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Lichtbogenschweißumspanner mit an Bolzen aufgehängten und mit Hilfe
einer Schraubenspindel verstellbaren Spulen Die Erfindung bezieht sich auf einen
Lichtbogenschweißumspanner mit Regelung der Schweißstromstärke durch Verstellung
der Spulenabstände.
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Die praktische Brauchbarkeit solcher Schweißumspanner ist wesentlich
abhängig von zwei Erfordernissen: Vermeidung starker Brummgeräusche und leichte
Verschiebbarkeit der Spulen.
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Es ist bereits ein Umspanner mit verstellbaren Spulen bekanntgeworden,
bei welcherrt die verschiebbare Spule-auf einem Tragrahmen ruht, welcher mit einer
Gewindehülse auf der Stellspindel sitzt. Diese ist zu diesem Zwecke in eine Bohrung
des Kernes hineingeführt, und radiale Arme des Tragrahmens erstrecken sich durch
Schlitze des Kernes. Bei dieser Vorrichtung ist jedoch keine Sicherung gegen Vibrationen
vorgesehen, so daß bei seiner Verwendung starke Brummgeräusche auftreten werden.
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Bei einem anderen bekannten Umspanner mit verstellbaren Spulen ist
die verschiebbare Spule mit langen Führungen auf feststehenden Bolzen geführt. Diese
Bolzen sind in einem genau gearbeiteten Rahmen genau eingepaßt. Man sucht bei dieser
Anordnung die Vibrationen durch genaue Führung und festen Einbau zu erzielen.
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Auf diesem Wege hat man auch bei den bekannten Umspannern mit an Bolzen
aufgehängten, durch eine Spindel verstellbaren Spulen versucht, die Brummgeräusche
zu vermindern. Zu diesem Zwecke gab man den Bolzen lange, genau gearbeitete 'Führungen,
und ebenso wurden das Gewinde der Stellspindel, deren Lagerung sowie die zugehörige
Gewindehülse und überhaupt alle Führungs- und Verstellteile genau passend gearbeitet.
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Die Folge davon war, daß die Verstellung der Spule durch die zu überwindende
Reibung an den Führungsstellen einen erheblichen Kraftaufwand erfordert, der in
keinem Verhältnis zum Gewicht der zu verschiebenden Spule steht. Ferner ergeben
sich hierbei
schon bei geringem Ecken von Teilen, z. B. beim Versand,
leicht Klemmungen, wodurch die Vibrationen und Brummgeräusche noch verstärkt und
die Verstellung noch erschwert wird. Auch treten bei diesen bekannten 'Umspannern
nach kurzem Gebrauch die Brummgeräusche mit ziemlicher Stärke auf. Überdies ist
die Herstellung der Umspanner durch die erforderliche weitgehende Präzisionsarbeit
kostspielig.
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Durch diese Führung und Lagerurig der verschiebbaren Spule oder Spulen
und der Verstellmittel werden die feinen Wechselstromschwingungen der verschiebbaren
Spule oder Spulen federnd abgefangen, so daß sie nicht auf die übrigen, Teile des
Umspanners übArtragen werden, und dadurch wird die Entstehung von Brummgeräuschen
weitgehend unterbunden. Gleichzeitig wird eine leichte Verstellbarkeit der Spule
oder Spulen erreicht.
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Auf der Zeichnung ist ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Schweißumspamler
in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt Abb. i einen schematischen
Aufriß, Abb. 2 die Führung einer beweglichen Spule am Kern des Umspanners, Abb.3
die Stellspindel mit ihren Lagerungen im Schnitt und -Abb. 4. einen Querschnitt
durch die obere Lagerung der Stellspindel im rechten Winkel zum Schnitt nach Abb.
3.
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Die Spule a ist mit Bezug auf die Spule b
und den Kern c des
Umspanners verstellbar. Zu diesem Zwecke ist die Spule a mittels Bolzen
d an einer Tragplatte e aufgehängt, in deren Gewindeteil f die mit
dem Handrad g' versehene Schraubspindel g eingreift. Die Bolzen d besitzen keine
Führung. Sie haben lediglich die Aufgabe, die Spule a zu tragen. Die Führung der
Spule a gegen seitliches Verschieben ist an den Kern c gelegt, indem der innere
Ring der Spule a an dem Kern c entlang gleitet. Diesem Zweck dienen die an der Spule
a befestigten Stützbleche 1a, die über eilte den Kern c umgebende Führungshülle
i aus schwingungsdämpfendem Werkstoff gleiten. Hierdurch ist, da Spulenführung und
Spindel in einer Achse liegen, ein Verkanten der Stellmittel ausgeschlossen und
ein leichtes Heben und Senken der Spule gewährleistet. Die Fü_hrungslriillei verhütet
die Übertragung der feinen Wechselstromschwiligungen von der verstellbaren Spule
auf den Kern c an der Führung.
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Um die Übertragung der feinen Wechselstromschwingungen der Spule a
über die Tragbolzen d, Platte/ und Spindel & auf die sonstigen Teile des Umspanners
und damit das Auftreten von Brummgeräuschen zu vermeiden, ist die Stellspindel ä
beiderends in Lagern i und k mit Unterlagen aus schwingungsdämpfendem Stoff,
und in geführt bzw. abgestützt, und zwar am unteren Ende gegen das Joch bzw. den
Kern des Umspanners und am oberen Ende gegen den am Joch des Umspanners befestigten
Bügeln.
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Bei dem unteren Lager i wird die Unterlage L aus schwingungsdämpfendem
Stoff, z. B. Kautschuk, durch die Metallplatte o und Schrauben >> gehalten und kann
durch diese unter eine gewünschte Spannung gesetzt werden. it ist eine Zwischenlage
aus Metall. In dem oberen Lager k liegt die Unterlage in
aus schwingungsdämpfendem
Stoff, z. B. Kautschuk, zwischen einer Metallplatte g und einer Widerlagsplatte
r, welche durch Schrauben s verstellbar gegen den Bügel it abgestützt ist, so daß
durch Verstellung der Platte r die Spannung der schwingungsdämpfenden Unterlage
geregelt werden kann. Der verjüngte Teil der Spindel g, der das Handrad ä' trägt,
geht durch öffnungen der Teile g, m und r
des oberen Lagers hindurch.
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Selbstverständlich kann die bewegliche Spule auch mit einer größeren
Anzahl von Bolzen aufgehängt sein, und es können auch beide Spulen beweglich sein.