DE721104C - Antriebsvorrichtung zum Verschwenken einer Flugzeug-Fahrwerksstrebe - Google Patents

Antriebsvorrichtung zum Verschwenken einer Flugzeug-Fahrwerksstrebe

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Publication number
DE721104C
DE721104C DEV33738D DEV0033738D DE721104C DE 721104 C DE721104 C DE 721104C DE V33738 D DEV33738 D DE V33738D DE V0033738 D DEV0033738 D DE V0033738D DE 721104 C DE721104 C DE 721104C
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DE
Germany
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cylinder
strut
drive device
pivoting
piston rod
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Expired
Application number
DEV33738D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Eduard Toennies
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Ver Deutsche Metallwerke AG
Original Assignee
Ver Deutsche Metallwerke AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C25/00Alighting gear
    • B64C25/02Undercarriages
    • B64C25/08Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable
    • B64C25/10Undercarriages non-fixed, e.g. jettisonable retractable, foldable, or the like
    • B64C25/18Operating mechanisms
    • B64C25/20Operating mechanisms mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung zum Verschwenken einer Flugzeug-Fahrwerksstrebe Die für die Schwenkbewegung von Flugzeggteilen, z. B.: einziehbaren Fahrgestellen; Spornen,. Hilfsflächen- usw., zur Anwendung kommenden Antriebsvorrichtungen -bestehen .in der Regel aus einem Zylinder mit Kolben, die hydraulisch oder pneumatisch betätigt werden. Hierbei wirkt .der Zylinder oder der Kolben als kraftübertragende Strebe. Um .ein Ausknicken einer solchen zweiteiligen: .Strebe zu vermeiden, muß naturgemäß eine _ entsprechende gegenseitige Führung tiereinzelnen Glieder vorgesehen 'sein. An -einer solchen Führung können unter Umständen, -besonders im -ausgezogenen -Zustand, verhältnismäßig hohe Festigkeitsanforderungen auftreten.
  • Es: ist bereits eine Antriebsvorrichtung zum Verschwenken einer Flugzeug-Fahrwerksstrebe, die aus einem auf einer Kolbenstange verschiebbaren Zylinder .gebildet ist, bekannt, wobei .der Zylinder mit einem das Verschwenken der Strebe bewirkenden Übertragungsmittel verbunden ist: Die Vorrichtung hat den Nachteil, saß :die Führungen im ausgefahrenen Zustand des Fahrwerks eine sehr geringe Basis zur Kraftübertragung bilden; so daß sehr leicht Klemmerscheinungen auftreten können. Außerdem ist die Anordnung sehr sperrig, so saß .der Einbau in eine. Flugzeugzelle viel Platz benötigt.
  • Die Erfindung beseitigt die geschilderten Nachteile bei einer Fahrwerkseinziehvorrichtung der vorbeschriebenen Art ,dadurch, saß die Kolbenstange durch beide Zylinderbösen hindurchgeführt isst und daß das mit dem Zylinder verbundene Übertragungsmittel zum Verschwenken der Strebe mit Hebelwirkung mittel- oder unmittelbar an einen flugzeugfesten Teil angreift. Das übertragungsmittel ist durch ein von dem einen Ende des Zylinders über zwei an .den beiden Enden der Kolbenstange sitzende Umlenkrollen zu dem anderen Ende des Zylinders herum geführtes Zugmittel, wie Kette o. dgl., gebildet.
  • In der Zeichnung ist in Abb. z bis 3 die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung an einem ein- und ausschwenkbaren Fahrwerk in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt.
  • In allen Abbildungen ist ä die in ihrer Länge unveränderliche, den festen Kolben b tragende Strebe und c der auf der Strebe längs verschiebbare Zylinder. Ebenso weist das Fahrwerk in allen Abbildungen die gleichen Bezugszeichen auf; es besteht aus dem Laufrad d und der- Federstrebe f- und .g und ,ist schwenkbar um die flugzeugfeste Gelenkachse h. i bzw. i sind .die Zu- -oder Abführungsleitungen für das Druckmittel des Zylinders c.
  • In Abb. i wird der Federstrebenzylinder g durch eine Knickstrebe .gehalten bzw. ein-und ausgeschwenkt. Diese Knickstrebe besteht aus der erfindungsgemäßen Strebe a mit ihrem:' fegten Kolben b und der an .dieser 'und dem Federzylinder angelenkten Verbindungsstrebe k. In den Gelenkpunkten m und n der Strebe a sind zugleich Umlenkrollen o, p1 gelagert für das mit .dem Zylinder c fest verbundene Zugmittel, wie Seil oder Kette q. Während die Rolle o lose umlaufen kann, ist die Rolle p1 durch den Querstift r am Drehen verhindert. Diese Rolle kann mithin auch -durch ein flugzeugfestes, entsprechend ausgebildetes Segment ersetzt werden. Es ist ohne weiteres aus der Zeichnung zu erkennen, daß durch die Aufwärtsbewegung des Zylinders c das obere Trum der Kette q auf Zug beansprucht wird und die Strebe a einen Winkelausschlag in -.dem durch Pfeil angedeuteten Sinne vollführen muß und dadurch der Federstrebenzylinder -g, die Streben k und' a ,die durch die strichpunktierten Linien ä', k', a' angedeutete Lage, die dem eingezogenen Zustand des Fahrwerks entspricht, einnehmen.
  • Bei Erfordernis kann zwischen .das Übertragungsmittel und den flugzeugfesten Teil ein -Übersetzungsgetriebe eingeschaltet werden.
  • Abb. 2 läßt ein solches, senkrecht zur Drehachse n gesehen, erkennen. Hier ist der Drehachse Ü eine Welle s vorgelagert mit den untereinander drehfest verbundenen Rädern t und ü, die die Längsbewegung des Zylinders c mit Übersetzung auf .das feste Segment p2 Überträgen. In Abb. 3 ist die Kolbenstange a neben dem Federstrebenzylinder g gelagert. Die feste Rolle p3 bildet hier ein flugzeugfestes Zahnradsegment, welches das mittels des Zugmittels q -infolge der Längsverschiebung des Zylinders c drehbare Zahnrad v umläuft und dadurch, wie ohne weiteres erkennbar, die Schwenkbewegung des Fahrwerks in .dem durch Pfeil angedeuteten Sinne bewirkt.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die geschilderten und zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Die einzelnen Teile können die verschiedensten Ausführungsformen und Anordnungen erhalten, ohne aus .dem Rahmen .der Erfindung herauszutreten. So könnte man beispielsweise den Zylinder c nur einseitig druckmitteldicht geschlossen halten, so daß der Kolben zur Ausübung der Hubbewegung nur einseitig durch das Druckmittel beaufschlagbar ist. Für die Rückbewegung ist--alsdann eine Feder- oder Gewichtskraft o. dgl. einzuschalten. Ebenso kann auch .die Bewegungsübertragung des Zylinders c unter Anordnung einer Zahnstange in der verschiedensten Art ermöglicht werden. Auch kann die Zuführung des Druckmittels in dem Zylinder .durch den Strebenteil oder Kolben erfolgen, so daß die losen Zuführungsleitungen i und i in Fortfall kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einem auf einer Kolbenstange verschiebbaren Zylinder gebildete Antriebsvorrichtung zum Verschwenken einer Flugzeug-Fahrwerksstrebe, wobei der Zylinder mit einem das Verschwenken der Strebe bewirkenden Übertragungsmittel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (a) durch beide Zylinderböden hindurchgeführt ist und daß das mit dem Zylinder (c) verbundene Übertragungsmittel zum Verschwenken der Strebe mit Hebelwirkung mittel- oder unmittelbar an einem flugzeugfesten Teil (p1, p§= pa) angreift. _ -z. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsmittel durch ein von dem einen- Ende des Zylinders über zwei an den beiden Enden der Kolbenstange sitzende Umlenkrolien zu dem anderen Ende -des Zylinders herum geführtes Zugmittel (q), wie Kette o..dgl., gebildet ist. 3,. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsmittel durch ein Druckglied, z. B. eine Zahnstange, gebildet ist. q.. Antriebsvorrichtung nach den Axisprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem einen Ende der Kölbenstange (a) vorgesehene Umlenkrolle als Zahnrad oder -segment (v) ausgebildet ist,. welches in eine flugzeugfeste Gegenverzahnung (p3) eingreift. . 5. Antriebsvorrichtung nach den Ansprüchen z bis q.,. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen .das Übertragungsmittel und den flugzeugfesten Teil' (p2) :eine Übersetzurig (t, u) eingeschaltet ,ist. 6. Antriebsvorrichtung nach den. Ansprüchen I bis 5 zurr Verschwenken einer Fahrwerksstrebe, welche :gegen die Flugzeugzelle mittels einer Knickstrebe abgestützt isst, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schenkel der Knickstrebe als Kolbenstange (a) ausgebildet .ist, auf welcher der Zylinder (c) gleitet.
DEV33738D 1937-04-13 1937-04-13 Antriebsvorrichtung zum Verschwenken einer Flugzeug-Fahrwerksstrebe Expired DE721104C (de)

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DE721104C true DE721104C (de) 1942-05-26

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