DE7242007U - Flüssigkeitsgefüllter, insbesondere ölgefüllter Gliederheizkörper - Google Patents
Flüssigkeitsgefüllter, insbesondere ölgefüllter GliederheizkörperInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing." K^Weickma'nn,
Dipl.-Ing. H. Weickmann, D1PL.-P11YS. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, Dipl.-Chem. B. ,Kuber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
GN/Kä
Martin Perr K.G.
82 Rosenheim
Oberaustr 6-10
Oberaustr 6-10
Fltissigkeitsgefüllter Gliederheizkörper
Die Erfindung betrifft einen flüssigkeitsgefüllten, insbesondere einen ölgefüllten Gliederheiskörper, umfassend eine Mehrzahl
von Heizkörpergliedern und elektrische Einrichtungen, wie elektrische Heizelemente, Anschluß-, Schalt-, Überwachungs-,
Regel- und/oder Anzeigeeinrichtungen.
Bekannte Gliederheizkörper dieser Art sind an einem Endglied mit einem besonderen Gehäuse ausgerüstet, um, ausgenommen
die durch den Gliederheizkörper hindurchreichenden Teile der Heizelemente, die elektrischen Einrichtungen
aufzunehmen. Dieses Gehäuse setzt sich aus einer Halbschale und einem wannenförmigen Blech zusammen. Die Herstellungskosten
für einen solchen Gliederheizkörper werden somit durch das besondere Gehäuse und dessen Montage
ungünstig belastet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die üblicherweise
von dem angegebenen Gehäuse aufgenommenen elektrischen Einrichtungen auf einfachere und daher billigere
Weise unterzubringen. - '
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird vorgeschlagen, die elektrischen Einrichtungen erfindungsgemäß wenigstens zum
Teil innerhalb eines von Ölfü-lüung freigehaltenen Heizkörpergliedes
unterzubringen.
Mit der Erfindung wird erreicht, daß das von Ölfüllung
freigehaltene Heizkörperglied als Gehäuse dient und damit Werkzeug-, Lagerhalte- und Montagekosten für das bisher
verwendete besondere Gehäuse eingespart werden können, was sich durch die hohen Stückzahlen für das normale Heizkörperglied
- im Gegensatz zu relativ niedrigen Stückzahlen für das besondere Gehäuse - besonders vorteilhaft auswirkt.
Der guten Zugänglichkeit der zu bedienenden Teile der elektrischen
Einrichtungen wegen kann das diese aufnehmende Heizkörperglied ein endständiges sein.
Sofern die elektrijchen Einrichtungen großvolumige Teile
umfassen,können diese im Bereich der Anschlußausbauchungen des Heizkörpergliedes untergebracht sein.
Für die Verlegung der elektrischen Verbindungs'leitun'gen
können mit Vorteil die ölkanäle verwendet werden, welche die Anechlußausbauchungen des Gliedes verbinden.
Eine zweckrnässige Montagemöglichkeit für ein Handbetätigungs·
glied, beispielsweise für einen Schalter und/oder einen Thermostaten besteht in dessen Anordnung auf einem Deckel
einer Anschlußausbauchung eines endständigen Heizkörpergliedes oder auch darin, daß es einen solchen Deckel bildet.
Die Erfindung ist ausser bei den DIN-Gliederheizkörpern
auch bei anderen Glieöerheizkörpern anwendbar, z.B. bei
einem aus der deutschen OS P 19 44 707.5 bekannten Glieder-
heizkörper. Dieser ist gebildet von aus Blechzuschnitten zusammengeschweißten Heizkörpergliedern, deren Zuschnittrandbereiche
als ebene Ranäflansche aus der Anlage- und Schweißebene abgeknickt und längs ihrer Außenkanten weiterhin
zu nach innen weisenden Kantenflanschen abgeknickt sind; au der Außenseite eines so ausgebildeten endständigen
Heizkörpergliedes ist eine Abschlußscheibe angeordnet, welche ihrerseits an Ausbauchungen dieses Endgliedes
anliegt und mindestens durch dessen Kantenflanschen gehalten
wird. Bei dieser Ausführung können die elektrischen Einrichtungen zu einem weiteren Teil in dem Raum zwischen
dem Endglied und der Absolilußscheibe untergebracht sein.
Um.iin Bedarfsfalle mehr Raum für die Aufnahme von Teilen
der elektrischen Einrichtungen zu gewinnen, können die durch die Abschlußscheibe abgedeckten Bereiche des endständigen
Gliedes ausgeschnitten sein.
Gute Zugänglichkeit zu Teilen der elektrischen Einrichtungen läßt sich erreichen, wenn Teile derselbe;, auf einer
Trägerscheibe angeordnet sind, welche einen Ausschnitt in der Abschlußscheibe abdeckt und auf dieser lösbar befestigt
ist. ' %
»
Auf der Außenseite einer solchen Trägerscheibe kann ein Handfcetätigungsglied, beispielsweise für einen Schalter und/oder Thermostaten, angeordnet sein.
Auf der Außenseite einer solchen Trägerscheibe kann ein Handfcetätigungsglied, beispielsweise für einen Schalter und/oder Thermostaten, angeordnet sein.
Beim Vorhandensein eines Thermostaten innerhalb eines
Heizkörpergliedes kann dieses mit Konvektionsschlitzen, zumindest im Bereich seines oberen und unteren Endes, versehen
sein, am einen Wärmeaufbau innerhalb des Heizkörpergliedes zu vermeiden.
Die Erfindung wird nachstehend beispielhaft unter Bezugnahme
auf die Zeichnung im einzelnen erläutert; in dieser.
zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Teil eines ölge-
• füllten elektrischen DIN-Gliederheizkörpers;
und
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Teil eines olgefüllten
elektrischen Heizkörpers einer anderen Ar* als der gem. Fig. 1.
In Fig. "! sind zwei Heizkörperglieder, nachstehend kurz als Glieder bezeichnet, eines ölgefüllteri elektrischen Gliederheizkörpers
10 gezeigt, von denen das Glied 12 von Öl freigehalten ist und zur Aufnahme eines Teils der noch zu beschreibenden
elektrischen Einrichtungen dient. Das andere Glied 14 ist mit Öl gefüllt, wie alle weiteren nicht gezeigten
Glieder des Gliederheizkörpers 10.
Die Glieder 12 und 14 entsprechen in ihrem Aufbau den DIN-Vorschriften.
Sie weisen je zwei Wände 16 und 18 auf, die an ihren Rändern ii-.teinander verbunden sind und aneinander
anliegen, mit Ausnahme der Bereiche von Ausbauchungen 20 und 21, von denen je eine oben und unten in jeder der Wände
16 und 18 vorgesehen sind, sowie mit Ausnahme der* Bereiche von ölkanäleri 22, von denen je zwei durch entgegengesetzte
Ausformungen in den Wänden 16 und 18 gebildet sind, welche die Ausbauchungen 20, 21 miteinander verbinden.
Die Ausbauchungen 20 und 21 weisen Öffnungen 24 auf, die sich bei montierten Gliedern decken und somit Durchgänge
längs des Gliederheizkörpers 10 schaffen. Das von öl freigehaltene
Glied 12 ist gegenüber dem ölgefüllten Glied durch auf geeignete Weise in den öffnungen 24 befestigte
Stopfen 26, 28 abgedichtet. Der untere Stopfen 26 wird von elektrischen Heizelementen 30 durchsetzt, deren Anschlußenden
in dem Glied 12 liegen. Der obere Stopfen 28 trägt
t ι ι ·
mi ι ι
• · i
ein Füllventil 31. '
Die elektrischen Einrichtungen für den Gliederheizkörper 10 umfassen» die oben erwähnten Heizelemente 30, einen
Kabelanschluß '32 in einer die· öffnung 24 der Ausbauchung 20 des endständigen Gliedes 12 abdeckenden Platte 34,
,einen Sicherhoitsthermostaten 36 an dem oberen Stopfen 28,
eineu Einstellthermostaten 38 mit einem Drehknopf 39 und eingebauter Kontrollampe in einer die öffnung 2^ der Ausbauchung
21 des endständigen Gliedes 12 abdeckenden Platte 25 sowie elektrische Verbindungsleitungen 40 für diese Einrichtungen,
die in den ölkanälen 22 des Gliede3 12 verlegt sind.
Der Gliederheizkörper 10 ±st mit Rädern 42 versehen. Ein
Griff 43 ist am Glied 12 befestigt. Das Glied 12 weist unten und oben Konvektionsschlitze 44 auf, um eine Zirkulation
von Aussenluft durch dasselbe zu gewährleisten und einen Y/ärmeaufbau im Glied 12 au vermeiden.
Der in Fig. 2 gezeigte Teil eines Gliederheizkörpers 110 weist ebenfalls Glieder auf, von denen das endständige
Glied 112 von Öl freigehalten und die weitere"; Glieder 114 ölgefüllt sind. Unterschiedlich zu den Gliedern des In
Fig. 1 gezeigten Glieäerrieizkörpers 10 sind die Glieder
bzw. 114 aus Blechzuschnitten 116 und 118 hergestellt, deren Zuschnittrandbereiche als ebene Randflansche 119 aus der
Anlage- und Schweißebene und längs ihrer Aussenkanten weiterhin "IU nach innen weisenden Kantenflanschen 121 abgeknickt
sind. An der Stirnseite des aus so aufgebauten Gliedern 112 bzw. 114 gebildeten Gliederheizkörpers 110
igt eine das endständige Glied 112 abdeckende Abschlußscheibe 122 angebracht, die an Ausbauchungen 124, 126 des
Gliedes 112 anliegt. Diese Ai 3bauchungen 124, 126 haben die gleiche Form und Funktion wie die der Glieder 12 bzw. 14
in Fig. 1. Sie weisen ebenfalls Öffnungen 128, 130 auf. Die
benachbarten öffnungen 128, 130 im Stoß der Glieder 112'
und 114 alnd durch Pfropfen 132, 134 verschlossen. Der
untere Pfropfen 132 ist dabei von den Klenimenenäen elektrischer
Heizelemente 136 abgedichtet durchsetzt,, die sich durch den1 Gliederheizkörper 110 erstrecken. Ein Anschlußksbel
135 verläuft durch einen unteren Konvektions-,schlitz
138, der zusammen mit einem weiteren
oberen Konvektionsschlitz 140 eine Durchlüftung des Gliedes 112 ermöglicht. Auch dieser Gliederheizkörper 110 ist
durch Räder 142 fahrbar. Eine mit Durchlässen 144 versehene Platte 146 deckt den Gliederheizkörper 110 oben ab.
Die elektrischen Einrichtungen für den Gliederheizkörper
110 umfassen die erwähnten Heizelemente 136, das AnschlußKabel
135, einen Sicherheitsthermostaten 148 mit einer Kontrollampe 150, einen 73instellthermostaten 152 und
elektrische Verbindungsleitungcn 153.
Diese elektrischen Einrichtungen sind, ausgenommen die heizenden Längen der Heizelemente 136,
an der Abschlußscheibe 122 und innerhalb des von dieser begrenzten Raumes und zum Teil innerhalb des Gliedes 112
untergebracht. Das Anschlußkabel 135 ist in einem Loch in der Abschlußscheibe 122 befestigt, die Klemmenenden tier
Heizelemente 136 liegen in der Ausbauchung 124 des Gliedes 112, der Sicherheitsthermostat 148 befindet sich im Glied
112, die Kontrollampe 150 durchragt die Abschlußscheibe
122 w?e auch der Einstellthermostat 152, und die elektrischen
Verbindungsleitungen 153 verlaufen zum Teil durch die Ölkanäle 154 des Gliedes 112.
Um die oben angegebene Anordnung der elektrischen Einrichtungen
zu ermöglichen, ist das Glied 112 mit einem Ausschnitt 156 versehen, durch den beispielsweise der Sicherheitsthermostat
148 bis an die V/and des Gliedes 114 herangebracht
werden kann. Um dies bei montierter Abschlußscheibe
122 zu ermögliche.!, ist auch in dieser ein Ausschnitt 160 vorhanden, der durch eine Platte 162 abgedeckt ist.
Der einfachen Montagemoglichkeit wegen ist an dieser
Platte 162 'der Einstellthermostat 152, mit dem Einstellknopf
154 aussen sowie die Kontrollampe 150 mit dem Sicher
heitsthermostaten 148 befestigt, so daß dieser Teil der elektrischen Einrichtungen mit wenigen Handgriffen'montiert
oder demontiert werden kann,
der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß die Unterbringung der elektrischen Einrichtungen, ohne ir^.ndwelche
besonderen Gehäuse, ausschließlich in den ohnehin für den Gliederheizkörper herzustellenden Teilen großer
Stückzahlen erfolgt.
nsprüche -
Claims (10)
1. PlüssigkeitsgefUllter, insbesondere ölgefüllter
Gliederheizkörper,.umfassend eine Mehrzahl von Heizkörpergliedern und elektrische Einrichtungen
wie elektrische Heizelemente, Anschluß-, Schalt-, Überv/achungs-, Regel- und/oder Anzeigeeinrichtungen,
dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Einrichtungen (30, 36, 38, 40) wenigstens zum
Teil innerhalb eines von ölfüllung freigehaltenen Gliedes (12) untergebracht sind.
2. Heizkörper nach Anspruch 1« dadurch gekennzeichnet, daß
das die elektrischen Einrichtungen aufweisende Glied (12) ein endständiges Glied ist.
3. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß großvolumige Teile (30, 38) der
elektrischen Einrichtungen im Bereich der Anschlußausbauchungen (20, 21) des Gliedes (12) untergebracht sind,
4. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3*, dadurch gekennzeichnet, daß elektrische Verbindungsleitungen
(40) zwischen den Anschlußausbauchungen (20, 21) in den diese verbindenden Ölkanälen (22) des Gliedes (12)
verlegt sind.
5. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Handbetätigungsglied (39), beispielsweise
für einen Schalter und/oder Thermostaten (38) Ruf einem Deckel (25) einer AnschIuPausbauehung
(21) eines endständigen Gliedes (12) angeordnet ist oder einen solchen bildet.
6. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Aufbau äes Gliederheizkörpers
(110) mit aus Blechzuschnitten (116, 118) geschweißten Gliedern (112, 114) deren Zuschnittrandbereiche als
ebene Ratidflansche (119) aus der Anlage- und Schweißebene abgeknickt und längs ihrer Aussenkanten weiternin
zu nach innen weisenden Kantenflanschen (121) abgeknickt
sind und bei Anordnung einer Abschlußscheibe (122) an der Aussenseite eines 30 ausgebildeten endständigen
Gliedes (112), welche Abschlußscheibe ihrerseits an Ausbauchungen (124, 126) dieses Endgliedes
(112) anlieft und mindestens durch dessen Kantenflansche (121) gehalten wird, die elektrischen Einrichtungen
(150, 151) zu einem weiteren Teil in dem Raum zwischen dem Endglied (112) und der Abschlußscheibe (122) untergebracht
sind.
7. Heizkörper nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
durch die Abschlußscheibe (122) abgedeckte Bereiche (156) des endständigen Gliedes (112) zur Aufnahme von Teilen.
(I48) der elektrischen Einrichtungen ausgeschnitten sind.
8. Heizkörper nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet,
daß Teile (150, 151) der elektrischen Einrichtungen
auf einer Trägerscheibe (162) angeordnet sind, welche einen Ausschnitt (160) in der Abschlußacheibe (122)
abdenkt und auf dieser lösbar befestigt ist.
9. Heizkörper nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der Aussenseite der Trägerscheibe (162) ein Handbetätigungsglied (154), beispielsweise für einen Schalter
und/eder einen Thermostaten (151) angeordnet ist.
10. Heizkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge-
kennzeichnet, daß beim Vorhandensein eines Thermostaten (148) innerhalb eines Gliedes (112).dieses mit
Konvektionsschlitzen (138, 140), zumindest im Bereich teines oberen und unteren Endes, versehen ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7242007U true DE7242007U (de) | 1973-03-22 |
Family
ID=1286947
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7242007U Expired DE7242007U (de) | Flüssigkeitsgefüllter, insbesondere ölgefüllter Gliederheizkörper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7242007U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9004025U1 (de) * | 1989-08-03 | 1990-12-06 | Bossert, Gerdi, 7730 Villingen-Schwenningen | Zusatzheizeinrichtung |
| DE9105368U1 (de) * | 1991-04-26 | 1991-09-26 | CHT-Chemnitzer Haustechnik GmbH, O-9054 Chemnitz | Rollenfuß für Flachradiatoren |
-
0
- DE DE7242007U patent/DE7242007U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9004025U1 (de) * | 1989-08-03 | 1990-12-06 | Bossert, Gerdi, 7730 Villingen-Schwenningen | Zusatzheizeinrichtung |
| DE9105368U1 (de) * | 1991-04-26 | 1991-09-26 | CHT-Chemnitzer Haustechnik GmbH, O-9054 Chemnitz | Rollenfuß für Flachradiatoren |
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