DE723036C - Treibriegelschloss fuer Doppeltueren - Google Patents

Treibriegelschloss fuer Doppeltueren

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Publication number
DE723036C
DE723036C DEST57879D DEST057879D DE723036C DE 723036 C DE723036 C DE 723036C DE ST57879 D DEST57879 D DE ST57879D DE ST057879 D DEST057879 D DE ST057879D DE 723036 C DE723036 C DE 723036C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
lock
closed
nut
lever
Prior art date
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Expired
Application number
DEST57879D
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Langguth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steinbach and Vollmann GmbH and Co KG
Original Assignee
Steinbach and Vollmann GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Steinbach and Vollmann GmbH and Co KG filed Critical Steinbach and Vollmann GmbH and Co KG
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Application granted granted Critical
Publication of DE723036C publication Critical patent/DE723036C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C7/00Fastening devices specially adapted for two wings
    • E05C7/04Fastening devices specially adapted for two wings for wings which abut when closed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Treibriegelschloß für Doppeltüren Die Erfindung betrifft ein Treibriegelschloß für Doppeltüren, welches durch den Schloßriegel eines Schlosses gesperrt wird, das in dem ihm gegenüberliegenden Türflügel angebracht ist und diesen gegenüber dem den Treibriegel tragenden Flügel verschließt. Bei einer bekannten Ausführung liegt der Schloßriegel in der Ebene des Treibriegels.
  • ,"Diese Anordnung nötigt dazu, die Nuß des aTreibriegels von der Kante des Türflügels zurückzulegen und sie mit den nahe der Türkante liegenden Treibriegelstangen durch Querverbindungen zu verbinden, an denen die Schloßriegel angreifen. Es ist schon der Vorschlag gemacht worden, einen Treibriegel mit einem Schloß zu verbinden, das lediglich die Aufgabe hat, den Treibriegel zusperren. Da ein derartiges Schloß an einer beliebigen Stelle angebracht werden kann, iäßt sich der Schloßri,egel in der Ebene der Nuß des Treibriegels anordnen. 'Die Erfindung betrifft eine Anordnung der erstgenannten Art. Sie besteht darin, daß der Treibriegel und das zum Sperren der Tür und des Treibriegels dienende Schloß derart zueinander angeordnet sind, daß der Treibriegel die übliche Lage nahe der Kante der Tür einnehmen kann. Das wird dadurch erreicht, daß der Schlößriegel und der Treibriegel in verschiedene in der Richtung d°_s Stiftes . des Treibriegels hintereinanderliegende Ebenen verlegt werden. Infolge dieser Anordnung kann die Nuß des Treibriegels in der üblichen Weise nahe an die Kante der Tür herangelegt werden, und der Schloßri.egel kann, da er nicht in der Ebene der Nuß liegt, ungehindert vorgeschlossen werden.
  • Besonders wertvoll ist die Anordnung dann, wenn der Riegel eines Einsteckschlosses zum Sperren eines Treibriegels benutzt wird, der außen auf der Tür befestigt ist. In diesem Falle kann ein Treibriegel üblicher Bauart verwendet werden, und es ist nur notwendig, den Stift des Treibriegels bis in die Ebene des Schloßriegels zu verlängern und auf ihm einen Sperrhebel zu befestigen, vor den sich der vorgeschlossene Schloßriegel legt.
  • Aus dieser Anordnung ergibt sich eine einfache Bauart, die den Vorteil besitzt, daß die Irraft, die auftritt, wenn ein Öffnen des Treibriegels versucht wird, unmittelbar auf den Schloßriegel übertragen wird.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel.
  • Abb. i ist eine Ansicht .der beiden Teile des Schlosses in Schließstellung bei abgenommenen Schloßdecken, Abb. 2 ein waagerechter Schnitt nach der Linie 4-A von Abb. i, Abb.3 ein Schnitt durch das Treibriegelschlofl nach der Linie B-B von Abb. i und Abb. q. eine der Abb. i ähnliche Ansicht der beiden Schloßteile bei zurückgeschlossenem Schloßriegel.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Sperrvorrichtung für den Treibriegel und das zum Sperren dienende Schloß als Einsteckschlösser ausgebildet, während das Gehäuse des Treibriegels außen auf der Tür befestigt ist.
  • Der Treibriegel besteht aus einem Gehäuse i, einer Nuß 2, die durch einen Hebel 3 gedreht werden kann, Treibriegelstangen 4 und Lenkern 5 zum Bewegen der Treibriegelstangen. In den die Treibriegel tragenden Türflügel ist ein hasten 6 mit Stulp 7 eingesetzt, in dem ein Sperrhebel 8 gelagert ist, der mit der Nuß 2 durch einen Vierkantstift 9 verbunden ist. In dem Stulp 7 befinden sich Ausschnitte io und i i.
  • In den gegenüberliegenden Türflügel ist ein Schloßkasten 12 mit Stulp 13 eingesetzt, welch letzterer gegenüber den Ausschnitten io und i i mit Ausschnitten 14 und 15 versehyn ist. In den Ausschnitten io und 14 spielt ein Schloßriegel 16, der mit Hubflächen 17, 18 und 17', 18' versehen ist. An diesen greift eine Nuß i9 an, die mehrstufige Arme 2o und 21 aufweist, von denen der Arm 2o d,-n Riegel schließt, während der Arm 21 ihn zurückschließt. Eine Feder 22 sucht den Riegel 16 zurückzuziehen. Der Sperrhebel B hat bei geschlossenen Treibriegeln nie in Abb. i nach links geneigte Stellung. Wird das Schloß geschlossen, so legt sich der Schloßriegel 16 über den Sperrhebel $, so daß der Treibriegel nicht geöffnet werden kann. Das ist erst möglich, wenn der Riegel 16 zurückgeschlossen ist. Dann kann der Sperrhebel 8 durch Drehen des Hebels 3 aus der in Abb. d. in vollen Linien in die in gebrochenen Linien gezeichnete Lage gedreht werden. Soll die !, Tür wieder verschlossen werden, so muß zunächst das Treibriegelschloß geschlossen und dadurch der Hebel 8 wieder nach links gedreht werden, ehe der Schloßriegel 16 vorgeschlossen wird.
  • Der Riegel 16 wird in der zurückgeschlossenen Lage durch ein Sicherheitsschloß gesperrt, dessen Riegel23 durch eine Feder 24. in einen Ausschnitt 25 des Riegels 16 g°-hoben werden kann. Der Riege123 wird durch Zuhaltungen 26 gesichert und durch ehren durch ein Schlüsselloch 27 eingesteckten Schlüssel bewegt. Da der Riegel 23 durch die Feder 24 in die Sperrstellung gehoben wird, muß er in der zurückgeschlossenen Lage gesichert werden. Dazu dient ein im Schloßkasten um einen Zäpfen 28 schwenkbarer Hebel 29, der sich unter der Einwirkung einer Feder 3o bei zurückgeschlossenem Riegel 23 mit einer Schulter 31 über einen am Riegel 23 sitzenden Zapfen 32 legt. Dieser Hebel 29 wird von dem Zapfen 32 zurückgezogen, wenn der Riegel 16 zurückgeschlossen wird. Zu diesem Zwecke ist die Oberkante 33 des Hebels 29 schräg ausgeführt, derart, daß der Sperriegel 16 ihn beim Zurückschließen mittels einer Nase 34 entgegen dem Uhrzeiger dreht. Ehe der.Zapfen 32 freigegeben ist, hat sich die Nase 3d. über deii Schloßriegel 23 geschoben, so daß dieser nunmehr durch den Schloßriegel niedergehalten wird.
  • Wenn der Riegel 16 zurückgeschlossen ist, kann die Falle 35 durch den Arm 2o der Nuß zurückgeschlossen werden. Um das zu ermöglichen, kann der Arm 2i gegenüber der Hubfläche 17 aus der in Abb. q. gezeichneten Stellung weiter mittels des Drückers entgegen dem Uhrzeiger gedreht werden. Eine auf dein Riegel 16 angebrachte Feder 36 sucht die Nuß in die in Abb. q. gezeichnete Lage zurückzudrehen. Bei vorgeschlossenem Riegel 16 legt sich diese Feder in der aus Abb. i ersichtlichen Weise an die Nabe der Nuß.
  • Vermöge der Falle 35 kann der den Schloßkasten 12 tragende Türflügel bei geschlossenen Treibriegeln geöffnet werden, während der die Treibriegel tragende Türflügel durch diese geschlossen gehalten wird.
  • Das Schloß wird wie folgt benutzt: Um den den Schloßkasten 12 tragenden Türflügel zu öffnen, muß zunächst der Schloßriegel 16 freigegeben werden. Zu diesem Zwecke wird der Schloßriege123 mittels seines Schlüssels zurückgezogen. In der zurückgezogenen Stellung legt sich der Hebel 29 über den Zapfen 32. Der Schloßriegel 16 wird jetzt mittels der Nuß i9 zurückgeschlossen. Hierbei wirken die Stufen des Drückerarm-es 21 nacheinander auf die beiden Hubflächen 17, 17' des Schloßriegels. Der Hebel 29 wird durch den nach links bewegten Riegel 16 entgegen dein Uhrzeiger gedreht, so daß der Schloßriegel 23 entriegelt wird und sich von außen an den Riegel 16 legt. Die Treibriegel sind nun noch geschlossen. Die den Schloßkasten 12 tragende Tür ' kann nun dadurch geöffnet werden, daß die Falle 35 mittels des Armes 2i zurückgezogen wird. Soll auch der den Treibriegel tragende Türflügel geöffnet werden, so werden die Treibriegelstangen mittels des Handhebels 3 zurückgezogen. Der Sperrhebel 8 befindet sich nun in der in Abb. q. in gebrochenen Linien gezeichneten Stellung; beide Türflügel können geöffnet werden.
  • Soll die Tür geschlossen werden, so werden zunächst die Treibriegel geschlossen. Der Sperrhebe18 gelangt nun wieder in die in Abb. z und q. in vollen Linien gezeichnete Lage. Die Nuß r9 wird nach rechts gedreht. Dadurch legt sich der Riegel 16 über den Hebel 18, und der Schloßriegel23 wird durch die Feder 24 in den Ausschnitt 25 gedrückt. Schließlich gibt der Schloßriegel 16 auch den Hebel 29 frei, so daß sich dieser in der aus A!bb. r ersichtlichen Weise derart einstellt, daß er den Riegel23 wieder sperren kann, wenn dieser vorgeschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Treibriegelschloß für Doppeltüren, bei dem der auf einem Türflügel angeordnete Treibriegel durch eine Nuß bewegt und in der geschlossenen Stellung durch den Riegel eines in dem gegenüberliegenden Türflügel angeordneten Schlosses gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die Nuß des Treibriegels tragende Stift auf einer in die Ebene des Riegels des Einsteckschlosses (i6) ragenden Verlängerung einen Sperrhebel (8) trägt, der sich bei geschlossenem Treibriegel in der Stellung befindet, in der er durch den Schloßriegel gesperrt wird.
DEST57879D 1938-09-21 1938-09-21 Treibriegelschloss fuer Doppeltueren Expired DE723036C (de)

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