DE7201610U - Wandelement in Sandwich-Bauweise - Google Patents

Wandelement in Sandwich-Bauweise

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DE7201610U
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MAYERSCHE F HOFKUNSTANSTALT U GLASMALEREI
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MAYERSCHE F HOFKUNSTANSTALT U GLASMALEREI
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Publication of DE7201610U publication Critical patent/DE7201610U/de
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Description

Franz Mayer'sehe
Hofkunstanstalt
8000 München 2 15.Januar 1972
Seidlstraße 25 Akte M 2
Wandelement in Sandwich-Bauweise
Die Erfindung "bezieht sich auf ein Wandelement in Sandwich-Bauweise, "bei dem zwischen einer oberen und einer unteren Kunststoff-Deckschicht eine Zwischenschicht eingebettet ist.
Insbesondere bei ebenen Wandelementen, die zur Verkleidung von Fassaden, Innenwänden oder Decken dienen und linien- oder punktförmig gehaltert sind, ist es bekannt (DT-Gmb 7 033 015), das Wandelement im Hinblick auf eine hohe Festigkeit und Formbeständigkeit durch Verkleben einer Zwischenschicht mit gleich großen oberen und unteren Deckschichten in Sandwich-Bauweise zu verstärken. Zur Befestigung der Elemente sind dabei Nut-Federverbindungen an den Seitenrändern der Zwischenschichten vorgesehen. Im eingebauten Zustand derartiger Wandelemente ist zumindest an den Außenrändern einer aus mehreren Elementen zusammen-
gesetzten Wandverkleidung der schichtweise Aufbau der Elemente sichtbar, wodurch das formschöne Aussehen der Wandverkleidungen beeinträchtigt wird. Außerdem lassen sich die Einzelelemente nach dem Zusammenbiß wegen der Nut-Federverbindungen nicht mehr auswechseln. Weiden andererseits zur Halterung der Elemente lösbare Befestigungsmittel, wie Schrauben, Nägel, Deckleisten oder dergl., verwendet, so stören diese den optischen Gesamteindruck der Verkleidung.
Erfindungsgemäß soll ein Wandelement in Sandwich-Bauweise geschaffen werden, das sich bei optisch ansprechender Gestaltung lösbar, jedoch von außen nicht sichtbar an der Wandfläche anbringen läßt.
Zu diesem Zweck schafft die Erfindung ein Wandelement der eingangs erwähnten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, daß an den Außenrändern der oberen Deckschicht ein nach unten abgebogener umlaufender Seitenstreifen angeformt ist, daß in der unteren Deckschicht und der Zwischenschicht nach unten offene Ausnehmungen angeordnet sind, und daß in den Ausnehmungen auf Abstand gehaltene elastische Verriegelungsglieder versenkt befestigt sind, die lösbar in entsprechende an der Wandfläche befestigte Tragelemente einschnappbar sind·
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Bei dem erfindungsgemäßen Wandelement werden durch die Anordnung des umlaufenden Seitenstreifens abgesehen von einer zusätzlichen Verstärkung der oberen Deckschicht im Bereich der Außenränder vor allem die untere Deckschicht und die Zwischenschicht verdeckt, so daß die Sandwich-Bauweise des Wandelements im eingebauten Zustand nicht sichtbar ist, selbst wenn zwischen den Elementen Sichtfugen freigehalten werden, und durch die auf der Rückseite des Elements durch die hinteren Sandwich-Schichten verlaufenden Ausnehmungen, in denen elastische, mit den Tragelementen lösbar verbindbare Verriegelungsglieder befestigt sind, wird bei leichter Auswechselbarkeit der Wandelemente das optisch ansprechende Aussehen weiter -verbessert, da sich infolge der in die Sandwich-Schichten eingelassenen, versenkten Aaordnung der Verriegelungsglieder das Wandelement in einfacher Weise mit geringem Abstand zur Wandfläche anbringen läßt. Insgesamt verfügt das erfindungsgemäße Wandelement also bei hoher Formbeständigkeit und zugleich einfacher Montage- und Austauschmöglichkeit über ein äußerst formschönes Aussehen, da sowohl seine Sandwich-Bauweise als auch die Befestigungsmittel nicht sichtbar si ad und ferner der Abstand zur Wandfläche äußerst gering gehalten werden kann.
Bei polygonaler und im Bereich der Sandwichverstärkung ebener Ausbildung des Wandelements werden die Ausnehmungen
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im Hinblick auf eine einfache Herstellung zweckmäßigerweise dadurch gebildet, daß die Zwischenschicht und die untere Deckschicht mit vorzugsweise im wesentlichen gleichförmigem Abstand vor den Polygonalseiten des Wandelements enden. Durch diese Verlegung der Ausnehmungen an die Randzonen des Wandelements wird in den mittleren, stärker biegegefährdeten Bereichen des Elements eine durchgehende, ununterbrochene Ausbildung der Sandwichschichtenund somit eine optimale Verstärkung erhalten und zugleich werden die von den Befestigungsmitteln aufzubringenden Verriegelungskräfte zur Aufnahme äußerer, am Wandelement angreifender Kippmomente möglichst klein gehalten.
In weiterer, besonders bevorzugter Ausgestaltung ist die
ihrer
untere Deckschicht im Bereich/ Außenränder unmittelbar mit der oberen Deckschicht verbunden, und zwar vorzugsweise einstückig an die obere Deckschicht angeformt. Hierdurch
wird vor allem bei Biegebeanspruchungen in vorteilhafter Weise ein Teil des Kraftflusses unter Überbrückung der Zwischenschicht unmittelbar von der oberen an die untere Deckschicht abgeführt, mit der Folge, daß unerwünschte Belastungen der Zwischenschicht und insbesondere Scher- und Zugbeanspruchungen an den Verbindungsstellen der Zwischenschicht mit der oberen bzw. unteren Deckschicht verhindert v/erden.
Im Hinblick auf eine hohe Formstabilität und Festigkeit und zugleich aus Gründen einer guten Witterungs- und Korrosionsbeständigkeit sind die Deckschichten zweckmäßigerweise aus einem Duroplasten, vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyester, hergestellt, wobei gleichzeitig eine ausreichend große Feuerbeständigkeit gewährleistet werden kann. In diesem Fall lassen sich die Deckschichten in besonders einfacher, kostensparender Weise im Spritzverfahren herstellon.
Wahlweise können die Deckschichten auch aus einem Thermoplasten hergestellt sein, was sich vor allem für weniger stark beanspruchte, qualitativ nicht so hochwertige Wandelemente wegen des geringeren Herstellungsaufwandes empfiehlt. Im Hinblick auf eine einfache Fertigung werden die Deckschichten in diesem Falle zweckmäßigerweise tief—gezogen.
Wegen seines geringen Gewichtes und seiner zugleich leichten Verarbeitungsmöglichkeit wird als Material für die Zwischenschicht vorzugsweise Schaumstoff verwendet.
Aus lichtoptischen Gründen kann das Wandelement zumindest teilweise aus lichtdurchlässigem Kunststoff bestehen, und die obere Deckschicht kann an ihrer Sichtfläche farbig und/oder hochglänzend ausgebildet sein.
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Zur weiteren Verbesserung der lösbaren, jedoch von außen nicht sichtbaren Befestigungsvorrichtung sind in besonders bevorzugter Weise die Verriegelungsglieder durch hakenförmig abgebogene Blattfedern gebildet und als Tragelemente durchlaufende Tragschienen vorgesehen, die an ihren nach oben hochstehenden Schenkeln im gegenseitigen Abstand der Blattfedern von sich nach oben verengenden Rastöffnungen zur Aufnahme der Blattfedern durchsetzt sind. Hierdurch lassen sich aus einer Vielzahl von Wandelementen aufgebaute Wandverkleidungen rasch und sicher an einer Fassade, Innenwand oder Decke anbringen; die Rastöffnungen zur lösbaren elastischen Verriegelung der Wandelemente werden bereits vor der Montage in einfachster Weise mit dem erforderlichen gegenseitigen Abstand in die durchlaufenden Tragschienen eingestanzt, an die sich jeweils eine Vielzahl an Wandelementen anbringen läßt, mit der Besonderheit, daß die lösbare elastische Verriegelung mit Hilfe der Blattfedern hohe Belastungen ohne Materialermüdung auszuhalten vermag und ein unbeabsichtigtes Lösen der Wandelemente mit der erforderlichen Sicherheit verhindert wird. Dabei können die Wandelemente ohne Schwierigkeit auch noch nach längerer Zeit beispielsweise mit Hilfe von kräftigen Saugern, die an die Sichtfläche der Wa^delemente angesetzt werden, abgenommen und ausgewechselt werden.
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Um die Wandelemente auch in seitlicher Richtung der Tragschienen ohne zusätzliche Bauteile zu fixieren, sind die Blattfedern in besonders "bevorzugter Weise an ihren in die Rastöffnungen eingreifenden Armen mit Ausnehmungen in der Breite der Schenkel der Tragschienen versehen.
Ferner sind die Blattfedern im Hinblick auf eine günstige Befestigungsmöglichkeit zweckmäßigerweise im Bereich des Außenumfanges der Wandelemente, und zwar vorzugsweise am Seitenstreifen der Wandelemente "befestigt. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung steht der untere Rand der Blattfedern nicht ti"ber die Unterkante der Seitenstreifen vor;
vollständig
durch diese/versenkte Anordnung der Blattfedern wird die Gefahr einer Beschädigung oder Verletzung beim Transport und während der Montage verringert und eine leichtere Verpackung der Wandelemente ermöglicht.
Zweckmäßigerweise verlaufen die freien Blattfederarme vom unteren Rand der Blattfedern schräg nach innen und oben. Bei dieser Formgebung der Blattfedern lassen sich die Verriegelungskräfte in einfacher Weise auf erwünschte Werte einstellen und zugleich werden die freien Blattfederenden in geschützter Lage untergebracht.
Vorzugsweise sind ferner mehrere winklig zueinander verdrehte BlattfederBätze vorgesehen, so daß die Wandelemente
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in jeweils unterschiedlichen Drehlagen an den mit der Wandfläche verbundenen Tragschienen angebracht werden können. Im Hinblick auf eine einfache Herstellung und Befestigung sind dabei zweckmäßigerweise jeweils zwei Blattfedern auf einem gemeinsamen, einstückig ausgebildeten Pederelement angeordnet, wobei jeweils eine Blattfeder je einem der Blattfedersätze zugeordnet ist. Eine sehr günstige Befestigung ergibt sich, wenn in den Ecken eines polygonalen Wandelements jeweils ein winklig abgebogenes Federelement angeordnet ist. Es empfiehlt sich, das Pederelement durch zwei Nieten am Seitenstreifen des Wandelements zu befestigen, so daß zur Verbindung der Blattfedern mit den Wandelementen nur möglichst wenige Befestigungselemente benötigt werden. Zusätzlich oder wahlweise können die Blattfedern aber auch mit den Wandelementen verklebt werden, was häufig eine besonders kostengünstige, dauerhafte Verbindung ergibt.
Zweckmäßigerweise wirken die Blattfedern jeweils paarweise zusammen, wobei ihre einander zugekehrten, abgebogenen freien Arme im unbelasteten Zustand einen gegenseitigen Abstand haben, der geringfügig kleiner als die Entfernung der zugeordneten Rastöffnungen auf dem Tragschienenschenkel isto Bei dieser Art der lösbaren Verriegelung schnappt also ein zwischen zwei RastÖffnungen liegender Teil des Tragschienenschenkels zwischen die einander zugekehrten freien Arme der Blattfedern ein, wodurch sich eine besonders flache
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Anbringung der Wandelemente mit geringem Abstand von der Wandfläche erzielen läßt und gleichzeitig die 'Verriegelungskräfte beträchtlich erhöht werden können. Da sich die Blattfedern in der Verriegelungslage im vorgespannten Zustand befinden, wird hierdurch ferner eine spielfreie, ratterfeste Verbindung der Wandelemente mit den Tragschienen sichergestellt. Dabei sind die Rastöffnungen vorzugsweise spiegelsymmetrisch ausgebildet und in die Rastöffnungen sind jeweils zwei Blattfedern benachbarter Wandelemente einführbar. Hierdurch verringert sich die Anzahl der benötigten Rastöffnungen und gleichzeitig können die Wandelemente mit geringem gegenseitigen Abstand montiert werden.
Vorzugsweise haben die Tragschienen einen U-förmigen Querschnitt und sind jeweils an beiden Schenkeln mit Rastöffnungen versehen, wodurch die Montage noch weiter erleichtert wird, da die durchlaufende Tragschiene nicht nur hintereinander, sondern auch nebeneinander liegende Rastöffnungen, die bereits auf dem genauen gegenseitigen Abstand sind, aufweist. Dabei können die Tragschienenschenkel jeweils zur Halterung einer Reihe hintereinander liegender Wandelemente verwendet werden, so daß die Tragschiene etwa in der Mitte der Wandelemente verläuft; vorzugsweise sind jedoch mit den beiden Schenkeln der Tragschiene jeweils seitlich nebeneinander liegende Wandelemente an ihren
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Seitenrändern verbindbar, so daß die Wandelemente über möglichst weit außenliegende Befestigungspunkte <~ehaltert v/erden und dennoch die U-förmigen Tragschienen verhältnismäßig schmal ausgebildet sein können. An den Außenrändern der Wandverkleidung hingegen erp ecken sich die Wandelemente vorzugsweise über beide Tragschienenschenkel und sind mit dem jeweils äußeren Tragschienenschenkel verbindbar, um auch bei den außenliegenden U-förmigen Tragschienen beide Schenkel zu schützen und zu verdecken.
Zweckmäßigerweise sind die Wandelemente im wesentlichen fugenlos an den Tragschienen anbringbar, um das formschöne Aussehen der Wandverkleidung zu verbessern und die gesamte Unterkonstruktion einschließlich der Tragschienen möglichst abzudecken.
An senkrechten Wänden sind die Tragschienen vorzugsweise vertikal befestigt, damit ein Ansammeln von Kondens- oder Regenwasser verhindert wird.
Im Hinblick auf eine hohe Witterungs- und Korrosionsbeständigkeit sowie eine leichte Herstellbarkeit bestehen die Tragschienen vorteilhafterweise aus abgekanteten Aluminiumprofilen und die Blattfedern sind aus nicht-rostendem Stahl hergestellt.
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Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 die Unteransicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Wandelements;
Figur 2 einen Schnitt des erfindungsgemäßen Wandelements längs der Linie 2-2 der Fig.1;
Figur 3 die Aufsicht von vier benachbarten Wandelementen, die an drei nebeneinanderliegenden, gebrochen dargestellten Tragschienen befestigt sind;
Figur 4 eine perspektivische Darstellung «ines Abschnittes einer Tragschiene;
Figur 5 eine perspektivische Darstellung eines abgewinkelten Federelements;
Figur 6 einen Teilschnitt längs der Linie 6-6 der Fig.3; Figur 7 einen Teilschnitt längs der Linie 7-7 der Fig.3.
Die Wandelemente 2 bestehen aus einer oberen Deckschicht 12, die an ihrer Sichtfläche eben ausgebildet oder drei-
dimensional gemustert ist, einer unteren Deckschicht 14 und einer Zwischenschicht 16. Am Außenumfang der polygonalen, gemäß den Dign. 1 und 3 quadratischen ,Vandelemente 2 ist ein von der oberen Deckschicht 12 nach unten verlaufender Seitensxreifen 4 angeformt, der durch eine Unterkante 6 abgeschlossen v/ird. Von diesem Seitenstreifen 4 ist die aus den Deckschichten 12,14 und der Zwischenschicht 16 gebildete Sandwichverstärkung 10 im wesentlichen gleichförmig auf Abstand gehalten, wodurch zwischen der Sandwichverstärkung 10 und dem Seitenstreifen 4 Ausnehmungen 18 in Form einer umlaufenden /•Linne zur Aufnahme der -tiefestigungsvorrichtungen freigehalten werden.
Im bereich ihrer Auiienränder 2U ist die untere Deckschicht 1- einstückig mit dsr oberen deckschicht 12 verbunden, so ::2.i:. ein unmittelbarer Kraftfluß zwischen den beiden .Deckscicien 12,14 vorhanden iot und auf hochbelastbare Verkleouncen zwischen der aus Schaumstoff bestehenden Zwischen-GC:icht 15 und der oberen bzw. unteren Deckschicht 12,14 verzichtet v/erden kann, nie Zwischenschicht 16 kann auch wa.ben.fürmi-2 oder andersartig durchbrochen ausgebildet sein, .;r, die untere eck.se. ichx 14 kann aus einem oder mehreren se :iäleren, vor .eier ^i/ten Streifen bestehen, An ihrer Sicht-..l'Jcne Ϊ3Τ riie obere -jeckschicht 12 farbig und hochr;;lanaend
e oeiaen ec:3c· icrten 12,14 einschließlich des Seiten :.·.·ei^nε 4 "-iunner: a-: ε ein^m tief1 -eso^ienen Thermoplasten
π■ > 1«
..er^estellt sein, bestehen jedoch vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Polyester, der schichtweise in eine Form eingespritzt oder auf andere Weise eingebracht wird, v/obei zunächst die obere Deckschicht 12 aus Geelcoat und Laminatschient ausgebildet, dann die Zwischenschicht 16 aufgelegt und schließlich die untere Deckschicht 14 angebracht wird. In diesem lall bestehen die Kunststoff-Schichten aus einem schwer entflammbaren Material, das insbesondere bei Wandelementen für Außenfassaden auch witterungs- und korrosionsbeständig ausgeführt ist. Zur Färb ,ebung der Wandelemente wird entweder die Kunststoffmasse eingefärbt oder auf der oberen Deckschicht 12 eine Farbschicht vorgesehen. Falls aus lichtoptischen Gründen eine Beleuchtung hinter den Wandelementen 2 angebracht wird, können die Wandelemente 2 auch zumindest teilweise aus lichtdurchlässigem Kunststoff bestehen oder es können in den Sandwichschichten 12,14 oder 16 der Wandelemente 2 entsprechende Lichtdurchlässe ausgebildet sein.
In jeder Polygonalecke 8 der Wandelemente 2 ist ein Federelement 104 angebracht, beispielsweise anlaminiert. Wie Figur 5 am deutlichsten zeigt, besteht das Federelement aus zwei Federn 100, die an ihren frei nach oben und innen abgebogenen Federarmen 102 mit Ausnehmungen 108 versehen sind. An den Federelementen 104 können ferner Befestigungsbohrungen 106 ausgebildet sein, über die die Federelemente 104 zusätzlich oder wahlweise durch jeweils zwei Nieten in einer Ecke 8 eines Wandelements 2 befestigt werden können.
-H-
Im eingebauten Zustand überragt die Unterkante 6 des Wandelements 2 geringfügig den unteren Rand 110 des Federelements 104· Im Hinblick auf eine gute Witterungsbeständig keit bestehen die Federelemente 104 aus nicht-rostendem Stahl.
Zur lösbaren Halterung der Wandelemente 2 dienen U-förmige Tragschienen 118, die in vorgegebenen Abständen und mit vertikaler Ausrichtung nebeneinanderliegen und an der Unterfläche, beispielsweise der Passade, über Distanzstücke festgeschraubt oder auf andere Weise befestigt werden, derart, daß ihre Schenkel 122 nach oben vorstehen. An den Tragschienenschenkeln 122 sind in vorgegebenen Abständen, die etwa der Länge eines Wandelements 2 entsprechen, spiegelsymmetrisch ausgebildete Rastöffnungen 124 eingestanzt, die sich nach oben verengen und jeweils von zwei sich zugekehrten Rastnasen 128 begrenzt werden. Die Tragschienen 118 bestehen aus einem abgekanteten Aluminiumprofil.
Beim Anbringen der Wandelemente 2 an die Tragschienen 118 wirken die Blattfederarme 102 der jeweils quer zu den Schenkeln 122 der Tragschienen 118 liegenden Blattfedern 100 mit den entsprechenden Rastnasen 128 der Rastöffnungen 124 zusammen, wodurch die Blattfederarme 102 zunächst
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federnd zu den Seitenstreifen 4 hin verbogen werden und dann mit ihren nach innen vorstehenden Enden hinter die Rastnasen 128 einschnappen. Die Breite der Ausnehmungen entspricht etwa der Breite der Tragschienenschenkel 122, so daß durch das Zusammenwirken der Ausnehmungen 108 mit den Rändern der Rastöffnungen 124 auch eine Fixierung der Wandelemente 2 in seitlicher Richtung gewährleistet wird. Jede Rastöffnung 124 dient zur Aufnahme zweier Blattfedern 100, die jeweils benachbarten Wandelementen 2 zugeordnet sind. Die jeweils nicht im Eingriff befindlichen Blattfedern 100 jedes Federelements 104 befinden sich auf der Innenseite der Schenkel 122 und kommen dann in Eingriff mit den Rastöffnungen 124, wenn das Wandelement 2 in einer um 90° gedrehten Lage an der Tragschiene 118 befestigt wird.
Die Tragschienen 118 liegen unterhalb der Stoßfugen zweier benachbarter Reihen von Wandelementen 2, wie die Fign.3 und 7 am deutlichsten zeigen. Somit wirken an einer Kreuzungsstelle von vier benachbarten Wandelementen 2 jeweils zwei nebeneinanderliegende Rastöffnungen 124 einer Tragschiene 118 mit vier Blattfedern 100, die jeweils an verschiedenen Wandelementen 2 befestigt sind, zusammen. Dies gestattet eine im wesentlichen fugenlose Befestigung der Wandelemente mit einer äußerst geringen Anzahl einfach herstellbarer Bauteile.
720161025.5.72
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Die !Federstärke der Blattfedern 100 und die Form der Blattfederarme 102 und der Rastnasen 128 sind so bemessen, daß ein unbeabsichtigtes Lösen der Wandelemente 2 von den Tragschienen 118 mit Sicherheit verhindert wird. Im ungespannten Zustand verlaufen die Blattfederarme 102 unter etwa 45° nach oben und innen; in der Verriegelungslage sind sie hingegen bis auf et v/a 50° zu den Blattfedern 100 hin abgebogen und liegen mit Vorspannung und unter einem Winkel von etwa 75° an den sich mit etwa 45° nach oben verengenden Rändern der Rastnasen 12S an. Dies ergibt bei einer ratterfreien Halterung ausreichend hohe, leicht vorbestimmbare Verriegelungskräfte; gleichzeitig v/ird hierdurch ein Abnehmen der Wandelemente 2 ermöglicht, da die Federarme 102 infolge ihrer gegenüber den sich nach oben verengenden Rändern der Rastnasen 128 geneigten Lage beim Aufbringen entsprechender Trennkräfte an den schrägen Rändern der Rastnasen 128 entlanggleiten und entgegen ihrer Vorspannkraft zu den Seitenstreifen 4 hin abgebogen werden können und sich somit wieder von den Rastnasen 128 trennen lassen. Zum Ausbauen der Wandelemente 2 können kräftige Sauger verwendet werden, die an den Sichtflächen der Wandelemente 2 angesetzt werden.
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Claims (34)

Franz Mayer'sehe Hofkunstanstalt München 2 Seidlstraße 25 Akte M 2 Schutz an sprüche
1. Wandelement in Sandwich-Bauweise, bei dem zwischen einer oberen und einer unteren Kunststoff-Deckschicht eine Zwischenschicht eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenrändern der oberen Deckschicht (12) ein nach unten abgebogener umlaufender Seitenstreifen (4) angeformt ist, daß in der unteren Deckschicht (14) und der Zwischenschicht (16) nach unten offene Ausnehmungen (18) angeordnet sind, und daß in den Ausnehmungen (18) auf Abstand gehaltene elastische Verriegelungsglieder (100) versenkt befestigt sind, die lösbar in entsprechende an der Wandfläche befestigte Tragelemente (118) einschnappbar sind.
2. Wandelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es polygonal und im Bereich der Sandwichverstärkung (10)
eben ausgebildet ist und zur "bildung der Ausne"; mungen (18) die Zwischenschicht (16) und die untere Deckschicht (14) mit Abstand vor den Polygon^lseiten des ;andelements (2) enden. /
3. Wandelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (16) und die untere Deckschicht (14) mit im wesentlichen gleichförmigem Abstand vor den Polygonalseiten des -vandelements (2) enden, s
4. Wandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Deckschicht (14) im Bereich ihre..? Außenränder (20) unmittelbar mit der oberen Deckschicht (12) verbunden ist.y
5. Wandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Deckschicht (14) im Bereich ihrer Außenränder (20) einstückig an die obere Deckschicht (12) angeformt ist. ,
6. Wandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschichten (12,14) aus einem Duroplasten hergestellt sind.
7. Wandelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Deckschichten (12,14) aus glasfaserverstärktem Polyester bestehen.
J ' .19-
8. Wandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschichten (12,14) im Spritzverfahren hergestellt sind. /
9. Wandelement nach einem der Ansprüche 1 "bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschichten (12,14) aus einem Thermoplasten hergestellt sind.
10. Wandelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschichten (12,14) tiefgezogen sind..
11. Wandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (16) eine Schaumstoffschicht ist.
12. Wandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es zumindest teilweise aus lichtdurchlässigem Kunststoff besteht. /
13. Wandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Deckschicht (12) an ihrer Sichtfläche farbig ausgebildet ist.
14. Wandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtfläche der oberen Deckschicht (12) hochglänzend ist. /
15. Wandelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsglieder durch hakenförmig abgebogene Blattfedern (100) gebildet und als Tragelemente durchlaufende Tragschienen (118) vorgesehen sind, die an ihren nach oben hochstehenden Schenkeln (122) im gegenseitigen Abstand der Blattfedern (100) von sich nach oben verengenden Rastöffnungen (124) zur Aufnahme der Blattfedern (100) durchsetzt sind, y
16. Wandelement nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (100) an ihren in die Rastöffnungen (124) eingreifenden Armen (102) mit Ausnehmungen (108) in der Breite der Tragschienenschenkel (122) zum seitlichen Festlegen der Wandelemente (2) bezüglich der Tragschienen (118) versehen sind.S
17. Wandelement nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (100) im Bereich des Außenumfangs der Wandelemente (2) angeordnet sind./
18. Wandelement nach Anspruch 17t dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (100) am Seitenstreifen (4) der Wandelemente (2) befestigt sind.,
19. Wandelement nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Rand(110) der Blattfedern (100) die Unterkante (6) der Seitenstreifen (4) nicht überragt.
20. Wandelement nach einem der Ansprüche 15 "bis 19» dadurch gekennzeichnet, daß die freien Blattfederarme (102) vom unteren Rand (110) der Blattfedern (100) schräg nach innen und oben verlaufen.^
21. Wandelement nach einem der Ansprüche 15 "bis 20, dadurch gekennzeichnet» daß zum Befestigen der Wandelemente (2) in unterschiedlichen Drehlagen mehrere winklig zueinander verdrehte Blattfedersätze vorgesehen sind. y
22. Wandelement nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Blattfedern (100) auf einem gemeinsamen, einstückig ausgebildeten Federelement (104) angeordnet sind. V
23. Wandelement nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ecken (8) eines polygonalen Wandelements (2) jeweils ein entsprechend winklig abgebogenes Federelement (104) befestigt ist.
24. Wandelement nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (104) durch zwei Nieten (126) am Seiten.streifen (4) des Wandelements (2) befestigt ist./
25. Wandelement nach einem der Ansprüche 15 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (100) mit dem Wandelement (2) verklebt sind. ,
26. Wandelement nach einem der Ansprüche 15 "bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (100) jeweils paarweise zusammenwirken, wobei ihre einander zugekehrten, abgebogenen freien Arme (102) im unbelasteten Zustand einen gegenseitigen Abstand haben, der geringfügig kleiner als die Entfernung der zugeordneten Rastöffnungen (124) auf dem Tragschienenschenkel (122) ist. ,
27. Wandelement nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastöffnungen (124) spiepelsymmetrisch aus-
: gebildet rind und in die Rastöffnungen jeweils zwei
; Blattfedern (100) benachbarter Wandelemente (2) ein-
: führbar sind.yS
28. Wandelement nauh einem der Ansprüche 15 bis 27, dadurch ' gekennzeichnet, daß die Tragschienen (118) einen
: U-förmigen Querschnitt haben und jeweils an beiden
Schenkeln (122) mit Rastöffnungen (124) versehen sind.
ι /
29. Wandelement nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß mit den beiden Schenkeln (122) jeweils seitlich nebeneinanderliegende Wandelemente (2) verbindbar sind.
30. Wandelement nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet,
daß die an den Außenrändern der Wandverkleidung liegenden
Wandelemente (2) sich über beide Schenkel (122) der zugehörigen Tragschienen (118) erstrecken und mit dem jeweils äußeren Tragschienenschenkel (122) verbindbar sind. /
31. Wandelement nach einem der Ansprüche 15 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandeletnente (2) im wesentlichen fugenlos an den Tragschienen (118) anbringbar sind.
32. Wandelement nach einem der Ansprüche 15 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschienen (118) vertikal an der Wandfläche befestigt sind*'
33. Wandelement nach einem der Ansprüche 15 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschienen (118) aus Aluminium bestehen. /
34. Wandelement nach einem der Ansprüche 15 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (100) aus nichtrostendem Stahl hergestellt sind. /
DE7201610U Wandelement in Sandwich-Bauweise Expired DE7201610U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10052725A1 (de) * 2000-10-24 2002-08-08 Juelich Torsten Vorrichtung zur Verankerung von insbesondere U-förmig prfilierten Vertikal- und Schrägverglasungen an Bauwerken, insbesondere im Fassadenbau

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10052725A1 (de) * 2000-10-24 2002-08-08 Juelich Torsten Vorrichtung zur Verankerung von insbesondere U-förmig prfilierten Vertikal- und Schrägverglasungen an Bauwerken, insbesondere im Fassadenbau
DE10052725C2 (de) * 2000-10-24 2003-01-02 Juelich Torsten Vorrichtung zur Verankerung von insbesondere U-förmig profilierten Vertikal- und Schrägverglasungen an Bauwerken, insbesondere im Fassadenbau

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