DE720399C - Einrichtung zum Anbringen von Ausgleichgewichten an luftgummibereiften Fahrzeugraedern - Google Patents

Einrichtung zum Anbringen von Ausgleichgewichten an luftgummibereiften Fahrzeugraedern

Info

Publication number
DE720399C
DE720399C DEK154174D DEK0154174D DE720399C DE 720399 C DE720399 C DE 720399C DE K154174 D DEK154174 D DE K154174D DE K0154174 D DEK0154174 D DE K0154174D DE 720399 C DE720399 C DE 720399C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clasp
rim
vehicle wheels
weight
pneumatic tires
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK154174D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Sutor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kronprinz GmbH
Original Assignee
Kronprinz GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kronprinz GmbH filed Critical Kronprinz GmbH
Priority to DEK154174D priority Critical patent/DE720399C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720399C publication Critical patent/DE720399C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/32—Correcting- or balancing-weights or equivalent means for balancing rotating bodies, e.g. vehicle wheels
    • F16F15/324—Correcting- or balancing-weights or equivalent means for balancing rotating bodies, e.g. vehicle wheels the rotating body being a vehicle wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

  • - Einrichtung zum Anbringen von Ausgleichgewichten an luftgummibereiften Fahrzeugrädern Bei schnell fahrenden Kraftfahrzeugen, insbesondere Luftfahrzeugen mit hoher Lande-bzw. Rollgeschwindigkeit, hat es sich immer mehr als notwendig erwiesen, Ausgleichgewichte .an den Rädern anzubringen, um gegebenenfalls eine Unwucht des Reifens oder der Felge .auszugleichen. Eine der bekanntesten Einrichtungen dieser Art ist die, daß Schraubenbolzen durch Einnieten oder Anschweißen an der Felge angebracht sind und je nach Bedarf Ausgleichgewichte in Form von Scheiben .auf die Bolzen aufgesteckt und mittels Mutter festgehalten werden. Für solche Ausg1,ei.chg:ewichte ist der Platzbedarf verhältnismäßig groß. Es ist daher nicht immer möglich, die auf den Schraubenbolzen angebrachten Ausgleichgewichte .auf der Innenseite des Rades unterzubringen. Auf der Außenseite des Rades wirken dagegen solche Gewichte störend. Außerdem haben Gewindebolzen den Nachteil, daß sie leicht anrosten, wodurch das Verschrauben erschwert wird. Es sind auch schon Ausgleichgewichte benutzt worden, die mittels einer an ihnen vorgesehenen Klaue über den Rand des Felgenhorns gesteckt wurden, um mittels Klemmschraube festgehalten zu werden. Das Gewicht wurde weiterhin auch schon in einer Spange befestigt, die sich über den Rand des Felgenhorns in das Innere der Felge hinein erstreckte. Beide Befestigungsarten haben den Nachteil, daß an demjenigen Teil des Gewichts oder der Spange, der über das Felgenhorn nach innen in die Felge hineingreift, eine starke Reibung an dem Reifent' entsteht, der auf diese Weise beschädigt wird. Diese Befestigungsarten sind daher von der Reifenindustrie abgelehnt worden, ,obwohl sie ,an sich brauchbar sind. Vorgeschlagen wurde schließlich, an der Felge einen rundherum verlaufenden geschlitzten Hohlring anzubringen, in dessen Schlitz das Ausgleichgewi.cht verstellbar befestigt werden sollte. Hierdurch wird eine beliebige Verstellung in der Uanfangsri.chtung der Felge ermöglicht und eine Berührung mit' dem Reifenwulst vermieden; die Einrichtung ist aber so schwerfällig, daß sie praktisch überhaupt nicht in Betracht kommt, abgesehen davon, daß der stets .offene Schlitz das Eindringen von Schmutz begünstigt.
  • Bei der Einrichtung wird in bekannter Weise von einer das. Ausgleichgewicht aufnehmenden offenen und federnden. Spange Gebrauch gemacht. Gemäß der Erfindung ist eine ,an der Außenwand der Felge zu befestigende federnde Zunge vorgesehen, unter welche sich ein verlängerter Schenkel der das Gewicht tragenden Spange schieben läßt und deren freier Endrand eingekröpft ist, während der Endrand des Spangenschenkels um die innere Längskante der Zunge herumgebogen ist. Diese besondere Anordnung der federnden Zungen an der Außenwand der Felge in Verbindung mit der besonderen Befestigungsart der Spangen an den Zungen hat zur Folge, daß jede Beschädigung des. Luftreifens durch zwischen diese und die Felge eingreifende Zungen vermieden wird. Außerdem entsteht gegenüber der bisherigen Anwendung von Spangen der Vorteil, daß die Ausgleichgewichte nicht notwendigerweise seitlich am Rade zu sitzen brauchen, sondern auch in der mittleren Symmetrieebene des Rades und des Reifens angeordnet werden können, wodurch das Auftreten von durch die Fliehkraft bedingten schädlichen Momenten verhindert oder stark vermindert wird. Fernerhin kann auch ohne besondere Vorbereitung eine während der Fahrt auftretende Unwucht des Rades leicht beseitigt werden.
  • In Abb. i bis 5 ist eine Ausführung veranschaulicht. Abb. i ist ein Querschnitt durch die Felge mit der Spange und dem Ausgleichgewicht, Abb. z eine Unteransicht der Spange mit den Mitteln zur lösbaren Befestigung, Abb.3 ein Schnitt nach Linie A-A der Abb. i, Abb. q. eine Oberansicht der Spange mit dem Ausgleichgewicht und Abb.5 in kleinerem Maßstab die Ansicht einer Felgenhälfte mit den verteilten Befestigungsstellen.
  • Die Abb.6 und 7 zeigen weitere Ausführungsformen.
  • a ist das stabförmige Ausgleichgewicht, das in die federnde offene Spange b ,eingedrückt ist. Seine Verschiebung in der Spange wird durch eine mittlere Einbuchtung/ der Spange, der eine Einkerbung lt im Gewicht a entspricht, verhindert. Ein verlängerter Schenkel, c der Spange wird zum Anbringen des Gewichtes an der Felge unter eine federnde Zunge d geschoben, die .am Felgenboden, zweckmäßig durch Nieten e, befestigt ist. Dadurch, daß der freie Endrand d der Zunge d eingekröpft und der Endrande' des Spangenschenkels c umgebogen ist, wird die Spange sowohl in tangentialer als auch in axialer Richtung in ihrer Lage gesichert. Eine Berührung zwischen der Spange oder dem Gewicht und dem Gummistreifen ist nirgendwo vorhanden. Man kann je nach Bedarf das Gewicht a an einer der vorgesehenen Befestigungsstellen lösbar anbringen, um so die etwa entstandene Unwucht auszugleichen. Da das Gewicht selbst auch wieder herausnehmbar in der Spange sitzt, kann man es auch durch ein längeres oder kürzeres, also schwereres oder leichteres Gewicht je nach Bedarf -ersetzen. Man wird also stets zu einem ausreichenden Ausgleich in der Lage sein. Eine Störung der gleichmäßigen Verteilung der Masse zu der Mittelebene des Rades wird vermieden, wenn wie bei der geschilderten Ausführungsform das Gewicht sich in der Mittelabene befindet. Ein geringer Abstand von der Mittelebene, wie er bei der Ausführungsform nach Abb. 6 vorhanden ist, wird auch nicht allzu störend wirken. Hierbei befinden sich die Befestigungsstellen, also die Zungen d, an der Außenwand des Tiefbetts der Felge. Wenn man, wie es Abb. 7 zeigt, die Zungen d unter den Tragflächen der Felge so anbringt, daß bei entsprechender Ausgestaltung des Schenkels c der Spange b das Ausgleichgewicht dicht unter dem Felgenrand zu liegen kommt, so ist wenigstens immer noch der Vorteil vorhanden, daß eine . schädigende Berührung mit dem Gummireifen vermieden wird und eine während der Fahrt auftretende Unwucht leicht beseitigt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Anbringen von AusgleichgewIchten an luftgummibereiften Fahrzeugrädern mit Hilfe einer das Ausgleichgewicht aufnehmenden offenen und federnden Spange, gekennzeichnet durch eine .an der Außenwand der Felge zu befestigende federnde Zunge (d), unter welche sich ein verlängerter Schenkel (c) der das Gewicht (d) tragenden Spange (b) schieben läßt und deren freier Endrand (d') eingekröpft ist, während der Endrand (c') des Spangenschenkels (c, um die innere Längskante der Zunge herumgebogen ist.
DEK154174D 1939-04-19 1939-04-19 Einrichtung zum Anbringen von Ausgleichgewichten an luftgummibereiften Fahrzeugraedern Expired DE720399C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK154174D DE720399C (de) 1939-04-19 1939-04-19 Einrichtung zum Anbringen von Ausgleichgewichten an luftgummibereiften Fahrzeugraedern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK154174D DE720399C (de) 1939-04-19 1939-04-19 Einrichtung zum Anbringen von Ausgleichgewichten an luftgummibereiften Fahrzeugraedern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE720399C true DE720399C (de) 1942-05-04

Family

ID=7252980

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK154174D Expired DE720399C (de) 1939-04-19 1939-04-19 Einrichtung zum Anbringen von Ausgleichgewichten an luftgummibereiften Fahrzeugraedern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE720399C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3462197A (en) * 1966-07-22 1969-08-19 Ford Motor Co Wheel rim and balancing weight for a motor vehicle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3462197A (en) * 1966-07-22 1969-08-19 Ford Motor Co Wheel rim and balancing weight for a motor vehicle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1281717B (de) Auswuchtgewicht fuer ein luftbereiftes Fahrzeug
DE632970C (de) Abfederung schwingbarer Halbachsen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3246962A1 (de) Luftfederung insbesondere fuer strassenfahrzeuge
DE975122C (de) Gummimetallelement mit zwei sich in der Axialprojektion und im Seitenriss ueberdeckenden Metallteilen fuer Geraete
DE717798C (de) Vorrichtung zum Auswuchten der Laufraeder von Kraftfahrzeugen
DE202015105678U1 (de) Vorrichtung zum lösbaren Verbinden einer Zusatzfelge mit einer Fahrzeugradfelge
DE724314C (de) Kugelluftreifen fuer die Raeder von Flugzeugfahrwerken
DE938469C (de) Haltefeder an Ausgleichsgewichten fuer Fahrzeugraeder
DE654275C (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von Lampenschirmen
AT321752B (de) Einrichtung zur lösbaren Verbindung eines seitlich ansetzbaren Zusatzrades mit dem luftbereiften Rad einer Zugmaschine
DE377638C (de) Nagelfaenger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2816667C2 (de) Hilfsvorrichtung für die Ausrichtung eines mit einer Nabe versehenen Teils während seines drehfesten Zusammenbaus mit einer Welle
DE743642C (de) Elastische Radbereifung
DE1245763B (de) Rahmenendteil fuer Tragwerke von Kraftfahrzeugen
AT112154B (de) Verbessertes Schutzband für Felgen von Luftreifen mit undehnbaren Wülsten.
AT252751B (de) Gleitschutzeinrichtung
DE841703C (de) Tretlager mit Innenkugellagerschalen fuer Fahrraeder u. dgl.
DE685717C (de) Aufsteckspindel, insbesondere fuer Zettelgatter
DE7931760U1 (de) Verstellbarer halter fuer garnspulen
DE922139C (de) Vorrichtung zur Befestigung von Gepaecktraegern an Fahrraedern oder aehnlichen Fahrzeugen
DE712408C (de) Teleskoprohrartige Federstrebe fuer Flug- oder Fahrzeuge
DE565645C (de) Quer zur Flugrichtung einziehbares Fahrgestell
DE609364C (de) Einrichtung zum Auswichten bereifter Fahrzeugraeder
DE725968C (de) Spornabfederung fuer Flugzeuge
DE722434C (de) Teleskoprohrfederstrebe fuer Landegestelle von Flugzeugen