DE7207018U - Pneumatische Streugutverteileinrichtung - Google Patents

Pneumatische Streugutverteileinrichtung

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DE7207018U
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B e s c h r e ibung zum Gebrauchsmustergesuch
der Firma NODET-GOUGISS^Montereau (Seine et Marne),
Frankreich
betreffend:
"Pneumatische Streugutverteileinrichtung"
Die Neuerung betrifft eine pneumatische Streugutverteileinrichtung, die beispielsweise für Dünger oder andere Granulatprodukte geeignet ist, insbesondere solche Produkte, die feuchtigkeitsempfindlich sind.
Es sind Düngerstreuer bekannt, die den Dünger auf einer großen Weite des Erdbodens verteilen, indem er aus einem mit Dosiereinrichtungen versehenen Vorratsbehälter au verschiedenen Verteilpunkten über der Breite des Düngerstreuers gefördert wird, und zwar in Leitungen, in denen der Dünger durch eine Luftströmung befördert wird, die den Dünger vom Auslas der Dosiereinrichtungen her mitnimmt. Diese Luftströmung mit dem aufgewirbelten Dünger mu3, wenn sie an den verschiedenen Punkten ankommt, auf eine Fläche aufprallen, um ausgehend von jedem dieser Punkte eine Verteilung über die gesamte gewünschte Breite gleichförmig zu erzielen.
]n ("fm bekannten Dungerstreuern dieses Typs ist
jioivn horizontale Prallfläche gerichtet, die demgemäß unter eier Wirkung dos Auftreff stores eine Diffusion des .; .1^:;..; in allen Dichtungen hervorruft.
' i·.· ■■'. fahren" hat jedoch gezeigt, daij beim Ver- - > Λ1 ■ j i i \ .Ai oa\ /os'ireni M'itcTUal, welches hygroskopisch ist, ■."■■in·.· rkku!nül.-:t j on sich ^ehr schnell auf der Prallfläche •^:-t·:i ;v:, .voüej Ctäubte i.lchen miteinander verkleben und
.·'Ui't'-'-ibe eier· vorliegenden Neuerang ist es, dfesen IJ·;o'p.tci 1 ί.ο;' bskdrmtsn v.neurrjätischsn Gtreu^utverteileir1 — rieht^eI1 Zu beheben, indem eine Selbstreinigung der rra" If 1 ci"h·? vorreüehen ν:ί;·α. Diese Selbstreinigung erfolgt η?? je:· ^ji/r-^emä.: durch das im Luftstrahl mitgenommene Streu-.-:t. : or Grundgedanke der Neuerung kann damit so definiert ν ^vfie.-i, da j der mit Streugut belsdene Luftstrahl direkt Va :ror."·. eine." konzentrierten Strahls gegen eine geneigte ~". '-i'Sr.*. geführt v.ird, derart, da;; sich Verhältnisse ergeben, bei denen die Vielzahl der Stö3e der Streugutteilchen auf die Cberflache gleichzeitig deren Selbstreinigung hervorruft nach Art des Sandstrahlens, vionach das Produkt puf eine Prall fläche oder Verteilfläche geführt werden kann, die kleine Abmessungen besitzt.
Eine pneumatische Streugutverteileinrichtung mit einem eine Streugut fördernde Luftströmung führenden Rohr und einer an seinem Auslad angeordneten Prallfläche ist demge:'äi neue rungs ge mä j dadurch gekennzeichnet, daß am Rohrauslaλ eine Palette mit im wesentlichen trapezoidalem
Grundrij befestigt ist, dessen gro-e Seitenkante dem Fohrausla.o abgewandt ist und di<-> einerseits so £rebo£«n ist. tiflj der streugut-Lurt-strani im wesentlichen an einer Linie in der Biegung auf trifft, sowie andererseits in der Verlängerung der Biegung in eine Ebene Übergeht, und dau die so ausgebildete Baugruppe unter einem solchen Winkel angeordnet ist, daß das Streugut auf eine Verteilfläche mit kleinen Abmessungen zur Verteilung des Guts auf den Boden gelangt.
Die gebogene Palette besitzt eine solche Form, daj der Luft-Streugut-Strahl fortlaufend und ohne Abprall der Streugutteilehen an die untere Fläche der Palette geführt wird, und zwar in einer Konzentration, bei der eine maximale Auf prai !dichte unter der Wirkung der Zentrifugalkraft srziclt wird, denen die Streugutteilchen unterworfen sind, wenn sie längs der Biegung gefördert werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Anmeldungsgegenstandes soll nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt im Profil haibschematis'"h eine neuerungsgemäße Einrichtung und
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Einrichtung nach Fig. 1.
In der Zeichnung ist keine Maschine, etwa ein Düngerstreuer oder eine Sämaschine od.dgl., dargestellt, en der die Einrichtung eigentlich befestigt ist. Man erkennt nur in Fig. 1 das Rohr 1, in dem die Luftströmung
geführt wird, in der das auf dem Erdboden zu verteilende Produkt, beispielsweise Dünger: aufgewirbelt ist. Am Auslaß des Rohres 1 befindet sich eine Palette 2 mit Verstärkungsrippen J5, welche die Palette stabiler machen. Die Palette 2 wird seitlich gehalten von einem Auflagefuß 4 sowie über eine Halterung 5 derPrallflache 6, die die Verteilfläche für das Produkt auf dem Erdboden bildet. Die Prallfläche 2 hat am stromaufwärts-befindlichen Ende die Form einer Rinne, die sich in einem Knie 7 biegt in einem gewissen Abstand vom Auslaß des Rohres 1, bis die Palette wieder allmählich in eine ebene Form übergeht, wobei sich ein gewisser Winkel zur Oberfläche der Prallfläche 6 ergibt, die mit einer kleinen Fläche angekröpft sein kann, weil der Streugutstrahl, der von der Auftreffiinie im Bereich des Knies 7 ausgeht, auf die Fläche in Form eines relativ dünnen Strahl-;, 'uftrifft.
Die Form, die Biegung und die Neigung der Palette wie auch die Abmessungen der Prallfläche lassen sich leicht durch wenige Versuche für die verschiedenen Typen von Streugut ermitteln.
Man erkennt, daß die Einfügung der gebogenen Palette, die selbstreinigend ist, zwischen das den Luftstrom und das Streugut führende Rohr einerseits und die Prallfläche andererseits es gestattet, das Verschmutzen zu verhindern, damit die Gleichförmigkeit der Verteilung sicherzustellen und auch die Abmessungen der Prallfläche zu verringern.
Es ist klar, daß man sich auch damit zufriedengeben könnte, das Rohr nur mit der Palette in gebogener Form zu versehen, um auf den Boden bestimmte Produkte zu verteilen, die weniger hygroskopisch sind als andere.
- Schutzansprüche -

Claims (2)

chutzansprüche
1. Pneumatische Streugutverteileinrichtung mit einem eine Streugutfördernde Luftströmung führenden Rohr und einer an seinem Auslaß angeordneten Prallfläche, dadurch gekennzeichent, da:= am RohrauslaiS (1) eine Palette (2) mit im wesentlichen trapezoidalem Grundriß befestigt ist, dessen groie Seitenkante dem Rohrausla,3 abgewandt ist und die einerseits so gebogen ist,, daß der Streugut-Luft-Strahl im wesentlichen an einer Linie in der Biegung auftritt, sowie andererseits in der Verlängerung der Biegung in eine Ebene übergeht, und daß die so ausgebildete Baugruppe unter einem solchen Winkel angeordnet ist, daß das Streugut auf eine Verteilfläche (6) mit kleinen Abmessungen zur Vei beilung des Guts auf den Boden gelangt-.
2. Pneumatische Streugutverteileinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da3 die gebogene Palette (2) eine solche Form aufweist, da3 der 3treugut-Luft-Strahl ohne Abprallen des Streuguts auf ihre Unterfläche geführt wird in einer Konzentration, die maximale Aufpralldichte auf der als Prallfläche wirkenden Verteilfläche (6) ergibt.
DE7207018U Pneumatische Streugutverteileinrichtung Expired DE7207018U (de)

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