DE7213034U - Transportwagen mit einem zu verbreiternden Boden für Möbel, insbesondere Möbelschränke - Google Patents
Transportwagen mit einem zu verbreiternden Boden für Möbel, insbesondere MöbelschränkeInfo
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Description
Meine Akte: 53 50/72
Firma V/erner Cordes, Fahrzeug- und Gerätebau, 2165 Harsefeld
Transportwagen mit einem zu verbreiternden Boden für Möbel,
insbesondere Möbelschränke.
Die Neuerung betrifft einen Transportwagen mit einem zu verbreiternden
Boden für Möbel, insbesondere für Möbelschränke, der aus einem mit Laufrollen versehenen (Jrundrahmen aus Profileisen
besteht, .-r.it dem eine Bodenplatte verbunden ist.
Allgemein ist man bestrebt, derartige Transportwagen nicht
zu groß auszubilden, da sie bei erheblicher Größe auch viel Lagerraum beanspruchen und in ihrer Anschaffung teurer sind
als Transportwagen, die nur eins kleinere Bodenplatte besitzen.
Andererseits sollen aber derartige Transportwagen so beschaffen sein, daß mit ihnen nicht nur Möbelwände bis zu einer länge
von beispielsweise 2 m gelagert und transportiert werden können, sondern auch erheblich längere Möbelwände, denn auch Möbelwände
in einer Länge von beispielsweise 4 m werden vielfach in Lagerräumen in einem zusammengesetzten Zustand, deh. also einteilig
gelagert und müssen dann verfahren werden. Um dem
Rechnung zu tragen, ist man bereits dazu übergegangen, luöbeltranstortwagen
mit einem Grundrahmen zu versehen, der aus gitterj.'örmi.n;
angeordneten Rohren besteht, von denen mehrere Rohre teleskopartig ausziehbar sind, so daß dadurch die Stützfläche für
eine Möbelwand im Bedarfsfall verlängert wird. In der Praxis haben sich aber derartige Transportgeräte noch als unvollkommen
gezeigt. Vielfach dienen nämlich solche Transportwagen zum Absetzen
von Schränken, die an ihren Ecken mit einzelnen Füssen versehen sind. Bei Verwendung einzelner Rohre als Stützflächen
besteht in solchen Fällen die Gefahr, daß beispielsweise die vorderen Füsse einer Schrankwand auf einem Rohr abgesetzt werden,
wobei dann jedoch die hinteren Füsse neben einem Rohr stehen, so daß der gesamte Schrank schräg steht* Außerdem besteht
die Gefahr, daß die Füsse beschädigt werden, da der Schrank mit seinen Füssen von den regelmäßig runden Rohren abrutschen kann
bei bereits geringfügigen Erschütterungen. 7/ird aber für die Lagerung einer Schrankwand ein Transportgerät mit einer einzigen
durchgehenden, sehr langen Bodenplatte versehen, so ist der Nachteil gegeben, daß beim Absetzen einer kürzeren Schrankwand
unter Verwendung von Traggurten - wie sie allgemein üblich sinJ. solche
Traggurte zwischen dem Schrank und der Bodenplatte eingeklemmt werden, wenn die Schrankwand abgesetzt wird, so daß ihre
nachträgliche Entfernung problematisch ist.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Transportwagen für sowohl lange als auch kurze Schrankwände zu schaffen, der nicht die
vorgenannten Nachteile aufweist. Ein solcher Transportwagen ist gemäß der Neuerung dadurch gekennzeichnet, daß in den vorder-
und rückwärtigen, enaseiti.^ oi'r'onen Streben des Grundrahmens
mindestens ein zusätzlicher, U-fcrmi^er Bodenrahmen mit seinen
Schenkeln verscnietbar rehalten ist, der endseitig einen Bodenplat'ten^'beo^ni
t.t t-r'p.rrt - Anstelle der Anordnung eines einzigen
zusätzlichen Bodenplattenabschnittes können jedoch auch zwei solche verschiebbar gelagerten Bodenplattenabschnitte vorgesehen
werden und zwar zu beiden Seiten des Bodenrahmens. Liese Anordnung erlaubt es, zur Abstützung einer Schrankwand von bestimmter
Länge ciie gesamte Bodenplatte so herzurichten, daß die Schrankwand
mit ihren beiden Endabschnitten geringfügig über die Bänder der Bodenplatte hinausragt, unabhängig davon, welche Länge sie
hat, so daß also Gurte für einen Transport der Schrankwand, die an den Endabschnitten dieser Schrankwand angreifen, leicht wieder
abgenommen werden können. Anderer0 Its ist die Standfähigkeit
einer solchen Schrankwand erheblich besser und auch die Gefahr von Beschädigungen insbesondere der Sockelleiste oder von Füssen
einer solchen Schrankwand erheblich geringer als bei bekannten Transportgeräten. Allerdings setzt das eine einwandfreie Biegesteifigkeit
der Konstruktion voraus. Diese ist zwar schon durch die Verwendung in sich geschlossener Rahmen bzw. U-förmiger Bodenrahmen
wesentlich besser als bei Verwendung einzelner Streben, die unterschiedlich belastet werden. Von Vorteil hat es sich jedoch
gezeigt, wenn die Streben des Grundrahmens und die Schenkel des zusätzlichen Bodenrahmens aus hochkant stehenden Vierkantprofilen
bestehen.
Im übrigen ist es zu^i Zwecke einer platzsparenden Lagerung einer
Vielzahl derartiger Transportwagen zweckmäßig, wenn auch bei ihnen die Bodenplatte mit ihrem Zusatzrahmen hochschwenkbar an _.
einem umeren Holm einer Rückwand gelagert ist, wobei susätzlicn
eine Verriegelung f'ir aie Bodenplatte mit dein Ίrunόrahmeπ vorgesehen
ώ e i τι ,irine, uir beim Anheben eines beladenen Tränst.ert-Vrä^ciiö
bc 1 j ρ ίΰ IC ν." C ι ζ G -üittclc pir>flR rr R b e 1 η t η π ] ers e in Hochachwen —
ken der Bodenplatte mit ihrer Beladung zu verhindern. Gemi-iü der
Neuerung ist als Verriegelung dafür ein unter dem Druck einer
Feder stehender Stift vorgesehen, der in eine Öffnung in einer
Strebe des Grundrahmen^ vom Transportwagen einr&stet. L'ieser
Stift ist vorzugsweise mit einer Handhabe verseilen, die in einem Langloch einer mit der Bodenplatte verbundenen Hülse geführt ist,
wobei die Hülse an einer etwa U-förmigen Schiene der Bodenplatte
befestigt sein kann, die eine Strebe des Grundrahmens LLb<=i>Treift,
wenn der Boden für die Aufnahme eines Ivlöbelstückes in seine SebrauchGlage
heruntergesclwenkt, wird.
Ein Ausführungsbeispiel der !Neuerung ist nachatenena unter Bezugnahme
auf eine Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zei.en:
Pig. 1 einen Transportwagen mit zwei zusätzlichen Bodenplatten
in ausgezogener Stellung und Fig. 2 die Mittel für die Verriegelung einer Bodenplatte.
Der in der Zeichnung v/iedergegetene Transportwagen besitzt einen Grundrahmen mit zwei parallel verlaufenden Streben 1 und 2, cie
ueide auf ihrer Unterseite jeweils zwei Laufrollen ο tragen»
An ihrem rückwärtigen Ende sind aie beiden Streben 1 und 2 mit
zwei senkrecht stehenden Stützen 4 und 5 eines rückwärtigen Rahmens
verbunden, die oberseitig durch einen Holm 6 und unterseitig durch einen Holm 7 miteinander verbunden sind, zu einem in
721303'-.27.7.72
sich eeacriloasenen Harunen. Die Anordnung ist dabei so getroffen,
daß der untere Holm 7 mit seiner Unterkante höher liegt als die Oberkante der beiden Streben 1 und 2, die aus eirem kastenförmigen
Proiii bestehen. ^-»durch ist es möglich, nach dem Hochklappen
eines nacnsxenend rocn besciiriebenen Bodens mehrere Transportwagen
platzsparend ineinander scnieben zu können.
Der insgesamt mit 8 bezeichnete Boden besteht aus einer Bodenplatte
9t die auf inrer Unterseite mit einem Rahmen versehen ist.
Dieser Rahmen besteht aus einer hinteren Strebe 10. einer vorderen Strebe 11 und zwei Seitenstreben 12 bzw. 13. Alle Streben
sind hochstehende Vierkantprofile, die fest mit der Bodenplatte
9 verbunden sind. Die Streben 10 und 11 sind an ihren beiden Enden offen. In ihnen sind zwei zusätzliche Bodenplatten mit ihren
zugehörigen Rahmen verschiebbar gelagert. Diese Rahmen sind U-i'örmig
ausgebildet und tragen jeweils einen Bodenplattenabscnnitt 14 bzw. 14'. Die beiden seitlichen Schenkel 15 und 16 eines U-förmigen
Rahmens bestehen ebenfalls aus einem hochstehenden Vierkantprofil, dessen AuSenabmessungen jedoch geringfügig kleiner
sind als die Innenabmessungen der Streben 10 und 11. Dadurch ergibt sich eine einwandfreie Führung und eine hohe Stabilität
der Gesamtkonstruktion. Wird davon ausgegangen, daß die Bodenplatte 9 eine Länge hat von 1,60 m und die beiden zusätzlichen
Bodenplattenabschnitte 14 und 14' in der gleichen Richtung gesehen
eine Breite von jeweils 40 cm aufweisen, so läßt sich durch vollständiges Einschieben der zusätzlichen Bodenplatten eine
Gesamtlänge von 2,40 m ausnutzen. Durch ein vollständiges Ausziehen der zusätzlichen Bodenplattenabschnitte 14 und 14* kann
/10
jedoch auch eine Bodengesamtplatte geschaffen werden mit einer
Länge von bis zu 3,60 m. Es ist dabei möglich, auch alle Zwischenlängen einzustellen, um den Transportwagen der bestimmten Länge
einer jeweils zu lagernden und zu transportierenden Schrankwand genau anzupassen.
Mit dem Pfeil 17 ist in Fig. 1 zum .Ausdruck gebrach+, daß der
gesamte Boaen 8 an den von den Stützen 4, 5 und dem Holm 6 gebildeten
Rahmen heran hochschwenkbar ist, um mehrere gleichartig beschaffene Transportwagen platzsparend lagern zu können. Um
ein seiches Hochschwenken durch .Anheben der Bodenplatte 8 mittels
eines Gabelstaplers bei einer vorhandenen Belastung zu verhindern, ist eine Verriegelung vorgesehen, deren Bestandteile im einzelnen
der Fig. 2 zu entnehmen sind.
Gemäß der Fig. 2 ist die Unterseite der Strebe 13 des Bodenrahmens
mit einer nach unten hin offenen U-förmigen Schiene 18 verbunden. Die Schiene 18 ist an ihrer Seitenwand mit einer Öffnung
versehen, die abgedeckt ist durch eine Hülse 19· Die Hülse 19 ist mit einer langlochartigen Führungsöffnung 20 versehen, die
an einem Ende abgewinkelt ist. Aus der Öffnung 20 ragt eine Handhabe 21 eines Verriegelungsstiftes 22 heraus, der unter dem
Druck einer Feder 23 steht. Durch ein Ziehen an der Handhabe 21 in Richtung des Pfeiles 24 und ein Einrasten der Handhabe 21 in
dem Endabschnitt der Öffnung 20 läßt sich der Stift 22 so weit aus der Öffnung der Schiene 18 herausziehen, dab er bündig mit
der Innenwandunp der Hcniene 18 abschließt. Dies hat gegen den
Druck der Feder 23 zu erfolgen. In diesem Zustand lai.it sich der
Boden 8 entsprecnend dem Pfeil 25 nach unten herunterklappen, wobei die Schiene 18 die Strebe 2 des Grundrahmens vom Transportwagen
umfaßt. Liese Strebe 2 ist mit einem Runaloch 26 versehen.
In dieses Runaloch greift der Stift 22 ein, wenn die Handhabe 21 aus der Entriegelungsstellung nach oben gedrückt wird und die
Feder 23 den Stift 22 in diejenige Stellung schiebt, die in Fig. 2 wiedergegeben ist.
- Schutzansprüche -
7213Q3427.7.7?
Claims (6)
1. Transportwagen mit einem zu verbreiternden i;oden für Kübel,
insbesondere Möbelschränke, bestehend aus einem mit Laufrollen versehenen Grundrahmen aus Profileisen, der eine bodenplatte
trägt, dadurch gekennzeichnet, dsß in aen vorder-
und rückwärtigen endseitig offenen Streber. MO, 11' aes Irund-T-ahmens
mindestens ein zusätzlicher, U-förniger Bodenraiimen
(13, 16, 14) mit seinen Schenkeln (15, 16) verschiebbar gelagert
ist, der endseitig einen Eodenplattenabschnitt (14) trägt.
2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da?
die Streben (10, 11) des Grundrahmens und die Schenkel (15,
Ib) des Boaenrahmens aus hochkant stehenden Vierkant profilen
bestehen.
3. Transportwagen nach einem oder beiden der vorhergenenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (9)
mit ihrem Rahmen (10, 11, 12, 13) hochschv;enkbar an einem
unteren Holm (7) einer Rückwand gelagert ist una mit einer Verriegelung (22, 21, 23, 26) für die Bodenplatte (9) mit
dem Grundrahmen (1, 2, 7) varsehen ist.
4. Transportwagen nach einem oder mehreren der vorhergehenden .Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Verriegelung ein
unter dem Druck einer Feder (23) stehender Stift (22) vorgesehen ist, der in eine öffnung (26) einer Strebe (2) des
jrunaranmens einrastet.
5· Transportwagen η^cn einem oder mehreren aer vorhergehenden
.Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, da.: aer Stift (22) mit
einer Handhabe (21) vergehen ist, a:e m einem Laugloch
(20^ einer mit der 5ca.enpl.atte (9) rerbundener. Hülse (19)
geführt ist.
6. Transportwagen na?h einem oder mehreren der vorhergehenden
.Ansprüche, -ad^rch gekennzeichnet, daü die .lülse (19) an einer
ü-förmigen Schiene (1S) der Bodenplatte (9) befestigt
ist, die eine Strebe 2 des Grundrahmens übergreift.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7213034U true DE7213034U (de) | 1972-07-27 |
Family
ID=1279425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7213034U Expired DE7213034U (de) | Transportwagen mit einem zu verbreiternden Boden für Möbel, insbesondere Möbelschränke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7213034U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011056856A1 (de) * | 2011-12-22 | 2013-06-27 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Verfahrbare Plattform zum Wechseln von Gegenständen |
| DE102013014398A1 (de) * | 2012-10-12 | 2014-04-17 | Yee Shiuann Enterprise Co., Ltd. | Ladefläche eines Handwagens |
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- DE DE7213034U patent/DE7213034U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102011056856A1 (de) * | 2011-12-22 | 2013-06-27 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Verfahrbare Plattform zum Wechseln von Gegenständen |
| DE102011056856B4 (de) | 2011-12-22 | 2023-09-21 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Verfahrbare Plattform zum Wechseln von Gegenständen |
| DE102013014398A1 (de) * | 2012-10-12 | 2014-04-17 | Yee Shiuann Enterprise Co., Ltd. | Ladefläche eines Handwagens |
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