DE723009C - Hochleistungsschalter mit einer zur Loeschung des Lichtbogens dienenden Differentialpumpeinrichtung - Google Patents

Hochleistungsschalter mit einer zur Loeschung des Lichtbogens dienenden Differentialpumpeinrichtung

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DE723009C
DE723009C DEST58267D DEST058267D DE723009C DE 723009 C DE723009 C DE 723009C DE ST58267 D DEST58267 D DE ST58267D DE ST058267 D DEST058267 D DE ST058267D DE 723009 C DE723009 C DE 723009C
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DE
Germany
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arc
overflow channel
piston
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pump
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Expired
Application number
DEST58267D
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English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Pape
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STUDIENGES HOCHLEISTUNGSSCHALT
Studiengesellschaft fuer Hochleistungs Schalter GmbH
Original Assignee
STUDIENGES HOCHLEISTUNGSSCHALT
Studiengesellschaft fuer Hochleistungs Schalter GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/88Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts
    • H01H33/94Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected solely due to the pressure caused by the arc itself or by an auxiliary arc
    • H01H33/96Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid the flow of arc-extinguishing fluid being produced or increased by movement of pistons or other pressure-producing parts this movement being effected solely due to the pressure caused by the arc itself or by an auxiliary arc the arc-extinguishing fluid being liquid, e.g. oil

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Circuit Breakers (AREA)

Description

  • Hochleistungsschalter mit einer zur Löschung des Lichtbogens dienenden Differentialpumpeinrichtung Es sind Leistungsschalter bekannt, die eine zur Löschung des Lichtbogens dienende Differentialpumpeinrichtung besitzen, die :durch den vom Lichtbogen erzeugten Druck betätigt wird und deren Differentialkolben den Pumpenzylinder in zwei durch einen -Merströmkanal miteinander in Verbindung stehende Druckräume unterteilt, von denen, der eine während der Kolbenbewegung sich erweitert, während der andere sich verengt. Bei diesen bekannten Schaltern befinden. sich die Schaltkontakte entweder in .dem sich erweiternden oder in dem sich verengenden Raume. Es brennt daher auch in der Hauptsache -der Lichtbogen entweder in einem dieser Räume oder er wird durch eine Wandöffnung von denn einen in den anderen Raum hineingezogen. Vielfach ist auch einer .der beiden Kontakte als Hohlkontakt ausgebildet und dient selbst als Überströmkanal. Diese bekannten Ausführungen ermöglichen eine Löschung des Lichtbogens, die noch verbesserungsfähig ist, @da nicht beide Kontakte und die ganze Länge .des Lichtbogens vom Löschmittel mit :der Höchstgeschwindigkeit bespült werden. Es liegen vielmehr in den günstigsten Fällen nur ein Kontakt und ein kleiner Teil des Lichtbogens in der Höchstströmung .des Löschmittels.
  • Hier setzt die Erfindung ein, um die Löschwirkung der bekannten Ausführungen zu erhöhen. Die Erfindung besteht darin, daB bei dem bekannten Schalter der Überströmkanal durch den relativ zum Kanal in Ruhelage verbleibenden »festen« Hohlkontakt oder durch einen .dem Hohlkontakt annähernd entsprechenden, der Kontakttrennstelle nachgeschalteten Strömungsquerschnitt mit dem sich erweiternden Pumpenraum in Verbindung steht und so lang bemessen ist, dalii der Kontaktstift während des Löschvorganges in dem Überströmkanal verbleibt.
  • Bei diesem Aufbau des als Lichtbogenraumdienenden Überströmkana:ls ist stets die engste Drosselstelle .der Kontakttrennstelle nachgeschaltet. Es herrscht daher in der Umgebung des Lichtbogens ein verhältnismäßig hoher Druck, und es bleiben die um den Lichtbogen entstehenden Dämpfe im verdichteten Zustand mit kleinem. Volumen während der Mischung mit der Löschflüssigkeit erhalten. Es wird hierbei einerseits ein kräftiger Wärmeentzug und eine schnelle Verflüssigung der Dämpfe erreicht, und es werden andererseits die restlichen Dämpfe und Gase schnellstens aus dem Lichtbogenraum verdrängt. Darüber hinaus werden große Oberflächen sowohl .des Kontaktstiftes wie auch des Gegenkontaktes mit der wirkungsvollsten Geschwindigkeit bespült und gekühlt. Es bleibt daher auch bei Stromnulldurchgang das gefürchtete Nachglühen an den Kontakten und damit die Nachlieferung von Metalldämpfen in den Lichtbogenpfad vermieden. Auch .die Kühlung des in der Strömungsrichtung nachgeordneten zweiten Kontaktes ist eine sehr gute, da die gesamte in den tYberStrömkanal eintretende Löschmittelmenge auch in inniger Berührung den zweiten Kontakt umspült. Alle ,diese Vorgänge bedingen eine Beschleunigung und damit einer Erhöhung der Löschwirkung. Die übrigen Erfindungsmerkmale werden an Hand der Beschreibung :der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele für den Erfindungsgegenstand hervorgekehrt.
  • Die Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch einen Hochleistungsschalter und die Abb.2 den zugehörigen Grundriß. In dem Zylindergehäuse i ist ein Differentialkolben 2 angeordnet, der durch eine Druckfeder 3 in seine obere Endlage zurückgeführt wird. Der Kolben unterteilt das Zylindervolumen in zwei Druckräume 4 und 5, die durch die Umgehungsleitung 6, 7 und 8 miteinander in Verbindung stehen. In dem Rohrteil 7 befinden sich der ruhende Kontakt 9 und der bewegliche Kontakt io einer Phase. Wie der Grundriß Abb. 2 zeigt, können ,die Überströmkanäle der drei Phasen an einem Pumpenzylinder angeschlossen sein. An dem oberen Zylinderdeckel ist ein federbelastetes Sicherheitsventil i i angebaut, das- den Druck im Raum 5 begrenzt.
  • Wird der Kontakt io von dem ortsfesten Kontaktstift 9 entfernt, so entsteht zwischen den beiden Kontakten ein Lichtbogen, der einen Teil der Flüssigkeit verdampft. Der hierdurch entstehende Druckanstieg wird auf .die beiden Zylinderräume 4 und 5 übertragen. Da die den Raum 5 begrenzende Kolbenwand größer ist als 'die :den Raum .4 begrenzende, so entsteht ein nach unten gerichteter Kraftüberschuß, der .den Kolben nach unten treibt. Hierbei verkleinert sich der Raum 4., währen.d der Raum 5 sich erweitert. Die aus dem .Pumpenraum 4 verdrängte Flüssigkeit strömt mit einer gewissen Höchstgeschwindigkeit über den Kontakt 9, über den Lichtbogen in Längsrichtung desselben und über den Kontakt io hinweg in den sich erweiternden Raum 5. Da hierbei die ganze Länge des Lichtbogens sowie auch die beiden den Lichtbogenfußpunkt tragenden Kontakte weit günstiger bespült und gekühlt werden, als dies bei den bisher bekannten Ausführungen möglich war, so wird auch bei sehr hoher Abschaltstromstärke ein Rückzünden schon nach dem ersten Stromnulldurchgang mit Sicherheit vermieden.
  • Für einen guten Druck- und Flüssigkeitsausgleich auch nach dem Einschalten ist es wichtig, daß die beiden Kontakte in dem Überströmkanal so angeordnet oder ausgebildet sind, daß sie auch im eingeschalteten Zustand einen Druckausgleich zwischen den beiden Pumpenräumen gestatten. Dies kann in der Weise geschehen, wie die Abb. i zeigt, daß die den überströmkanal bildende Hülle die Kontakte 9 und io mit geringem Spielraum umgibt, über den hinweg die beiden Druckräume 4 und 5 ständig miteinander in Verbindung stehen. Es können aber auch die beiden Kontakte als Hohlkontakte ausgebildet sein, durch die hindurch ein Strömungsausgleich zwischen den beiden Pumpenräumen 4. und 5 erfolgt. Beim Einschalten insbesondere auf Kurzschluß wird ebenfalls ein Lichtbogen in Erscheinung treten. Die hierbei einsetzende Verdampfung und der hierdurch entstehende Druckanstieg wird den Differentialkolben in Bewegung. setzen, so daß der Kolben nach erfolgter Einschaltung eine tiefer gelegene Stellung einnimmt. Dies ist unerwünscht, da bei einem folgenden. Ausschaltvorgang für den Pumpweg des Kolbens nur noch ein kleinerer Hub zur Verfügung steht. Um dies zu vermeiden, sind Mittel vorgesehen, die ein als Sicherheitsvorrichtung dienendes Auslaßorgan i i der Löschkammer während des Einschaltvorganges in Offenstellung gesperrt halten, während beim Ausschalten die Sperrung entfernt ist und die Belastungsfeder das Sicherheitsauslaßorgan schließt. Mittel, die in diesem Sinne wirken, sind bekannt. Es kann z. B. zwischen der Spindel des Schaltkontaktes io und dem Sicherheitsventil i i eine Übertragungsvorrichtung mit Freilaufkupplung vorgesehen sein, die es ermöglicht, daß auf dem letzten Teil der Ausschaltbewegung der Kontaktspindel das Ventil i i geöffnet und verklinkt wird, während der Einschaltbewegung der Schaltspindel in Offenstellung bleibt und erst auf dem lezten Teil der Einschaltbewegung die Sperre für das Ventil II gelöst wird, so daß das Ventil durch seine Druckfeder in. Schließstellung geht. Es kann aber auch bei einem Druckluftantrieb für den Schaltmechanismus in einfacher Weise der auf den Antriebskolben lastende Luftdruck während der Einschaltbewegung zur Offenhaltung des Sicherheitsventils i i dienen.
  • Zur Vermeidung allzu hoher Druckspitzen in. der Löschkammer ist es in vielen Fällen vorteilhaft, daß der sich erweiternde Raum der Pumpeinrichtung oberhalb des Kolbenkörpers nur zum Teil mit Löschflüssigkeit angefüllt ist. Der beim Entstehen des Lichtbogens durch die einsetzende Flüssigkeitsverdampfung auftretende Druckstoß wird von dem Luftinhalt -des Pumpenzylinders elastisch aufgefangen und zur Verdichtung des Luftinhaltes ausgenutzt. Die Abb. 3 zeigt im Gegensatz zur Abb. i einen Hochleistungsschalter, bei dem der Überströmkanal zwischen .den beiden Pumpenkammern im Innern des ,Schalters durch den Körper des Differentialkolbens verläuft. In einem Schaltergehäuse 12 ist eine Löschkammer 13 mit einem Differentialpumpkolben 14 eingebaut. Der Kolbenkörper enthält den Überströmkanal 15, in dem sich der relativ zum Kolben in Ruhe befindliche Hohlkontakt 16 und er bewegliche Kontaktstift 17 befinden.
  • Werden die Kontakte 16, 17 ,getrennt, so folgt der Kolben, durch den Gasdruck in der Umgebung des Lichtbogens angetrieben, dem Kontaktstift nach. Der Lichtbogen wird hierbei in bekannter Weise selbsttätig kurz gehalten. Der Kontaktstift ist durchbohrt, so daß die beiden Pumpenräume wiederum auch im eingeschalteten Zustand des Schalters miteinander in Verbindung stehen. An Stelle des vom Kolben getragenen Hohlkontaktes 16 kann auch ein am Gehäusedeckel 18 befestigter Schaltkontakt benutzt werden, der in der Ruhelage des Pumpkolbens bis ungefähr in die Mitte des Überströmkanals 15 hineinragt. In diesem Falle sind beide Kontakte vom Lösehmittel mit ider Höchstgeschwindigkeit umspült.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. HochleistungsschaIter mit einer zur Löschung des Lichtbogens dienenden Differentialpumpeinrichtung, die durch den vom Lichtbogen erzeugten Druck betätigt wird und deren, Differentialkolben den Pumpenzylinder in zwei durch einen Überströmkanal miteinander in Verbindung stehende Pumpenräume unterteilt, von denen .der eine bei der Kolbenbewegung sich erweitert und der andere sich verengt, dadurch gekennzeichnet, daß der Überström#kanaldurch .den relativ zum Kanal in Ruhelage verbleibenden »festen« Hohlkontakt oder durch einen diesen Hohlkontakt annähernd entsprechenden, der Kontakttrennstelle nachgeschalteten Strömungsquerschnitt mit dem sich. erweiternden Pumpenraum in Verbindung steht und so lang bemessen ist, daß der Kontaktstift während des Löschvorganges in dem Überströmkanal verbleibt.
  2. 2. Hochleistungsschalter nach An@ spruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß'.der Überströmkanal zwischen den beiden Pumpenräumen in ,dem Differentialkolben untergebracht ist.
  3. 3. Hochleistungsschalter nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß .die beiden Kontakte in dem Überströrnkanal so angeordnet oder derart ausgebildet sind, daß sie auch im eingeschalteten Zustand einen Druckausgleich zwischen den beiden Pumpenräumen .gestatten.
  4. 4. Hochfeistungsschalter nach Anspruch i bis 3, @dadurch gekennzeichnet, daß bei einem den Druck im Pumpenraum begrenzenden Sicherheitsauslaßorgan Mittel vorgesehen sind, die das Auslaßorgan während des Einschaltvorganges in Offenstellung gesperrt halten, während beim Ausschalten die Sperrung entfernt ist und eine Belastungsfeder das S:icherheitsauslaßorgan schließt.
  5. 5. Hochleistungsschalter mach Anspruch i bis 4, da,durch gekennzeichnet, daß der sich erweiternde Raum der Pumpeinrichtung oberhalb .des Kolbenkörpers nur zum Teil mit Löschflüssigkeit angefüllt ist. '
DEST58267D 1939-01-03 1939-01-03 Hochleistungsschalter mit einer zur Loeschung des Lichtbogens dienenden Differentialpumpeinrichtung Expired DE723009C (de)

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DE (1) DE723009C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905636C (de) * 1944-07-28 1954-03-04 Voigt & Haeffner Ag Fluessigkeitsstroemungsschalter

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DE905636C (de) * 1944-07-28 1954-03-04 Voigt & Haeffner Ag Fluessigkeitsstroemungsschalter

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