DE7200620U - Hohlrandpackung - Google Patents

Hohlrandpackung

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DE7200620U
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foot
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Description

^ Patentanwälte DIPL-ING. F. ROSENKE DR.-ING. H. H. WILHELM
Stuttgart-1 . Stuttgart, den 7.1.1972 OjfinriuniBli. 3tI ' UT .\i/ vYo
Td. I
Betr.: G'ebrauchsmusteranmeldung G 4188
Anm.: Siegfried Leonhardt
7000 Stuttgart-Sotnang
H ohlrandρac kung
Die Neuerung bezieht sich auf eine Hohlrandpackung, insbesondere für Pralinen o.dgl.„ bei der jeder Hohlrandteil einen Außenwandteil, einen·Innenwandteil, einen diese Wandteile verbindenden oberen Stegteil und einen an den Innenwandteil anschließenden Pußteil aufweist.
Bei bekannten Hohlrandpackungen, die die packung größer aussehen lassen als der Inhalt ist, müssen die Fußteile der Hohlrandteile mit dem Boden der Kohlrandpackung verklebt werden, um einen einwandfreien Halt des aufgerichteten
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Zuschnittes zu erzielen. Diese vorgeklebter. Zuschnitte für solche Kohlrancpackungen bringen den großen I\ achteil nit sich, daß sie keine gleichmäßige Dicke besitzen. Sie sind nicht einwandfrei stapelbar und nüssen vor der Lieferung gebündelt und in der Segel noch extra verpackt werden. Das Verkleben macht einen zusätzlichen Arbeitsgang erforderlich. Der Aufwand für die Lagerung ist verhältnismäßig groß.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, den Kartonzuschnitt für Hohlrandpackungen so auszubilden, daß die geschilderten Nachteile nicht auftreten.
Gemäß der Neuerung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die Innenwandteile und die Fußteile jeweils beidseitig derart zugeschnitten sind, daß beim palten des Kartons ^ine mehrfache, vorzugsweise eine dreifache gegenseitige Verriegelung dieser aneinandergrenzenden Wandteile einer Hohlrandpackung gegeben ist.
Durch die Neuerung wird es in vorteilhafter Weise möglich, auf einen Klebvorgang zu verzichten und trotzdem die Lage der Hohlrandteile einwandfrei zu sichern. Die Kartonzuschnitte können einwandfrei auf Paletten gelagert werden, weil sie durchweg gleiche Stärke aufweisen. Eine gesonderte Verpackung ist nioht nötig. Ferner kann der Kartonzuschnitt maschinell in einem Arbeitsgang aufgerichtet werden.
In weiterer Ausgestaltung des Gegenstandes der Neuerung kann ^einander gegenüberliegenden Innenwandt eilen, vorzugsweise am kürzeren Kohlrandteil einer rechteckigen Hohlrandpackung, jeweils beidseitig im Bereich des Fußteiles eine vorspringende Lasche und jeweils an den beidseitigen Enden der Innenwandteile der anderen Kohlrandteile können Ausklinkungen vorgesehen sein, in welche die vor-
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springenden Laschen beim gefalteten Karton eingreifen.
Ferner können in vorteilhafter Weise an einander gegenüberliegenden Pußteilen, vorzugsweise as kürzeren Eohlrandteil einer rechteckigen Eoblrandpackung, jeweils "beidseitig an can äußeren Enden eine Ausklinkung und an den Innenwandteilen der anderen Kohlrandteile jeweils beidseitig im Bereich der Fußteile entsprechende Ausklinkungen vorgesehen sein, derart, daS beim gefalteten Karton der Fußteil des einen Hohlranäteiles die Lage des Innenwandteiles des angrenzenden Hohlrandteiles sichert.
Als v/eitere Sicherung können die Fußteile an den mit Ausklingungen versehenen Innenwandteilen jeweils beidseitig derart ausgebildet sein, daß die freien Enden dieser Fußteile beiia gefalteten Karton unter den Fußteilen der angrenzenden Hohlrandteile liegen.
Kach einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Neuerung können an den Scken aneinandergrenzender Außenwandteile Faltecken vorgesehen sein, die sich in Sichtung der mit Ausklinkungen versehenen Innenwandteile in von diesen Innenwandteilen getrennten Falteckteilen fortsetzen. Dadurch entstehen doppelte Faltecken, welche die Ecken so versteifen, daß auch verhältnismäßig dünnwandiges Kartonmaterial verwendet werden kann.
Die Neuerung macht es auch möglich, die gefaltete Kohlrandpackung zunächst beispielsweise mit Pralinen zu füllen und anschließend mit einem angeklebten Deckel zu versehen, so daß die Hohlrandpackung mit diesem Deckel verschlossen werden kann. Das Aufrichten der Packung, das Einfüllen der Pralinen, das Ansetzen eines Deckels und das Verschließen und
endgültige Verpacken der Ware kann sorbit in eines kontinier— licher. Arbeitsgang vor sich gehen. Dabei besitzt diese neue Art der Packung den Vorteil, daB der später angeklebte !Deckel mit eines anderen Druckverfahren behandelt werden kann, wie cer für die packung gedachte Zuschnitt. Bekanntlich werden öle Deckel von Pralinenschachtel^ in sehr viel aufwendigerer 3TeS.se bedruckt als das mit der übrigen Schachtel der Fall ist. Sollen an Stelle der ohnehin aufwendigeren Stülpdeckel (Tfartvolle Pralinenpackungen besitzen solche Stülpdeckel) nun aber die Klappdeckel verwendet werden, so bietet die !Teuerung durch die getrennte Anordnung des Beckeis auch den Vorteil, daß für die Packung eine sehr billige Verarbeitung und 3edruckung, für den Deckel dagegen eine aufwendigere und schönere Ausgestaltung gewählt werden kann.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Neuerung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Ss seigern
Fig. 1 einen Teil eines Kartonzuschnittes für eine Hohlrandpackung im Bereich zweier aneinander— grenzender Hohlrandteile,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht von innen auf eine Seke des zur Hohlrandpackung gef-Vfceten. Karton— Zuschnittes nach Fig. 1 und
Fig. 3 eine Faltecke zwischen zwei Hohlrandteilen in gefalteten Zustand.
Kach Fig. 1 besteht der Kartonzuschnitt für eine rechteckige Hoi-lrancpackung für beispielsweise Pralinen aus einem Boden— teil 1 aus zwei einander gegenüberliegeunen längeren
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randteilen 2, von denen lediglich einer dargestellt ist, und aus zwei weiteren einander gegenüberliegenden kürzeren Hohlrandteilen 2a, von denen ebenfalls nur einer gezeigt ist.
Der Eohlrand-teil 2 umfaßt einen Außenwandteil 3, einen Innenwandteil 4, einen diese Wandteile verbindenden Verbindungswandteil 5 und einen an den Innenwandteil 4 anschließenden Fußteil 6. In gleicher Weise umfaßt der Hohlrandteil 2a einen Außenwandteil 3a, einen Innenwandteil 4a, einen Verbindungswandteil 5a und einen Pußteil 6a.
Der Pußteil 6 des Hohlrandteiles 2 ist mit Laschen 7 in der Breite des Verbindungswandteiles 5 versehen, die aus dem Innenwandteil 4 ausgeschnitten sind. Zur gegenseitigen Verriegelung der Hohlrandteile 2,2a im gefalteten Zustand des Kartonzuschnittes ist an dem>Innenwandteil 4a beidseitig im Bereich des Pußteiles 6a eine vorspringende rechteckige Lasche 8 vorgesehen und ist jeweils an den beidseitigen Enden des Innenwandteilesi4 eine rechteckige Ausklinkung angeordnet, deren Höhe der Höhe der Lasche S entspricht. Ferner ist zur gegenseitigen Verriegelung der Hohlrandteile 2,2a am Pußteil 6a jeweils beidseitig an den äußeren freien Enden eine rechteckige Ausklinkung 10 und an den Innenwandteilen 4 jeweils beidseitig im Bereich der Fußteile 6 eine dreieckige Ausklinkung 11 vorgesehen. Die Tiefe 12 einer Ausklinkung 11 entspricht dem Abstand- 13 der Ausklinkung 10 vom Innenwandteil 4a. Außerdem sind die Pußteile 6 jeweils beidseitig derart zugeschnitten, daß das mit 14 bezeichnete freie Ende beim gefalteten Kartonzuschnitt unter den Fußteil 6a zu liegen kommt und vom Pußteil 6a an den Boden 1 gedrückt wird.
Zwischen den Hohlrandteilen 2,2a ist eine die Außenwandteile 3,3a verbindende Paltecke 15 angeordnet, die sich in einem
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Falteckenteil 16 fortsetzt, der sich in Richtung des Innenvvandteiles 4 erstreckt, jedoch von diesem getrennt ist.
In Fig. 2 ist angedeutet, wie bei gefalteten Hohlrandteilen 2,2a die Lasche 8 in die Ausklinkung 9 eingreift, der Fußteil 6a den Fußteil 6 gegen den Boden 1 drückt und der Fußteil 6a mit der Ausklinkung 10 in die Ausklinkung 11 eingreift.
Die von den Kohlrandteilen 2,2a gebildete Ecke ist maßgeblich durch die Faltecke 15 und den damit verbundenen Falteckenteil 16 versteift. Y/ie Fig. 3 zeigt, wird die FaItecke 15 und der FaIteckenteil 16 in der angedeuteten Weise gefaltet, so daß der Karton an der Ecke fünffach liegt.

Claims (6)

1. Kofclrandpackung, insbesondere für Pralinen ο.dgl. bei dem jeder Hohlrandteil einen Außenwandteil, einen Innenwandteil, einen diese Wandteile verbindenden oberen Steg und einen an den Innenwandteil anschließenden Fußteil aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandteile (4,4a) und die Fußteile (6,,6a) jeweils beidseitig derart zugeschnitten sind, daß beim Falten des Kartons eine mehrfache, vorzugsweise eine dreifache gegenseitige Verriegelung dieser aneinandergrenzenden Wandteile gegeben ibt.
2. Hohlrandpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einander gegenüberliegenden Innenwandteilen (4a) vorzugsweise am kürzeren Hohlrandteil (2a) einer rechteckigen Eohlrandpackung, jeweils beidseitig im Bereich des Fußteiles (6a) eine vorspringede Lasche (8) und jeweils an den beidseitigen Enden der Innenwandteile (4) der anderen Eohlrandteile (2) Ausklinkungen (S) vorgesehen sind, in welche die vorspringenden Laschen (8) bei aufgerichtetem Karton eingreifen.
3. Eohlrandpackung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einander gegenüberliegenden PuB-teilen (6a) ,vorzugsweise as kürzeren Kohlrandteil (2a) einer rechteckigen Eohlrandpackung, jeweils beidseitig an den äußeren freien Enden eine Ausklinkung (10) und an äan Innenwand teilen (4) der anderen Eohlrandteile
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(2) jeweils "beidseitig ir» 3ereich äer üßteile (6) entsprechende Ausklinkunger. (H) vorgesehen sind, derart, daß bein gefalteten Karton der Pu2teil (6a) des einen Kohlrandteiles (2a) die Lage des Xnnenwandteiles (4) des angrenzenden Hohlrandteiles (2) sichert.
4. Hohlrandpackung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daS die Fußteile (6) an cen mit Ausklinkungen (9,11) versehenen Innenwandteilen (4) jeweils beidseitig derart aasgebildet sind, daß die freien Enden (14) dieser Fußteile (6) beim gefalteten Karton unter den Fußteilen (6a) der angrenzenden Eohlrandteile (2a) liegen.
5- Hohlrandpackung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ecken aneinandergresnzender Außenwandteile (2,2a) Faltecken (15) vorgesehen sind, die sich in Sichtung der mit Ausklinkungen (9,11) versehenen Innenwandteile (4) als von diesen Innenwandteilen getrennte Falteckenteile (16) fortsetzen.
6. Hohlrandpackung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Außenseite eines Außenwandteiles (2,2a) ein Klappdeckel angeklebt ist.
DE7200620U Hohlrandpackung Expired DE7200620U (de)

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DE7200620U true DE7200620U (de) 1972-04-06

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