die Dichtung, z: B. zwischen Bunden der Welle, gelagert sein muß. Hier ist es nicht möglich, den einbaufertigen Dichtungsring an die Stelle zwischen den Bunden zu bringen, insbesondere wenn die Dichtung eine Metallein- oder -auflage besitzt, die eine Dehnung nicht zuläßt. Eine einfache Teilung des Dichtungsringes führte nicht zum Erfolg, da die Teilfuge Anlaß zur Undichtigkeit bietet. Die besonderen Vorrichtungen bzw. zusätzlichen Maßnahmen zum Dichthalten der Teilfuge beanspruchen im allgemeinen einen erheblichen Platz, der gerade an Stellen zwischen den Bunden nicht zur Verfügung gestellt werden kann. Es sind besondere urpständliche Maßnahmen erforderlich, um diese Undichtigkeit der Teilfuge zu vermeiden. Ein einbaufertiger Dichtungsring kommt dann. nicht mehr in Betracht. Es ist aber oft von großer Wichtigkeit, einfache Dichtungen, wie die einbaufertigen Dichfungsringe, auch an Stellen zwischen den Bunden einbauen zu können. .
  • Die Erfindung bringt einen Weg, durch den es ermöglicht ist, mit Erfolg trotz der Schwierigkeiten einbaufertige Dichtungsringe mit Metallein- oder -auflage an Stellen, an denen sich der Ring nicht überschieben läßt, verwenden zu können. Die Erfindung zeichnet sich im wesirnthchen dadurch aus, daß die Ein- oder Auflage mindestens zweimal geteilt ist und daß die Teilfu@'en bis auf eine kleine Strecke mit dem kautschukartigen Werkstoff des Dichtungskörpers ausgefüllt sind. Hierbei kann der kautschukartige Dichtungskörper nur an der einen Teilstele der Metallein- oder -auflage oder auch an den weiteren Teilstellen getrennt sein: Die Strecke der Stoßfuge, bei der die Fugenflächen der Metallein-oder-auflageunmittelbar aneinanderstoßen, wird hierbei vorteilhaft so angeordnet, daß diese Stellen außerhalb des Bereiches der Außenumfangsfläche des einbaufertigen Dichtungsringes liegen. Beispielsweise wird man bei einer Außenummantelung mit einem radialen Schenkel diese Strecke der Stoßfuge an dem radialen -Schenkel, vorzugsweise an dessen Ende, vorgesehen.
  • Durch die Bildung einer Gummidichtungs-Bäche an den Schnittflächen der Metallein-oder -auflage kann man den einbaufertigen Dichtungsring aus zwei oder mehreren Stükken zusammensetzen, ohne daß die Gefahr der Undichtheit bzw. der Bildung eines Kriechweges am Außenumfang gegeben ist. Beim Zusammensetzen, beispielsweise der beiden Hälften des einbaufertigen Dichtungsringes, kommen auf diese Weise bei den Stoßflächen der Metallein- oder Auflage die dazwischen gelagerten Gummischichten zur gegenseitigen Anlage, durch die einerseits eine Abdichtung für das Öl von innen nach außen, oder umgekehrt, quer durch die Stoßfuge erreicht vird, andererseits kommt die Gunnnidichtfläche auch mit der Ringfläche des Gehäuses, in der der Dichtungsring liegt, in Verbindung, so daß auch am Außenumfang des Käfigs entlang der Kriechweg für das Öl versperrt ist. Durch das unmittelbare Aufeinanderliegen der blanken- Stoßfugenflächen der Metallein- oder -auflagen an den Stellen, die frei liegen oder für die Abdichtung des Kriechweges nicht in Frage kommen, ist ferner dafür gesorgt, daß die Maßhaltigkeit des Dichtungsringes gewahrt bleibt; denn der einbaufertige Dichtungsring kann trotz der Gummidichtfläche auf der größeren Länge der Stoßfuge nicht stärker zusammengedrückt werden als der Durchmesser der ursprünglich vorgesehenen Metallein- oder -auflage. Das Ganze wird einerseits durch den Einbau in das Gehäuse und andererseits durch den Schraubenfederring, der um die Lippe gelegt ist, zusammengehalten. Es hat sich gezeigt, daß diese Mittel ausreichend sind. Der Einbau des Dichtungsringes gemäß der Erfindung erfolgt also in einfacher Weise, indem die.beiden Hälften oder gegebenenfalls noch mehr Stücke um die Welle zwischen den Bunden eherumgelegt werden, worauf der Schraubenfederring, dessen Enden leicht ineinanderschraubbar sind, in den Lippenteil eingelegt wird. Alsdann wird das Maschinengehäuse für den einbaufertigen. Dichtungsring befestigt, wobei der'Dichtungsring nicht stärker äusamrnengepreßt werden kann als bei einem einteiligen einbaufertigen Dichtungsring -entsprechender Größe.
  • Der geteilte einbaufertige Dichtungsring wird erfindungsgemäß vorteilhaft in der Weise hergestellt, daß die einen geschlossenen Ring bildende Metallein- oder -auflage an zwei oder mehreren Stellen einen Einschnitt erhalten, der nur zum Teil geführt ist, d. h. die Ein- oder -auflage ist noch nicht in zwei Teile unterteilt. Danach wird der Dichtungsring in 'der Form, wie üblich, gepreßt. Hierdurch wird die Teilfuge mit dem kautschukartigen Material des Dichtungskörpers ausgefüllt. Nach Herausnahme aus der Presse wird alsdann erst der unversehrt gebliebene Teil der Stoßfuge der Ein- oder Auflage ganz durchschnitten, wobei die durch den Kautschuk ausgefüllte Stoßfuge, insbesondere mit einem feinen Messer o. dgl., vorteilhaft so durchschnitten wird, daß zu beiden Seiten der Stoßfuge .eine Gummischicht zurückbleibt. Man kann auch so vorgehen, daß vor dem Pressen des Dichtungskörpers die Metallein-oder -auflage an dem zurückgebliebenen Stück bereits geteilt wird. Jedoch ist die erstere Ausführungsform vorzuziehen. Bei dem fertigen, geteilten, einbaufertigen Dichtungsring kommt somit an der Stoßfuge Kautschuk auf Kautschuk zur Anlage. Auf fliese Weise wird ein einbaufertiger Dichtungsring erhalten, der geteilt ist und in der Leistung in keiner Weise den ungeteilten, einbaufertigen Dichtungsringen nachsteht. Der Raumbedarf ist derselbe geblieben. Die geringe Mehrarbeit bei der Herstellung steht in keinem Verhältnis zu dem neu gewonnenen AnwRndungs- 1 gebiet des einbaufertigen Dichtungsringes.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispivle der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt einen Schnitt eines einbaufertigen Dichtungsringes gemäß der Erfindung längs der Stoßfuge nach I-1 der Fig. 2. Fig.2 ist eine Seitenansicht der Fig. i. Fig.3 veranschaulicht einen anderen einbaufertigen Dichtungsring mit Einlage gemäß der Erfindung.
  • Der einbaufertige Dichtungsring der Erfindung besteht,, wie an sich bekannt ist, . aus dem Dichtungskörper aus -kautschukartigem Werkstoff i mit Lippenteil 2 und dem Außenmantel aus MetaIl3= Der -Außenmantel ist in. der Weise geteilt,' dab ein Schnitt 5 mit breiter Fuge ringsherum bis auf den Teil 4 geführt ist. Vor dem Pressen in der Form bildet die Metallauflage 3 noch ein einheitliches Ganzes durch die gebliebenen Verbindungsstege bei. 4. Während des Pressens in der Form wird die breite Fuge 5 durch den kautschukartigen Werkstoff ausgefüllt. Erst nachdem der Dichtungsring, fertiggepreßt und aus .der Form herausgenommen ist, wird der Verbindungssteg 4 getrennt, was einfach durch Brechen nach vorhergehendem Einritzen o. dgl. geschehen kann. Vorher ist der Kautschuk in der Fuge 5 vorteilhaft in der Mitte längs der Linie 6 geteilt. Es ergibt sich danach ein einbaufertiger Dichtungsring aus den beiden Hälften y und 8, dessen Stoßfugen lediglich bei 4 metallisch aufeinanderstoßen, während bei 6 die Dichtung durch das kautschukartige Material vorhanden ist. Der Dichtungsring wird durch die Schraubenringfeder 9 an der Lippe zusammengehalten. Ein weiterer Zusammenhalt ergibt sich nach dem Einlegen in das Maschinengehäuse. Wesentlich ist, daß die kautschukartige Dichtfläche nicht nur an der Fläche längs der Linie 6 vorhanden ist, sondern auch an der Umfangsfläche io gegen das umfassende Maschinengehäuse, soweit wie die Fuge 5 breit ist.
  • Statt einer Teilung kann der einbaufertige Dichtungsring gemäß der Erfindung an mehreren Stellen in der beschriebenen Weise geteilt sein. Ferner können auch an einer Fugenfläche mehrere Stellen 4 vorgesehen werden, an denen die met$llische Ein- oder Auflage mefallisch aneinanderliegt. Es ist. nicht notwendig, den Schnitt gerade zu führen. Er kann auch schräg gezogen werden oder mit gegenseitigen Verzahnungen ineinandergreifen.
  • Die Fig.3 veranschaulicht eine Schnittfläche .eines einbaufertigen Dichtringes gemäß der Erfindung, der .eine metallische Auflage an der der Lippe zugekehrten Seite trägt. In diesem Fall ist beispielsweise die Auflage i i an der Stelle 12 erst nach Fertigstellung des Dichtüngstinges in der Presse getrennt, so daß nur dieser Teil 12 metallisch aneinanderzuliegen kommt.-- Diese Stelle kann man auch in die Mitte der Einlage verlegen oder zu beiden Seiten o. dgl., wie bei 13 angedeutet ist. Die Maßnahme der Erfindung ist unabhängig von der Art der Gestaltung der metallischen Ein- oder Auflage. Bei der Ausführung der Fig. 3, d. h. bei solchen Dichtungsringen, bei denen die Ein-oder Auflage nicht als Außenmantel erscheint, ist die Anordnung vorteilhaft, bei der die Ein oder Auflage mindestens zweiteilig geteilt ist, dagegen der kautschukartige Dichtungskörper -nur an einer Seite durchschnitten ist. Dies bedeutet, daß an der der Schnittstelle diametralen Stelle wohl die Einlage i i geteilt ist, wobei der Ring i i an der- Fläche 14 entsprechend der -Fläche 12 lediglich metaillisch aneinanderliegt, der kautschukartige Dichtungskörper 15 insgesamt ungeteilt bzw undurchschnitten bleibt. Dadurch wird erreicht, daß nur eine Trennfuge des kautschukartigen Teils vorhanden ist, was natürlich die . Zuverlässigkeit der Dichtheit des Ringes wesentlich erhöht. Der Dichtungsring besitzt trotz der Metalleinlage eine genügende Beweglichkeit zum Bringen über Bunde u. dgl. Er kann z. B. entweder aufgeklappt oder verdreht über eine Welle mit Bunde übergebracht werden. An und für sich ist diese Teilung natürlich auch bei den Dichtungsringen mit Metallaußenkäfig oder auch bei denjenigen, die lediglich einen massiven Kautschukteil besitzen, möglich.
  • In besonderen Fällen kann man -.auch so vorgehen, daß lediglich die Ein- oder Auflage in der erfindungsgemäßen Weise geteilt wird, während der kautschukartige Teil an den Stellen im wesentlichen uadurchschnitten bleibt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einbaufertiger Dichtungsring aus kautschukartigen Werkstoffen, insbesondere synthetischem Kautschuk, zur Abdichtung umlaufender Wellen , oder hin und her gehender Maschinenteile mit einer Metallein- oder -auflage, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- oder Auflage mindestens zweimal geteilt ist, daß die Teilfugen bis auf eine kleine Strecke mit dem kautschukartigen Werkstoff des Dichtungskörpers ausgefüllt sind und daß der kautschukartige Dichtungskörper mindestens in einer Teilungsstelle der Metallein- oder -auflage selbst geteilt ist.
  2. 2. Einbaufertiger Dichtungsring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dal.; die nur eine kleine Strecke der Fugenlänge bildende metallische Berührungsfläche der Stoßfuge bei einer Außen ummantelung an dem radialen Schenkel, vorzugsweise an dessen Ende, angeordnet ist.
  3. 3. Einbaufertiger Dichtungsring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dali der Dichtungskörper in beiden Teilungsstellen der Ein- oder Auflage geteilt ist.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung des einbaufertigen Dichtungsringes nach Anspruch t und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- oder Auflage zunächst bis auf die kleine Strecke der Fuge, in der metallische Berührung der Schnittflächen eintritt, mit breiter Fuge geschnitten, sodann der Dichtring mit der Ein- oder Auflage in der Form gepreßt wird, wodurch sich die breite Fuge mit Kautschuk ausfüllt, und danach erst die Auflage zusammen mit der Trennung des Dichtringes in der breiten Fuge ganz durchschnitten wird.
DEF88366D 1940-05-29 1940-05-29 Einbaufertiger Dichtungsring zur Abdichtung umlaufender Wellen oder hin- und hergehender Maschinenteile Expired DE719760C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE838529C (de) * 1943-04-04 1952-05-08 Henschel & Sohn G M B H Wellenringdichtung, insbesondere fuer Schmieroelkammern
US2729481A (en) * 1952-05-22 1956-01-03 Garlock Packing Co Split oil seal

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE838529C (de) * 1943-04-04 1952-05-08 Henschel & Sohn G M B H Wellenringdichtung, insbesondere fuer Schmieroelkammern
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