DE7232128U - Schloß, insbesondere Schließzylinder - Google Patents
Schloß, insbesondere SchließzylinderInfo
- Publication number
- DE7232128U DE7232128U DE7232128U DE7232128DU DE7232128U DE 7232128 U DE7232128 U DE 7232128U DE 7232128 U DE7232128 U DE 7232128U DE 7232128D U DE7232128D U DE 7232128DU DE 7232128 U DE7232128 U DE 7232128U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sliding part
- lock
- nut
- locking mechanism
- radial cam
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Landscapes
- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
Description
PATi; TnJ TANWA L T
DR.-ING. WILLY STRUCK
IΊ N N LBERG / HOLST.
I ■ \n:.: . hrΊ·; : i ■ itan/.al! O--. W. Siruck
r^.'-.-o : ''nneo ,.Hoist ; ■Qsi'ach ::O67
Schloß, insbesondere Schließzylinder
Anm.: Off. Metallurgische e Fonderie G. RIVADOSSI S.a.S. die
Rivadossi Pilotelli Bianca Sc C, Agnosine (Brescia), Italien
Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf ein verbessertes Schloß,
insbesondere einen Schließzylinder.
Bei den Schließzylindern herkömmlicher Art wird das gleitende Teil,
das von dem Gesperre mit drehbarem Nocken in Verbindung mit dem Zapfen des Griffes oder des Knopfes für Verstellung der Falle eingeklinkt
wird, normalerweise durch eine Rückholfeder mit verhältnismäs-
!.·Xi'; ('-erin^er Kraft betätigt und in fast allen Fällen bilden dieses
r;l<-;itonde Teil und die Falle ein Ganzes und stehen unter der Einwir-
!,imr; oin um1 der selben Feder, so daß sie sich t>tets gleichzeitig ver-,■;
l.r'l I'M), .-mc; U wenn die Falle nicht direkt von dem Griff betätigt wird,
"iin MMi [iut''-!i (IfiTVMi Kontakt mit dem festen Türrahmen während des
■:..·;; Λ U Γο.ίιη.'.1; in .solchen ο c hl ie Ji/,,y lindern zeigt sich ein
ι L^l i/; o -4. Ί. /3
Nachteil, da die Wirkung der Feder oft nicht ausreicht, den Griff auf die genaue Ruhelage zurückzubringen, und zwar insbesondere bei
schweren Griffen, und ein zweiter Nachteil ist darauf zurückzuführen, daß die etwas schwache Feder zu sehr belastet ist, um den Rückgang
der Falle während des Schließens der Tür ohne Einklinken am Griff zu ermöglichen.
Ferner ß-reift bei diesen herkömmlichen Schlössern das Gesperre mit !
Steuernocken direkt an dem gleitenden Teil an, und da die beiden Teile
aus dem gleichen Werkstoff hergestellt sind, normalerweise Messing oder dergleichen, so tritt ein starker Verschleiß an deren Kontakt-
und Abriebstellen ein, unter daraus sich ergebender !Schneller Veränderung
des normalen Funktionierens des Schlosses.
Die vorstehend angeführten Nachteile werden dagegen durch daa verbesserte
rohrförmige Schloß behoben, das den Gegenstand des vorliegenden
Gebrauchsmusters bildet, und das umfaßt: Ein gleitendes Teil mit in Längsrichtung verlaufendem Hohlraum, betätigt durch eine kräftige
Druckfeder, angeordnet zwischen einem vorderen Anschlag des Teiles
und einem fest angeordneten Absatz, der mit dem kastenförmigen Körper
des Schlosses verbunden ist j einer Falle, die durch eine zugehörige
zweckentsprechende Druckfeder betätigt und an diesem gleitenden Teil
geführt wird, um es zu verstellen, sobald der Handgriff betätigt wird,
wobei jedoch auch unabhängige axiale Verstellungen möglich sind, sobald die Falle mit dem festen Anschlag der Tür in Berührung kommt, und
ferner mit zwei verschleißfesten Lamellen aus einem Werkstoff größerer
Härte, z.B. aus einsatzgehürtetom Stahl, die so angeordnet sind, daß
diese Lamellen das mit dem Zapfen doe Be Lätigungsgriff eei verbundene Ge-
sperre umgeben, und zwar insbesondere an den Kontakt- und Abriebstellen
zwischen dem Gesperre und dem au steuernden gleitenden Teil.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines rohrförmigen Schlosses, bei welchem, unter Einhaltung der genormten
räumlichen Abmessungen, eine Druckfeder von ausreichender Wirkung vorgesehen ist, um den Rücklauf jedes beliebigen Handgriffes, auch
des schwersten, auf die genaue Ruhestellungen zu gewährleisten.
Weitere Ziele der vorliegenden Erfindung liegen darin, die Abnutzung
an den Stellen des Kontaktes zwischen dem Nockengesperre und dem gleitenden !Peil zu verhüten, um so eine lange Lebensdauer des Schlosses
sicherzustellen, sowie um die Falle unabhängig von dem gleitenden Element für eine weiche Verstellung desselben zu gestalten.
Ein weiteres Ziel besteht darin, ein Schloß zu schaffen, in welchem
die auf das gleitende Element einwirkende kräftige Feder gegen eine Feder von geringerer Stärke ausgewechselt werden kann, falls das
Schloß statt mit einem Handgriff mit einem Knopf ausgerüstet und betätigt werden soll.
Unter Bezug auf die angeschlossene Zeichnung, in der
Fig. 1 das rohrförmige Schloss perspektivisch, gesehen zeigt, Fig. 2 und 3 im Querschnitt den Gesamtaufbau mit der Falle
nach außen bzw. nach innen verstellt zeigen, Fig. h eine Einzelheit hinsichtlich der verschleißfesten
Lamellen aus Metall zeigt, und
Fig. 5 <*en Schnitt entsprechend den Pfeilen A-A. in Fig. k
zeigt, umfaßt das vorliegende Schloß einen rohrförmigen Körper 1, mit
vorderer Befestigungsplatte 2, der aus zwei miteinander verbundenen
Hälften besteht, in welchen in axialer Richtung ein gleitendes
Element 3 eingesetzt und geführt wird, ausgebildet in Form eines kleinen rechteckigen Rahmens, der einen Hohlraum k begrenzt, in v;elchem
eine kräftige Druckfeder 5 angeordnet ist, die zwischen einer vorderen
Anschlagswandung 6 dieses Teiles und einem fest angeordneten Absatz
7 wirkt, welch letzterer mit einer Hälfte des Rohrkörpers verbunden
ist. An der vorderen Wandung 6 des gleitenden Teiles 3 ist für die Möglichkeit axialer Verschiebung eine Stange 8 angebracht, die
mit der Falle 9 des Schlosses fest verbunden ist, und diese Stange ist am Ende mit einem Arretierring 10 versehen, um zu verhüten, daß sich
die Stange von dem gleitenden Teil lost und um die arciale Verstellung
der Falle nach dem Inneren des Schlosses hin infolge der Verstellung des gleitenden Teiles ^^Ibst zu ermöglichen.
An dier er Stange 8 der Falle 9 ist ferner eine zweckentsprechende
Druckfeder 11 angebracht, die die axialen Verstellungen der Falle ermöglicht, sobald diese den festen Türanschlag berührt, und zwar unabhängig
von dem steuernden gleitenden Teil.
Am v .,ie 12 des gleitenden Teiles 3 ist entgegengesetzt zur Falle 9
das Gesperre bzw. die Nuß 13 angeordnet, mit radialem nockenförmi^en
Vorsprung 1*f und mit einer durchgehenden viereckigen Öffnung 15, in
die der Zapfen des Griffes, - nicht dargestellt - für Betätigung des Schlosses eingesetzt wird. Dieses Gesperre bzw. diese Nuß 13 ist in
dem Hohlraum *f des gleitenden Teiles 3 so angeordnet, daß die Enden 1V
dieses nockenförmigen Vorsprunges auf an und für sich bekannte Weise
auf entsprechende Anschlüsse 16, die an diesem gleitenden Teil ausgebildet
c~.nd, einwirken.
'Δνliz-chen der Innenfläche des gleitenden Teiles 3 und den Seltenfläche
der. wesperres bzw. der Nuß 13 ist an der Partie, die nicht zum Radialnocken
~\k gehört eine verschlsißfeste U-fö'rmige Laraelle 17 aus hartem
Werkstoff, beispielsweise einsatzgehärtetem Stahl angebracht, deren
Enden iS zurückgebogen sind, um die Anschläge 16 des gleitenden Teiles
zu umschließen, wobei auf dem Gesperre bzw. der Nuß 13 in einem
zweckentsprechenden Sitz 19, vorgesehen an der Basis des radialen Nokkens
1*f, befestigt, eine zweite verschleißfeste Lamelle 20 angebracht
ist, deren Enden 21 umgebogen sind, um sich über die Enden 1*f des
Nockens zu legen und daran zu haften und die somit in Berührung mit
den umgebogenen Enden 18 der ersten Lamelle 17 stehen.
Bei dem vorbeschriebenen Schloß wird unter Betätigung des - nicht dargestellten
- Handgriffes die Winkelverstellung des Gesparres bzw. der Nuß 13 und die sich daraus ergebende Wirkung des radialen Nockenvorsprunges
1*t auf die Anschläge 16 des gleitenden Teiles 3 für die axiale
Verstellung des letzteren bestimmt, zusammen mit der Verstellung der Falle, in Gegenwirkung zur Druckfeder 15· Nach Beendigung der Betägigung
des Griffes von Hand bringt die Druckfeder 5 das gleitende
Teil und damit die Nuß mit dem Griff wieder auf Ruhestellung.
-6-
Claims (2)
1. Schloß, insbesondere Schließzylinder, bestehend aus zwei miteinander
verbundenen Hälften und einem Gesperre bzw. einer Nuß mit radialem Nockenvorsprung, der auf Anschläge einwirkt, die an einem
gleitenden Teil für Verstellung desselben gleichzeitig mit der zu betätigenden Falle einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der
gleitende Teil (3) als kleiner, einen Hohlraum (k) begrenzender
Rahmen ausgebildet ist, in welchem eine zweckentsprechende Druckfeder (5) angeordnet ist, die zwischen einer vorderen Anschlagswandung (6) des betreffenden Teiles und einem Zwischenabsatz (7),
der mit dem Körper fest verbunden ist, wirksam ist, sowie dadurch, daß die BerUhrungszone (iV) des radialen Nockenvorsprunges des
Gesperres bzw. der Nuß mit den entsprechenden ^'Anschlägen (16) von
verschleißfesten Lamellen aus Hartmetall, z.B. aus einsatzgehärtetem Stahl, umschlossen und geschützt ist.
2. Schloß nach Anspruch 1, bei welchem das Gesperre bzw. die Nuß mit
dem Radialnocken in dem Hohlraum des gleitend -n Elementes angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diesem gleitenden Element und dem Gesperre bzw. der Nuß an der dem Radialnocken gegenüberliegenden
Partie eine erste Lamelle aus verschleißfestem Metall (17) angebracht ist, deren Enden (18) umgebogen sind, um die Anschläge
(16) des den Einwirkungen dieses Nockens unterliegenden
gleitenden Teiles zu umschließen und zu schützen, daß ferner an diesem Gesperre bzw. der Nuß in einem zweckentsprechenden, an der "1I-sis
des Radialnockens ausgebildeten Sitz eine zweite Lamelle a,
verschließfestem Metall (20) angebracht ist, deren ":r.üen (21) zum
-7-
Schutz der Enden dieses Radialnockens umgelegt sind, wobei die umgelegten Enden disser beiden Lamellen in direkter Berührung
miteinander stehen.
3· Schloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Falle eine zugehörige und von der Vorderwandung des gleitenden Teiles geführte Stange trägt, um die Falle unabhängig von dem
gleitenden Teil zu verstellen, wobei auf dieser Stange eine Druckfeder von geringerer Stärke angeordnet ist, als die der Eeder
für den Antrieb des gleitenden Teiles.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT519771 | 1971-09-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7232128U true DE7232128U (de) | 1973-01-04 |
Family
ID=1284391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7232128U Expired DE7232128U (de) | 1971-09-02 | Schloß, insbesondere Schließzylinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7232128U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2931808A1 (de) * | 1978-08-08 | 1980-02-14 | Valli & Colombo Spa | Tuerschloss |
| DE9401774U1 (de) * | 1994-01-31 | 1994-05-26 | Pts-! P. Schmied/Th. Schubert Dekorationsservice Ohg, 65614 Beselich | Schließeinrichtung mit Überlastschutz für Durchgangssperren in insbesondere Einkaufsmärkten |
-
0
- DE DE7232128U patent/DE7232128U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2931808A1 (de) * | 1978-08-08 | 1980-02-14 | Valli & Colombo Spa | Tuerschloss |
| DE9401774U1 (de) * | 1994-01-31 | 1994-05-26 | Pts-! P. Schmied/Th. Schubert Dekorationsservice Ohg, 65614 Beselich | Schließeinrichtung mit Überlastschutz für Durchgangssperren in insbesondere Einkaufsmärkten |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2342405B1 (de) | Kraftfahrzeugschloss | |
| DE2753078A1 (de) | Schloss, insbesondere fuer eine kraftfahrzeugtuer | |
| DE3343161A1 (de) | Fahrzeug-tuergriff | |
| DE4005369C2 (de) | Schließeinrichtung an einer Fahrzeugtür | |
| DE4005369C9 (de) | Schließeinrichtung an einer Fahrzeugtür | |
| DE3334298C2 (de) | ||
| DE1653950C3 (de) | Schließvorrichtung für Fahrzeugtüren o.dgl | |
| DE102004045283A1 (de) | Kraftfahrzeugschloß | |
| DE102008034070A1 (de) | Schließzylinder mit federkraftunterstützter Zylinderkernrückstellung | |
| DE2537572A1 (de) | Fahrzeugtuerscharnier | |
| EP0167767A2 (de) | Verriegelungsvorrichtung mit wenigstens einem Riegel od. dgl. und mit einer Sperre für diesen Riegel | |
| DE10343622B4 (de) | Schloss mit einer Drehfalle und Sperrklinke | |
| EP0298292A2 (de) | Türschloss mit verschiebbarem Riegel und Falle | |
| DE3234103C2 (de) | ||
| DE1915627C3 (de) | Türverschluß für Kraftfahrzeuge | |
| AT403617B (de) | Verbindungsbeschlag zum lösbaren verbinden zweier möbelteile | |
| DE329458C (de) | Selbsttaetige Feststellvorrichtung fuer Tueren, Fenster usw. | |
| DE2801593C2 (de) | ||
| EP1640536A1 (de) | Treibstangenschloss und Riegel für ein Treibstangenschloss | |
| AT293218B (de) | Türschließer | |
| DE926231C (de) | Selbsttaetiger Kantenriegelverschluss fuer zweifluegelige Tueren und Fenster | |
| AT408118B (de) | Schloss mit falle | |
| DE928392C (de) | Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren | |
| DE1938201C3 (de) | Schlauchkupplung für Lastzug-Druckluftbremsanlagen | |
| DE2634363C3 (de) | Durch eine Handhabendrucktaste betätigbares Falleneinsteckschloß |