DE724253C - Schaltung von zuendpunktgesteuerten Stromrichtern - Google Patents

Schaltung von zuendpunktgesteuerten Stromrichtern

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DE724253C
DE724253C DES126504D DES0126504D DE724253C DE 724253 C DE724253 C DE 724253C DE S126504 D DES126504 D DE S126504D DE S0126504 D DES0126504 D DE S0126504D DE 724253 C DE724253 C DE 724253C
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DE
Germany
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anode
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anodes
phases
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DES126504D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Leukert
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M7/00Conversion of AC power input into DC power output; Conversion of DC power input into AC power output
    • H02M7/02Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal
    • H02M7/04Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters
    • H02M7/046Conversion of AC power input into DC power output without possibility of reversal by static converters using discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description

  • Schgltung von zündpunktgesteuerten Stromrichtern Bei der Spannungsregelung vonr Stromrichtern mittels Zündpunktverschiebiung tritt bekanntlich auf der Wechselstromseiteeine Verschiebung der Grundwelle des Stromes gegenüber der Grundwelle vier Spannung auf, so .daß der Leistungsfaktor verschlechtert wird. Um diese Verschlechterung des Leistungsfaktors .möglichst klein zu machen, sind bereits Stromrichteranordnungen bekanntgeworden, bei denen mehrere Anodensätze vorhanden sind, die an verschiedene Anzapfungen der Transformatorwicklung angeschlossen sind und j e für sich gesteuert werden können. Das Hochregeln der Sp.annun;gerfolgt bei seiner solchen Stromrichteranordnung dann. in der Weise, daß zunächst nur die an die niedrigste Spannung angeschlossenen Anoden allmählich hochgesteuert werden und daß dann, sobald diese ihre volle Aussteuerung ierreicht haben, der an die nächsthöhere Spannungsstufe angeschlossene Anodensatz allmählich hochgesteuert wird usf.
  • Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung an Stromrichteranordnungen der genannten Art, bei denen also mehrere ,an verschiedene Spannungen angeschlossene Anodensätze vorhanden sind. Gemäß der Erfindung wird die Phasenzahl eines an eine niedrigere Spannung angeschlossenen Anodensatzes kleiner gewählt als,die Phasenzahl eines an eine höhere bzw. die volle Spannung angeschlossenen Anodensatzes. Außer einem günstigeren Verlauf des Verschiebungsfaktors (Phasenverschiebung der Grundwelle) bzw. des Leistungsfaktors in Abhängigkeit von der Gleichspannung wird durch die Erfindung gegenüber :der bisher bekannten Anordnung eine wesentliche Hierabsetztulg des Aufwandes erreicht. Nimmt man an, daß die Phasenzahl des an die niedrigere Spannung angeschlossenen Anodensatzes die gleiche sei, so ergibt sich gegenüber der bekannten Anordnung in dem höheren Spannungsregelbeneich eine Verminderung der Welligkeit, ohne daß der Aufwand hinsichtlich der Anodenzahl im gleichen Verhältnis steigt. Vor ,allem aber läßt sich die Erfindung auch mit außerordentlich :einfachen Transformatorschaltungen durchführen, beispielsweise dadurch, daß die Sekundärwicklung als Gabelschaltung ausgeführt wird, an deren Gabelungspunkte die Anoden des einen Satzes und an deren freie Wicklungsenden die Anoden des Satzes höchster Spannung angeschlossen sind. Die verschiedenen Anodensätze können meinem gemeinsamen Entladungsgefäß angeordnet sein, sie können 'aber auch mit verschiedenen Kathoden zusammenarbeiten.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. z zeigt einen an das Drehstromnetz i angeschlossenen sechsphasigen Stromrichter. Die Primärwicklung 2 des Stromrichtertransformators ist in Dreieck geschaltet, während die Sekundärwicklung 3 als sechsphasige Gabelschaltung ausgeführt ist. An 'jeden Endpunkt der Gabelschaltung sind im vorliegenden Fall zwei Anoden angeschlossen, die jedoch über ParalleIschaltdrosseln 9 parallel geschaltet sind. Diese an die Enden der Wicklungen angeschlossenen Anoden bilden zusammen den Anodensatz B. Die Steuerspannungen für diesen Anodensatz 8 liefert die Steuerspannungsquelle i i. Außer diesem Anodensatz ist noch ein zweiter, an niedrigerer Spannung liegender Anodensatz 7 vorgesehen, bei demebenfalls je zwei Anoden über Parallelschaltdrosseln miteinander verbunden sind. Während aber der Anodensatz 8 sechsphasig gespeist wird, wird der Anodensatz 7 nur :dreiph:asig gespeist, und zwar- sind seine Anoden an die Endpunkte 4, 5, 6 des mittleren Dreiphasensterns der Gabelschaltung 3 angeschlossen. Zur Lieferung der Steuerspannungen für die Gitter des Anodensatzes 7 dient die Steuereinrichtung i o.
  • Wie sich die in Abb. i dargestellte Anordnung bei der Spannungsregelung hinsichtlich des Spannungsverlaufs verhält, ist in den Abb.2a bis 2e kurvenmäßig wiedergegeben. Die Phasenspannungen des sechsphasigen Anodensatzes & sind mit I bis VI, die Phasenspannungen des dreiphasigen Anodensatzes 7 dagegen mit I', II' und III' bezeichnet. Man erkennt, daß, abgesehen von der verschiedenen Phasenzahl, die Phasenspannungen der beiden Anodensätze auch in der Phase gegeneinander verschoben sind. Beim Hochregeln wird die Anordnung nun zunächst mit dem Anodensatz 7 dreiphasig betrieben, und die Anoden dieses Satzes werden allmählich bis auf ihre volle Spannung ausgesteuert. Es ergibt sich dann der Zustand, wie er in Abb. 2 a dargestellt ist, wobei die stark ausgezogenen Linien die an der Bildung der gleichgerichteten Spannung beteiligten Kurventeile darstellen. Der Zündverzögerungswinkeli@@2 der zu dem sechsphasigen System gehörigen Hauptanoden beträgt dabei 9o°; die erzielte Gleichspannung E"" beträgt 5o% der höchsten erzielbaren Gleichspannung.
  • Daran anschließend bleibt das dreiphasige Anodensystem voll .ausgesteuert, und es wird nun das sechsphasige Anodensystem allmählich hochgesteuert. Abb.2b zeigt den Zustand, bei dem das sechsphasige Anodensystem mit einem Zündverzögerungswinkel y)2 von 6o° ausgesteuert wird. Die Lichtbogenführung wechselt nunmehr zwischen den beiden Anodensystemen, und man :erkennt, daß jede Anode des dreiphasigen Anodensystems in jeder Halbwelle der zugehörigen Spannung zweimal an der Kurvenbildung beteiligt ist. Die Anodenspannung des Sechsphasensystems verhält sich zur Anoden- spannung des Dreiphasensystems wie C 3 = ' -Daraus ergibt sich, daß das Dreiphasensystem bei voller Aussteuerung eine mittlere Gleichspannung von 5o% der vollen Gleichspannung liefert. Bei dem Zündverzögerungswinkel im, = 6o°, für den Abb. 21) gilt, ergibt sich dementsprechend -ein mittlerer Gleichspannungswert von 620,%.
  • Abb.2c zeigt dann den Zustand für iP2 = 45° entsprechend einer mittleren Gleichspannung E"", von 740;o. Bei 87 o'o der vollen Gleichspannung, .das entspricht einem Zündverzögerungsw-inkely2 von 3o', arbeiten, wie Abb. 2 d zeigt, nur noch die Anoden. des Sechsphasennetzes. Diese werden dann im Verlauf des weiteren Hochregelns weiter ausgesteuert, bis schließlich bei dem Zündverzögerungswinkel ip --. o entsprechend Abb. 2e der Stromrichter wie ein gewöhnlicher ungesteuerter Sechsphasenstromrichter bei einer erzeugten Gleichspannung E'"1 = i oo 0,'o arbeitet.
  • Abb.3 zeigt den Zusammenhang zwischen der Gleichspannung einerseits und dem cos G, der WirkleistungN," und der BlindleistungNI, andererseits. Es ist dabei konstanter Gleichstrom angenommen, so daß die Wirkleistung N" proportional mit der- Gleichspannung ansteigt. Der Verschiebungsfaktor cos T verläuft zwischen i oo und 87 0;`o der Gleichspannung, d. h. innerhalb des Bereichs, in dem nur der sechsphasige Anodensatz in Tätigkeit ist, wie bei gewöhnlichen Anlagen geradlinig. Daß er nicht ganz den Wert i erreicht, liegt an dem Magnetisierungsstrom und der Streuung des Transformators, der bei der Zeichnung der-Kurven mit berücksichtigt wurde. Zwischen 87 und 5o% der vollen Spannung arbeiten beide Anodensätze gemeinsam, und der Verschiebungsfaktor verschlechtert sich nur noch verhältnismäßig wenig, um schließlich bei 5o% den günstigsten Wert des reinen Doeiphasien ,etriebies zu erreichen. Dia unterhalb von 5 o %, der Gleichspannung nur ;noch das Dreiphaseu1,system mit Teilaussteuerung in Betrieb ist, so verläuft hier der Leistungsfaktor wiederum geradlinig bis auf den Wert Null. Man verkennt, daß ,der niedrigste Wert des Leistungsfaktors den Zahlenwert o, 8 nicht unterschreitet. Die Kurve für die Blindleistung Nb besteht in denjenigen Bereichen, in @denen nur ein Anodensatz arbeitet, in bekannter Weise aus Kreisbögen, deren Mittelpunkt, wäre de Transformatormagnetisierung und -streuung nicht berücksichtigt, ün Nullpunkt des Ordinatensystems liegen würde.
  • Die in Abh. i dargestellte Schaltung. hat noch den Vorteil, daß ein normaler S@echsphasentransformator in Gabelschaltung ohne besondere Anzapfungen verwendet werden kann. Es ist nur ein. 9- bzw. i8ano,diges Stromrichtergefäßerforderlich, und der Transformator braucht nur neun sekundäre Durchführungen anstatt zwölf bei den bisher bekannten Schaltungen zu besitzen.. Ein großer Vorteil besteht weiterhin darin, daß die Welligkeit" b,ei Teilaussteuerung sehr viel geringer wird. Aus diesem Grunde können die Glättungsdrosseln wesentlich kleiner ausgeführt werden. Da überdies keine Saugdrosseln benötigt werden, so, ist der Aufwand b.ei dieser Schaltung sehr gering.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. q. Die an das Netz i angeschlossene Primärwicklung 2 des Transformators .ist ebenfalls in Dreieck geschaltet, während -die Sekundärwicklung 3 aus einem Sechsphasenstern besteht, von dem drei Phasen mit Anzapfungen I", II" und III" versehen sind. Es sind hier drei dreiphasige Anodensysteme vorhanden, die nacheinander ausgesteuert werden, und zwar ist außer dem an die genannten Anzapfunggen angeschlossenen Anodensystem ein zweites System an .die Wicklungsenden I, II, III und ;ein drittes an die Wicklungsenden I', II', III' angeschlossen. Die beiden letztgenannten Anodensysteme sind also an Spannungen gleicher Höhe angeschlossen, die jedoch in der Phase um 6o° gegeneinander verschoben sind. Zur Steuerung der drei Anodensysteme dienen die Steuerapparate 12, 13 und 1q..
  • Die Wirkungsweise @dieser Schaltung ist kurvenmäßig in den Abb. 5a bis 5,e .dargestellt. Abb.5a zeigt wiederum den Zustand, bei dem nur das Anodensystem niedrigster Spannung I", II", III" voll ausgesteuert ist, während die beiden anderen Anodensysteme noch gesperrt sind. Nimmt man einmal ian, daß die Anzapfungen so gelegt sind, daß die Anodenspannung dieses Anodensatzes 67010 der Anodenspannung der beiden anderen Anodensätze beträgt, so hergibt sich bei diesem Steuerzustand eine mittlere Gleichspannung E.. von 57,7%.
  • Beim. weiteren Hochregeln wird nun das Anodensystem I, II, III .ausgesteuert. Zwischen diesem Anodensystem und dem an die Anzapfungen angeschlossenen Anodensystem wechselt nunmehr .also die Lichtbogenführung. Diesen Zustand zeigt Abb.5b, wobei eine Zündverzögerung von 6o° für das Anodensystem I, II, III angenommen ist. Die mittlere Gleichspannung beträgt dabei 70%. Steuert man das zweite Anodensystem noch weiter aus, so kommt man schließlich @entsprechend Abb. 5 c bei einer mittleren Gle%chspannung von 87,50/0 auf eine Spannungskurve, die einem unsymmetrischen Sechsph.asensystem entspricht. Von nun ,ab wird auch das dritte Anodensystem I', II', III' ausgesteuert, und @es ergibt sich dann ein Kurvenverlauf, wie ihn Abb. 5Ü für eine mittlere Gleichspannung von 92% zeigt. Bei voller Aussteuerung ergänzen sich ,die beiden Anodensätze höherer Spannung zu einem Sechsphasensystem, wie @es in-Abb. 5 e dargestellt ist.
  • Den Verlauf des Verschiebungsfaktors cos p, der WirkleistungN, und der BlindleistungNv in Abhängigkeit von ,der Gleichspannung zeigt für dieses Ausführungsbeispiel Abb.6. Von i oo bis 87,50/0 der vollen Gleichspannung sind alle drei Anoidensysteme in, Tätigkeit, während von 87,5 bis 57,7% nur das Anodensystem mit der niedrigen Spannung und das eine der Anodensysteme mit der höheren. Spannung in Betrieb sind. Der ungünstigste Leistungsfaktor wird bei dem Steuerzustand erreicht, wie ihn die Abb.5,c zeigt. Von 57,70/0 der Gleichspannung an abwärts verläuft dann der Leistungsfaktor wieder geradlinig, wie das unter der Voraussetzung konstanten Gleichstromes bei jedem normalen gesteuerten Stromrichter der Fall ist. Man erkennt, daß sowohl der Verschiebungsfaktor als auch die Blindleistung, insbesondere in den Bereichen höherer Gleichspannung, einen außerordentlich günstigen Verlauf zeigt.
  • Die Anwendung der Erfindung ist in allen Fällen vorteilhaft; in :denen @es wesentlich auf die Regelbarken des Stromrichters ankommt. Ein besonders bevorzugtes Anwendungsgebiet ist die Regelung von Motoren, beispielsweise von Walzwerksmotoren, die auch zum Zwecke der Nutzbremsung ,gelegentlich Leistung in das Drehstromnetz zwrückliefern. In diesen Fällen kann die erfindungsgemäße Schaltung auch für die Stromrichter einer Kreuzschaltung angewendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schaltung von zündpunktgesteuerten Stromrichtern, die zur Verbesserung des Leistungsfaktors bei der Spannungsregelung mit mehreren an verschiedene Transformatorspannungen angeschalteten Anodensätzen ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenzahl seines an eine niedrigere Spannung angeschlossenen Anodensatzes kleiner ist als die Phasenzahl eines an eine höhere bzw. die volle Spannung.angeschlossenen Anodensatzes. z. Schaltung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklung des Transformators als Gabelschaltung ausgeführt ist;: an deren freie Wicklungsenden die Anoden des die höhere Spannung liefernden Satzes und an deren Gabelungspunkte die Anoden des die niedrigere Spannung liefernden Satzes angeschlossen sind. 3. Schaltung nach Anspruch r und z, dadurch gekennzeichnet, Claß außer den an ,niedrigere Spannungen angeschlossenen Anoden mehrere an die volle Spannung angeschlossene, in der Phase gegeneinander verschobene Anodensätze vorhanden sind, die bei :einer Spannungsregelung nacheinander ausgesteuert werden und sich zu einem Spannungssystem höherer Phasenzahl ergänzen. q.. Schaltung nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator sekundärseitig eine insbesondere sechsphasige Sternschaltung aufweist, von der nur ein Teil der Phasen, insbesondere drei Phasen, mit Anzapfungen versehen sind, und daß an die Phasenenden mehrere, z. B. zwei Anodensätze geringerer Phasenzahl ,angeschlossen sind.
DES126504D 1937-03-20 1937-03-20 Schaltung von zuendpunktgesteuerten Stromrichtern Expired DE724253C (de)

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