DE724562C - Faltenstoff - Google Patents

Faltenstoff

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DE724562C
DE724562C DEP79794D DEP0079794D DE724562C DE 724562 C DE724562 C DE 724562C DE P79794 D DEP79794 D DE P79794D DE P0079794 D DEP0079794 D DE P0079794D DE 724562 C DE724562 C DE 724562C
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DE
Germany
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fabric
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inserts
pleated
fold
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Expired
Application number
DEP79794D
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English (en)
Inventor
Kaethe Peschick
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D1/00Garments
    • A41D1/14Skirts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Faltenstoff Es ist bekannt, Kleidungsgegenstände, insbesondere Damenröcke, aus Stoffbahnen herzustellen, die in Falten gelegt werden. Diese Falten, die durch Plissieren oder Bügeln als Quetsch- oder Liegefalten hergestellt werden, haben den Nachteil, daß sie zu ihrer Herstellung lange Stoffbahnen erfordern, weil sich diese Bahnen beim Plissieren um etwa zwei Drittel ihrer Weite verkürzen.
  • Hierbei besteht der sich an den aufspringenden Faltenteil anschliel?.ende Teil aus einer dreifachen Stofflage, was lästig ist und zu einem Auftragen des Kleidungsstückes unter Beeinträchtigung der Form Anlaß gibt.
  • Solche plissierten Stoffstücke haben weiterhin den Nachteil, daß die Bügelfalten im Regen und in der Wäsche leicht aufgehen. Das Stoff- bzw. Kleidungsstück muB, dann von neuem plissiert oder gebügelt werden, was kostspielig ist und viel Mühe erfordert. Weiterhin läßt sich beispielsweise Samt auf diese Weise überhaupt nicht verarbeiten, da Samt weder plissiert noch in Falten gelegt oder gebügelt werden kann.
  • Bei der Herstellung von Kleidungsstücken sind ferner Erweiterungen in Glockenteilen, Zwickeln usw. bekannt, bei welchen die eingesetzten Teile aus verschiedenen Stoffen bestehen und auch verschiedene Farben aufweisen können.
  • Die Erfindung betrifft nun eine mit beliebigen Geweben herstellbare, den vorgenannten Übelständen abhelfende Faltung, die sich insbesondere zur Herstellung von Kleidungsstücken aller Art oder von Faltengruppen oder Faltenteilen in Kleidungsstücken eignet.
  • Der Faltenstoff gemäß der Erfindung ist nun dadurch gekennzeichnet, daß er aus einzelnen Bändern oder Streifen zusammengesetzt ist, zwischen denen faltenartig ausgebildete, ebenfalls. aus Bändern oder Streifen bestehende Einsätze von einer der herzustellenden Falte entsprechenden Länge angeordnet sind und daß die Bänder oder Streifen oberhalb der Einsätze vernäht sind.
  • Nach einer Ausführungsform können die Bänder oder Streifen und die Einsätze aus verschiedenartigen Stoffen bestehen und die sie miteinander verbindenden Nähte als Ziernähte ausgebildet sein. Man erhält somit einen Faltenstoff von einem Aussehen, der durch das bisher bekannte Plissieren nicht zu erhalten ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Vergleich mit der bekannten Verarbeitung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i in Vorderansicht ein in bekannter Weise plissiertes Stoffstück, Abb. z einen waagerechten Querschnitt nach der Linie II-II und Abb.3 einen solchen Schnitt nach der Linie I I I-I I I der Abb. i ; Abb..l zeigt in Vorderansicht ein erfindungsgemäß gefaltetes Stoffstück.
  • Abb.5 einen waagerechten Schnitt nach der Linie V-V, Abb.6 einen solchen Schnitt nach der Linie VI-V I der Äbb. .1 und Abb.7 das Stoffstück vor dem Falten in ausgebreiteter Lage.
  • Bei dem bekannten Plissieren nach Abb. i bis 3 wird das Stoffstück in ganzer Höhe in Falten gelegt. Diese Falten bestehen aus den breiten Vorderstreifen a, den breiten Hinterstreifen b und den schmalen Zwischenstreifen c. Im oberen Teil des Stoffstückes werden die Vorderstreifen a in einer bestimmten Länge, z. B. bis zur Stelle!, miteinander vernäht, während der übrige Teil des Stoffstückes die aufspringenden Faltenteile enthält.
  • Nach Abb. q. bis 7 wird der Faltenstoff aus einzelnen Bändern oder Streifen a1 aus beliebigem Stoff und faltenartig ausgebildeten Einsätzen b1, cl ebenfalls aus Bändern oder Streifen zusammenbesetzt, wobei die Bänderal breite, in ganzer Höhe durchgehende Vorderstreifen, die Einsätze b1 breite, nur bis zur Höhe der aufspringenden Falte reichende Hinterstreifen und die Einsätze cl schmale Zwischenstreifen bilden.
  • Diese Bänder oder Streifen und Einsätze werden an ihren Längskanten 1z, 1, in, tt durch Kurbel-, iickzack- oder Hohlsaumnäht miteinander vereinigt.
  • Die breiten Vorderstreifen a1 erstrecken sich mithin in ganzer Höhe des Kleidungsstückes und werden an den Kanten r, s, t, ta, v, .x durch eine Naht oder durch einen unterlegten Gewebe- oder Tüllstreifen miteinander vereinigt. Auf diese Weise wird gegenüber dem Plissierverfahren nach Abb. i bis 3 eine erhebliche Stoffersparnis erzielt.
  • Ein weiterer Vorteil ist der, daß Stoffe, wie Samt, die bisher nicht plissiert werden konnten, ebenfalls" verwendbar werden, wenn sie nach Abb. q. bis 6 gefaltet werden. Weiterhin können Seiden-, Samt-, Brokat- und Spitzenbänder o. dgl. verwendet werden. Die Vorderstreifen a1 sowie die Einsätze b1, cl können aus verschiedenartigen Stoffen von verschiedener Farbe bestehen, wodurch reizvolle auffallende Farbeffekte entstehen. So können die Hinterstreifen z. B. aus schwarzem Tüll, die Vorder- und Zwischenstreifen dagegen aus farbiger Seide, Satin o. dgl. bestehen.
  • Die aneinandergesetzten und miteinander vernähten Bänder ergeben entlang den Nähten scharfe Kanten und Brüche, die ein Aufgehen der Falten im Regen und in der Wäsche verhindern. Weiterhin ist in einfacher Weise ein Aufbügeln der Falten möglich.
  • Der neue Faltenstoff ist nicht nur für Kleidungsstücke, sondern auch für Tischdecken, Gardinen, Bettdecken, Zierdecken. Kissen, Lampenschirme usw. verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Faltenstoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoff aus einzelnen Bändern oder Streifen (a1) zusammengesetzt ist, zwischen denen faltenartig ausgebildete, ebenfalls aus Bändern oder Streifen bestehende Einsätze (b1, cl) von einer der herzustellenden Falte entsprechenden Länge angeordnet sind und daß die Bänder oder Streifen (a1) oberhalb der Einsätze (b1, cl) vernäht sind. a. Faltenstoff nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder oder Streifen (a1) und die Einsätze (b1, cl) aus verschiedenartigen Stoffen bestehen und die sie miteinander verbindenden Nähte als Ziernähte ausgebildet sind.
DEP79794D 1939-09-24 1939-09-24 Faltenstoff Expired DE724562C (de)

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