DE72297C - Vorrichtung zum Vorschub und zur Entzündung eines Zündstreifens - Google Patents

Vorrichtung zum Vorschub und zur Entzündung eines Zündstreifens

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DE72297C
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Germany
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DENDAT72297D
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Original Assignee
B.B.SCHNEIDER in South Orange, Grfsch. Essex, Staat New-jersey, V. St. A
Publication of DE72297C publication Critical patent/DE72297C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/18Lighters with solid fuel
    • F23Q2/24Lighters with solid fuel ignition pills or strips with inflammable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kuezwaaren.
(Grafsch. Essex, Staat New-Jersey, V. St. A.).
Vorrichtung zum Vorschub und zur Entzündung eines Zündstreifens.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1893 ab.
Die Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung für Lampen u. s. w., welche auf mechanischem Wege einen standfesten, mit Zündpillen besetzten Streifen aus leicht entzündbarem, mit eigener Flamme lebhaft brennendem Material um je eine bestimmte Länge vorschiebt und den frei hervorstehenden Theil durch Ritzung der vordersten Zündpille in Brand setzt.
Diese Zündvorrichtung ist in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 im Längenschnitt dargestellt; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach x-x, Fig. 4 eine Oberansicht zu Fig. 2; Fig. 5 und 6 zeigen in gröfserem Mafsstabe den oberen Theil der Zündvorrichtung im Längenschnitt und in Oberansicht.
Die zum Vorschub und Zündung eines Zündstreifens e mit vorstehenden Zündpillen e1 bestimmte Zündvorrichtung besteht aus einer äufseren Metallhülse f, in deren oberes Ende eine Schraube oder Schnecke k eingesetzt oder eingelöthet ist. In diese Hülse / wird von unten eine kurze Hülse g eingeschoben und mittelst Bajonnetverschlusses festgehalten; die Hülse g kann mittelst geriffelten Randes g1 oder mittelst Knopfes, Scheibe oder Ringes gedreht werden und trägt eine Scheide h, in welcher der Zündstreifen e verdeckt liegt. Das obere Ende dieser Scheide h ist etwas schmaler, so dafs die mit den Zündpillen e1 versehenen Zähne des Streifens e aus der offenen Seite der Scheide h hervorstehen. Dieser obere, schmalere Theil der Scheide geht durch die mittlere Oeffnung der Schnecke oder Schraube k hindurch. Ueber der letzteren ist an den Rand der Hülse f eine kleine Feder i angelöthet oder genietet, deren inneres, mit scharfer Spitze versehenes Ende so gestellt ist, dafs bei der Drehung der Hülse g mit Scheide h und Zündstreifen e die vorderste Zündpille e1 des letzteren von der scharfen Spitze der Feder i gefafst, geritzt und dadurch explodirt wird.
Der Vorschub des Zündstreifens e erfolgt dadurch, dafs die Innenkante der Schnecke k in die Lücken zwischen den Zündpillen e1 des Streifens e eingreift und bei Drehung der Hülse g den Streifen aus der Scheide h allmälig herausbefördert. Sobald die vorderste Zündpille e1 von der Spitze der Feder i geritzt und durch Explosion entzündet wird, setzt sie den über der Scheide h und Schnecke k vorstehenden kurzen Theil des Streifens e in Brand und dieser verzehrt sich in eigener, heftig brennender Flamme bis herab auf die Schnecke bezw. das obere Ende der Scheide h. Die Asche wird beim nächsten Vorschub des Streifens abgeworfen. Die Schnecke k verhindert durch ihren Eingriff in die Lücken des Streifens e, dafs letzterer in die Scheide h zurückgleitet.
Wenn der Streifen e verbraucht ist, zieht man die Hülse g aus der Hülse / heraus und setzt einen neuen Streifen in die Scheide h ein. Neben der letzteren können in der Hülse g eine Anzahl Zündstreifen e als Vorrath auf-

Claims (1)

  1. bewahrt werden, so dafs die Vorrichtung das Material für eine grofse Anzahl von Zündungen in sich birgt.
    Um die Vorrichtung in der Tasche zu tragen, ist die Hülse f zweckmäfsig mit einer Verschlufskapsel fl Versehen (Fig. i), welche jedoch fehlt, wenn die Zündvorrichtung in fester Verbindung mit dem Brenner einer Gas- oder Petroleumlampe oder Laterne beliebiger Art angeordnet ist.
    Pa ten τ-An spru'ch:
    Eine Vorrichtung zum Vorschub und zur Zündung eines mit Zündpillen besetzten Zündstreifens, bestehend aus einer äufseren Hülse (f) mit festsitzender Schnecke (k), einer inneren, drehbaren Hülse (g) mit Scheide (h) zur Aufnahme des Zündstreifens (e) und einer Ritzvorrichtung (i) für die aus der Scheide herausgeschobene Zündpille.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT72297D Vorrichtung zum Vorschub und zur Entzündung eines Zündstreifens Expired - Lifetime DE72297C (de)

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