DE721782C - Signalanlage, insbesondere Chefrufanlage, zum Herbeirufen von Personen - Google Patents

Signalanlage, insbesondere Chefrufanlage, zum Herbeirufen von Personen

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DE721782C
DE721782C DES130944D DES0130944D DE721782C DE 721782 C DE721782 C DE 721782C DE S130944 D DES130944 D DE S130944D DE S0130944 D DES0130944 D DE S0130944D DE 721782 C DE721782 C DE 721782C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
relay
switch
lamp
call
Prior art date
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Expired
Application number
DES130944D
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Boettcher
Dipl-Ing Horst Rassow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE721782C publication Critical patent/DE721782C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B7/00Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00
    • G08B7/06Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00 using electric transmission, e.g. involving audible and visible signalling through the use of sound and light sources

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)

Description

  • Signalanlage, insbesondere Chefrufanlage, zum Herbeirufen von Personen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Signalanlage und insbesondere auf eine sog. Chefrufanlage zum Herbeirufen von Personen.
  • Gemäß der Erfindung werden von denn Rufenden mindestens zwei Signale, und zwar ein optisches und. ein kurzes akustisches Signal, gegeben, wobei je nach dem Wunsche des Rufenden beim Abfragen seitens des Gerufenen das optische Signal bestehenbleibt oder zum Erlöschen gebracht wird, und zwar dadurch, daß bei der rufenden Stelle ein mit zwei Schaltstellungen versehener Umschalter vorgesehen ist, dessen eine Schaltlage als Raststellung ausgebildet ist, während er aus der anderen Schaltlage selbsttätig in seine Ruhelage zurückkehrt. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der an Hand der Zeichnung folgenden Beschreibung.
  • In den Fig. i bis ¢ sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Es sei bei der Beschreibung der Beispiele angenommen, daß von einer bevorzugten Stelle, z. B. dem Chef eines Unternehmens, Signale zu einer gerufenen Stelle, z. B. zueinem Vorzimmer, gegeben werden sollen.
  • Gemäß. der Fig. i ist bei der bevorzugten Stelle ein Umschalter S1 vorgesehen, der mit zwei Schaltstellungen ausgerüstet ist. In der einen, als Raststellung ausgebildeten Lage des Schalters Si wird ein Arbeitskontakts 2 geschlossen, während in der anderen Schaltstellung, aus welcher der Schalter selbsttätig in die Ruhestellung zurückkehrt, ein Arbeitskontakt s, an den einen Pol der Spannung, z. B. Minuspol, gelegt wird.
  • Sobald der Schalter S, kurzzeitig so umgelegt wird, daß der Arbeitskontakt s, an den Minuspol der Batterie gelegt wird, spricht ebenfalls kurzzeitig das Relais A an. Über den Kontakt a wird ein Relais B und ein Summer Stt erregt. Der Summer Stt ertönt kurzzeitig. Das Relais B schließt mit seinem Arbeitskontalzt b einen eigenen Haltestromkreis. Die im Vorzimmer befindliche Signallampe L leuchtet bereits beim Ansprechen des Relais -4 auf und bleibt nach dem Ansprechen des Relais B über den Arbeitskontakt b weiterhin aufgeleuchtet. Sobald nun die gerufene Person die ihr zugeordnete Taste l@ betätigt, wird der über den Arbeitskontakt b und das Relais B bestehende Stromkreis für die Signallampe L geöffnet. Die Verabredung zwischen dem Rufenden und dem Gerufenen kann hierbei so erfolgt sein, daß beim Erlöschen der Signallampe nach öffnen der Antworttaste T der Gerufene die Verpflichtung hat, irgendeine Handlung vorzunehmen, z. B. die bevorzugte Stelle telephonisch anzurufen.
  • Legt dagegen die bevorzugte Stelle, nachdem zwecks Erregung des akustischen Signals kurzzeitig der Schalter Si zur Betätigung des Kontaktes s, nach der entsprechenden Seite umgelegt wurde, denselben nunmehr in die Raststellung derart um, daß der Arbeitskontakts. geschlossen bleibt, so leuchten die Signallampe L und die Kontrollampe KL in Reihe lediglich über den geschlossenen Arbeitskontakt s2 auf. Betätigt nunmehr die gerufene Person die Anworttaste T, so wird an dem Schaltzustand der Anlage nichts geändert; die Signallampe L leuchtet weiter. Die Verabredung zwischen dem Gerufenen und dem Rufenden kann nun darin bestehen, daß sich der Gerufene, dann, wenn die Signallampe weiterleuchtet, zu dem Rufenden zu begeben hat. In diesem Fall hat nur der Rufende die Möglichkeit, die Signallampe L, und zwar durch Zurücklegen des Schalters S, in die Ruhelage, zum Verlöschen zu bringen.
  • In der Fig. z sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wie in der Fig. i. Der Unterschied zu der Signallampe nach Fig. i besteht darin, daß bei derjenigen nach Fig. z die Kontrollampe 1L auch dann aufleuchtet, wenn der Arbeitskontakts, geschlossen wird.
  • Die Raststellung des Schalters S, besitzt außerdem zwei Arbeitskontakte s2 und s3, über die beim Umlegen des Schalters S, in die Raststellung das entsprechende Potential, z. B, Pluspotential, an die Kontrollampe KL und die Signallampe L gelegt wird. Bei der -Ausführungsform nach Fig. 3 liegt in beiden Signalleitungen je ein Relais T, und T.,. Sobald die rufende Person ihren Umschalter S, derart in die Raststellung umlegt, daß der Arbeitskontakt s, geschlossen wird, so kommt ein Stromkreis für das Relais T2 über die beim Rufenden befindliche Kontrollampe l(L zustande. Über die Arbeitsfeder des Wechselkontaktes t, des bei der gerufenen Stelle befindlichen Signalrelais T2 leuchtet die Signallampe S auf. Betätigt nunmehr die gerufene Person die Abstelltaste AT, so bleibt dies ohne Wirkung für den Stromkreis der Signallampe S. Die gerufene Person hat sich nunmehr zu der gerufenen Stelle hinzubegeben.
  • Legt die rufende Person den Schalter S, kurzzeitig in die Anrufstellung um (der Schalter Si kann z. B. so ausgebildet sein, daß er von dieser Stellung automatisch nach Loslassen in die Ruhelage zurückkehrt;, so werden die beiden Arbeitskontäkte s. uiid s3 geschlossen.
  • Neben einem kurzen Aufleuchten der Kontrollampe l(L spricht das Relais T1 und noch ein Summer Su kurzzeitig an, solange die Kontakte s. und s3 geschlossen sind. Das Ansprechen des Relais T, geschieht dadurch, daß im Schaltmoment die Signallampe S parallel zum Suinmer Stt liegt und im kalten Zustand einen derart geringen Widerstand @ besitzt, daß der hochohmige Summer kein Hindernis für das Ansprechen des Relais T, bildet. Die Signallampe S stellt hier einen sog. Stoßwiderstand dar. Durch die Versendung des Wechselkontaktes t2 des Relais T= wird die als Stoßwiderstand dienende Lampe S gleichzeitig als Signallampe ausgenutzt. Beim Ansprechen des Relais T1 wird der Wechsel- i kontakt t, umgelegt und durch eine Sperrklinke SI( in seiner Ruhelage mechanisch festgehalten. Die Signallampe S leuchtet nun über die Arbeitsfeder des Wechselkontaktes t, und über die Ruhefeder des Wechselkontak- t tes t2 auf.
  • Sobald nun die gerufene Person die Abstelltaste AT betätigt, wird die mechanische Sperrung aufgehoben; der Wechselkontakt t, kehrt in seine Ruhelage zurück, wodurch auch der Stromkreis für die Signallampe S unterbrechen wird. Am Erlöschen der Signallampe S erkennt die gerufene Person, daß sie sich, z. B. telephonisch, mit der. rufenden Stelle in Verbindung zu setzen hat.
  • Die Signalanlage nach Fig. q. ist so ausgeführt, daß, wenn die rufende Person den Schalter S1 in die Raststellung umgelegt hat, so daß der Arbeitskontakt s, geschlossen ist, die beim Rufenden befindliche Kontrollampe KL aufleuchtet und das bei der gerufenen Stelle befindliche Relais T2 erregt wird. Über den Arbeitskontakt 12 des Relais T2 leuchtet die Signallampe S auf, die bei Betätigung der Abstelltaste AT nicht zum Erlöschen gebracht werden kann.
  • Legt die rufende Stelle ihren Schalter S, kurzzeitig derart um, daß der Arbeitskontakt s2 geschlossen wird, so spricht, ohne daß die Kontrollampe I(L zum Aufleuchten kommt, das bei der gerufenen Stelle befindliche Relais T, kurzzeitig an, wobei gleichzeitig noch eine weitere Lampe L und ein Suinmer Su ebenfalls kurzzeitig unter Strom gesetzt werden können. Beim Ansprechen des Relais T1 wird der Arbeitskontakt 1i geschlossen, der durch eine Sperrklinke SIE' in seiner Arbeits-F,tellung mechanisch festgehalten wird. Gleichzeitig leuchtet unmittelbar über den Arbeitskontakt ti die Signallampe S auf. Bei Betätigung der Antworttaste seitens des Gerufenen wird die mechanische Sperrung SIE aufgehoben; der Arbeitskontakt ti kehrt in seine Ruhelage zurück, und die Signallampe S erlischt, wodurch dem Gerufenen z. B. angezeigt wird, daß er sich mit der rufenden Stelle telephonisch in Verbindung zu setzen hat. Die Tasten und Lampen können, vor allem für den Fall, daß das Signal als Aufforderung zum telephonischen Anruf dienen soll, in den Sockel von Fernsprechapparaten eingebaut werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Signalanlage, insbesondere Chefrufanlage, ztun Herbeirufen von Personen, dadurch gekennzeichnet, daß vom dem Rufenden mindestens zwei Signale, und zwar ein optisches und ein kurzes akustisches Signal, gegeben werden, und daß je nach dem Wunsch des Rufenden beim Abfragen seitens des Gerufenen das optische Signal bestehenbleibt oder zum Erlöschen gebracht wird, und zwar dadurch, daß bei der rufenden Stelle ein mit zwei Schaltstellungen versehener Umschalter (Sl) vorgesehen ist, dessen eine Schaltlage als Raststellung ausgebildet ist, während er aus der anderen Schaltlage selbsttätig in seine Ruhelage zurückkehrt.
  2. 2. Signalanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Umlegen des bei der rufenden Stelle befindlichen Schalters (S1) in die Raststellung die Signallampe (L) bei der gerufenen Stelle gegebenenfalls gleichzeitig mit einer bei der rufenden Stelle befindlichen Kontrolllampe (1(L) dauernd unabhängig von der Antworttaste (T) aufleuchtet.
  3. 3. Signalanlage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von dem bei der rufenden Stelle befindlichen Umschalter(Si) die Kontrollampe (IKL) kurzzeitig an die Leitung des die Signallampe (L) über ein zweites Relais (B) einschaltenden Relais (A) gelegt wird (Fig. 2).
  4. 4. Signalanlage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Arbeitsstellungen des Schalters (S1) ein Relais (TI., T2) .erregt wird und daß in der nichtsperrenden Stellung des Schalters (S,) das eine Relais(Ti) anspricht, dessen Anker in seiner den Kontakt (t1) umlegenden Arbeitsstellung mechanisch durch eine Sperrklinke (SIO) gehalten wird, so daß die Signallampe (S) entweder direkt oder über einen Kontakt (t2) des zweiten Signalrelais (T2) aufleuchtet (Fi'.4).
  5. 5. Signalanlage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Arbeitsstellungen des Schalters (S,) ein Relais (T1, T2) erregt wird und daß vor und bei Abgabe eines Signals die Ruflampe (S) über Kontakte (1i, t2) der Anrufrelais (Ti, T2.,) parallel zu einem Summer (Su) liegt und durch das gegebene Signal infolge des öffnens eines Kontaktes (t1 oder 12) des betreffenden Anrufrelais (T1 oder T2) von dem Summer abgeschaltet wird und über einen von einem oder beiden Kontakten (1i, t2) der Anrufrelais (T1, T2) abhängigen neuen Stromkreis weiterleuchtet (Fig.3).
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