DE7200620U - Hohlrandpackung - Google Patents
HohlrandpackungInfo
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- Cartons (AREA)
Description
^ Patentanwälte
DIPL-ING. F. ROSENKE
DR.-ING. H. H. WILHELM
Td. I
Betr.: G'ebrauchsmusteranmeldung G 4188
Anm.: Siegfried Leonhardt
7000 Stuttgart-Sotnang
H ohlrandρac kung
Die Neuerung bezieht sich auf eine Hohlrandpackung, insbesondere
für Pralinen o.dgl.„ bei der jeder Hohlrandteil
einen Außenwandteil, einen·Innenwandteil, einen diese Wandteile
verbindenden oberen Stegteil und einen an den Innenwandteil anschließenden Pußteil aufweist.
Bei bekannten Hohlrandpackungen, die die packung größer aussehen
lassen als der Inhalt ist, müssen die Fußteile der Hohlrandteile mit dem Boden der Kohlrandpackung verklebt
werden, um einen einwandfreien Halt des aufgerichteten
-2-
Zuschnittes zu erzielen. Diese vorgeklebter. Zuschnitte für
solche Kohlrancpackungen bringen den großen I\ achteil nit
sich, daß sie keine gleichmäßige Dicke besitzen. Sie sind nicht einwandfrei stapelbar und nüssen vor der Lieferung
gebündelt und in der Segel noch extra verpackt werden. Das Verkleben macht einen zusätzlichen Arbeitsgang erforderlich.
Der Aufwand für die Lagerung ist verhältnismäßig groß.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, den Kartonzuschnitt für Hohlrandpackungen so auszubilden, daß die geschilderten
Nachteile nicht auftreten.
Gemäß der Neuerung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst,
daß die Innenwandteile und die Fußteile jeweils beidseitig derart zugeschnitten sind, daß beim palten des Kartons
^ine mehrfache, vorzugsweise eine dreifache gegenseitige
Verriegelung dieser aneinandergrenzenden Wandteile einer
Hohlrandpackung gegeben ist.
Durch die Neuerung wird es in vorteilhafter Weise möglich,
auf einen Klebvorgang zu verzichten und trotzdem die Lage der Hohlrandteile einwandfrei zu sichern. Die Kartonzuschnitte können einwandfrei auf Paletten gelagert werden,
weil sie durchweg gleiche Stärke aufweisen. Eine gesonderte Verpackung ist nioht nötig. Ferner kann der Kartonzuschnitt
maschinell in einem Arbeitsgang aufgerichtet werden.
In weiterer Ausgestaltung des Gegenstandes der Neuerung kann ^einander gegenüberliegenden Innenwandt eilen, vorzugsweise am kürzeren Kohlrandteil einer rechteckigen
Hohlrandpackung, jeweils beidseitig im Bereich des Fußteiles eine vorspringende Lasche und jeweils an den beidseitigen Enden der Innenwandteile der anderen Kohlrandteile
können Ausklinkungen vorgesehen sein, in welche die vor-
-3-
springenden Laschen beim gefalteten Karton eingreifen.
Ferner können in vorteilhafter Weise an einander gegenüberliegenden Pußteilen, vorzugsweise as kürzeren Eohlrandteil
einer rechteckigen Eoblrandpackung, jeweils "beidseitig an
can äußeren Enden eine Ausklinkung und an den Innenwandteilen
der anderen Kohlrandteile jeweils beidseitig im Bereich
der Fußteile entsprechende Ausklinkungen vorgesehen sein, derart, daS beim gefalteten Karton der Fußteil des einen
Hohlranäteiles die Lage des Innenwandteiles des angrenzenden
Hohlrandteiles sichert.
Als v/eitere Sicherung können die Fußteile an den mit Ausklingungen
versehenen Innenwandteilen jeweils beidseitig derart ausgebildet sein, daß die freien Enden dieser Fußteile
beiia gefalteten Karton unter den Fußteilen der angrenzenden
Hohlrandteile liegen.
Kach einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Neuerung können
an den Scken aneinandergrenzender Außenwandteile Faltecken
vorgesehen sein, die sich in Sichtung der mit Ausklinkungen versehenen Innenwandteile in von diesen Innenwandteilen
getrennten Falteckteilen fortsetzen. Dadurch entstehen doppelte Faltecken, welche die Ecken so versteifen, daß
auch verhältnismäßig dünnwandiges Kartonmaterial verwendet werden kann.
Die Neuerung macht es auch möglich, die gefaltete Kohlrandpackung zunächst beispielsweise mit Pralinen zu füllen und
anschließend mit einem angeklebten Deckel zu versehen, so daß die Hohlrandpackung mit diesem Deckel verschlossen werden
kann. Das Aufrichten der Packung, das Einfüllen der Pralinen, das Ansetzen eines Deckels und das Verschließen und
endgültige Verpacken der Ware kann sorbit in eines kontinier—
licher. Arbeitsgang vor sich gehen. Dabei besitzt diese neue
Art der Packung den Vorteil, daB der später angeklebte !Deckel
mit eines anderen Druckverfahren behandelt werden kann, wie
cer für die packung gedachte Zuschnitt. Bekanntlich werden
öle Deckel von Pralinenschachtel^ in sehr viel aufwendigerer
3TeS.se bedruckt als das mit der übrigen Schachtel der Fall
ist. Sollen an Stelle der ohnehin aufwendigeren Stülpdeckel (Tfartvolle Pralinenpackungen besitzen solche Stülpdeckel)
nun aber die Klappdeckel verwendet werden, so bietet die
!Teuerung durch die getrennte Anordnung des Beckeis auch
den Vorteil, daß für die Packung eine sehr billige Verarbeitung und 3edruckung, für den Deckel dagegen eine aufwendigere
und schönere Ausgestaltung gewählt werden kann.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Ss seigern
Ss seigern
Fig. 1 einen Teil eines Kartonzuschnittes für eine Hohlrandpackung im Bereich zweier aneinander—
grenzender Hohlrandteile,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht von innen auf eine Seke des zur Hohlrandpackung gef-Vfceten. Karton— Zuschnittes
nach Fig. 1 und
Fig. 3 eine Faltecke zwischen zwei Hohlrandteilen in gefalteten Zustand.
Kach Fig. 1 besteht der Kartonzuschnitt für eine rechteckige
Hoi-lrancpackung für beispielsweise Pralinen aus einem Boden—
teil 1 aus zwei einander gegenüberliegeunen längeren
-5-
randteilen 2, von denen lediglich einer dargestellt ist, und aus zwei weiteren einander gegenüberliegenden kürzeren Hohlrandteilen
2a, von denen ebenfalls nur einer gezeigt ist.
Der Eohlrand-teil 2 umfaßt einen Außenwandteil 3, einen Innenwandteil
4, einen diese Wandteile verbindenden Verbindungswandteil
5 und einen an den Innenwandteil 4 anschließenden Fußteil 6. In gleicher Weise umfaßt der Hohlrandteil 2a einen
Außenwandteil 3a, einen Innenwandteil 4a, einen Verbindungswandteil
5a und einen Pußteil 6a.
Der Pußteil 6 des Hohlrandteiles 2 ist mit Laschen 7 in der
Breite des Verbindungswandteiles 5 versehen, die aus dem
Innenwandteil 4 ausgeschnitten sind. Zur gegenseitigen Verriegelung der Hohlrandteile 2,2a im gefalteten Zustand des
Kartonzuschnittes ist an dem>Innenwandteil 4a beidseitig
im Bereich des Pußteiles 6a eine vorspringende rechteckige Lasche 8 vorgesehen und ist jeweils an den beidseitigen
Enden des Innenwandteilesi4 eine rechteckige Ausklinkung
angeordnet, deren Höhe der Höhe der Lasche S entspricht. Ferner ist zur gegenseitigen Verriegelung der Hohlrandteile
2,2a am Pußteil 6a jeweils beidseitig an den äußeren freien
Enden eine rechteckige Ausklinkung 10 und an den Innenwandteilen 4 jeweils beidseitig im Bereich der Fußteile 6 eine
dreieckige Ausklinkung 11 vorgesehen. Die Tiefe 12 einer Ausklinkung 11 entspricht dem Abstand- 13 der Ausklinkung
10 vom Innenwandteil 4a. Außerdem sind die Pußteile 6 jeweils
beidseitig derart zugeschnitten, daß das mit 14 bezeichnete freie Ende beim gefalteten Kartonzuschnitt unter
den Fußteil 6a zu liegen kommt und vom Pußteil 6a an den Boden 1 gedrückt wird.
Zwischen den Hohlrandteilen 2,2a ist eine die Außenwandteile
3,3a verbindende Paltecke 15 angeordnet, die sich in einem
-o-
Falteckenteil 16 fortsetzt, der sich in Richtung des Innenvvandteiles
4 erstreckt, jedoch von diesem getrennt ist.
In Fig. 2 ist angedeutet, wie bei gefalteten Hohlrandteilen
2,2a die Lasche 8 in die Ausklinkung 9 eingreift, der Fußteil 6a den Fußteil 6 gegen den Boden 1 drückt und der Fußteil
6a mit der Ausklinkung 10 in die Ausklinkung 11 eingreift.
Die von den Kohlrandteilen 2,2a gebildete Ecke ist maßgeblich
durch die Faltecke 15 und den damit verbundenen Falteckenteil 16 versteift. Y/ie Fig. 3 zeigt, wird die FaItecke 15 und der
FaIteckenteil 16 in der angedeuteten Weise gefaltet, so daß
der Karton an der Ecke fünffach liegt.
Claims (6)
1. Kofclrandpackung, insbesondere für Pralinen ο.dgl. bei dem
jeder Hohlrandteil einen Außenwandteil, einen Innenwandteil, einen diese Wandteile verbindenden oberen Steg und
einen an den Innenwandteil anschließenden Fußteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandteile
(4,4a) und die Fußteile (6,,6a) jeweils beidseitig derart
zugeschnitten sind, daß beim Falten des Kartons eine mehrfache, vorzugsweise eine dreifache gegenseitige
Verriegelung dieser aneinandergrenzenden Wandteile gegeben
ibt.
2. Hohlrandpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einander gegenüberliegenden Innenwandteilen (4a)
vorzugsweise am kürzeren Hohlrandteil (2a) einer rechteckigen Eohlrandpackung, jeweils beidseitig im Bereich
des Fußteiles (6a) eine vorspringede Lasche (8) und jeweils
an den beidseitigen Enden der Innenwandteile (4)
der anderen Eohlrandteile (2) Ausklinkungen (S) vorgesehen
sind, in welche die vorspringenden Laschen (8) bei aufgerichtetem Karton eingreifen.
3. Eohlrandpackung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an einander gegenüberliegenden PuB-teilen
(6a) ,vorzugsweise as kürzeren Kohlrandteil (2a) einer rechteckigen Eohlrandpackung, jeweils beidseitig
an den äußeren freien Enden eine Ausklinkung (10) und
an äan Innenwand teilen (4) der anderen Eohlrandteile
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(2) jeweils "beidseitig ir» 3ereich äer üßteile (6) entsprechende
Ausklinkunger. (H) vorgesehen sind, derart, daß bein gefalteten Karton der Pu2teil (6a) des einen
Kohlrandteiles (2a) die Lage des Xnnenwandteiles (4)
des angrenzenden Hohlrandteiles (2) sichert.
4. Hohlrandpackung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daS die Fußteile (6) an cen mit Ausklinkungen
(9,11) versehenen Innenwandteilen (4) jeweils beidseitig
derart aasgebildet sind, daß die freien Enden (14) dieser Fußteile (6) beim gefalteten Karton unter den Fußteilen
(6a) der angrenzenden Eohlrandteile (2a) liegen.
5- Hohlrandpackung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Ecken aneinandergresnzender Außenwandteile
(2,2a) Faltecken (15) vorgesehen sind, die sich in Sichtung der mit Ausklinkungen (9,11) versehenen Innenwandteile
(4) als von diesen Innenwandteilen getrennte Falteckenteile (16) fortsetzen.
6. Hohlrandpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Außenseite eines Außenwandteiles (2,2a) ein Klappdeckel angeklebt
ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7200620U true DE7200620U (de) | 1972-04-06 |
Family
ID=1276071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7200620U Expired DE7200620U (de) | Hohlrandpackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7200620U (de) |
-
0
- DE DE7200620U patent/DE7200620U/de not_active Expired
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