DE722111C - Vorrichtung zum Ausstossen geschleuderter Gusshohlkoerper - Google Patents

Vorrichtung zum Ausstossen geschleuderter Gusshohlkoerper

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Publication number
DE722111C
DE722111C DEH164099D DEH0164099D DE722111C DE 722111 C DE722111 C DE 722111C DE H164099 D DEH164099 D DE H164099D DE H0164099 D DEH0164099 D DE H0164099D DE 722111 C DE722111 C DE 722111C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
spindle
hollow bodies
cast hollow
mold
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Expired
Application number
DEH164099D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Adloff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoeveler & Dieckhaus
Original Assignee
Hoeveler & Dieckhaus
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE722111C publication Critical patent/DE722111C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
    • B22D13/108Removing of casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausstoßen geschleuderter Gußhohlkörper Bei der Herstellung von runden Körpern nach dem Schleudergußverfahren bereitet es häufig Schwierigkeiten, die fertig geschleuderten Stücke aus der Form (Kokille) herauszubringen. Es sind allerdings hierfür Vorrichtungen entwickelt worden, die in mehr oder minder vollkommener Weise die Gußstücke -herausdrücken, jedoch sind sie so ausgebildet, daß eine schonende Behandlung nicht gewährleistet ist.
  • Außerdem sind Ausschiebevorrichtungen be= kanntgeworden, bei denen ein Stoßkolben ebenfalls von außen her betätigt wird. Zu diesem Zweck ist an dem Stoßkolben eine Stoßstange befestigt. Die Wirkung der Stoßstange wird dadurch vergräßert, daß ein Zughebel entsprechend untersetzt ist.
  • In ähnlicher Weise arbeitet auch eine Stauchvorrichtung, bei der ,ein Stoßkörper gegen das Gußstück getrieben wird. Bei diesen Vorrichtungen jedoch besteht der Nachteil, daß weder eine gleichmäßige Verteilung des. Stoßdruckes über dem Boden des Gußstückes erfolgt, noch daß die während des Gießens eintretenden Wärmeeinflüsse sicher beherrscht werden.
  • Am häufigsten und verhältnismäßig am besten wirkt ein Kolben, der durch eine Kolbenstange betätigt wird, die durch die hohle Antriebswelle hindurchgeführt wird. Die Kolbenstange wird durch -Preßluft oder hydraulisch betätigt. Bei dieser Kraftbetätigung wirkt sich als Nachteil aus, daß. jede Kontrolle über den Ausschiebewiderstand fehlt. Mithin können Verformungen oder innere Spannungsanhäufungen im Gußstück entstehen, die sich nachher im Betriebe schädlich auswirken.
  • In umgekehrter Art arbeiten die Ausziehvorrichtungen, die z. B. fertig geschleuderte Rohre nach einer Seite ausziehen, also nicht drücken. Die Unvollkommenheit der Aus: Schiebevorrichtungen hat daher auch zur Folge gehabt, daß man gerade bei kürzeren Gußstücken auf eine soldh.e Vorrichtung überhaupt verzichtet und statt dessen die Kokille mit ,einem leicht lösbaren Deckel versieht. Nach jedem Schleudern wird der Deckel gelöst und das fertige Stück herausgenommen. Eine solche Maßnahme bringt jedoch einen Verlust an Arbeitsgeschwindigkeit mit sich, da das wiederholte Lösen und Verschrauben zeitraubend ist.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und ermöglicht ein leichtes und doch elastisches Herausschieben der fertigen runden Stücke, vorzugsweise Lagerbuchsen. Ein Stoßkolben, der zentrisch mit dem beweglichen Kokillenboden verbunden ist, wird durch ein Keilgetriebe bewegt. Die Bewegung geschieht in einfachster Weise durch eine handbetätigte Spindel. Die drehende Bewegung dieser Spindel wird abwechselnd nach der einen oder anderen Richtung auf ein Keilpaar übertragen. Unmittelbar nach Stillsetzen der Maschine kann die Ausschiebevorrichtung betätigt werden, indem die Keile durch Vor- und Zurückä$ehen der Spindel den erforderlichen Vorwärts- und Rückwärtshub ausführen, ohne daß ein Abmontieren irgendwelcher Teile notwendig ist. Diese Vorrichtung hat außerdem den Vorteil, daß sie auch nachträglich an vorhandene Maschine angebracht werden kann; indem sie einfach durch zwischengesetzte Flansche mit der Antriebswelle der Maschine und der Kokille verbunden wird.
  • In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Die Abbildung ist ein Schnitt durch die Mitte der Ausschiebevorrichtung. Ein Stoßkolben i ist an seinem der Kokille zugekehrten Ende mit Gewinde zur Aufnahme des passenden Kokillenbodens versehen, da die Vorrichtung für verschiedene -Kokillengrößen arbeiten soll. Der Stoßkolben i gleitet in seinem zylindrischen Gehäuse 2, dessen Flansch 3 für den Anschluß an die Schleudergußmaschine bestimmt ist, während der Gegenflansch 4 mittels eines Spannringes 5 für die Aufnahme der Kokille 6 dient. Das Gehäuse 2 ist mit Schlitzen 7 und 8 versehen, in denen die Keile g und io gleiten können. Die Keile g und io sind derart angeordnet, daFS sie den Stoßkolben i hin und her bewegen kÜnnen. Durch die Kupplungsstangen i i und die Gabel 12 sind die Keile untereinander und mit einer Spindel 13 verbunden, die in dem Querhaupt i q. läuft. Wird die Spindel heruntergeschraubt,- dann bewegen sich beide Keile, von der Ausgangsstellung der Abbildung an gesehen, nach unten und nehmen den Stoßkolben so mit, daß er eine Bewegung nach links vollzieht. Nach Beendigung des Hubes ist die Buchse aus der Kokille so weit herausgeschoben, daß sie leicht herausgezogen werden kann. Nun wird die Spindel wieder zurückgeschraubt, und der rechte Keil drückt den Stoßkolben wieder in die in der Abbildung gezeigte Ausgangsstellung zurück.
  • Der Kokillenboden 15 wird von dem Stoßkolben i mitgenommen und vollführt die gleiche Bewegung wie dieser.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ausstoßen geschleuderter Gußhohlkörper mittels eines Stoßkolbens, der im Kokillenhohlraum hin und her bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoßkolben durch ein senkrecht zur Schubrichtung wirkendes Keilgetriebe betätigt wird, das aus zwei Teilen (g, 1o) und einer Spindel (13) besteht, die derart miteinander verbunden sind, daß der Kolben beim Betätigen der Spindel (13) zwangsläufig vor- und zurückgeht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigung der Spindel die Hälfte oder weniger als die Hälfte der Keilneigung beträgt.
DEH164099D 1940-12-20 1940-12-20 Vorrichtung zum Ausstossen geschleuderter Gusshohlkoerper Expired DE722111C (de)

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