DE7211908U - Quaderförmige Faltschachtel - Google Patents

Quaderförmige Faltschachtel

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DR.iNG.H.NEGENDANK · dipl.-ino Π. HAUCK · dipl.phys. W. SCHMITZ
Dipl.-Ing. E. Graalfs Hamburg-München Dipl.-Ing. W. Wehnert
7.CTFUlNOSANStJBIPT: HAMBURG 36 · NEXJEB WALL 41
TKL. 367428UND 30 4 119 TEI.EGB. NEGEDAPATENT HAMBURG
EUROPA CARTON A.G. München is mozartstr. 23
TEL·.3 38 OS 8β
2OOO Hamburg 36 uieo». nkgesipiiesi mOncbm
Neuer Wall 3
HAMBURG,
Quaderförmige Faltschachtel
Die Neuerung bezieht sich auf eine quaderförmige Faltschachtel, die aus einem flachen Zuschnitt gefaltet ist, der einen oder mehrere Bodenflächenabschnitte, vier rechteckige Wandflächenabschnitte und zv/ei rechteckige, den Bodenflächenabschnitten gegenüberliegende, an den Wandflächenabschnitten angrenzende Deckelflächenabschnitte aufweist, von denen die letzteren an gegenüberliegenden, senkrecht zum freien Rand verlaufenden Seiten mit Befestigungslaschen ν rbunden sind, die bei gefaltetem Zuschnitt auf zwei gegenüberliegenden Seiten über den oberen Rand der Faltschachtel hinausragen und zur Befestigung der Deckelflächenabschnitte dienen.
Derartige Faltschachteln oder Faltkartons werden in unterschiedlichen Größen für eine große Reihe von Verpackungen verwendet. An den freien, sich gegenüberliegenden Seiten der Deckelxlächenabschnitte sind bei bekannten Faltschachteln
Flächenabschnitte geformt, die gefaltetem Zuschnitt hochkant gestellt werden und mit zwei ausgerichteten Öffnungen versehen sind. Auf diese Weise ist ein Griff gebildet, an dem die Schachtel gehalten und getragen werden kann« Die Befestigungslaschen werden bei den bekannten Faltschachteln beim Verschließen der Schachtel nach oben umgebogen und kommen oberhalb der Deckelflächenabschnitte zu liegen. Sie werden beispielsweise durch geeignete Vorkehrungen an den hochstehenden Grifflächen befestigt.
Nachteilig bei derartigen Faltschachteln ist, daß die oberhalb der Deckelflächen liegenden Befestigungslaschen Erhebungen bilden, die bewirken, daß die obere Seite der Faltschachtel keine besonders gute Standfläche für eine auf diese gestellte weitere Schachtel bildet. Die hochkant stehenden Grifflächen bilden zwar ebenfalls Erhebungen, auch wenn sie in die Ebene der Deckelflächen umgebogen werden. Diese Erhebungen sind jedoch nicht von solcher ungünstigen Auswirkung wie die Befestigungslaschen, die zumeist unter einer gewissen Spannung stehen. Besonders nachteilig wirkt sich aus, wenn die Befestigungslaschen an den hochkant stehenden CiLfflächen befestigt sind, so daß diese beim Umbiegen nicht glatt an die Decfoiflächen angelegt werden können. Aus derartigen Faltschachteln gebildete Stapel
zeichnen sich daher durch ihre geringe Standfestigkeit aus.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine quaderförmige Faltschachtel zu schaffen, die sich zum Übereinanderstapeln eignet.
Bei einer Faltschachtel der eingangs genannten Art wird lese Aufgabe dadurch gelöst, daß die gegenüberliegenden Wandfltohenabschnitte.über die bei gefaltetem Zuschnitt die Befestigungslaschen überstehen, einen Schlitz aufweisen, und daß die jeweils auf einer Seite der Faltschachtel benachbarten beiden Befestigungslaschen der beiden Deckelflächenabschnitte mit einem Endabschnitt in den Schlitz einsteckbar sinde
Bei der neuerungsgemäßen Faltschachtel werden die Befestigungslaschen in einen Schlitz einer Seitenwand der Faltschach tel eingesteckt und beeinträchtigen nicht die Wirkung der Deckelflächen als wirksame Abstützfläche für eine oder weitere Faltschachteln, die auf die eine abgesetzt werden. Weist eine gemäß den Merkmalen der Neuerung ausgebildete Faltschachtel bei ausammengefaltetem Zuschnitt hochkant stehende Grifflachen auf, können diese auf einfache Weise so umgebogen werden, daß sie flach an den Deckelflächen anliegen. Mit Hilfe der Neuerung ist es düer möglich, eine
Reihe von derartigen Faltschachteln übereinander · stapeln, ohne daß Gefahr besteht^ daß die Standfestigkeit des otapels
wird
beeinträchtigt/und dieser leicht kippt. Da die Befestigungslaschen nach unten abgebogen werden, um mit einem Endabschnitt in den Schlitz hineingesteckt zu werden, können sie flach an die entsprechende Seitenwand angelegt werden und stellen somit eine vernachlässigbare Erhebung für die entsprechende Seitenwand dar.
Bei einer Ausführungsform der Neuerung ist vorgesehen, daß der Schlitz durch einen dreiseitigen Einschnitt gebildet ist, von dem die mittlere Seite annähernd parallel zur Bodenfläche verläuft und die äußeren Seiten im Abstand voneinander liegen, so daß in der zugeordneten Wandfläche eine Lasche gebildet ist, die bei eingesteckter Befestigungslasche in das Innere der Faltschachtel gebogen wird. Gemäß einer anderen Ausführungsform der Neuerung kann der Schlitz auch derart gestaltet sein, daß ein an der mittleren Seite angrenzender Flächenabschnitt der Lasche entfernt ist, so daß ein etwa zur mittleren Seite parallel verlaufender Spalt gebildet ist. Dadurch wird das Einführen des Endabschnitts der Befestigungslasche beim Verschließen der Faltschachtel erleichtert.
Für die Ausbildung der Befestigungslaschen, die beim Verschließen der RLtschachtel in den seitlichen Schlitz eingesteckt werden, bieten sich sichrere Möglichkeiten ?ϋΐ=Εί«β besteht neuerungsgemäß darin, daß die Befestigungslaschen etwa dreieckförmige Flächenabschnitte sind, die mit einer Seite einstückig oder durch geeignete Befestigungsmittel an der bei gefaltetem Zuschnitt zur Stirnseite der Faltschachtel weisenden Seite der Deckelflächenabschnitte verbunden und um diese Seite faltbar sind. Besteht der Zuschnitt für die neuerungsgemäße Faltschachtel aus einem Stück, dann sind drei dreiecWSrmige Befestigungslaschen einstückig mit dem zugeordneten Ende des zugehörigen Deckelflächenabschnitts verbunden. Die vierte Befestigungslasche wird bei dem Zusammenfalten der Faltschachtel an dem entsprechenden Ende des zugehörigen Deckelflächenabschnitts befestigt, beispielsweise durch Verleimen. In einer besonderen Ausgestaltung zu dieser Ausführungsform ist neuerungsgemäß vorgesehen, daß die einander zugekehrten Seiten der dreieckförmigen Befestigungslaschen im gleichen Winkel zur oberen Seite des zugeordneten Wandflächenabschnitts verlaufen und sich annähernd in einem Punkt schneiden. In diesem Fall bilden die einander zugekehrten Seiten der dreieckförmigen Laschen bei verschlossener Faltschachtel eine vertikal verlpufende Stoßkante.
Damit zum Verschließen der neuerungsgemäßen Faltschachtel das Einstecken der Befestigungslaschen besonders einfach und. leicht siiOlgsrs. -5^„ ^fIrO neuftT'ijngsgeBaMö ferner vorgeschlagen, daß die dreieckförmigen Flächenabschnitte einen an der freien Ecke des Dreiecks liegenden Teil aufweißen, der um eine Faltlinie faltbar ist, die senkrecht zur oberen Seite des zugeordneten Wandflächenabschnitts verläuft, daß der Schlitz in einem Abstand unterhalb der oberen Seite des Wandflächenabschnitts angeordnet ist, der etwa dem lotrechten Abstand zwischen der oberen Seite und dem zugeordneten Ende der senkrechten Faltlinie ist. Auf diese weise wird nur der am Ende der- Befestigungslasche umgebogene Tsil in den Schlitz eingesteckt» Um einen einwandfreien Sitz der Befestigungslasche im Schlitz zu gewährleisten und der äußeren Wandfläche ein gefälliges Aussehen zu verleihen, ist in diesem Zusammenhang weiter vergesehen, daß bei gefaltetem Zuschnitt und geschlossener Faltschachtel die von den beiden dreieckförmigen Laschen eingenommene Breite in HHhe des Schlitzes etwa gleich der Breite des Schlitzes ist.
Eine weitere Möglichkeit zur Ausbildung der Befestigungslaschen besteht darin, daß die Befestigungslaschen von rechteckigen in Höhe der Deckelflächenabschnitte an die
dj e Schlitze aufweisenden Wandflächen angrenzenden Flächenabschnitte gebildet sind, die seitlich mit den Deckelflächenabschnitton einstückig oder durch geeignete Befestigungsmittel verbunden sind und bei gefaltetem Zuschnitt um die obere Seite des zugeordneten Wandflächenabschnitts und um diagonale Faltlinien faltbar sind, wobei die letzteren an den Enden der oberen Seite beginnen und in gleichem Winkel zur freien Seite des Flächenabschnitts laufen, so daß drei Laschenabschnitte gebildet sind, von denen beliefaltetem Zuschnitt der an den Wandflächenabschnitt angrenzende Abschnitt die Unterseite und die beiden anderen an die benachbarten Dekkelflächenabschnitte angrenzenden Abschnitte die Oberseite der Beiestigungslaschen bilden. Auf diese Weise erhält die Befestigungslasche die doppelt "tärke wie der flache Zuschnitt und wird dahc^ besonders stabil. Dadurch können die Befestigungslaschen bei geschlossener Faltschachtel zur Verstärkung des Aufbaus der Schachtel beitragen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen, daß die diagonalen Faltlinien sich etwa in einem auf der freien Seite des Flächenabschnitts liegenden Punkt schneiden und der Bereich des Flächenabschnitts um diesen Punkt eine Aussparung aufweist. Diese Aussparung ist zweckmäßiger-
weise so geformt, daß die Befestigungslasche nicht spite zuläuft, sondern stumpf abgeschnitten ist, um ein unerwünschtes Verbiegen der Befestigungslasche zu vermeiden* was eiü erschwertes Einstechen in den. Schlitz beim Verschließen der Faltschachtel zur Folge haben würde. Daher ist diese Aussparung vorteilhafterweise rechteckförmig, so daß bei gefaltetem Zuschnitt das Ende der Befestigungslaschen von einer waagerecht verlaufenden Seite begrenzt wird.
Auch bei auf diese Weise ausgebildeten Befestigungslaschen können wiederum Vorkdrungen getroffen werden, das Einstecken in den seitlichen Schlitz zu erleichtern. Daher ist hierzu aeuerungögeisäS vorgesehen, daß die die Befestigungslaschen bildenden rechteckigen Flächenabschnitte weitere Faltlinien aufweisen derart, daß bei zusammengefaltetem Zuschnitt ein gegenüber dem übrigen Teil nach unten abbiegbarer, etwa dreieckförmiger Einsteckabschnitt gebildet ist, der in den Schlitz einsteckbar ist. In diesem Zusammenhang ist neuerungsgemäß ferner vorgesehen, daß der Schlitz in einem Abstand von der oberen Seite des zugeordneten Wandflächenabschnitts liegt, der dem Abstand des dreieckförmigen Einsteckabschnitts in dem rechteckigen Deckelflächenabschnitt entspricht· Hierbei ist wiederum zweckmäßig, daß die Breite de dreieckförmi-
gen Einstsekabschnitts in Höhe des Schlitzes etwa der Breite des Schlitzes ist.
In einer weiteren Ausführungsform der Neuerung ist vorgesehen, daß die Befestigungslaschen einen Ausziehabschnitt aufweisen, der gegenüber der Lasche abbiegbar ist und bei gefaltetem Zuschnitt auf der Außenseite der Lasche liegend nicht in den Schlitz eingesteckt wird. Ein derartiger Ausziehabschnitt erleichtert beim Öffnen der neuerungsgemäßen Faltschachtel das Herausziehen des ansteckendes der Befestigungslasche aus dem seitlichen Schlitz. Der Auszieht)schnitt kann nun auf verschiedene Weise an der Befestigungslasche angeformt sein. Bei einer zweilagig ausgebildeten Befestigungslaeche kann der Ausziehabschnitt von dem oberen Laschenabschnitt gebildet sein. In einer anderen Ausgestaltung hierzu ist vorgesehen, daß der Ausziehabschnitt aus dem Einsteckabschnitt gebildet ist und etwa um eine Faltlinie nach außen biegbar * st, die in Höhe der Faltlinie des Einsteckabschnitts bei gefaltetem Zuschnitt liegt, und daß der Ausziehabschnitt aus zwei nebeneinander liegenden Abschnitten besteht, die bei gefaltetem Zuschnitt vom Schlitz ausgehend sich auf der Außenseite der zugeordneten Wandfläche nach unten erstrecken.
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Ausführung sb ei spiele der Neuerung sollen nachfolgend anhand von Zeichnungen näher beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt einen Zuschnitt für eine neuerungsgemäße Faltschachtel .
Fig. 2 zeigt eine gefaltete neuerungsgemäße Faltschachtel in Vorderansicht.
3 zeigt eine gefaltete neuerungsgemäße Faltschachtel in Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt einen anderen Zuschnitt für eine Seitenwandflache mit Befestigungslasche.
Fig. 5 zeigt eine gefaltete ßLtschachtel gemäß dem Zuschnitt nach Fig. 4.
Ein Zuschnitt 10 (Fig. 1) weist vier rechteckige Wandflächenabschnitte 11, 12, 13 und 14 auf. Die Wandflächen 12 und 14 besitzen Deckelflächenabschnitte 15 bzw. 16 mit einem bügelartigen Griffabschnitt 17 bzw. 18. Der Wandflächenabschnitt 14 besitzt Verbindungslaschen 19, 20, mit deren Hilfe der Wandflächenabschnitt 14 beim Falten des Zuschnitts an dem
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Wandflächenabschnitt 11 befestigt wir"I1 beispielsweise durch Verleimen. Der Einfahheit halber sind die den Bodanteil der Faltschachtel bildenden Flächenabschnitt weggelassen worden. Diese können z.B. so geformt sein, daß sich beim Falten des Zuschnitts ein sogenannter automatischer Boden ergibt.
Die Wandflächenabschnitte 11 und 13 weisen rechteckige Fläschenabschnitte 21 und 22 auf, aus denen Befestigungslaschen gefaltet werden. Hierzu sind außer den Faltlinien gegenüber den Wandflächenabschnitten 11 und 14 und den Deckelflächenabschnitten 15 und 16 diagonal verlaufende j'affl-inien 23 bzw. 24 vorgesehen, die von den oberen Ecken der Wundflächenabschnr'.tte 11 und 13 ausgehend im gleichen Winkel zur oberen Seite der rechteckigen Flächenabschnitte 21 bzw. 22 laufen und sich dort in einem auf dieser Seite liegenden Punkt schneiden. Im Bereich um diesen Punkt besitzen die Flächenabschnitte 21 und 22 rechteckige Aussparungen 25» 26. Die «»Φβ*^ Seitender Aussparungen 25 und 26 stellen somit das nach unten weisende Ende der Befestigungslaschen (te?, wenn der Zuschnitt 10 zur Faltschachtel gefaltet ist. Die rechteckigen die Befestigungslaschen bildenden Flächenabschnitte 21 und 22 weisen ferner im offenen Viereck verlaufende Faltlin5en 27 und 28 auf,
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aus denen ein abbiegbarer Einsteckabschnitt g * ildet wirdt Im gefalteten Zustand läßt sich dieser in einen Schlitz 29 bzw. 30 stecken, der in den Seitenwandflachen 11 und 13 vorgesehen ist. Die Schlitze 29 und 30 sind durch dreiseitige Einschnitte gebildet, von denen die mittlere Seite parallel 2:ur oberen Seite des TandflächenabSchnitts verläuft, während die äußeren Seiten in einem Winkel nach oben verlaufen. Aus dem zwischen den äußeren Seiten der Schlitze 29 und 30 liegenden Flächenabschnitt ist eic an die mittlere Seite grenzender Teil entfernt, so daß ein etwa parallel zur mittleren Seite verlaufender Spalt gebildet ist.
In Figuren 2 und 3 ist der Zuschnitt nach Fig. 1 zu einer Faltschachtel gefaltet. Man erkennt darin die vom Deckelrand heruntergebogenen Befestigungslaschen, die im oberen Bereich an den Seitenwandflächen 11 bzw, 13 anliegen. Der im Zuschnitt nach Fig. 1 von den Faltlinien 27 bzw. 28 abgegrenzte Bereich, der den Einsteckabschnitt bildet, ist in SchUtze 29 bzw. 30 in das Innere der Faltschachtel gesteckt und hält somit die Befestigungslasche fest und den Deckel somit in Schließstellung. Zum Öffnen der Faltschachtel brauchen lediglich die Befestigungslaschen mit ihrem Einsteckabschnitt herausgezogen und nach oben get^gen zu
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werden, damit die Deckelflächen durch Auseinanderziehen der Griffbügel 17 und 18 die obere Öffnung der Faltschach-
Die Figuren 5 und 6 zeigen eine abgewandelte Ausbildung der Befestigungslasche für eine Faltschachtel, wobei in Fig. 4 lediglich eine Seitenwandflache 31 wiedergegeben ist. Diese weist einen Einsteckschlitz 32 auf, der durch einen Einschnitt in Form eines offenen Vierecks gebildet ist. Eine an die Seitenwandflache 31 angrenzende Befestigungslasche 33 besitzt die gleiche Form und hat die gleichen Faltlinien wie beim Zuschnitt nach Fig. 1 * Desgleichen ist im Bereich des Schnittpunkts der Diagonalfaltlinien eine Aussparung 34 vorgesehen. Es sind nun ferner Einschnitte 35 bzw. 36 vorgesehen, die bei gefaltetem Zuschnitt Ausziehlaschen bilden mit deren Hilfe die Befestigungslaschen bzw. deren Einsteckabschnitt aus dem Schlitz 32 gezogen werden können. Dies ist in Fig. 5 zu erkennen, in der eine Seitenansicht einer gefalteten und geschlossenen Faltschachtel dargestellt ist entsprechend einem Zuschnitt nach Fig. 4. Die Faltschachtel nach Fig. 5 weist ebenfalls Griffbügel 37, 38 auf. Die Ausziehlaschen 35bzw. 36 sind durch Viertelkreis- bzw. Halbkreis-förmige Einschnitte gebildet. Selbstverständlich können sie auch eine andere Form aufweisen.
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Claims (15)

Schutzansprüche :
1. Quaderförmige Faltschachtel, die aus einem flachen Zuschnitt gefaltet ist, der einen oder mehrere Bodenflächenabschnitte, vier rechteckige Wandflächenabschnitte und zwei rechteckige, den Bodenflächenabschnitten gegenüberliegende an den Wandflächen angrenzende Deckelflächenabschnitte aufweist, von denen die letzteren an gegenüberliegenden senkrecht zum freien Rand verlaufenden
Befestigungs-Seiten mit/Laschen verbunden sind, die bei gefaltetem Zuschnitt auf zwei gegenüberliegenden Seiten über den oberen Rand der Faltschachtel hinausragen und zur Befestigung der Deckelflächenabschnitte dienen, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüberliegende Wandflächenabschnitte (11, 13), über die bei gefaltetem Zuschnitt die Befestigungslaschen (21, 22) überstehen, einen Schlitz (29, 30) aufweisen und daß die Jeweils auf einer Seite der Faltschachtel benachbarten beiden Befestigungslaschen (21, 22) der beiden Deckelflächenabschnitte (15, 16) mit einem Endabschnitt in den Schlitz (29, 30) einsteckbar sind.
2· Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (29, 30, 32) durch einen dreiseitigen Einschnitt gebildet ist, von dem die mittlere Seite annähernd
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bei gefaltetem Zuschnitt parallel zur Bodenflkche verläuft und die äußeren Seiten im Abstand voneinander liegen, so daß in der zugeordneten Wandfläclie (11, 13) eine Lasche gebildet ist, die bei eingesteckter Befestigungslasche (21, 22* 33) in das Innere der Faltschachtel gebogen wird.
3. faltschachtel nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß ein an der mittleren Seite angrenzender Flächenabschnitt der Lasche entfernt, ist, so daß ein etwa zur mittleren Seite parallel verlaufender Spalt gebildet ist.
4. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadiurh. gekennzeichnet, daß die Befestigungslaschen etwa dreieckförmige Flächenabschnitte sind, die mit einer Seite einstückig oder durch geeignete Befestigungsmittel an der bei gefaltetem Zuschnitt zur Stirnseite der Faltschachtel weisenden Seite des Deckelflächeaabschnitts verbunden und u"i diese Seite faltbar sind.
5. Faltschachtel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Seiten der dreieckförmigen Befestigungslaschen in gleichem Winkel zur oberen Seite des zugeordneten Waudflächenabschnitts verlaufen und sich annähernd in einem Punkt schneiden.
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6. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 4 oder 5j dadurch gekennzeichnet, daß die dreieckförmigen Flächenabschnitte einen an der freien Ecke des Dreiecks liegenden Teil aufweisen, der um eine Faltlinie faltbar ist, die senkrecht zur oberen Seite des zugeordneten Wandflächenabschnitts verläuft, daß der Schlitz in einem Abstand unterhalb der oberen Seite des Wandflächenabschnitts angeordnet ist, der etwa dem lotrechten Abstand zwischen oberer Seite und dem zugeordneten Ende der senkrechten Faltlinie ist.
7C Faltschachtel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die bei gefaltetem Zuschnitt von den beiden dreieckförmigen Befestigungslaschen angenommene Breite in Höhe des Schlitzes etwa gleich der Breite des Schlitzes ist,
8. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslaschen von rechteckigen in Höhe der Deckelflächenabschnitte (15, 16) an die die Schute (29, 30) aufweisenden Wandflächen (11, 13) angrenzenden Flächenabschnitte (21, 22) gebildet sind, die seitlich mit den Deckelflächenabschnitten (15, 16) einstückig oder durch geeignete Befestigungsmittel verbünde.* sind und bei gefaltetem Zuschnitt um die obere Seite des zugeordneten Wandflächenabschnitts (11, 13) und um diagonale FaIt-
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linien (23, 24) faltbar sind, wobei die letzteren an den j Enden der oberen Seite beginnen und in gleichem Winkel j zur freien Seite des Flächensbschnitts (21 -, 22) !nuren. so daß dei Laschenabschnitte gebildet sind, von denen bei gefaltetem Zuschnitt der an dem Wandflächenabschnitt (11, 13) angrenzende Abschnitt die Unterseite und die beiden anderen an die benachbarten Deckelflächenabschnitte (15, 16) angrenzenden Abschnitte die Oberseite der Befestigungslaschen bilden.
9. Faltschachtel nach Anspruch 8, dadurch gekenzeichnet, daß die diagonalen Faltlinien sich etwa in einem auf der freien Seite des Flächenabschnitts (21, 22) liegenden Punkt schneiden und der Bereich des Flächenabschnitts um diesen Punkt eine Aussparung (25, 26) aufweist.
10. Faltschachtel nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die die Befestigungslaschen bildenden rechteckigen Flächenabschnitte (21, 22) weitere Faltlinien (27, 28) aufweisen derart, dai> bei gefaltetem Zuschnitt ein gegenüber dem übrigen Teil nach unten abbiegbarer etwa dreieckförmiger Einsteckabschnitt gebildet ist, der in den Schlitz (29, 30) einsteckbar ist.
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11. Faltschachtel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (29, 30) in einem Abstand von der oberen Seite des zugeordneten Wandflächenabschnitts liegt, der dem Abstand des dreieckförmigen Einsteckabschnitts von dem rechteckigen Deckelflächenabschnitt (15, 16) entspricht.
12. Faltschachtel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des dreieckigen Einsteckabschnitts in Höhe des Schlitzes (Γ9, 30) etwa der Breite des Schlitzes (29, 30) ist.
13. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daf die Befestigungslaschen einen Ausziehabschnitt (35, 36) aufweisen, der gegenüber der Lasche ab-
bei
biegbar ist und/gefaltetem Zuschnitt auf der Außenseite
der Lasche liegend nicht in den Schlitz eingesteckt wird.
14. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 8 bis 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausziehabschnitt im oberen Bereich der Befestigungslasche ausgebildet ist.
15. Faltschachtel nach Anspruch 11, 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausziehabschnitt (35, 36) an dem Einsteckabschnitt gebildet ist und etwa um eine Faltlinie nach außeu biegbar ist, die in Höhe der Faltlinie des
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Einsteckabschnitts bei gefaltetem Zuschnitt liegt, und daß der Ausziehabschnitt aus zwei nebeneinander liegenden Abschnitten (35) besteht, die bei gefaltetem Zuschnitt vom Schiita (32) ausgehend sich avf der Außenseite der zugeordneten Wandfläche (31) nach unten erstrecken.
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