DE7200976U - Zylinderschloss mit stiftzuhaltungen fuer verschlussanlagen und einzelschloesser - Google Patents

Zylinderschloss mit stiftzuhaltungen fuer verschlussanlagen und einzelschloesser

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DE7200976U
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Zylinderschlofi mit Stiftzuhaltungen für VeJT-echlnßanlagen und Einzelschlösser
Die Erfindung betrifft ZyIinderschlösser Bit Stiftzuhaltungen für VerschluBanlagen und Einzelschlösser und hat sich sub Ziele gesetzt, diese in einfacher Weise in bezug auf Erhöhung der Sicherheit und Vergrößerung der Variationsmöglichkeit su verbessern.
Man ist svar schon inner bestrebt gewesen* Sicherheit und Variationsbreite su vergrößern. Da man sich bislang aber mechanischer Mittel bediente, deren Variationsaöglichkeit ausgeschöpft var, gelangte aan an Grenzen, die in Weiterverfolgung des Mechanisches Weges nicht sehr gesprengt werden konnten.
Die Erfindung, die einen eine weitere Möglichkeit eröffnenden Weg beschreitet, besteht in ihres Grundprinzip darin, daß in einer oder mehreren der Zuhaltungsbohrungen Kernstifte und Gehäusestifte vorgesehen sind, die gegenpolig magnetisch und so angeordnet sind, daß sie in der Verriegrelungsstellung des Schlosses blockieren und daß zur Aufhebung dieser Blockierung ein Schlüssel aus magnetisch leitendem (ferromagnetisch*)·) Material, vorzugsweise aus Stahl, einzuführen ist.
Zur Erhaltung eines guten, geschlossenen Magnetfeldes vird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen« daß
die Zuhaltungestifte in der (den) benachbarten Zuhaltungsböhrung(en) ebenfalls aus magnetisch leitendem Material,
vorzugsweise aus Stahl, bestehen, so daß die von den freien Polen des magnetischen Stiftpaares ausgehenden Kraftlinien eich über diese benachbarten Zuhaltungestifte schließen können.
Vorteilhafterveise ist ein solches magnetisches Zuhaltungsstiftpaar gemäß der Erfindung ao angeordnet, daß es seine
Blockierungsstellung lediglich unter Schwerkrafteinwirkung einnimmt, also federlos arbeitet. Es vird durch den eingeführten Schlüssel angehoben, so daß es seine Blockierungsetellung verläßt und mit dem drehbaren Zylinderkern abgleicht. Nach Entfernung des Schlüssels fällt das magnetische Zuhaltungsstiftpaar durch Schwerkraftwirkung in seine Sperratellcng zurück.
^ Durch die Erfindung gelingt es, durch Zuordnung von Stahl- und
Neusilberechlüeseln gleicher Schließverte zu den Schlössern, die Variationsmöglichkeit zusätzlich zu verbreitern. Gibt
man z. B. für die Schlösser mit unmagnetischen Stiftpaaren Neusilberschlüssel aus, dann ist man nicht in der Lage, Schlösser mit magnetischen^a) Stiftpaar(en), die eine Ausnahme lüden sollen, mit diesen Neusilberschlüsseln zu öffnen. Dies ist nur »it Stahlschlüsseln möglich, die in diesem Falle, vie bereits erwähnt, die gleiche Ausführung haben können.
720897630.3.72
Die Erfindung wird an einem in den Figuren 1 (Verriegelungsstellung) und 2 (Öffnungsstellung) veranschaulichten Ausführungsbeispiel näher erläutert.
In diesen Figuren ist 1 das Zylindergehäuse mit den durch Federn 2 belasteten Gehäusestiften 3 und es ist 4 der drehbare Zylinderkern ait den Kernstiften 5. Die Zuhaltungestifte 3 und 5 liegen in Bohrungen, die in der dargestellten Verriegelungslage fluchten. Üblicherveise bestehen die Gehäusestifte aus Messing und die Kernstifte aus Bronze bsw. aus gehärtete» nichtrostenden Stahl, UB ein Öffnen des Schlosses durch Anbohren su verhindern« Die Zuhaltungsfedern bestehen aus Bronse. In diesem Ausführungsbeispiel ist jedoch das letste Zuhaltungsstiftpaar 3a, 5a gegenpolig magnetisch ausgebildet und ist keiner Federwirkung unterworfen. Die Länge der Stifte und die Tiefe der Bohrung ist so bemessen, daß in der durch die Schwerkraft herbeigeführten Verriegelungsstellung der Kernstift 5* blockiert und daß der an dieser Stelle sur Wirkung kommende Einschnitt des sugehorigen Stahlschlüssel tu eine Anhebung des magnetischen Stiftpaares solchen Ausmaßes und auch gleichseitig solcher Emtreckung verursacht, daB dieses Stiftpaar in die Entriegelungsstellung gelangt. Die Entriegelungsstellung für die anderen Stifte ist in üblicher Weise, also auf mechanischem Wege, durch das dort sur Wirkung gelangende Schlüsselprofil herbeigeführt worden. Zur Veranschaulichung dieses Entriegelnng·-
sustandes vird auf di« Figur 2 verwiesen, die das Schloß
■it eingeführte» Schlüssel zeigt.
Vorteilhaft ist das dea Stiftpaar 3a, 5a benachbarte Stift-
paar aus Stahl gefertigt, ua einen guten KraftlinienschluB erfolgen su lassen.
Zwar ist in dea geseigten Ausführungsbeispiel das letste (fünfte) Stiftpaar Magnetisch, doch liegt es ie Rahaen der '_' Erfindung irgendein anderes oder aehrere andere magnetisch
aussubilden. DaB der Schlüssel sowohl Noraalprofil für Einselschlosser als auch ein beliebiges Profil für YerschluB-anlagen besitxen kann, ist bereits als Vorteil der Erfindung angedeutet worden. Daait die gleiche Tiefe der Gehausebohrung auch für das Magnetische Stiftpaar -verwendet werden kann, werden entsprechend Stahlkugeln in dieser Gehausebohrung unter« gebracht, davit auch der kurseste Kernstift in Sperrstellung noch in den Zylinderkern hineinragt.

Claims (2)

, I I I I · ♦ .11 I « EM 1014 Stuttgart, den k. Jan. 1972 Dr. Hn/lL tntansprüche
1. ZylinderschloQ mit Stiftzuhaltungen für Verschlußanlagen und EinzelschlSsser, dadurch gekennzeichnet, daB in einer oder mehreren der Zuhaltungsbohrungen Kernstifte und Gehäusestifte vorgesehen sind, die gegenpolig magnetisch und so angeordnet sind, daß sie in der Verriegelungssteliung des Schlosses blokkieren und dafi sur Aufhebung dieser Blockierung ein Schlüssel aus magnetisch leitendem (ferromagnetische*) Material einzuführen ist«,
2. Schloß nach A 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ZuhaltungBstifte in der (den) benachbarten Zuhaltungsbohrung(en) ebenfalls aus magnetisch leitendem Material bestehen.
3« Schloß nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB das magnetische Stiftpaar federlos arbeitet.
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