DE72501C - Thürschlofs mit elektromagnetischer Sperrvorrichtung - Google Patents

Thürschlofs mit elektromagnetischer Sperrvorrichtung

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DE72501C
DE72501C DENDAT72501D DE72501DA DE72501C DE 72501 C DE72501 C DE 72501C DE NDAT72501 D DENDAT72501 D DE NDAT72501D DE 72501D A DE72501D A DE 72501DA DE 72501 C DE72501 C DE 72501C
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DE
Germany
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armature
thürschlofs
locking
latch
circuit
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72501D
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English (en)
Original Assignee
H. ZIMMER, Lehrer, in Krautergersheim bei Strafsburg i. Eis
Publication of DE72501C publication Critical patent/DE72501C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/06—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents
    • E05B47/0696—Controlling mechanically-operated bolts by electro-magnetically-operated detents locking the bolt by an electromagnet in the striker

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Das vorliegende, namentlich für Hausthüren bestimmte Schlofs ist mit einer Sperrvorrichtung versehen, welche auf elektrischem Wege von einem bestimmten Ort im Hause ausgelöst werden kann.
Das Schlofs besitzt, wie gebräuchlich, eine Drückerfalle α und einen Nachtriegel b. Die, wie bekannt, durch eine Feder in eine Schliefskapsel A eingeschobene Falle a hat einen Ausschnitt, in welchen die Nase c1 eines elektromagnetischen Ankers c einfafst, ohne jedoch die in der Kapsel in Ruhelage befindliche Falle α zu berühren (Fig. 2 a). In dieser Lage wird der Anker einerseits durch die Feder f und andererseits durch eine Führungsstange k gehalten. Sobald aber von einer Person, welche die Thür zu öffnen wünscht, der Drücker d niedergedrückt und damit die Falle a zurückgezogen wird, stöfst die eine Kante des Fallenausschnittes gegen die Nase c x des Ankers c, Fig. 2, und das weitere Zurückziehen der Falle aus der Schliefskapsel wird verhindert, die Thür kann also vorläufig nicht geöffnet werden.
Durch die Berührung der Falle mit dem Anker ist aber ein elektrischer Stromkreis geschlossen worden, welcher, von einem Element B ausgehend, bei e in die Kapsel durch die Eisentheile der Kapsel zur Falle a, von hier durch den Anker c'c zu der den Anker im Falleneinschnitt haltenden und in der Kapsel isolirten Feder f geht, dann weiter von letzterer durch eine Stiftschraube g und einen Leitungsdraht zu einem bekannten elektrischen Läutewerk C und aus diesem heraus zurück zum Element B geführt ist. Infolge Schliefsung dieses Stromkreises B e Aa cl efg C B ertönt die Glocke des Läutewerkes und damit hat sich der Einlafsbegehrende angemeldet.
Soll nun der Eintritt, also das Oeffnen der Thür gestattet werden, so wird durch Niederdrücken eines Knopfes h ein zweiter Stromkreis BeAe1DhB geschlossen, so dafs der Elektromagnet den Anker c anzieht (Fig. 3). Es kann alsdann von dem Einlafsbegehrenden durch Niederdrücken des Drückers d die Falle a aus der Schliefskapsel A herausgezogen und die Thür wie gewöhnlich geöffnet werden, vorausgesetzt, dafs der Nachtriegel b nicht vorgeschoben ist.
Damit der Eintrittverlangende Kenntnifs erhält, dafs er die Thür öffnen kann, ist eine Glocke i in der Kapselt, angeordnet, gegen welche der Klöpfelkopf der den Anker c führenden Stange k stöfst, wenn der Anker vom Elektromagneten angezogen wird.
Nur dem Besitzer eines Schlüssels zur Bethätigung des Nachtriegels ist es möglich, die ThUr ohne Hülfe von innen zu öffnen. Bei Tage, wo der Nachtriegel für gewöhnlich zurückgezogen ist, schiebt der mit einem Schlüssel versehene Einlafswünschende zunächst mittelst des Schlüssels den Nachtriegel b vor, welcher hierbei auf eine schiefe Ebene eines Ansatzes kl der Stange k aufläuft und die Stange nach unten, also den Sperranker c von der Falle a abzieht. Alsdann schiebt die Person durch einen Druck auf den Drücker d die Falle a zurück und hält letztere in dieser Lage fest, um gleichzeitig den Nachtriegel wieder zurückzuschieben. Ist dies geschehen, so kann die Thür geöffnet werden.
War dagegen der Nachtriegel bereits vorgeschoben, so ist damit der Sperranker c cl von der Falle α abgelöst (Fig. i). Es mufs alsdann zum Oeffnen der Thür zunächst der Drücker d so lange niedergehalten werden, bis der Riegel b zurückgeschoben und die Thür geöffnet worden ist. Würde man aber einfach den Riegel zurückschieben, ohne den Drücker niederzuhalten, so würde der Anker c sofort nach Zurückschiebung des Riegels von der Feder f in den Falleneinschnitt gezogen und die Falle alsdann im Schlofsgehäuse festgehalten.
Um die Thür von einer aus dem Hause tretenden Person ohne Mitwirkung der überwachenden Person und auch ohne Schlüssel öffnen lassen zu können, ist in der Schliefskapsel A ein Schiebestift / angeordnet, welcher infolge eines Druckes gegen den Sperranker c geschoben wird und diesen aus dem Falleneinschnitt herausdrückt, so dafs die Falle durch den Drücker zurückgezogen werden kann. Eine Feder / l bringt den Schiebestift wieder in seine Ursprungslage zurück. Soll dagegen der Anker längere Zeit von der Falle α abgehalten werden, um die Sperrung auszuschalten und Jedem das Oeffnen der Thür zu gestatten, so läfst sich ein Schieber Z2 über den Kopf des Stiftes Z schieben und alsdann kann die Falle ohne Weiteres zurückgezogen werden (Fig. 4)·
Im letzteren Fall ist es namentlich für Ladenthüren zweckmäfsig, wenn die Falle α bei ihrem Zurückziehen, also beim jedesmaligen Oeffnen der Thür, gerade noch über die Nase c1 fortschleifend, diese berührt, weil hierdurch der Stromkreis BeAaclcfgCB geschlossen wird und für den Ladeninhaber ein Glockenzeichen ertönt. Die Einrichtung wirkt dann als einfache Thürklingel.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Thürschlofs, gekennzeichnet durch einen elektromagnetischen Sperranker (c C1J, welcher, von einer Feder beeinflufst, in einen Einschnitt der in die Schliefskapsel (A) eingeschobenen Thürdrückerfalle (a) ohne Berührung mit dieser einfafst und diese in der Schliefslage so lange festhält, bis durch theilweises Zurückziehen und Anstofsen der Falle an die Sperrnase (cl) des Ankers ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird, ein in den Stromkreis eingeschaltetes Läutewerk (C) ertönt und durch die auf dieses Zeichen hin erfolgende Schliefsung eines zweiten Stromkreises ein in letzteren eingeschalteter Elektromagnet (D) den Anker von der Falle abzieht.
2. An dem Thürschlofs nach Anspruch i. eine Führungsstange (k) des Sperrankers, welche von dem in Schliefsstellung gebrachten Nachtriegel (b) des Schlosses durch Ueberfassen desselben über einen Ansatz (kl) verschoben und festgehalten wird und dadurch den Sperranker (c c1) von der Drückerfalle (a) abzieht.
3. An dem Thürschlofs nach Anspruch 1. ein Drückerstift (I), durch dessen Verschiebung der Anker (c c1) von der Falle (a) abgerückt und durch dessen Verriegelung in der niedergedrückten Lage der Anker abgerückt gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72501D Thürschlofs mit elektromagnetischer Sperrvorrichtung Expired - Lifetime DE72501C (de)

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DENDAT72501D Expired - Lifetime DE72501C (de) Thürschlofs mit elektromagnetischer Sperrvorrichtung

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DE (1) DE72501C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4838591A (en) * 1986-05-02 1989-06-13 Fritz Fuss Kg Electric door opener
US5127691A (en) * 1988-12-23 1992-07-07 Trine Products Corp. Strike with rectilinearly movable keeper locking member

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4838591A (en) * 1986-05-02 1989-06-13 Fritz Fuss Kg Electric door opener
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