DE721717C - Bohrhammer - Google Patents

Bohrhammer

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Publication number
DE721717C
DE721717C DEF88117D DEF0088117D DE721717C DE 721717 C DE721717 C DE 721717C DE F88117 D DEF88117 D DE F88117D DE F0088117 D DEF0088117 D DE F0088117D DE 721717 C DE721717 C DE 721717C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ratchet wheel
sleeve
webs
piston
grooves
Prior art date
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Expired
Application number
DEF88117D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hubert Grobe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLOTTMANN AG
Original Assignee
FLOTTMANN AG
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Filing date
Publication date
Application filed by FLOTTMANN AG filed Critical FLOTTMANN AG
Priority to DEF88117D priority Critical patent/DE721717C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE721717C publication Critical patent/DE721717C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B6/00Drives for drilling with combined rotary and percussive action
    • E21B6/06Drives for drilling with combined rotary and percussive action the rotation being intermittent, e.g. obtained by ratchet device

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Bohrhammer Bohrhämmer werden in neuerer Zeit durchweg mit Umsetzvorrichtungen gebaut, welche bewirken, daß das Schlagwerkzeug nach jedem Kolbenhub selbsttätig um ein Winkelmaß gedreht wird. Man hat vorgeschlagen, den Kol: benschaft mit geraden Nuten und mit Drall: nuten zu versehen und die Bohrerhülse mit geraden Stegen und ein im Bohrergehäuse gelagertes, den Kolbenschaft umschließendes Sperrad mit Drallstegen in die Nuten des Kolbenschaftes eingreifen zu lassen. Beim Schlaghub des Kolbens dreht sich hierbei infolge der Drallnuten und Drallstege das Sperrad, beim Rückhub = des Kolbens wird dann jedoch durch das festgehaltene Sperrad der Kolben gedreht und überträgt über seine geraden Nuten und die Stege der Hülse seine Drehbewegung auf das Werkzeug. Bei einer anderen Bauart sind die Drallstege im Kolbenkopf angeordnet, welcher zu diesem Zweck ausgebohrt und mit einer Drallmutter versehen ist. Entsprechende Drallnuten befinden sich hierbei auf einer besonderen Spindel, die im Zylinderkopf mit einer sperradähniichen Sperre versehen ist. _ Die erstere Bauart ist einfacher in der Herstellung und hat den Vorzug, daß der hoch beanspruchte Kolben einfacher und haltbarer ist. Nachteilig ist jedoch der lange Kolbenschaft, welcher bedingt ist durch die Hintereinanderanordnung von Sperrad und Bohrerhülse und damit der Führungsnuten. Hinzu kommt noch, daß zur Herbeiführung einer genügenden Führung des Sperrades und der Bohrerhülse diese bei den praktisch ausgeführten Hämmern in Achsrichtung ,auch noch mit Zwischenraum angeordnet wurden. Hierdurch wird aber die Haltbarkeit des Kolbens nachteilig be:einfiußt und besonders die Baulänge und das Gewicht des Hammers vergrößert. Die gleichen Nachteile sind auch bei einer ähnlichen bekannter: Bauart vorhanden, bei welcher zwischen Sperrrad und die von diesem getrennt angeordnete Hülse ein Füllstück eingeschaltet ist. Die Erfindung betrifft nun eine Verbesserung derjenigen Bohrhämmer, bei welchen die Bohrerhülse mit geraden Stegen und das Sperrad mit Drallstegen in entsprechende gerade bzw. Drallnuten des Kolbenschaftes eingreifen und kennzeichnet sich dadurch, daß Hülse und Sperrad sich im Bereich der Stege ganz oder teilweise übergreifen, und daß die Stege des außenliegenden Körpers durchAusschnitte des inneren Körpers hindurch in die Kolbennuten greifen. Auf diese Weise wird gegenüber den vorbekannten Bauarten dieser Gattung eine .erhebliche Verkürzung der Baulänge erreicht. Die Ausschnitte des inneren Körpers werden dabei unter Berücksichtigung der durch sie hindurchgreifenden Breite der Stege des äußeren Körpers in Umfangsrichtung so groß bemessen, daß Hülse und Sperrrad ungehindert die :erforderliche Relativbewegung zueinander ausführen können. Die geraden Stege und die Drall.stege beider Körper liegen nunmehr ganz oder teilweise nebeneinander, so daß auch die Nuten für beide Stegarten im Kolbenschaft ganz oder teilweise nebeneinanderliegen können. Trotzdem bleibt der Vorteil .erhalten, daß beide Körper auf .einer großen Länge am Umfang geführt sind. Auch ist der Vorteil gegeben, daß die Länge der Stege entsprechend der Beanspruchung gewählt werden kann, ohne daß eine Verlängerung des Hammers erforderlich ist. Eine besonders gute Lösung der Erfindung liegt darin, daß das Sperrad die Bohrerhülse übergreift, da bei Anordnung der Ausnehmungen in der Bohrerhülse keine Rücksicht ,auf die Sperrverzahnung des Sperrrades genommen werden braucht.
  • Es ist vorgeschlagen worden, bei Bohrhämmern die Führungsnuten teilweise nebeneinander laufen zu lassen. Die Merkmale der Erfindung und deren Vorteile sind bei diesen Bauarten nicht vorhanden. Gemäß einer anderen bekannten Bauart sind Sperrad und Hülse starr gekuppelt, derart, daß jede Drehbewegung des Sperrades auf die Hülse übertragen wird. Derartige Bauarten haben den Nachteil, daß der Kolben beim Schlaghub eine Drehbewegung ausführen muß und dadurch einen Teil der Schlagenergie verliert. Es sind ferner Bohrhämmer bekannt, bei denen das Sperrad in der Hülse angeordnet ist, dabei ist die Hülse nicht unmittclbar mit dem Kolben gekuppelt. Der Kolben ist in dem Zylindergehäuse gegen Verdrehung gesichert, so daß das Sperrad in ständigem Wechsel hin und her bewegt wird, wobei diese Pendelbewegung in der einen Richtung auf die Bohrerhülse übertragen wird, die also gegenüber dem Sperrad und dem Kolben eine ständig fortschreitende Drehbewegung ausführt. Bei ,einer derartigen Gattung von Vorrichtungen kommt die Anwendung des Erfindungsgedankens nicht in Betracht. Da nämlich die Geradeführung für den Kolben außerhalb des Bereichs des Sperrades vorgesehen werden muß, kann eine Verkürzung der Baulänge durch die Merkmale der Erfindung nicht erreicht werden, wie denn eine Kupplung der Bohrerhülse mit dem Kolben durch eine eigene Führung nicht durchführbar ist.
  • Gemäß einer weiteren Verbesserung der Erfindung sollen Hülse und Sperrad mittels loser Druckscheiben und,,'oder Wälzlager gegen das Hammergehäuse abgestützt sein, wodurch der Verschleiß der Hauptteile sowie der Drehwiderstand gemindert wird. An sich ist es bei Anordnungen anderer Art bekannt, eine axiale Abstützung von Hülse und Sperrad im Zylinder unter Zwischenschaltung einer losen Lagerung (Kugellagerung) zu verwenden. Bei Anordnung der Bohrerhülse als innerer Körperteil können sich sowohl Hülse als auch Sperrad gegen ein gemeinsames Druckscheiben- und/oder Wälzlager abstützen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt durch einen Bohrhammerteil.
  • Abb.2 zeigt die Anordnung der Nuten im Kolbenschaft, dargestellt in einer Abwicklung.
  • Abb.3 ist ein Längsschnitt einer zweiten Ausführungsforen.
  • Abb. ¢ ist ein Querschnitt hierzu, und zwar nach Linie IV-IV der Abb.3.
  • Abb.5 und 6 zeigen weitere Ausführungseinzelheiten.
  • In dem Zylinder-i ist der Kolben :2 geführt, welcher über den Kolbenschaft 3 auf das vierkantige Einsteckende 4 des Werkzeuges 5 einwirkt. Der Kolbenschaft ist umschlossen von dem Sperrad 6 und der Bohrerhülsc7, in welcher das Einsteckende 4. des Werkzeuges geführt ist. In dem Kolbenschaft 3 sind gerade Nuten 8 und Drallnuten 9 eingeschnitten (Abb. 2). In den geraden Nuten 8 führen sich die Stege io der Bohrerhülse i, in den Drallnuten dagegen die Drallstege i i des Sperrades 6. Die nur in einer Richtung wirksame Sperrung des Sperrades erfolgt bei 12 zwischen dem Sperrad 6 und dem Gehäuseteil 13 des Hammerkörpers. Beim Schlaghub (Pfeilx) wird durch die Drallnuten des Kolbenschaftes das Sperrad 6 gedreht (s. Endstellung der schraffiert gezeichneten Stege io und i i in Abb. 2). Beim Rückhub steht das Sperrad fest, so daß sich der Kolben drehen muß und damit über seine geraden Nuten 8 und die geraden Stege i o die Hülse 7 und das Werkzeug mitdreht. Die geraden Stege und die Drallstege sind ebenso wie die im Kolbenschaft befindlichen geraden und Drallnuten nebeneinander angeordnet (Abt. 2). Die Stege des äußeren Körpers 6 bzw. 7 greifen hierbei durch zwischen den Stegen des inneren Körpers 7 bzw. 6 verbliebene Zwischenräume 14 hindurch in die Nuten des Kolbenschaftes.
  • Gemäß Abb. i wird der äußere Körper durch die Bohrerhülse 7 und der innere Körper durch. das Sperrad 6 gebildet. Das Sperrrad ist in diesem Fall. mit den Ausschnitten 14 versehen.
  • Bei Abb.3 ff. bildet die Bohrerhülse den inneren Körper, während das Sperrad 6 diesen umgreift. Hierbei sind die Ausschnitte 14 in der Hülse 7 vorgesehen.
  • Die Hülse 7 stützt sich entsprechend Abb. 3 auf einem Kragen i 5 des Sperrades ab. Bei Abb. 5 ist der Kragen 15 als besonderer im Sperrad eingesetzter Körper ausgebildet. Abb. 6 zeigt die Anordnung loser Druckscheiben 16. in Verbindung mit einem Wälzlager 17 zwischen den beweglichen Teilen 6, 7 und dem Hammergehäuse. Hierdurch wird der Drehwiderstand gemindert und beim Verschleiß der Druckflächen ein leichtes Erneuern durch Auswechseln der Teile 15 bzw. 16 ermöglicht. Die Erfindung ist in gleicher Weise auch anwendbar bei Stoßbohrmaschinen und ähnlichen Vorrichtungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bohrhammer, bei welchem die Bohrerhüls:e mit geraden Stegen und das Sperrad mit Drallstegen in entsprechende gerade bzw. Drallnuten des Kolbenschaftes eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß Hülse (7) und Sperrad (6) sich im Bereich der Stege (i o, i i) ganz der teilweise übergreifen, und. daß die Stege des außenliegenden Körpers durch Ausschnitte (1q.) des inneren Körpers hindurch in .die Kolbennuten greifen. z. Bohrhammer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrad (6) die Bohrerhülse (7) übergreift. 3. Bohrhammer mit Abstützung von Hülse und Sperrad unter Zwischenschaltung einer losen Lagerung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Hülse (7) und Sperrad (6) mittels loser Druckscheiben und/oder Wälzlager (16, 17) gegen das Hammergehäuse abgestützt sind. Bohrhammer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Hülse (7) und Sperrad (6) sich gegen ein gemeinsames, lose zwischen diesen und dem Hammergehäuse angeordnetes Druckscheiben-und/oder Wälzlager, abstützen.
DEF88117D 1940-03-28 1940-03-28 Bohrhammer Expired DE721717C (de)

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DE721717C true DE721717C (de) 1942-06-16

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