DE7202114U - Aufreihvorrichtung fur gelochtes Schriftgut - Google Patents

Aufreihvorrichtung fur gelochtes Schriftgut

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DE7202114U
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• Patentanwalt .* Σ 1 . 1 I j . .* ."
DIpL-lng.Walter JacWs·»..'··* . "··* ··· : ·:>· Stuttgart-N« MeniBWwBe 4D Kraut ft Heienborn A 32 798 - β
56 Wuppertal· ·
Moritzstraße 15-19 ""^ Den
"Aufreihvorrichtung für gelochtes Schriftgut".
Die Erfindung betrifft Aufreihvorrichtungen für in Sammelmappen anzuordnendes» gelochtes Schriftgut mit einer Heftlasche, die aus drei gelenkig mite¥ander verbundenen Streifen, nämlich einem Bodenstreifen, einem Deckstreifen und einem zwischen diesen liegenden Bückstreifen besteht und mit zwei flexiblen, von dem Bodenstreifen ausgehenden und mit dem Deckstreifen yerbindbaren Aufreihzungen zur Einführung in die Lochung des Schriftgutes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Aufreihvorrichtung dieser Art so auszubilden, daß bei einfachem Aufbau eine sichere Anpassung an die jeweils aufgereihte Schriftgutmenge gewährleistet ist.
Dies wird bei einer Aufreihvorrichtung der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Heftlasche aus mindestens zwei gesonderten, im Bereich ihrer benachbarten Kanten aneinander befestigten Streifen besteht und daß der Rückenstreifen flexibel und wenigstens einer der beiden anderen Streifen plattenartig steif ausgebildet ist. Dadurch kann sich die Heftlaeohe jeder einge -
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hefteten Schriftgut stärke leicht anpassen, Ferner wird eine sehr einfache Handhabtrag beim Abheften von gelochtem Schriftgut erreicht. Ein wesentlicher Yorteil der erfindungsgeafifien Ausbildung liegt auch darin, daß der buchartige Gebrauch des abgehefteten Schriftgutes, also dessen Auf- und Zuschlagen, durch den flexiblen Blickenstreifen wesentlich erleichtert wird.
Es ist denkbar, daß entweder nur der Deckstreifen oder nur der Bodenstreifen als im wesentlichen biegesteife Platte ausgebildet ist, jedoch ist es besonders zweckmäßig, wenn sowohl der Deckstreifen als auch der Bodenstreifen als biegesteife Platten ausgebildet sind, so daß das Schriftgut zwischen diesen beiden Streifen besonders sicher abgestützt ist und die Heftlasche mit dem Bodenstreifen form- bzw. lagestabil an einer Sammelmappe oder dergl. befestigt werden kann. Insbesondere in diesem fall ist der Rückstreifen als flexibles Zwischenstück zwischen den beiden benachbarten Streifen ausgebildet.
Um eine möglichst glatte Ausbildung der Heftlasche zu erreichen, sind benachbarte, gesonderte Streifen mit ihren benachbarten Kanten stumpf aneinanderstoßend, miteinander, vorzugsweise schweißungsartig, verbunden. Um eine verhältnismäßig hohe Gelenkigkeit zwischen benachbarten Streifen zu erreichen, sind die Stcßkanten der Streifen geradlinig und parallel zueinander vorgesehen.
Der Deckstreifen und der Bodenstreifen können in einfacher Veise aus gleichem Werkstoff bestehen.
Beispielsweise kann der bzw. können die plattenartig steifen Streifen aus hartem Kunststoff, insbesondere Hart-Polyvinylchlorid und der flexible Streifen aus weichem Kunststoff, insbesondere Weich-Polyvinylchlorid bestehen,
βο daß eich eine sehr einfache Ausbildung ergibt« Insbesondere bei Herstellung der Heftlasohe aus Kunststoff, kann diese als Extruslonsstrang ausgebildet werden, wobei die gesonderten Streifen während des ExtrudierVorganges miteinander verschweißt werden.
Zur Erzielung kleiner Abmessungen ist der Bodenstreifen schmaler als der Deckstreifen und/oder etwa gleich breit wie der Rückstreifen ausgebildet. Die freien Ecken des Deckstreifens sind zweckmäßig viertelkreisförmig abgerundet} so daß eine Beschädigung des Schriftgutes in einfacher Weise vermieden ist.
Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung sind der Deckstreifen und der Rückenstreifen zur Verbindung mit den Aufreihzungen ausgebildet, vorzugsweise mit zwei parallelen Lochreihen versehen, so daß bei entsprechend geringer Schriftgutfüllung der Aufreihvorrichtung auch ein Teil des flexiblen Rückenstreifens derart als Deckstreifen verwendet werden kann, daß dieser Teil in einer Ebene mit dem Deck -streifen an der Oberseite des Schriftgutes anliegt. Besonders günstig ist dabei, wenn von jeder Lochreihe mindestens zwei Löcher im Deckstreifen und zwei Löcher im Rückenstreifen vorgesehen sind, wobei vorzugsweise ein im Rückenstreifen vorgesehenes Loch jeder Lochreihe bis unmittelbar an den Deckstreifen reicht.
Die Heftlasche kann so schmal ausgebildet werden, daß die Lochreihen unmittelbar benachbart zu den beiden Seitenkanten der Heftlasche vorgesehen sind.
Eine besonders schmale Ausbildung des Bodenstreifens ist möglich, wenn der am Bodenstreifen gehalterte Befestigungsendabschnitt der jeweiligen Aufreihzunge von dem Aufreihabechnitt in Richtung zum Rückenstreifen verläuft, wodurch
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auoh erreicht wird» daß dieser Befestigungsendabschnitt bei der Handhabung der Aufreihvorrichtung In keiner Weise stört.
Der Befestigungsendabschnitt der jeweiligen Aufreihzunge kann duroh zwei hintereinanderliegende Durchtrittslöcher des Bodenstreifens geführt sein und zwischen diesen Durch» trittslöchern an der Unterseite dee Bodenstreifens ver laufen, so daß ein sicherer Halt gewährleistet ist. Dieser Halt kann noch weiter verbessert werden, wenn die beiden Aufreihzungen duroh gesonderte Teile gebildet sind und wenn das Ende des jeweiligen Befestigungsendabschnittes als Riegel ausgebildet ist, der in dem zugehörigen Loch des Bodenstreifens verriegelt ist. Bei einer einfachen Ausführungsform ist der Riegel durch einen im Querschnitt, vorzugsweise in der Breite verringerten Abschnitt der Aufreihzunge gebildet, wobei das zugehörige Durchtrittsloch als parallel zu den Seitenkanten der Heftlasche liegendes Langloch ausgebildet ist, dessen Breite der Breite des verringerten Querschnittes der Aufreihzunge entspricht und dessen Länge mindestens so groß wie die Breite des zu diesem verringerten Querschnitt benachbarten Endteiles der Aufreihzunge ist, so daß dieser Endteil in einer um 90° verdrehten Stellung leicht durchgeführt und dann durch Verdrehen um 90° 8icher verriegelt werden kann.
Die an der Oberseite des Bodenstreifens liegenden Endteile der Aufreihzungen stören die Beweglichkeit und großflächige Anlage des Schriftgutes am Bodenstreifen in keiner Weise, wenn sie unmittelbar benachbart zum Rückenstreifen liegen und einen Abstand von den DurchtrittsBchern für die Aufreihabschnitte der Aufreihzungen aufweise α, der größeijals der Randabstand der Lochung des Schriftgutes, vorzugsweise etwa gleich groß wie der Abstand der Achsen dieser Lochung vom zugehörigen Schriftgutrand ist, so daß die Endteile
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naoh Art von Anschlägen für die untersten Blätter des aufgereihten Schriftgutes und zu dessen Ausrichtung dienen.
In weiterer Ausbildung der Erfindung 1st die Heftlasche mit den Befestigungsendabschnitten der Aufreihzungen an der als Heftmappe ausgebildeten Sammelmappe, vorzugsweise am, beispielsweise doppelten, gefalzten, in der Faltzone der Heftmappe an deren Innense? liegenden Abheftstreifen befestigt, wobei insbesondere u^r jeweilige Befestigungsendabschnitt zwischen den Durchtrittslöchern des Bodenstreifens auf der von diesem abgewandten Seite des zugehörigen Mappenteiles liegt und durch entsprechende Durchtrittslöcher dieses Mappenteiles geführt ist, so daß die Aufreihzungen bzw. deren Befestigungsendabschnitte gleichzeitig eine Befestigungsvorrichtung zur Befestigung der Aufreihvorrichtung in der Sammelmappe bilden.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ergibt sich dabei, wenn die vom Rückenstreifen weiter entfernt liegenden Durchtrittslöcher des zugehörigen Mappenteiles mit den entsprechenden Dorchtrittslöchem des Bodenstreifens der Heftlasche fluchten und wenn die näher beim Rückenstreifen liegenden langlochförmigen Durchtrittslöcher des zugehörigen Mappenteiles gegenüber den Langlöchern des Bodenstreifena der Heftlasche in Richtung zum Rückenstreifen um weniger als die Langlochlänge versetzt sind, so daß sich eine zusätzliche Verriegelung der Bndteile der Be festlgungsendabschnitte der Aufreihsungen ergibt und diese in ihrer beschriebenen Lage sicher festgehalten werden.
Der Bodenstreifen kann breiter als der Abheftstreifen der Mappe sein, wobei er über dessen freie Längskante vorsteht, ao daß eine sehr sichere Abstützung des Schriftgutes gewährleistet ist.
Sie Erfindung wird in folgenden mit weiteren Einzelheiten näher erläutert; die Zeichnungen geben ein Aueführungabeispicil mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen an -nähernd maßstabgerecht wieder. Diese Teile werden, soweit sie den Zeichnungen nicht ohne weiteres zu entnehmen sind» anhand der Zeichnungen erläutert. Ss sind daxgestellt in:
fig. 1 eine erfindungsgemä£e Aufreihvorrichtung in
Ansicht in aufgeschlagenem Zustand, wobei die Aufreihvorrichtung an einer ausschnittsweise dargestellten Heftmappe befestigt ist und die Darstellung der Hälfte der natürlichen Größe entspricht;
flg. 2 ein Schnitt nach der Linie II - II in Fig. 1, jedoch im Aufreihzustand der Aufreihvorrichtung und im Doppelten der natürlichen Größe;
Fig. 3 ein Teilschnitt naoh der Linie III - III in Fig. 2.
Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, weist eine erfindungsgemäße Aufreihvorrichtung 1 eine Heftlasche 2 sowie zwei Aufreihzungen 3 auf. Die Heftlasche 2 ist im wesentlichen durch drei parallele Streifen 4, 5, 6, nämlich einen Deckstreifen 4, einen Bodenstreifen 5 und einen zwischen diesen liegenden Rückenstreifen 6 gebildet, wobei der Rückenstreifen 6 mit seinen beiden Längskanten bei 7 und 8 mit den ihm zugewandten Längskanten der beiden anderen Streifen 4, 5 stumpf verbunden ist und die dadurch gebildeten Nähte 7, 8 parallel zueinander und parallel zu den entsprechenden Außenkanten der Heftlasche 2 liegen. Die Dicke aller drei Streifen 4 bis 6 ist im wesentlichen gleich. Die beiden äußeren Streifen 4, 5 sind plattenartig steif, beispielsweise aus Hart-Polyvinylchlorid, ausgebildet,
während der Rückenstreifen 6 biegeweich flexibel, beispielsweise aus Weich-Polyvinylchlorid, ausgebildet ist. Die Breite des Bodenstreifens 5 und des Rückenstreifens 6 sind etwa gleich, während der Deckstreifen 4 demgegenüber breiter ist.
Die Heftlasche 2 ist am Heftfalz 9 einer Sammel- bzw. Heftmappe 10 mit ihrem Bodenstreifen 5 befestigt, wobei die Heftmappe 10 einen Unterdeckel 11 und einen Oberdeckel 12 aufweist, die aufeinandergeklappt werden können. Der Karton der Heftmappe 10 ist so gefaltet, daß der doppeltlagige Abheftstreifen 9 an der Innenseite des Unterdeckels 11 liegt, jobei die beiden Lagen des Abheftstreifens 9 durch Klammern 13 oder dergl. zusammengehalten sind. Die obere Lage des Abheftstreifens 9 geht in den Oberdeckel 12 über, wobei zwischen dem Abheftstreifen 9 und dem Oberdeckel 12 mehrere zum Abheftstreifen 9 parallele Linienprägungen 14 vorgesehen sind, in deren Bereich die Heftmappe 10 einen Rücken bildet, der sich an die jeweilige abgeheftete Schriftgutstärke anpaßt.
Die beim Bodenstreifen 5 liegenden Enden der Aufreihzungen 3 bilden Befestigungsendabschnitte 15,mit welchen der Bodenstreifen 5 in der Mitte der Länge des Abheftstreifens 9 befestigt ist. Benachbart zu. jeder Seitenkante 16 der Heft lasche 2 sind jeweils zwei rechtwinklig zur Längsrichtung des Bodenstreifens 5 nebeneinanderliegende Durchtritts löcher 17, 18 für den zugehörigen Befestigungsendabschnitt 15 vorgesehen, wobei der Abstand der Löcher 17, 18 in Längsrichtung des Bodenstreifens 5 gleich dem Achsabstand der Lochung des Schriftgutes ist. Die Aufreihzungen 3 sind durch flexibles Bandmaterial aus Kucststoff oder dergl. mit flach rechteckigem Querschnitt gebildet. Die beiden weiter entfernt vom Rückenstreifen 6 liegenden Durchtrittslöcher 17 sind entsprechend flach rechteckig ausgebildet, wobei ihre längeren Kanten parallel zur Längsrichtung des Bodenstreifens 5 liegen. Die beiden näher beim Rückenstreifen 6 lie-
genden Durchtrittslöcher 18 sind ähnlich, rechteckförmig oder, wie dargestellt, langlochförmig ausgebildet, wobei ihre Längskanten jedoch rechtwinklig zur Längsrichtung des Bodenstreifens 5 liegen. Der Abheftstreifen 9 weist entsprechende Löcher 19, 20 auf, wobei die den Löchern 17 gleichenden Löcher 19 im wesentlichen deckungsgleich mit den Durchtrittslöchern 17 des Bodenstreifens 5 liegen, während die den Durchtrittslöchern 18 gleichenden Durchtrittslöcher 20 gegenüber den Durchtrittslöchern 18 in Richtung zum Bückenstreifen 6 um weniger als ihre Länge versetzt vorgesehen sind.
Das Ende jedes Befestigungsendabschnittes 15 der jeweiligen Aufreihzunge 3 ist als Riegel 21 ausgebildet, wozu benachbart zum Ende ein Abschnitt 22 mit verringerter Querschnittsbreite vorgesehen ist, wobei diese Quer -schnittsbreite nur geringfügig kleiner als die Breite der Durchtrittslöcher 18, 20 ist. Die Länge der Durchtrittslöcher 18, 20 ist geringfügig größer als die Querschnitt abreite der Endteile 23, die benachbart zum Abschnitt 22 mit verringerter Querschnittsbreite des jeweiligen Befestigungsendabschnittes 15 liegen.
Der Befestigungsendabschnitt 15 jeder Aufreihzunge 3 ist 80 angeordnet, daß er zwischen den Durchtrittslöchern 17, 19 einerseits und den Durchtrittslöchern 18, 20 andererseits auf der vom Bodenstreifen 5 abgewandten Seite des Abheftatreilens 9 verläuft, wobei die Endteile 23 an der Oberseite des Bodenstreifens 5 in einer gemeinsamen, zu diesem etwa rechtwinkligen Ebene liegen und in ihre Abschnitte 22 mit verringertem Querschnitt die Randzonen der Durchtrittslöcher 18, 20 formschlüssig eingreifen. Durch Verdrehen der Endteile 23 um 90° können diese durch die Durchtrittslöcher 18, 20 hindurchgeführt werden. Durch
die versetzte Anordnung der Durchtrittslöcher 20 gegenüber den Durchtrittslöchern 18, ist eine Beweglichkeit der Endteile 23 quer zur Längsrichtung des Bodenstreifens 5 kaum möglich. Der Bodenstreifen 5 ist breiter als der Abheftstreifen 9 und steht über dessen freie Längskante 24 vor.
In der Heftlasche 2 sind ferner zwei Reihen mit Löchern 25 vorgesehen, deren Durchmesser etwa dem Durchmesser der Lochung des Schriftgutes entspricht und durch welche die Aufreihzungen 3 hindurchgeführt werden können. Die beiden Lochreihen liegen im gleichen Abstand wie die Aufreihzungen 3 voneinander und erstrecken sich sowohl über den Deckstreifen 4 als auch über den Bückenstreifen 6, wobei im Bückenstreifen 6 zwei Löcher 26 und im Deckstreifen 4 ebenfalls zwei Löcher 25 vorgesehen sind und die Anordnung so getroffen ist, daß jeweils ein Loch 26 jeder Lochreihe des Bückenstreifens 6 zumindest bis an die Terbindungsnaht 7 mit dem Deckstreifen 4 reicht.
Zum Aufreihen von, in Pig. 2 strichpunktiert angedeutetem Schriftgut 27, werden die Aufreihabschnitte 28 der Aufreihzungen 3 durch die Lochung 29 des Schriftgutes 27 hindurchgeführt, wonach die Heftlasche 2 in die Stellung gemäß Pig. 2 umgeschlagen werden kann. Danach kann jede Aufreihzunge 3 durch zwei oder drei Löcher 25, 26 hindurchgeführt werden, so daß die Heftlasche 2 mit dem dazwischenliegenden Schriftgut 27 in geschlossenem Zustand gehalten wird. Die Aufreihzungen 3 können dabei durch die Löcher, insbesondere drei Löcher, auch so durchgeführt werden, daß ihre freien Enden an der Oberseite des Deckstreifens 4 liegen. Die benachbart zur Lochung 29 liegenden Blattkanten des Schriftgutes 27 liegen in aufgereihtem Zustand unmittelbar benachbart zu den Endteilen 23 der Befestigungsendabschnitte 15.
7*021142<u.7?

Claims (1)

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    A 52 798 - a
    Sen 20. Jan.
    Ansprüche
    1. Aufreihvorrichtung für in Sammelmappen oder dergl. anzuordnendes, gelochtes Schriftgut mit einer Heftlasche, die aus drei gelenkig miteinander verbundenen Streifen, einem Bodenstreifen, einem Deckstreifen und einem zwischen diesen liegenden Rückenstreifen besteht und mit zwei flexiblen, von dem Bodenstreifen ausgehenden und mit dem Deckstreifen verbindbaren Aufreihzungen zur Einführung in die Lochung des Schriftgutes, dadurch gekennzeichnet, daß die Heftlasche (2) aus mindestens zwei gesonderten, im Bereich ihrer benachbarten Kanten (7, 8^ aneinander befestigten Streifen (4, 5, 6) besteht und daß der Rückenstreifen (6) flexibel und wenigstens einer der beiden anderen Streifen (4 bzw. 5) plattenartig steif ausgebildet ist.
    2. Yorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckstreifen (4) und/oder der Bodunstreifen (5) als im wesentlichen biegesteife Platte ausgebildet sind (ist).
    3. Yorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückenstreifen (6) als flexibles Zwischenstück zwischen den beiden benachbarten Streifen (4t 5) ausgebildet ist.
    4. Yorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte, gesonderte Streifen (4, 6 bzw. 6, 5) mit ihren benachbarten Kanten (7 bzw. 8) stumpf aneinanderstoßend, miteinander, vorzugsweise echweißungsartig, verbunden sind.
    f2021142<u.72
    -2- v
    5. Vorrichtung nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Streifen (4 bis 6) gleiche Dicke aufweisen.
    6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche» dadurch gekennzdchnet, daß die Stoßkanten (7, 8) der Streifen (4 bis 6) geradlinig und parallel zueinander vorgesehen
    7· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckstreifen (4) und der Bodenstreifen (5) aus dem gleichen Werkstoff bestehen.
    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der bssw. die plattenartig steifen Streifen (4 , 5) aus hartem Kunststoff, insbesondere Hart-Polyvinylchlorid und der flexible Streifen (6) aus weichem Kunststoff, insbesondere Weich-PoIyvinylchlorid bestehen.
    9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Heftlasche (2) als Extru- · dierprofil ausgebildet ist.
    10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenstreifen (5) schmaler als der Deckstreifen (4) und/oder etwa gleich breit wie der Bückenstreifen (6) ausgebildet ist.
    11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Ecken des Deckstreifens (4) viertelkreisförmig abgerundet sind.
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    72e2114m.72
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    12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckstreifen (4) und der Rückenstreifen (6) zur Verbindung mit den Aufreihzungen (3) ausgebildet, vorzugsweise mit zwei parallelen Lochreihen (25, 26) versehen sind.
    13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß von jeder Lochreihe mindestens zwei Löcher (25) im Deckstreifen (4) und mindestens zwei Löcher (26) im Rückenstreifen (6) vorgesehen sind, wobei vorzugsweise ein im Rückenstreifen (6) vorgesehenes Loch (26) jeder Lochreihe bis unmittelbar an den Deckstreifen (4) reicht.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochreihen (25, 26) unmittelbar benachbart zu den beiden Seitenkanten (16) der Heftlasche (2) vorgesehen sind.
    15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der am Bodenstreifen (5) gehalterte Befestigungsendabschnitt (15) der jeweiligen Aufreihzunge (3) von dem Aufreihabschnitt (28) in Richtung zum Rückenstreifen (6) verläuft.
    16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsendabschnitt (15) der jeweiligen Aufreihzunge (3) durch zwei hintereinanderliegende Durchtrittslöcher (17, 18) des Bodenstreifens (5) geführt ist und zwischen diesen Durchtrittslöchern an der Unterseite des Bodenstreifens (5) verläuft.
    17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Aufreihzungen (3) durch gesonderte Teile gebildet sind und daß das Ende des jeweiligen Befestigungsendabschnittes (15) als Riegel (21) ausgebildet ist, der in dem zugehörigen Durchtrittsloch (18) des Bodenstreifens (5) verriegelt i3t.
    120211420.4.72
    18. Vorrichtung nach Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (21) durch einen im Querschnitt, vorzugsweise in der Breite, verringerten Abschnitt (22) der Aufreihzunge (3) gebildet ist und daß das zugehörige Durchtrittsloch (18) als parallel zu den Seitenkanten (16) der Heftlasche (2) liegendes Langloch ausgebildet ist, dessen Breite der Breite des verringerten Querschnittes (22) der Aufreihzunge (3) entspricht und dessen Länge mindestens so groß wie die Breite des zu diesem verringerten Querschnitt benachbarten Endteiles (23) der Aufreihzunge ist.
    19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Oberseite des Bodenstreifens (5) unmittelbar benachbart zum Bückenstreifen (6) liegenden Endteile (23) der Aufreihzungen (3) einen Abstand von den Durchtrittslöchern (17) für die Aufreihabschnitte (28) aufweisen, der größer als der Bandabstand der Lochung, vorzugsweise etwa gleich groß wie der Abstand der Achsen dieser Lochung iat.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29904182U1 (de) 1999-03-08 1999-06-02 Reithmayer, Roland, 85662 Hohenbrunn Mappe mit Deckleiste

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29904182U1 (de) 1999-03-08 1999-06-02 Reithmayer, Roland, 85662 Hohenbrunn Mappe mit Deckleiste

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