DE720065C - Verfahren zum Befestigen von metallischen Halteteilen auf keramischen Isolierkoerpern, die zur Halterung der Elektroden innerhalb elektrischer Entladungsgefaesse dienen - Google Patents

Verfahren zum Befestigen von metallischen Halteteilen auf keramischen Isolierkoerpern, die zur Halterung der Elektroden innerhalb elektrischer Entladungsgefaesse dienen

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DE720065C
DE720065C DES120765D DES0120765D DE720065C DE 720065 C DE720065 C DE 720065C DE S120765 D DES120765 D DE S120765D DE S0120765 D DES0120765 D DE S0120765D DE 720065 C DE720065 C DE 720065C
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DE
Germany
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holding parts
electrodes
hold
electrical discharge
discharge vessels
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Expired
Application number
DES120765D
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English (en)
Inventor
Dr Hans Vatter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B37/00Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating
    • C04B37/02Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles
    • C04B37/023Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles characterised by the interlayer used
    • C04B37/026Joining burned ceramic articles with other burned ceramic articles or other articles by heating with metallic articles characterised by the interlayer used consisting of metals or metal salts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
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  • Insulators (AREA)

Description

  • Verfahren zum Befestigen von metallischen Halteteilen auf keramischen Isolierkörpern, die zur Halterung der Elektroden innerhalb elektrischer Entladungsgefäße dienen Es ist bekannt, in Vakuumgefäßen Isolationen zwischen. stromführenden Elektroden durch eingeschmolzene Glasteile vorzunehmen. Abgesehen von der Zerbrechlichkeit des Glases läßt sich dieses dann nicht verwenden, wenn. in dem Entladungsgefäß bei der Herstellung oder während des Betriebes Temperaturen auftreten, die oberhalb der Erweichungstemperatur des Glases liegen. Gerade dieser letztere Fall liegt bei Entladungsgefäßen aus metallischen oder keramischen Teilren vor, bei denen das Gefäß während des Herstellungsprozesses Temperaturen bis zu i ooo° G, teilweise sogar noch mehr ausgesetzt wird. Man bat in elektrischen Entladungsgefäßen zur Stützung und gegenseitigen Isolierung der einzelnen Teile des Elektrodensystems zwar bereits keramische Körper verwendet, jedoch bereitet die Verbindung dieser Stütz- bzw. Tragkörper mit den Metallteilen des Elektrodensystems insbesondere dann Schwierigkeiten, wenn eine hohe thermische und mechanische Festigkeit verlangt wird. Zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten dient das Verfahren gemäß der Erfindung-Bei dem Verfahren nach der Erfindung werden metallische Halteteile auf keramischen Isolierkörpern, die zur Halterung und gegenseitigen Isolierung der Elektroden innerhalb elektrischer Entladungsgefäße, wie Verstärkerröhren o. dgl., dienen, in der Weise befestigt, .daß die Halteteile in Metallkappen endigen, die auf die Enden des keramischen Isolierkörpers aufgeschoben und durch Aufsintern eines unedlen, hochschmelzenden, aufgeschwemmten Metallpulvers im Vakuum befestigt werden.
  • Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, keramische Körper durch Aufsintern eines hochschmelzenden, unedlen Metalls zu metallisieren. Beim Gegenstand der Erfindung handelt @es -sich aber darum, zwischen keramischen Isolatoren und metallischen, mit Haltedrähten o. dgl. versehenen Metallkappen mechanisch und thermisch widerstandsfähige Verbindungen "herzustellen. Mit den Haltedrähten lassen sich dann durch Löten oder Schweißen in - einfacher Weise Verbindungen mit den zu haltenden Teilen des Elektrodensystems herstellen.
  • An Hand der Zeichnung wird das Verfahren nach der Erfindung erläutert.
  • In der Fig. i ist die einfachste -Form eines keramischen Isolierkörpers zur Halterung der Elektroden dargestellt. i bezeichnet den eigentlichen Isolierkörper aus porösem, keramischem Material, beispielsweise aus Porzellan, Schamotte o. dgl. Auf die Enden dieses Stabes sind zwei Metallkappen z und 3 aufgeschoben, an «welchen metallische Halteteile, nämlich Drähte bzw: Stangen 4. und 5, befestigt sind. Ein festes Aufziehen der Metallkappen z und 3 auf den Stab i würde zwar in kaltem Zustand ein einigermaßen festes Halten bewirken; bei den hohen auftretenden Temperaturen jedoch lockern sich die Kappen infolge der Ausdehnung. Um auch in diesem Falle ein Festsitzen dieser Kappen zu erreichen, nimmt man, wie es in der Figur bei 6 und 7 angedeutet ist, die Befestigung mittels eines im Vakuum zu sinternden Kittes vor. Vorteilhaft wird als Kitt aufgeschwemmtes Karbonyleisen verwendet. Die Aufschweinmung des Metallpulvers, erfolgt entweder in Wasser oder in Alkohol, in dem Lacke gelöst sind. Ein derartiger Kitt sintert bei Erhitzung zu einem festen, haltbaren Körper zusammen, während das Bindemittel -verdampft. Man erreicht hierdurch, daß die aufgelütteten Metallkappen selbst bei den höchsten Temperaturen fest auf dem Isolierkörper aufliegen.
  • In der Fig. 2 ist ein anderes Anwendungsbeispiel in der Ansicht dargestellt, und zwar besitzt hier der Isolierkörper Rillen, um die isolierende Oberfläche zu erhöhen. Selbstverständlich kann man das Verfahren gemäß der Erfindung auch bei andersgeformten Isolierkörpern anwenden und eine beliebige Anzahl von Kappen o. dgl. aufkitten (vgl. etwa das in der Fig.3 ge@ei@hliete Kreuzstück).

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Befestigen von metallischen Halteteilen auf keramischen Isolierkörpern, die zur Halterung und gegenseitigen Isolierung der Elektroden innerhalb elektrischer Entladungsgefäße, wie Verstärkerröhren o. dgl., dienen, dadurch geke.iinzeicluiet, daß die Halteteile in 1Ietallhappen endigen, die auf die Enden des keramischen Isolierkörpers aufgeschoben und durch Aufsintern eines unedlen, hochschmelzenden, aufgeschwemmten Metallpulvers im Vakuum befestigt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichn ct, daß zum Aufsintern aufgeschwemmtes Karbonyleisen verwendet wird.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallpulver mit Wasser, Alkohol oder Alkohol mit Lackzusatz aufgeschwemmt wird.
DES120765D 1935-12-10 1935-12-10 Verfahren zum Befestigen von metallischen Halteteilen auf keramischen Isolierkoerpern, die zur Halterung der Elektroden innerhalb elektrischer Entladungsgefaesse dienen Expired DE720065C (de)

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