DE7207162U - Zusammenklappbarer Wohnwagen - Google Patents
Zusammenklappbarer WohnwagenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
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- B60P3/32—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles
- B60P3/34—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles the living accommodation being expansible, collapsible or capable of rearrangement
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Description
Anmelder; Siegfried Loest, 4811 Heepen, Schleslsche Str.
Zusammenklappbarer Wohnwagen
Die Neuerung betrifft einen zusammenklappbaren Höhnwagen mit einer auf einem Fahrschemel angeordneten ebenen
Bodenplatte, an der um in Fahrtrichtung weisende/ in Höhe der Bodenplatte angeordnete Achsen ausklappbare
Seitenteile angelenkt sind, wobei die Seitenteile aus äußeren Seitenwänden und daran anschlieSenden Stirnwandabschnitten
bestehen, ferner mit auf die Bodenplatte umkiappbaren Stirnwandteilen und mit mindestens einem den
Innenraum überspannenden Dachelement.
Bei einem bekannten Wohnwagen dieser Art (Dt-OS 1 813 507) ist es nachteilig, daß die Seitenteile als Teile zur
Aufnahme von Schränken oder zur Ablage von irgendwelchen Gebrauchsgegenständen konzipiert sind. Die Art des
Zusammenklappens erfordert einen schrägen Verlauf zu-
mindest des einen umzuklappenden Seitenteils, da andernfalls eine Klappmöglichkeit nicht besteht, denn die
Seitenteile bestehen aus sargdeckelähnlichen, ringsum
geschlossenen Elementen.
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18»1.1974
Bei dieser Konstruktion kann infolgedessen, der begehbare Raun
maximal die Größe der ebenen Bodenplatte haben.
Bei einem anderen bekannten fwgga (St-OS 1 4SS 45€J
die Bodenplatte zwar verlängert werden durch aufklappbare Seitenwände, diese Konstruktion besitzt aber den Nachteil, daft
sie aus sehr vielen, nur gelenkig miteinander verbundenen Einzelteilen besteht und daß demaufolg» Mm Stabilität de»
aufgebauten Wohnwagens zu wuschen übrig IMAt* Bbenso ist eine
solche Konstruktion relativ herstellungsaufwejidif.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Neuerung dl· Aufgabe zugrunde, einen Wohnwagen der eingangs erwähnten Ast
so auszubilden, daß eine extrem groBe begehbare. Bodanfläohe
entsteht, vorzugsweise eine begehbare Bodenflieh· von Mohr al·
dem Doppelten der Fläche
Zur Lösung dieser Aufgabe wird von der Neuerung vorgeschlagen, daß die Seitenteile Bodenabschnitte aufweisen« wsltfha «ine
ebene Verlängerung der Bodenplatte bilden und dl· la ftnsg·-
klappten Zustand auf seitlich aussiehbaren Trägern liegen, welche ausfahrbare Bodenstützen aufweisen.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, daft das Dach durch «in·
Plane gebildet wird, welche im montierten Instand auf eines) zerlegbaren Dachgestänge ruht und die Außenwände fcfcrfpsna&t&f
übergreift. Das Vorsehen eines Dachs auf einer Plane hat einerseits
den Vorteil, daß es preisgünstig 1st und son andsssn
ist ein Planendach bei der erfindungsgsmäßen Konstruktion ohne
Nachteile möglich, weil die Konstruktion in sich sate steif
und stabil ist.
Von der Neuerung wird ferner vorgeschlagen, daft unterhalb der
Plane eine Zwischendecke aus luftdurchlässigem, flexib&Stt
Material, vorzugsweise aus eine« Gewebe montierbar 1st. Die
Zwischendecke dient zur Wärmefsotofcten.
Die Neuerung schlägt ferner vor, daß auf bzw. In die Fugen
zwischen den Stirnwandteilen und den Stirnwandabschnitten
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der klappbaren Seitenteil· Verbindungelaieten einsetzbar sind«
welche dta? benachbarten« einander gegenüberliegenden Stirnkanten
der Wandteile klemend umgreifen.
Der neuerungsgemäÄe Wohnwagen^ist im zusammengeklappten Zustand
wesentlich niedriger, als ein konventioneller Wohnwagen, er laßt
sich in jeder normalen Garage unterbringen. Dennoch ist ein besonders gr^&er begehbarer ebener Wohnraum vorhanden.
Nachstehend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Neuerung
anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Bs zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Wohnwagens in
zusammengeklapptem Zustand,
lapptsn Sustand ohne aufgespannte Dachhaut;
aufgebauten Wohnwagen« ^iJ-. aufgesetzter Dachhaut,
die teilweise durchbrochen dargestellt ist.
An einer Bodenplatte 1 sind seitlich ausziehbare Träger 7 befestigt. Die seitlich ausziehbaren Träger 7 weisen ausfahrbare
Bodenstützen 8 auf. Solche ausfahrbaren Bodenstützen 8 sind als lurbelstützen ausgebildet. An der Bodenplatte 1 sind Stirnwandteile
4 auf die Bodenplatte 1 umklappbar angelenkt. An der Bodenplatte 1 sind seitlieh um in Buhe der Bodenplatte angeordnete
Längsachsen aueklappbare Seitenteile angelenkt, welche jeweils aus zwei Stirnwandabschnitten 3, einem Bodenabschnitt 5
und swei Seitentfänden 2 bestehen. Die Seltenwände 2 bilden mit
den Stirnwandabschnitten 3 und dem Bodenabschnitt 5 einen starren kastenartigen Aufbau. Der ausgeklappte Wohnwagen wird von einer
Plane IO Übergriffen? die im montierten Zustand auf einem zerlegbaren,
nicht dargestellten Dachgestänge ruht und welche die
AuBenwände kappenartig übergreift. Unterhalb der Plane 10 kann
nicht daxg.ustellte Zwischendecke aus Stoff eingezogen werden.
-
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abschnitten 3 der klappbaren Seitenteile sind Verbindungsleisten 9 *insetzbar, welche die benachbarten einander gegenüberliegenden
Stirnkanten der Wandteile klemmend umgreifen. Die Verbindungsitin«n
a ainä im wvacnilxchert als Zweiteilig« Längsleiäten
ausgebildet, die mit Hilfe von Verbindungsschrauben zusammensparmbar
sind. Ein Teil der Verbindungsleisten 5 weist ein
Unförmiges Profil 12 auf und umgreift mit seinen inneren Seitenschonkeln
an den einander gegenüberliegenden benachbarter. Stirnkanteir 6 umlaufende Leisten 12 (vgl. Fig. 3) . An den Innenwänden
der Außenwände sind ü-förmige Schienen 13 vorgesehen, in welche
Trennwandelemente 14 des Wohnwagens eingesteckt werden.
Der Aufbau des neuerungsgemäßen Wohnwagens geht wie folgt vor sich:
Zunächst werden die Bodenträger 7 seitlich ausgezogen und mit Hilfe der Bodenatützen 8 abgefangen. Anschließend läßt sich
der zusammengeklappte Äufbav. auseinanderklappen und zwar in Richtung der in Fig. 1 und 2 dargestellten bogenförmigen
Pfeile. Beiden Seitenteile sind fertige Wohnabschnitte mit Fenstern und über Scharnierbänder an der Bodenplatte angelenkt.
Anschließend werden die um*lappbaren Stirnwandabschnitte aufrechtgestellt.
In den Stirnwandabschnitten können Einbauten, z.B. Türen oder Fenster vorgesehen sein. Die Verbindungsleisten
11 und 12 zwischen den Stirnwandteilen und den Stirnwandabschnitten
werden mit Hilfe des O-förmigen Profils 12 umgriffen und über Schloßschrauben gesichert. Auf diese Weise entsteht
zwischen den verbundenen Teilen eine dichte Verbindung. Anschließend werden die Trennwände in die seitlichen U-Schienen
eingesetzt. Weitere Laschen an der inneren Oberkante der Wände nehmen das zerlegbare Dachgestänge auf. Durch das Dachgestänge
tnicht dargestellt) erhält der Wohnwagen weitere Stabilität.
Anschließend wird die Dachplane 10 aufgelegt. Sie übergreift kappenartig etwa 10 cm über die Außenfläche der Wände über.
Rundherum ist die Plane mit einem breiten Saum versehen. In diesem Saum sind an der Kante kurze Ausschnitte ausgestanzt.
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In dem Saum wird ein·: feste Leine geführt. Korrespondierend mit
den Ausschnitten i*- c-^r Plane sind an den Außenflächen entsprechende
Haken vorgesehen. In diese Haken wird die Leine
eingehakt und ähnlich wie bei einer Lastwagenplane festgezogen.
unter der übergreifenden Dachplane 10 sind mehrere Belüftungsschlitze eingearbeitet, über den Belüftungsschlitzen angeordnete Kappen, welche nach unten geöffnet sind, verhindern
ein Abdichten durch die übergreifende Plane. Durch diese Konstruktion ist außerdem die Schwitzwasserbildung unterbunden^
insbesondere, wenn noch ein zusätzlicher Stoffhimmel eingezogen ist.
- Schutzaneprüchtt -
Claims (7)
1. Zusammenklappbarer Wohnwagen mit einer auf einem Fahrschemel
angeordneten ebenen Bodenplatte, an der um in Fahrtrichtung weisende, in Höhe der Bodenplatte angeordnete Achsen ausklappbare
Seitenteile angelenkt sind, wobei die Seitenteile ans äußeren Seitenwänden und daran anschließenden Stirnwandabechnitt&n
bestehen, ferner mit auf die Bodenplatte umklappbaren
Stirnwandteilen und mit mindestens einem den Innenraum überspannenden Dachelement, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile Bodenabschnitte (5)
aufweisen, welche eine ebene Verlängerung der Bodenplatte (1) bilden und die im ausgeklappten Zustand auf seitlich ausziehbaren.
Trägern (7) liegen, welche (7) ausfahrbare Bodenstützen (8) aufweisen«
2. Zusammenklappbarer Wohnwagen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Dach durch eine Plane (XO! gebildet wird, welch« im montierten Zustand auf einem zerlegbaren Dachgeetänge ruht und dl· Aursenwände kaypanartig übergreift.
3. Zusammenklappbarer Wohnwagen nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß unterhalb der Plane (10) eine zwischendecke aus ein·» luftdurchlässigen, flexiblen
Material» vorzugsweise aus einem Gewebe montierbar ist.
4· Zusammenklappbarer Wohnwagen nach einem oder mehreren der
* Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekannzeichnet, daß
auf bzw. in die Fugen zwischen den Stirnwand teilen (4) ur.d
den 8tlrnw«ndabschnitten (3) der klappbaren Seitenteile
VerbindunfSlalsten (9) elnsetzbar sind, welche die benachbart
mLn*nAmr aaaanttbagliegenfien Stirnkanten der Wandtelim klemmend!
umgreifen.
?ttf1l2».fc»
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18.1 .1974
5. Zusammenklappbarer Wohnwagen nach Anspruch 4, dadurch
gekennze lehnet, daß die Verbind ungs leisten (5)
im wesentlichen als zweiteilige Längsleisten ausgebildet sind, welche mit Hilfe von Verbindungsschrauben zusamme«"
spannbar sind, wobei ein Teil der Verbindun$siei3ten ein
Unförmiges Profil (12) aufweist und mi'- seinen inneren Seiten-3oh££ik®ln
a den einander gegenüberliegende» benachbarten
Stirnkanten (6) umlaufende Leisten (11) umgreift und gegen ein Vergrößern der Fuge sichert.
6. Zusammenklappbarer Wohnwagen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
auf den Innenseiten der Aussenwände U-förmige Schienen (13)
vorgesehen sind, in welche Trennwandelemente (14) des Wohnwagens
einsteckbar sind«
7. Zusammenklappbarer Wohnwagen nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die klappbaren Seitenteile unterschiedlich großen Abstand ihrer Stirnwandabschnitte (3) aufweisen und die klappbaren
Stirnwandteile (4) im ausgeklappten Zustand von der vertikalen Kante des Stirnwandabschnitts des einen Seitenteils zur vertikalen
Kante des Stirnwandabschnitts des anderen Seitenteils, also unter einem von 90° abweichenden Winkel zur Fahrtrichtung
verläuft, wobei die Schwenkachsen für die klappbaren Stirftvandteile
unter 90° zur Fahrtrichtung verlaufen.
7207112 22.1. κ
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727207162 DE7207162U (de) | 1972-02-25 | 1972-02-25 | Zusammenklappbarer Wohnwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727207162 DE7207162U (de) | 1972-02-25 | 1972-02-25 | Zusammenklappbarer Wohnwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7207162U true DE7207162U (de) | 1974-05-22 |
Family
ID=6628509
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727207162 Expired DE7207162U (de) | 1972-02-25 | 1972-02-25 | Zusammenklappbarer Wohnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7207162U (de) |
-
1972
- 1972-02-25 DE DE19727207162 patent/DE7207162U/de not_active Expired
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