DE7201799U - Geraet fuer einen transportablen kleinschlepplift - Google Patents

Geraet fuer einen transportablen kleinschlepplift

Info

Publication number
DE7201799U
DE7201799U DE19727201799 DE7201799U DE7201799U DE 7201799 U DE7201799 U DE 7201799U DE 19727201799 DE19727201799 DE 19727201799 DE 7201799 U DE7201799 U DE 7201799U DE 7201799 U DE7201799 U DE 7201799U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
pulley
lift according
driver
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19727201799
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE7201799U publication Critical patent/DE7201799U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B11/00Ski lift, sleigh lift or like trackless systems with guided towing cables only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)

Description

34
Π·'η" Μν>5 π* ί.Γ ' Refrath, den 18.1.1972
Dipl.-lng. W. Dahlke
Dipl.-lng. H,-). Lippert
Patentanwälte Refrath bei Köln Frankenfonter Straß· 137
Rudolf Grüll in Wien
Transportabler Kleinschlepplift
Die Neuerung bezieht sich auf einen transportablen Kleinschlepplift mit einem bergwärts zu verankernden, auf einem Gestell montierten, einen Motor, ein Getriebe und eine von diesen angetriebene, wenigstens eine Umlaufnut aufweisende Seilscheibe enthaltenden Antriebsaggregat, einem zwischen diesem und einer talseitig zu verankernden Umlenk- und Spanneinrichtung umlaufenden endlosen Seil, wobei die Umlenk- und Spanneinrichtung wenigstens eine Umlenkrolle und ein elastisches Element zum Spannen des Seiles aufweist, sowie mit wenigstens einem an das Seil anklemmbaren Mitnehmer zum Schleppen einer Last, wobei gegebenenfalls das Seil wenigstens vorwiegend aus Kunststoff besteht und mindestens einen Knoten aufweist, die Umlaufnut der Seilscheibe zum Antreiben des geknoteten Seiles gestaltet, das elastische
72017"9&-'3.8.72
Element dann zur Aufnahme der elastischen Dehnung solcher Seile sowie der Mitnehmer zur Verbindung mit dem Seil in Schlepprichtung mittels des Knotens ausgebildet ist.
Es sind bereits verschiedene Kleinschlepplifte der genannten Art bekannt, die hauptsächlich als Kleinskilifte verwendet werden. Alle diese Skilifte weisen jedoch mehrere Nachteile auf. In den meisten Fällen sind sie zu schwer und zu teuer, denn die Herstellungskosten sind wegen des oft komplizierten Aufbaues hoch . Die meist offene Bauweise ihrer Antriebsstationen bedingt, daß diese dem Zugriff unvorsichtiger Personen, insbesondere Kinder, sowie Witterungseinflüssen leicht ausgesetzt sind.
Vielfach muß die Antriebsstation den Hang hinaufgetragen werden, wofür meist ein eigenes Traggestell vorgesehen ist, soferne nicht Kufen vorhanden sind, die ein Hinaufschleppen ermöglichen. Nachteilig ist bei allen bekannten Konstruktionen der sperrige Aufbau bzw., daß zu dessen Vermeidung die Kufen abnehmbar sein müssen oder überhaupt das ganze Gestell zerlegbar ausgeführt ist, das dann immer wieder für den Transport zerlegt und am Betriebsort des Liftes z.B. aus Steckteilen od. dgl. zusammengesetzt werden muß.
Ziel der Neuerung ist, die genannten Nachteile zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, daß bei einem transportablen Kleinschlepplift der eingangs beschriebenen Art im Einklang mit der Neuerung das Antriebsaggregat einschließlich der Seilscheibe in einem Gehäuse berührungssicher untergebracht ist, dessen Bodenplatte im wesentlichen glatt ausgebildet ist und das Gestell zu beiden Seiten des Gehäuses angeordnete, aufklappbare Rahmen aufweist.
Bei dem neuen Kleinschlepplift ist also das Antriebsaggregat vollkommen geschützt. Bedingt durch die im wesentlichen glatt ausgebildete Bodenplatte kann die
7201719^3.8.72
Antriebsstation in bekannter Weise den Hang hinaufgezogen werden. Da das Gestell lediglich aufklappbare Rahmen aufweist, die mit dem Gehäuse des Antriebsaggregates verbunden sind, erübrigt sich ein zeitraubendes Zerlegen und Zusammensetzen; man braucht vielmehr beim Aufstellen der AntriebsJtation nur die Rahmen umzuklappen, so daß die Betriebsstelle ohne große Schwierigkeiten gewechselt werden kann, was bei schlechter Schneelage sehr wünschenswert ist. Die Ausgestaltung der Rahmen erfolgt zweckmäßigerweise so, daß die gesamte Schleppliftanlage beim Transport eine kompakte Einheit darstellt, also nicht sperrig ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der Neuerung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen an Hand der Zeichnung hervor. Es zeigt Fig. 1 die Gesamtansicht eines im Gelände errichteten neuen Kleinschleppliftes, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine Variante einer Umlenk- und Spanneinrichtung, Fig. 4 das in einem Gehäuse untergebrachte Antriebsaggregat samt Gestell, Fig. 5 eine Unteransicht des Antriebsaggregates gemäß Fig. 4 bei abgenommener Bodenplatte des Gehäuses, Fig. 6 in größerem Maßstab die Seilscheibe gemäß Fig. 4- bzw. 5, Fig. 7 das Profil der Umlaufnut der Seilscheibe, Fig. 8 und 9 zwei Möglichkeiten des Zusammensetzens der Seilscheibe aus zwei Schalen und Fig. 10 einen Mitnehmer im Schrägriß.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist die aus einem Antriebsaggregat 1, das auf einem Gestell 2 montiert ist, bestehende Antriebsstation bergwärts beispielsweise an t inem Baum verankert. Die talseitig verankerte Umlenk- und Spanneinrichtung weist einen an seiner Oberseite mit zwei Gleitteilen 4 zur Führung der beiden Trums eines endlosen Seiles 5 versehenen Führungsbock 3 auf, an dessen dem Antriebsaggregat 1 abgekehrter Seite eine Umlenkrolle 6 angeordnet und unter Zwischenschaltung eines elastischen
7201795-3.8.72
Elementes 7 im Boden verankert ist.
Das um eine im Antriebsaggregat 1 vorgesehene Seilscheibe 8 (Fig. 3, 4, 5) und um die Umlenkrolle 6 umlaufende endlose Seil besteht in bekannter Weise wenigstens vorwiegend aus Kunststoff, vorzugsweise aus geflochtenen Kunststoffasern wie Polyamidoder Polyesterfasern. Es weist - wie ebenfalls bekannt wenigstens einen Knoten 9 auf, der die beiden Seilenden miteinander verbindet. Meist werden noch weitere Knoten, unri zwar Blindknoten, entlang des Seiles 5 vorgesehen.
Die Seillänge kann durch einfaches Zusammenknüpfen mehrerer Seilstücke beliebig verändert und so der jeweiligen Hanglänge angepaßt werden. Die Knoten des Seiles werden in bekannter Weise gleichzeitig zur Fortbewegung eines auf das Seil 5 aufgeschobenen Mitnehmers in Schlepprichtung (siehe Pfeil in Fig. 2) herangezogen.
Die Umlenkrolle 6 besteht aus Kunststoff und ist in einem Gehäuse berührungssicher untergebracht. Da das verwendete endlose Kunststoffseil gegenüber einem Stahlseil eine größere elastische Dehnbarkeit besitzt, muß das elastische Element 7 einen entsprechend großen Federweg aufweisen, um nicht nur die Vorspannung des Seiles zu bewirken sondern um auch die Dehnung des Seiles während des Schleppvorganges aufnehmen zu können. Als besonders zweckmäßig hat sich hiezu die Verwendung eines elastischen Bandes oder Seiles aus Gummi oder Kunststoff erwiesen, welches einen Federweg bis zu 6 m besitzt.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Umlenk- und Spanneinrichtung eignet sich besonders bei Schlepplängen über 100 m, denn die Schlepplängen können bis zu einigen 100 Metern betragen. Je nach der Hangform schleift das Seil dabei entweder auf dem Schnee oder es hängt in geringer Höhe über dem Boden. Für Schlepplängen bis zu
100 m kann auch eine Umlenk- und Spanneinrichtung gemäß Fig. 3 verwendet werden. Bei dieser ist ein beispielsweise dreieckförmiger Rahmen 11 um eine senkrecht zum endlosen Seil 5 in unmittelbarer Bodennähe verlaufende Achse 12 schwenkbar angeordnet. Am oberen Teil des Rahmens 11 ist an der der Antriebsstation zugekehrten Seite die Umlenkrolle 6 angelenkt. In dieser Ausführungsform ist der Rahmen 11 mittels des elastischen Elementes 7 abgespannt und kann bei Dehnung des Seiles 5 in die strichliert angedeutete Stellung schwenken.
Wie aus Fig. U und 5 entnehmbar, ist das Antriebsaggregat 1 einschließlich der Seilscheibe 8 in einem Gehäuse 13 berührungssicher untergebracht. Es besteht aus einem Motor 14 mit vertikaler Antriebswelle, aus einem Keilriemengetriebe 15 und aus der erwähnten Seilscheibe 8. Als Motor wird üblicherweise ein Verbrennungskraftmotor mit etwa 3 bis 5 PS gewählt. Ganz besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei welcher der Motor nur bei Bedarf eingesetzt werden kann. So kann dann beispielsweise der Motor eines Rasenmähers, der im Winter sonst keine Verwendung findet, in einfacher Weise in das Antriebsaggregat des Kleinskiliftes eingesetzt werden.
Das Spannen der Keilriemen des Getriebes 15 erfolgt durch Verschieben der Lagerungen 16 der Keilriemenscheiben und 18 und Fixieren der erforderlichen Stellung mit Hilfe von in Langlöchern geführten Schrauben 19.
Das Gehäuse 13 besitzt eine abnehmbare, im
wesentlichen glatt ausgebildete Bodenplatte 20 und an seiner der Seilscheibe 8 benachbarten Vorderseite 21 zwei Führungsschlitze bzw. Führungsöffnungen 22, deren Kanten zur Seil- und Knotenführung geeignet geformt sind. Es ist zweckmäßig, im Bereich der Vorderseite 21 eine Spannrolle vorzusehen, die mittels eines abgefederten Hebels 37 von oben gegen das auslaufende Seiltrum gedrückt wird;
72017,9? -3.8.72
hiedurch wird auch bei grCßer Seillänge ein störungsfreies Ablaufen des Seiles 5 von der Seilscheibe 8 gewährleistet .
Das Gestell 2 weist ar en beiden Seitenwänden des Gehäuses 13 bei 24 aufklappbar montierte Rahmen 2 5 auf. Zum Transport werden die beiden Rahmen 25 um "180° hochgeklappt, so daß sie die strichliert angedeutete Lage einnehmen. In dieser Stellung können gegebenenfalls zwischen den Rahmen 2 5 diverse Gegenstände angeordnet werden, die mitgenommen werden sollen, sodaß sich zum Transport eine kompakte Einheit ergibt. Das Hinaufbefördern der Antriebsstation kann dann so erfolgen, daß man diese einfach hinter sich herzieht, wobei sie mit der glatten Bodenplatte 20 auf dem Schnee gleitet. Die beiden Stellungen der Rahmen 25 werden jeweils mittels Querstreben 26 (siehe au Fig. 2) fixiert.Das Gestell 2 kann auch an seiner dem umlaufenden Seil 5 zugekehrten Seite, d.h. im Bereich der Vorderseite 21 des Gehäuses 13, der Höhe nach verstellbar ausgebildet sein (in der Zeichnung nicht dargestellt Auf diese Weise kann die Neigung der Seilscheibe 8 dem jeweiligen Gelände angepaßt werden. Dasselbe kann mit einer (ebenfalls nicht dargestellten) Ausführungsform erzielt werden, bei der das Antriebsaggregat 1 bzw. dessen Gehäuse 13 schwenkbar mit dem Gestell 2 verbunden ist.
Fig. 6 zeigt die in Fig. H nur teilweise sichtbare Seilscheibe 8 in etwas größerem Maßstab. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Seilscheibe 8 und die Keilriemenscheibe 18 direkt miteinander durch Schrauben od. dgl, (nicht dargestellt) verbunden. Die Seilscheibe weist zwei Umlaufnuten 27 auf, deren Nenndurchmesser verschieden sind. Auf diese Weise kann durch einfaches Umlegen des Seiles 5 die Schleppgeschwindigkeit bei gleicher Motordrehzahl verändert werden.
Eine sehr zweckmäßige Ausgestaltung des Profiles der zum Antreiben des geknoteten Seiles 5 ausgestalteten Umlaufnut 27 der Seilscheibe 8 ist in Fig. 7 dargestellt. Es weist einen vom Nutengrund ausgehenden, im wesentlichen keilförmigen Abschnitt 28 aui, dessen öffnungswinkel vorzugsweise 20 bis 22 beträgt An den keilförmigen Abschnitt 28 ist ein sich nach außen bogenförmig erweiternder Abschnitt ?9 angesetzt, der das Auswandern des Knotens 9 zuläßt und diesen aufnimmt.
Im Betrieb wird das Seil 5 in den keilförmigen Abschnitt 28 hineingezogen und deformiert sich etwas dabei, wodurch ein praktisch schlupffreier Antrieb auch ohne Auskleiden der Umlaufnut mit Gummi gewährleistet ist. Knoten 9, die Abmessungen von mehreren Seildurchmessern haben können, werden dabei vom bogenförmigen Abschnitt 29 aufgenommen und geführt, können also kein HSrausspringen des Seiles 5 aus der Umlaufnut 27 bewirken.
Wie in Fig. 8 und 9 gezeigt, kann die Seilscheibe auch aus zwei Schalen 8a und 8b zusammensetzbar ausgeführt sein. Die beiden Schalen können unterschiedliche Größen aufweisen, die Umlaufnut 2 7 wird aber in jedem Fall von den einander zugekehrten Flächen der beiden Schalen festgelegt. Ist beispielsweise die Schale 8a starr mit dem Antrieb verbunden, so kann durch Anschrauben der zweiten Schale 8b eine Seilscheibe 8 gebildet werden, deren Umlaufnut 27 einen von der Größe der zweiten Schale 8b abhängigen Nenndurchmesser besitzt. Man hat demnach die Möglichkeit, in einfacher Weise die Schleppgeschwindigkeit zu verändern. Ist die Schale 8b kleiner als die Schale 8a (Fig. 9), so ergibt sich kein symmetrisches Nutenprofil mehr. Dies ist aber nicht von Belang, da auch die so entstehende asymmetrische Umlaufnut 27 die an sie gestellten Anforderungen erfüllt.
Wie bereits erwähnt, ist der Mitnehmer 10 zum Zu-
720179&--3.8.72
sammenwirken mit den Knoten 9 des Seiles 5 ausgebildet. Dies wird nun in Fig. 10 veranschaulicht. Der Mitnehmer besteht aus einem beiderseits mit Handgriffen 30 versehenen Kernstück 31, das mit einem von seinem oberen Rand 3 2 senkrecht zu den Handgriffen 30 bis unter diese verlaufenden Schlitz 34 versehen ist. Die Breite des Schlitzes 34 entspricht im wesentlichen dem Seildurchmesser. Mit Hilfe des Schlitzes 34 kann der Mitnehmer 10 - wie ersichtlich - auf das Seil 5 aufgeschoben werden; der Knoten 9 kann dabei nicht durch den Schlitz 34 rutschen. Die Schlitztiefe erstreckt sich bis einige Seildurchmesser unter die Handgriffe 30 (siehe Höhe h), sodaß das Seil 5 unterhalb der Handgriffe 30 zu liegen kommt. Am unteren Rand 3 3 des Kernstückes 31 ist ein Haltegurt 3 5 befestigt, der beispielsweise mit einem vom Skifahrer getragenen Leibriemen verbunden ist.
Bei Benützung des Kleinskiliftes stellt sich der Skifahrer neben das mit etwa 1,5 bis 2,5 m/s bergauf laufende Seiltrum und schiebt den von ihm stets bei sich getragenen Mitnehmer 10 vor einem Knoten 9 von unten auf das Seil 5. Sobald dann der Knoten 9 den für ihn unpassierbaren Schlitz 34 erreicht hat, erfolgt die Mitnahme - der Skifahrer wird bergwärts geschleppt. Infolge der Dehnbarkeit des verwendeten Seiles 5 tritt praktisch kein unangenehmer Startruck auf. Während des Schleppvorganges befindet sich der untere Rand 3 3 des Mitnehmers 10 in Schlepprichtung gesehen etwas weiter vorne als der obere Rand 32, d.h. der Mitnehmer 10 ist so geneigt, daß das Seil 5 nicht aus dem Schlitz 34 herausgleiten kann. Zur Zugentlastung der Hände kann - was vor allem bei größeren Schlepplängen wünschenswert ist - die Zugkraft auch gleichmäßig auf Hände und Handgriffe sowie auf den Haltegurt, der mit dem vom Skifahrer um die Taille
getragenen Gürtel verbunden ist, aufgeteilt werden; in diesem Fall nimmt dann der Mitnehmer 10 eine im wesentlichen senkrechte Lage zum Seil ein. Das Lösen des Mitnehmers 10 vom Seil 5 erfolgt durch Freigabe der Handgriffe 30, respektive durch kurzes Verdrehen, worauf der Mitnehmer 10 durch sein Eigengewicht herabfällt. Sollte der Skifahrer auf der Schleppstrecke stürzen und die Handgriffe auslassen, so zieht der Haltegurt 35 den Mitnehmer 10 abwärts und löst ihn so vom Seil; ein unerwünschtes Mitschleifen ist daher ausgeschlossen.

Claims (9)

Schutzansprüche :
1. Transportabler Kleinschlepplift, mit einem bergwärts zu verankernden, auf einem Gestell ontierten, einen Motor, ein Getriebe und eine von diesen angetriebene, wenigstens eine Umlaufnut aufweisende Seilscheibe enthaltenden Antriebsaggregat, einem zwischen diesem und einer talseitig zu verankernden Umlenk- und Spanneinrichtung umlaufenden endlosen Seil, wobei die Umlenk- und Spanneinrichtung wenigstens eine Umlenkrolle und ein elastisches Element zum Spannen des Seiles aufweist, sowie mit wenigstens einem an das Seil anklemmbaren Mitnehmer zum Schleppen einer Last, wobei gegebenenfalls das Seil wenigstens vorwiegend aus Kunststoff besteht und mindestens einen Knoten aufweist, die Umlaufnut der Seilscheibe zum Antreiben des geknoteten Seiles gestaltet, das elastische Element dann zur Aufnahme der elastischen Dehnung solcher Seile sowie der Mitnehmer zur Verbindung mit dem Seil in Schlepprichtung mittels des Knotens ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat (1) einschließlich der Seilscheibe (8) in einem Gehäuse (13) berührungssicher untergebracht ist, dessen Bodenplatte (20) im wesentlichen glatt ausgebildet ist und daß das Gestell (2) zu beiden Seiten des Gehäuses (13) angeordnete, aufklappbare Rahmen (25) aufweist (Fig. 4,5).
2. Schlepplift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der Neigung der Seilscheibe (8) an das jeweilige Gebäude das das Antriebsaggregat (1) tragende Gestell (2) an seiner dem umlaufenden Seil (5) zugekehrten Seite der Höhe nach verstellbar ist.
72017W j. β. 72
3. Schlepplift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsaggregat (1) mit dem Gestell (2) schwenkbar verbunden ist.
4. Schlepplift nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenk- und Spanneinrichtung einen an seiner Oberseite mit zwei Gleitteilen (4) zur Seilführung versehenen Führungsbock (3) aufweist, an desssn dem Antriebsaggregat (1) abgekehrter Seite die Umlenkrolle (6) angeordnet und unter Zwischenschaltung des elastischen Elementes (7) im Boden -'erankert ist (Fig. 1, 2).
5. Schlepplift nach einem der Ansprüche 1 bis 4, mit einem mindestens einen Knoten aufweisenden Seil, dadurch gekennzächnet, daß das Profil jeder Umlaufnut (27) der Seilscheibe (8) einen vom Nutengrund ausgehenden, im wesentlichen keilförmigen Abschnitt (28), dessen öffnungswinkel vorzugsweise 20 bis 22 beträgt, und daran anschließend einen sich nach außen bogenförmig erweiternden Abschnitt (29) zur Aufnahme des auswandernden Knotens (9) aufweist (Fig. 7).
6. Schlepplift nach Anspruch 5, mit einer mehrere Umlauf nuten aufweisenden Seilscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufnuten (27) verschiedene Nenndurchmesser aufweisen (Fig. 6).
7. Schlepplift nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilscheibe (8) aus zwei Schalen (8a, 8b) von gegebenenfalls unterschiedlicher Größe zusammensetzbar und die Umlaufnut (27) von den einander zugekehrten Flächen der beiden Schalen festgelegt ist (Fig. 8, 9).
720-1*95-3.8.72
8. Schlepplift nach einem der Ansprüche 1 bis 7, mit einem mindestens einen Knoten aufweisenden Seil und einem zur Verbindung mit dem Seil in Schlepprichtung mittels des Knotens ausgebildeten Mitnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (10) aus einem beiderseits mit Handgriffen (30) versehenen Kernstück (31) besteht, das mit einem von seinem oberen Rand (32) senkrecht zu den Handgriffen (30) bis unter diese verlaufenden Schlitz (3M-) versehen ist, dessen Breite im wesentlichen dem Seildurchmesser entspricht und mit welchem der Mitnehmer (10) auf das Seil (5) aufschiebbar ist, wobei das Seil (5) unterhalb der Handgriffe (30) zu liegen kommt, und daß am unteren Rand (33) des Kernstückes (31) wenigstens ein mit beispielsweise einem Leibriemen od. dgl. verbundener Haltegurt (35) befestigt ist (Fig. 10).
9. Schlepplift nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als elastisches Element (7) ein elastisches Band oder Seil aus Gummi oder Kunststoff gewählt ist.
72017^9.-3.8.72
DE19727201799 1971-01-28 1972-01-19 Geraet fuer einen transportablen kleinschlepplift Expired DE7201799U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT72171A AT308822B (de) 1971-01-28 1971-01-28 Transportabler Kleinschlepplift

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7201799U true DE7201799U (de) 1972-08-03

Family

ID=3498052

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19727201799 Expired DE7201799U (de) 1971-01-28 1972-01-19 Geraet fuer einen transportablen kleinschlepplift

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT308822B (de)
DE (1) DE7201799U (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2799711B1 (fr) * 1999-10-15 2002-01-11 Montagner Sa Corde comprenant des moyens complementaires de prehension

Also Published As

Publication number Publication date
AT308822B (de) 1973-07-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60201961T2 (de) Sicherungsvorrichtung für Schnur bearbeitendes Betätigungssystem
DE2503118C3 (de) Laufbandeinrichtung zur Körperertüchtigung
DE2222198A1 (de) Haftstrang-Austragsvorrichtung
DE102008027034A1 (de) Rotierbare Haspel
DE102006058396B4 (de) Unter Federwirkung stehende Vorrichtung zum Einrollen eines flexiblen Bandes, eines Kabels, einer Schnur oder eines Messbandes
DE2522303A1 (de) Rolle mit keilwirkung und ihre anwendung an winden
DE3131049A1 (de) Rollschuh
DE7201799U (de) Geraet fuer einen transportablen kleinschlepplift
DE2303782A1 (de) Rollo mit auf- und abwickelbarem vorhang
CH681165A5 (de)
EP0198409A2 (de) Tragbare Aufgleit-Einrichtung
DE2400132A1 (de) Abwickelvorrichtung
DE69103157T2 (de) Vorhangvorrichtung.
DE4121597C2 (de) Zusammenfaltbares Klettergerüst für Kletterpflanzen
DE944912C (de) Getriebekette
EP1635028B1 (de) Raffvorhang
DE842614C (de) Volksbelustigungseinrichtung zum Befoerdern von Personen auf einer schiefen Ebene mittels Foerderband
DE2935440A1 (de) Antrieb fuer eine teleskoptribuene
DE3300117C2 (de) Mastfußanordnung für ein Segelbrett
DE3822727A1 (de) Streifenvorhang
DE69314349T2 (de) Rückhaltevorrichtung für einen ski insbesondere für den tiefschnee
AT237030B (de) Schilift
DE2208298A1 (de) Vorhang
DE1559676C (de) Vorrichtung zum Aufwickeln von Schläuchen
DE7714619U1 (de) Falttuer, faltwand oder dergleichen