DE724178C - Anordnung zur Beseitigung der selbsterregten Pendelungen bei Gleichlaufantrieben - Google Patents

Anordnung zur Beseitigung der selbsterregten Pendelungen bei Gleichlaufantrieben

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DE724178C
DE724178C DEL97000D DEL0097000D DE724178C DE 724178 C DE724178 C DE 724178C DE L97000 D DEL97000 D DE L97000D DE L0097000 D DEL0097000 D DE L0097000D DE 724178 C DE724178 C DE 724178C
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DE
Germany
Prior art keywords
synchronizing
self
arrangement
eliminate
excited oscillations
Prior art date
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Expired
Application number
DEL97000D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Heinz Jordan
Dr-Ing Karl Schoenbacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/36Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with another asynchronous induction motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

  • Anordnung zur Beseitigung der selbsterregten Pendelungen hei Gleichlaufantrieben Um zwei Motoren bzw. Arbeitswellen bei verschiedenen Lasten in Gleichlauf zu halten, bedient man sich .der sogenannten Gleichlaufantriebe, der elektrischen Welle. Diese wird durch die ständer- und läuferseitige Parallelschaltung zweier gleicher Asynchronmotoren hergestellt, die symmetrisch, d. h. bei mehrphasigen Motoren auch im gleichen Drehsinn, gespeist werden und als Synchroni:siermaschinen arbeiten. Bei dieser Schaltung können wegen .des gemeinsamen Läuferstromes die Drehmomentdifferenzen zweier Antriebe durch ein synchronisierendes Moment aufgenommen werden, das direkt von dem jeweiligen Schlupf der Synchronisiermaschinen abhängig ist.
  • Die beschriebene Anordnung zeigt nun bei großem Schlupf eine starke Neigung zu selbsterregten Pendelungen, so daß sie nur für kleine Schlüpfe, .d. h. für mitlaufendes Feld, verwendet werden kann, wo wiederum das synchronisierende Moment sehr klein ist. Beim Hochlauf des Aggregates treten stets die störenden Schwingungserscheinungen auf. Da nun das synchronisieren-de Moment mit abnehmendem Schlupf erheblich geringer wird, so besteht auch hinsichtlich der Ausnutzung der Synchronisiermotoren ein bedeutsamer Nachteil.
  • Die Erscheinung der selbsterregten Pendelungen ist auf das Vorhandensein negativer Dämpfungen zurückzuführen, .die dann gegeben sind wenn einem Schwingungssystem bei zunehmender Geschwindigkeit ein anwachsender Antrieb in der Bewegungsrichtung erteilt wird. Maßgebend für .die Pendelerscheinungen sind u. a. die Größe der äußeren Reibungswiderstände und der Trägheitsmomente. Dies trifft auch für den schwingungsfähigen Rotor eines gewöhnlichen Asynchronmotors zu, wenn der Schlupf größer als der Kippschlupf ist (Fig. i), weil in diesem Gebiet bei zunehmender Drehzahl auch das Moment zunimmt. Vgl. hierzu die Ausführungen im Jahrbuch der AEG-Forschung, Folge II, 1940 über Selbsterregte Pendelungen einer elektrischen Welle.
  • Bei Gleichlaufantrieben treten nun bei Lastwinkeln außer dem synchronisierenden Moment auch noch asynchrone Momente in den einzelnen Synchronisiermotoren auf, wodurch bei großem Schlupf ebenfalls negative Dämpfungen hervorgerufen werden.
  • Erfindungsgemäß werden nun die selbsterregten Pendelungen bei Gleichlaufantrieben, bei denen die in Gleichlauf zu haltenden Wellen mit primär- und sekundärseitig elektrisch parallel geschalteten asynchronen Synchronisiermaschinen gekuppelt sind, durch Verbesserung der Drehmomentkennlinie für den Bereich großen Schlupfes beseitigt, indem in .den Läuferkreis Widerstandskombinationen aus parallel geschalteten Ohmschen und induktiven Widerständen eingeschaltet sind, die so bemessen sind, daß im Betriebspunkt der Synchronisiermaschinen die Drehmoment-Drelizahl-Kennlinie mit wachsender Drehzahl abfällt. Dem Antrieb wird also eine solche Charakteristik aufgeprägt, wie sie jeder der Synchronisiermotoren, der mit der Widerstandskombination ans Netz geschaltet ist, für sich allein zeigt (Fig.2). Die dargestellte Charakteristik zeigt die bekannte Form der Drehmomentkennlinie eines Doppelnutmotors. Die Kennzeichen einer solchen Charakteristik sind einmal eine Drehmomenterhöhung im Anlauf und unter gewissen Voraussetzungen in .der Auslegung der Stabwicklung eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Sattelbildung. Während nun beim Doppelnutmotor solche Einsattelangen unerwünscht sind, da -sie eine Verschlechterung der Anlaufverhältnisse bedeuten, wird hierzu im Gegensatz bei der Erfindung .durch .die Art der Auslegung eine möglichst große Einsattelung erstrebt. Man erhält dann im Bereiche großen Schlupfes eine Kennlinie, bei der mit zunehmender Drehzahl ein starkes Absinken des Drehmomentes eintritt, und erhält die erwünschte stark positive Dämpfung. Diese Charakteristik wird dadurch erzielt, daß in den Läuferkreis Ohmsche und induktive Widerstände nach Fig.3 und q. eingeschaltet werden, @da sich eine derartige Anordnung elektrisch ebenso verhält wie die Anordnung einer Doppelnut. Wie aus Fig. a hervorgeht, besteht nunmehr im Bereiche großen Schlupfes ein Absinken des Antriebes in der Bewegungsrichtung bei zunehmender Geschwindigkeit. Man wird zweckmäßig die Welle für Schlüpfe größer als eins verwenden (Lauf gegen das Feld) und erhält bei starker Einsattelung der Drehrnornentkennlinie eine erwünschte stark positive Dämpfung der Welle bei größtem synchronisierendem 'Moment. Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß das synchronisierende Moment für :das Schlupfintervall s = I biss = 2 nahezu konstant bleibt, während es bei s = i bis s = o auch auf den Wert Null absinkt.
  • Als Gegenmaßnahme gegen das Pendeln von Gleichlaufantrieben hat man versucht, die Pendelerscheinungen durch Einschalten von Ohmschen Widerständen in die Läuferkreise zu beseitigen, indem man de Energie in den Widerständen vernichtete. Durch diese Maßnahme erzielte man zwar eine gewisse Dämpfung der Pendelungen, völlig beseitigen ließen sich diese Erscheinungen nicht. Die Einschaltung der Widerstände hat lediglich zur Folge, daß der Arbeitspunkt im Kreisdiagramm in ein Gebiet weniger stark negativer Dämpfungen gelegt wird, ohne jedoch .die kreisförmige Ortskurve des Primärstromes zu verändern. Da außerdem durch das Einschalten der Ohmschen Widerstände das synchronisierende Moment eine erhebliche Verringerung erfährt, war man gezwungen, zur Übertragung einer bestimmten Leistung die Synchronisiermotoren sehr viel größer auszulegen. Auch die ebenfalls bekannte Einschaltung von Drosselspulen in den Läuferkreis hat kein anderes Ergebnis als dieVerschlechterung des Kreisdiararnii?s. Der Arbeitskreis wird kleiner und damit sinkt das synchronisierende Moment.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Beseitigung der selbsterregten Pendelungen bei Gleichlaufantrieben, bei ,denen. die in Gleichlauf zu haltendenWellen mit primär-und sekundärseitig elektrisch parallel geschalteten asynchronen Synchronisiermasohinen gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß in den Läuferkreis der Synchronisiermaschinen Widerstandskombinationen aus parallel geschalteten Ohmschen und induktiven Widerständen eingeschaltet sind, die derart bemessen sind, daß im Betriebspunkt der Synchronisiermaschinen die Drehmoment-Drehzahl-Kennlinie mit wachsender Drehzahl abfällt.
DEL97000D 1939-01-31 1939-01-31 Anordnung zur Beseitigung der selbsterregten Pendelungen bei Gleichlaufantrieben Expired DE724178C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878404C (de) * 1950-06-17 1953-06-01 Siemens Ag Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie von Drehstrominduktionsmotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE878404C (de) * 1950-06-17 1953-06-01 Siemens Ag Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahl-Drehmoment-Kennlinie von Drehstrominduktionsmotoren

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