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Signalanlage, insbesondere Chefrufanlage, zum Herbeirufen von Personen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Signalanlage und insbesondere auf
eine sog. Chefrufanlage zum Herbeirufen von Personen.
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Gemäß der Erfindung werden von denn Rufenden mindestens zwei Signale,
und zwar ein optisches und. ein kurzes akustisches Signal, gegeben, wobei je nach
dem Wunsche des Rufenden beim Abfragen seitens des Gerufenen das optische Signal
bestehenbleibt oder zum Erlöschen gebracht wird, und zwar dadurch, daß bei der rufenden
Stelle ein mit zwei Schaltstellungen versehener Umschalter vorgesehen ist, dessen
eine Schaltlage als Raststellung ausgebildet ist, während er aus der anderen Schaltlage
selbsttätig in seine Ruhelage zurückkehrt. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus der an Hand der Zeichnung folgenden Beschreibung.
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In den Fig. i bis ¢ sind vier Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
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Es sei bei der Beschreibung der Beispiele angenommen, daß von einer
bevorzugten Stelle, z. B. dem Chef eines Unternehmens, Signale zu einer gerufenen
Stelle, z. B. zueinem Vorzimmer, gegeben werden sollen.
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Gemäß. der Fig. i ist bei der bevorzugten Stelle ein Umschalter S1
vorgesehen, der mit zwei Schaltstellungen ausgerüstet ist. In der einen, als Raststellung
ausgebildeten Lage des Schalters Si wird ein Arbeitskontakts 2 geschlossen, während
in der anderen Schaltstellung, aus welcher der Schalter selbsttätig in die
Ruhestellung
zurückkehrt, ein Arbeitskontakt s, an den einen Pol der Spannung, z. B. Minuspol,
gelegt wird.
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Sobald der Schalter S, kurzzeitig so umgelegt wird, daß der Arbeitskontakt
s, an den Minuspol der Batterie gelegt wird, spricht ebenfalls kurzzeitig das Relais
A an. Über den Kontakt a wird ein Relais B und ein Summer Stt erregt. Der Summer
Stt ertönt kurzzeitig. Das Relais B schließt mit seinem Arbeitskontalzt b einen
eigenen Haltestromkreis. Die im Vorzimmer befindliche Signallampe L leuchtet bereits
beim Ansprechen des Relais -4 auf und bleibt nach dem Ansprechen des Relais B über
den Arbeitskontakt b weiterhin aufgeleuchtet. Sobald nun die gerufene Person die
ihr zugeordnete Taste l@ betätigt, wird der über den Arbeitskontakt b und das Relais
B bestehende Stromkreis für die Signallampe L geöffnet. Die Verabredung zwischen
dem Rufenden und dem Gerufenen kann hierbei so erfolgt sein, daß beim Erlöschen
der Signallampe nach öffnen der Antworttaste T der Gerufene die Verpflichtung hat,
irgendeine Handlung vorzunehmen, z. B. die bevorzugte Stelle telephonisch anzurufen.
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Legt dagegen die bevorzugte Stelle, nachdem zwecks Erregung des akustischen
Signals kurzzeitig der Schalter Si zur Betätigung des Kontaktes s, nach der entsprechenden
Seite umgelegt wurde, denselben nunmehr in die Raststellung derart um, daß der Arbeitskontakts.
geschlossen bleibt, so leuchten die Signallampe L und die Kontrollampe KL in Reihe
lediglich über den geschlossenen Arbeitskontakt s2 auf. Betätigt nunmehr die gerufene
Person die Anworttaste T, so wird an dem Schaltzustand der Anlage nichts geändert;
die Signallampe L leuchtet weiter. Die Verabredung zwischen dem Gerufenen und dem
Rufenden kann nun darin bestehen, daß sich der Gerufene, dann, wenn die Signallampe
weiterleuchtet, zu dem Rufenden zu begeben hat. In diesem Fall hat nur der Rufende
die Möglichkeit, die Signallampe L, und zwar durch Zurücklegen des Schalters S,
in die Ruhelage, zum Verlöschen zu bringen.
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In der Fig. z sind die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszeichen
bezeichnet, wie in der Fig. i. Der Unterschied zu der Signallampe nach Fig. i besteht
darin, daß bei derjenigen nach Fig. z die Kontrollampe 1L auch dann aufleuchtet,
wenn der Arbeitskontakts, geschlossen wird.
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Die Raststellung des Schalters S, besitzt außerdem zwei Arbeitskontakte
s2 und s3, über die beim Umlegen des Schalters S, in die Raststellung das entsprechende
Potential, z. B, Pluspotential, an die Kontrollampe KL und die Signallampe L gelegt
wird. Bei der -Ausführungsform nach Fig. 3 liegt in beiden Signalleitungen je ein
Relais T, und T.,. Sobald die rufende Person ihren Umschalter S, derart in die Raststellung
umlegt, daß der Arbeitskontakt s, geschlossen wird, so kommt ein Stromkreis für
das Relais T2 über die beim Rufenden befindliche Kontrollampe l(L zustande. Über
die Arbeitsfeder des Wechselkontaktes t, des bei der gerufenen Stelle befindlichen
Signalrelais T2 leuchtet die Signallampe S auf. Betätigt nunmehr die gerufene Person
die Abstelltaste AT, so bleibt dies ohne Wirkung für den Stromkreis der Signallampe
S. Die gerufene Person hat sich nunmehr zu der gerufenen Stelle hinzubegeben.
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Legt die rufende Person den Schalter S, kurzzeitig in die Anrufstellung
um (der Schalter Si kann z. B. so ausgebildet sein, daß er von dieser Stellung automatisch
nach Loslassen in die Ruhelage zurückkehrt;, so werden die beiden Arbeitskontäkte
s. uiid s3 geschlossen.
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Neben einem kurzen Aufleuchten der Kontrollampe l(L spricht das Relais
T1 und noch ein Summer Su kurzzeitig an, solange die Kontakte s. und s3 geschlossen
sind. Das Ansprechen des Relais T, geschieht dadurch, daß im Schaltmoment die Signallampe
S parallel zum Suinmer Stt liegt und im kalten Zustand einen derart geringen Widerstand
@ besitzt, daß der hochohmige Summer kein Hindernis für das Ansprechen des Relais
T, bildet. Die Signallampe S stellt hier einen sog. Stoßwiderstand dar. Durch die
Versendung des Wechselkontaktes t2 des Relais T= wird die als Stoßwiderstand dienende
Lampe S gleichzeitig als Signallampe ausgenutzt. Beim Ansprechen des Relais T1 wird
der Wechsel- i kontakt t, umgelegt und durch eine Sperrklinke SI( in seiner Ruhelage
mechanisch festgehalten. Die Signallampe S leuchtet nun über die Arbeitsfeder des
Wechselkontaktes t, und über die Ruhefeder des Wechselkontak- t tes t2 auf.
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Sobald nun die gerufene Person die Abstelltaste AT betätigt, wird
die mechanische Sperrung aufgehoben; der Wechselkontakt t, kehrt in seine Ruhelage
zurück, wodurch auch der Stromkreis für die Signallampe S unterbrechen wird. Am
Erlöschen der Signallampe S erkennt die gerufene Person, daß sie sich, z. B. telephonisch,
mit der. rufenden Stelle in Verbindung zu setzen hat.
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Die Signalanlage nach Fig. q. ist so ausgeführt, daß, wenn die rufende
Person den Schalter S1 in die Raststellung umgelegt hat, so daß der Arbeitskontakt
s, geschlossen ist, die beim Rufenden befindliche Kontrollampe KL aufleuchtet und
das bei der gerufenen Stelle befindliche Relais T2 erregt wird. Über
den
Arbeitskontakt 12 des Relais T2 leuchtet die Signallampe S auf, die bei Betätigung
der Abstelltaste AT nicht zum Erlöschen gebracht werden kann.
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Legt die rufende Stelle ihren Schalter S, kurzzeitig derart um, daß
der Arbeitskontakt s2 geschlossen wird, so spricht, ohne daß die Kontrollampe I(L
zum Aufleuchten kommt, das bei der gerufenen Stelle befindliche Relais T, kurzzeitig
an, wobei gleichzeitig noch eine weitere Lampe L und ein Suinmer Su ebenfalls kurzzeitig
unter Strom gesetzt werden können. Beim Ansprechen des Relais T1 wird der Arbeitskontakt
1i geschlossen, der durch eine Sperrklinke SIE' in seiner Arbeits-F,tellung mechanisch
festgehalten wird. Gleichzeitig leuchtet unmittelbar über den Arbeitskontakt ti
die Signallampe S auf. Bei Betätigung der Antworttaste seitens des Gerufenen wird
die mechanische Sperrung SIE aufgehoben; der Arbeitskontakt ti kehrt in seine Ruhelage
zurück, und die Signallampe S erlischt, wodurch dem Gerufenen z. B. angezeigt wird,
daß er sich mit der rufenden Stelle telephonisch in Verbindung zu setzen hat. Die
Tasten und Lampen können, vor allem für den Fall, daß das Signal als Aufforderung
zum telephonischen Anruf dienen soll, in den Sockel von Fernsprechapparaten eingebaut
werden.