DE7215568U - Türschnäpper, insbesondere für Nurglastüren - Google Patents
Türschnäpper, insbesondere für NurglastürenInfo
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Description
DIPL-ING. H.-I. HENTZSCHEL 75/203
497 Bad Oeynhausen /j
.•Rrniin-.SrraRe fi . Tolofnn iQM v^/
E-NORM Beschlag GmbH & Co. KG, 49 Herford, Lockhauser Str. 227
Türschnapper, insbesondere für Nurglastüren
Die Neuerung betrifft einen insbesondere für Nurglastüren bestimmten
Türschnäpper, der die bisher ausschließlich verwendeten Magnetverschlüsse ersetzen soll. Letztere haben den Nachteil,
daß an der Glastür jeweils ein Stahlplättchen angebracht werden muß, was entweder durch Anschrauben oder Ankleben erfolgen kann.
Hierdurch ergibt sich einesteils ein recht erheblicher Aufwand und außerdem wird das Aussehen der Glastür beeinträchtigt.
Auf Grund der vorerwähnten ungünstigen Eigenschaften der bekannten
Magnetverschlüsse soll ein Türschnäpper geschaffen werden, der für Glas- sowie andere Türen geeignet ist, die mit mindestens
einer ihrer Kanten in die Türöffnung einschlagen, und der an der Tür keinerlei Eingriffe, wie Bohren, Kleben usw., notwendig
macht. Infolgedessen lassen sich nicht nur alle hiermit verbundenen Arbeiten einsparen, sondern auch dadurch bedingte
Mängel, wie z.B. Glasbruch, vermeiden. Ebenso soll bei Nurglastüren der optische Eindruck insofern verbessert werden, als an
diesen keine sichtbaren Teile mehr angebracht werden müssen.
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Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird ein Türschnäpper vorgeschlagen,
dessen hauptsächliche Merkmale darin bestehen, daß in der Wandfläche des Türeinschlags ein wippenartig gelagertes, in
beiden Kippstellungen arretierendes Verriegelungsteil angeordnet
ist, dessen Kippachse parallel zu der von ihm zu sperrenden Türkante verläuft, und das an seinem in Schließrichtung der Tür
äußeren freien Ende einen der Türkante zugekehrten, bei geöffneter Tür in der Wandfläche versenkten nasenartigen Vorsprung besitzt,
der beim Schließen der Tür aus der Wandfläche herausgeschwenkt wird, indem die Türkante das Verriegelungsteil durch
Einwirkung auf dessen sich bei geöffneter Tür außerhalb der Wandfläche befindendes inneres freies Ende in die entgegengesetzte
Kippstellung drückt, in welcher sich der nasenartige Vorsprung des äußeren freien Endes vor die Türkante legt.
Nach einem weiteren vorzugsweisen Konstruktionsmerkmal der Neuerung
soll außerdem quer zur Schließrichtung der Tür hinter dem Verriegelungsteil ein mittels einer Feder in ständiger Berührung
mit einem auf dessen Rückseite angeordneten Nocken gehaltenes und mit einer dagegen gerichteten Spitze ausgerüstetes Sperrelement
vorgesehen sein, das den Nocken in den beiden Kippstellungen des Verriegelungsteiles jeweils auf der Seite hintergreift,
auf der sich das Verriegelungsteil innerhalb der Wandfläche befindet, und das vom Nocken bei jedem Wechsel in der
Kippstellung des Verriegelungsteiles so weit aus seiner Ruhelage herausbewegt wird, bis es auf die andere Seite des Nockens gelangen
kann. Ferner wird empfohlen, sowohl das Verriegelungsteil
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als auch das Sperrelement in einem gemeinsamen, in die Wandfläche des Türeinschlags einsetzbaren Gehäuse unterzubringen,
welches darüber hinaus einen den Türeinschlag begrenzenden Steg aufweisen kann. Für die Montage dieses Gehäuses ergeben sich
hierbei Vorteile, wenn dieses zylindrisch geformt und am Umfang mit axial verlaufenden Riefen ausgestattet ist.
Der vorwiegend für die Anwendung bei Nurglastüren neu entwickelte Türschnäpper hat gegenüber den bisher üblichen Magnetverschlüssen
den wesentlichen Vorteil, daß für seinen Einsatz die Glastür nicht mehr bearbeitet werden muß und sie hierdurch keine
Beschädigungen erleiden kann. Weiterhin wird mit dem Wegfall der an der Tür anzubringenden verhältnismäßig großen Stahlplättchen
das Aussehen der Glastür günstig beeinflußt. Weist das Gehäuse des anmeldungsgemäßen Türschnäppers einen den Türeinschlag begrenzenden
Steg auf, so kommt überdies eine vorteilhafte Vereinigung eines TürSchnäppers und eines Anschlages in einem Bauteil
zustande.
Ein Ausführungsbeispiel des Anmeldungsgegenstandes wird nachfolgend
an Hand der Zeichnung erläutert. Darin zeigen im einzelnen: Fig. 1 einen Axialschnitt des zur Beschreibung gelangenden Türschnäppers
in der von ihm bei geöffneter Tür eingenommenen Stellung,
Fig. 2 denselben Axialschnitt bei geschlossener Tür, Fig. 3 die Vorderansicht des in Fig. 1 und 2 dargestellten
Türschnappers und
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Fig. 4 und 5 die beiden Seitenansichten dieses T'ürschnäppers.
Der in Fig. 1 im Axialschnitt wiedergegebene Türschnäpper besteht
aus einem in die Wandfläche 1 des Türeinschlags der Tür 2 eingesetzten Gehäuse 3 und einem darin angeordneten Verriegelungsteil
4. Dieses Verriegelungsteil 4 ist mit Hilfe einer parallel zu der von ihm zu sperrenden Türkante 5 verlaufenden
Kippachse 6 wippenartig gelagert. An seinem in Schließrichtung A der Tür 2 äußeren freien Ende 7 besitzt es einen der Türkante 5
zugekehrten nasenartigen Vorsprung 8, der entsprechend Fig. 1 bei geöffneter Tür 2 in der Wandfläche 1 versenkt ist. Das sich
bei geöffneter Tür 2 außerhalb der Wandfläche 1 befindende innere freie Ende 9 des Verriegelungsteiles 4 weist im vorliegenden
Falle einen ähnlich gestalteten Vorsprung 10 auf. Über ihn wirkt die Türkante 5 beim Schließen der Tür 2 auf das Verriegelungsteil
4 insofern ein, als sie dieses in die aus Fig. 2 ersichtliche entgegengesetzte Kippstellung drückt, in welcher
sich der nasenartige Vorsprung 8 des äußeren freien Endes 7 vor die Türkante 5 legt.
Für die Funktion des Verriegelungsteiles 4 ist es erforderlich, daß dieses in seinen beiden Kippstellungen selbsttätig arretiert
wird. Hierzu dient ein quer zur Schließrichtung A der Tür 2 hinter ihm im Gehäuse 3 untergebrachtes und in einer Führung 11
verschiebbar gelagertes Sperrelement 12. Es wird mittels einer am Boden 13 des Gehäuses 3 abgestützten Feder 14 in ständiger
Berührung mit einem auf der Rückseite des Verriegelungsteiles 4
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angeordneten Nocken 15 gehalten, den es mit einer dagegen gerichteten
Spitze 16 in beiden KippStellungen des Verriegelungsteiles
4 jeweils auf der Seite hintergreift, auf der sich das Verriegelungsteil 4 innerhalb der Wandfläche 1 befindet, und das vom
Nocken 15 bei jedem Wechsel in der Kippstellung des Verriegelungsteiles 4 so weit aus seiner Ruhelage herausbewegt wird, bis
es auf die andere Seite des Nockens 15 gelangen kann.
Damit die Tür 2 in ihrer Fig. 2 zu entnehmenden geschlossenen Stellung einen Anschlag findet, weist der anmeldungsgemäße Türschnäpper
einen den Einschlag der Tür 2 begrenzenden Steg 17 auf. Dieser ist gemäß Fig. 3 am Umfang des zylindrisch geformten Gehäuses
3 angebracht und umgreift somit das innere freie Ende 9 des Verriegelungsteiles 4.
Wie die Fig. 4 und 5 erkennen lassen, ist das zylindrisch geformte
Gehäuse 3 an seinem Umfang mit axial verlaufenden Riefen 18 ausgestattet, die sein Verdrehen innerhalb der es in der Wandfläche
1 aufnehmenden Bohrung 19 verhindern sollen. Hierdurch ist gewährleistet, daß die Kippachse 6 des Verriegelungsteiles 4
stets ihre für die Wirkungsweise des Türschnäppers notwendige Lage beibehält.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Wandfläche 1 kann gleichermaßen
zu einer senkrecht wie auch waagerecht verlaufenden Möbelwand oder Wand eines anderen Türeinschlags gehören. Da sowohl
das Gehäuse 3 als auch das Verriegelungsteil 4 und das Sperr-
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element 12 vorzugsweise aus Kunststoff herstellbar sind, lassen
sie sich in ihrer Farbgebung leicht dem Aussehen dieser Wandfläche 1 anpassen. Überdies trägt die geringe Baugröße des beschriebenen
Türschnäppers dazu bei, daß er optisch kaum in Erscheinung tritt.
Claims (5)
1.) Türschnäpper, insbesondere für Nurglastüren, die mit mindestens
einer ihrer Kanten in die Türöffnung einschlagen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandfläche (1) des Türeinschlags
ein wippenartig gelagertes, in beiden Kippstellungen arretierendes Verriegelungsteil (4) angeordnet ist,
dessen Kippachse (6) parallel zu der von ihm zu sperrenden Türkante (5) verläuft, und das an seinem in Schließrichtung
(A) der Tür (2) äußeren freien Ende (7) einen der Türkante (5) zugekehrten, bei geöffneter Tür (2) in der Wandfläche (1)
versenkten nasenartigen Vorsprung (8) besitzt, der beim Schließen der Tür (2) aus der Wandfläche (1) herausgeschwenkt
wird, indem die Türkante (5) das Verriegelungsteil (4) durch Einwirkung auf dessen sich bei geöffneter Tür (2) außerhalb
der Wandfläche (1) befindendes inneres freies Ende (9) in die entgegengesetzte Kippstellung drückt, in welcher sich der
nasenartige Vorsprung (8) des äußeren freien Endes (7) vor die Türkante (5) legt./
2.) Türschnäpper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
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quer zur Schließrichtung (A) der Tür (2) hinter dem Verriagelungsteil
(4) ein mittels einer Feder (14) in ständiger Berührung mit einem auf dessen Rückseite angeordneten Nocken
(15) gehaltenes und mit einer dagegen gerichteten Spitze (16) ausgerüstetes Sperrelement (12) vorgesehen ist, das den Nocken
(15) in den beiden Kippstellungen des Verriegelungsteiles (4)
jeweils auf der Seite hintergreift, auf der sich das Verriegelungsteil (4) innerhalb der Wandfläche (1) !befindet, und
das vom Nocken (15) bei jedem Wechsel in der Kippstellung des Verriegelungsteilets (4) so weit aus seiner Ruhelage
herausbewegt wird, bis es auf die andere Seite des Nockens (15) gelangen kann.
3.) Türschnäpper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl das Verriegelungsteil (4) als auch das Sperrelement (12) in einem gemeinsamen, in die Wandfläche (1) des Türeinschlags
einsetzbaren Gehäuse (3) untergebracht sindy
4.) Türschnäpper nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (3) einen den Türeinschlag begrenzenden Steg (17) aufweist. /
5.) Türschnäpper nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) zylindrisch geformt und am Umfang mit
axial verlaufenden Riefen (18) ausgestattet is"U
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7215568U true DE7215568U (de) | 1972-07-27 |
Family
ID=1280084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7215568U Expired DE7215568U (de) | Türschnäpper, insbesondere für Nurglastüren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7215568U (de) |
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- DE DE7215568U patent/DE7215568U/de not_active Expired
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