DE725231C - Massives Leichtdach - Google Patents

Massives Leichtdach

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Publication number
DE725231C
DE725231C DER107823D DER0107823D DE725231C DE 725231 C DE725231 C DE 725231C DE R107823 D DER107823 D DE R107823D DE R0107823 D DER0107823 D DE R0107823D DE 725231 C DE725231 C DE 725231C
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DE
Germany
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roof
lightweight
purlins
massive
cement
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Expired
Application number
DER107823D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl Reese
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/02Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

  • Massives Leichtdach Es ist bekannt, aus Platte, Pfetten und Bindern gebildete Dachanordnungen als massive Leichtdachanordnuingen herzustellen> wobei für die einzelnen Teile dieses Daches teilweise armierte Hohlkörper Verwendung finden.
  • Die Erfindung macht es sich zur Aufgabe, derartige massive Leichtdächer zu schaffen, die ein ganz besonders geringes Eigengewicht aufweisen und bei denen die Formgebung der einzelnen Teile so gewählt ist, daß nicht nur eine besonders günstige Aufnahme der ,auftretenden Kräfte möglich ist, sondern auch die Zusammenfügung der Einzelteile 'bei der Montage des Daches sich bequem und schnell durchführen läßt.
  • Dementsprechend besteht die Erfindung in erster Linie darin, daß die Pfetten desLeichtdaches aus hintereinandergereihten Leichtbauhohlkörpern aus zementg#bundenerFaserstoffmasse bestehen. Diese Leichtbauhohlkürper sind an den Längsseiten durch verhältnismäßig dünne Eisenbetonstege eingefaßt. Besondere Auflageleisten an diesen Eisenbetonstegen dienen zur Aufnahme der Dachplatten.
  • Aber nicht mir die Pfetten 'des Leichtdaches, sondern auch die Binder können aus den gleichen Leichtbauhohlkörpern aufgebaut werden. Hierbei empfiehlt es sich, daß die Dachhinder aus auf Länge geschnittenen, zweckmäßig allseitig geschlossenen, aufrecht stehend angeordneten Hohlblockkörpern aus zementgebundener Fasserstoffmasse bestehen und in der Spanurichtung mit dünnwandigen Eisenbetonstegen mit einer über die Hohlkürper hinweggehenden Druckplatte ausgerüstet sind. Die Hohlkörper können hierbei im Abstand voneinander aufgestellt werden. Die so zwischen den Hohlkörpern entstehenden Zwischenräume lassen sich dann zur Bildung von eisenbewehrten Verbindungsstegen ausnutzen. Während das A ' ufbringen der Dachplatte dadurch besonders erleichtert wird, daß die Eiseribetonstege der Pfetten mit besonder-en Auflageleisten versehen sind, kann das Aufstellen der Dachbinder mit den zugehörigen Pfetten dadurch besonders begünstigt werden, daß die Dachbinder Durchbrüche zur Aufnahme insbesondere der unteren Teile der Enden der Dachpfetten aufweisen.
  • Die Leichtdachanordnung nach der Erfindung kann dadurch in der Heistellungg sämtlicher Einzelteile besonders erleichtert werden, wenn sowohl für die Dachbinder als auch für die Pfetten und schließlich auch für die Dachplatte stets die gleichen Leichtbauhohlkörper aus zementgebundener Faserstoffmasse benutzt werden. Es wird damit eine Dachanordnung geschaffen, die unter möglichster Einsparung von gisen, Holz und anderen wertvollen Baustoffen ein geringes Gewicht aufweist und die hinsichtlich der Haltbarkeit und Wärmeisolierung eine bedeutende Verbesserung bringt.
  • Die Aufstellung eines Leichtdaches nach der Erfindung ist durch die Ausgestaltung der einzelnen Bestandteile des Daches mit wenigen Arbeitskräften und geringen technischen Mitteln in kurzfristiger Zeit auch bei U 0 ..r ßen Spannweiten möglich. Eine später wieder zu entfernende Verschalung bei der Errichtung des Daches ist nicht erforderlich, Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgeggenstandes wiedergegeben, und mvar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch die Dachplatte mit Dachpfetten, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-111 der Fig. i, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. i.
  • Wie aus der Fig i hervorgeht, bestehen die Dachpfetten aus einem zweizelligen HohlblocU-örper i, der aus zementgebundener Faserstoffmasse gebildet ist und dessen Zellen übereinanderliegen. An den Seitenflächen dieses Hohlkörpers sind Eisenbetontraggrippen2 vorgesehen, deren Vorsprünge 3 zur Aufnahme der Dachplatte dienen. Diese Dachplatte wird durch nebeneinandergelegte Hohlkörper 4 gebildet, die, wie aus Fig. 3 hervorgeht, ebenfalls zweizellig ausgebildet sind und aus zementgebundener Faserstoffmasse bestehen. Die Hohlkörper-1 stoßen mit ihren unteren Kanten aneinander. Die verbleibenden Fugen 5 werden mit Eisen bewehrt und mit Beton ausgegossen. Irgendein Verputz der Dachplatte ist nicht notwendig. Es genügt, die Oberfläche zum Aufkleben der Dachpappe roh abzureiben.
  • Die Dachpfetten haben an *den oberen Enden ihrer seitlichen Tragrippen nach innen gerichtete Ansätze 6, die die auftretenden Druckspannungen aufzunehmen haben. Diese Ansätze können miteinander in Form einer Druckplatte verbunden sein. . Der Zwischenraum 8 kann aber auch z. B. mit irgendeinem Leichtbeton, wie Birnsbeton, ausgefüllt werden.
  • Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, werden die Dachbinder aus senkrecht nebeneinander aufgestellten Hohlkörpern 7 gebildet, die ebenso wie die Hohlkörper bei den Dachpfetten und bei der Dachplatte mehrzellig sind und dem jeweiligen Querschnitt des Binders entsprechend auf Länge geschnitten sind. Die Hohlkörper werden mit Zwischenräumen auf-estellt, so daß zwischen den Tragrippen 1 1 Verbindungsstege 15 entstilien. Die Verbindun-sstege gewährleisten zusammen mit den Bügeln io eine ausgezeichnete Versteifung der Dachbinder. An der Ober- und Unterkante sind diese Hohlkörper 7 mit Platten 9 aus einer zementgebundenen Faserstoffmasse abgeschlossen. Die Körper werden von Eisenbügeln io umgeben, die in den Eisenbetontragrippen i i liegen. Die Eisenbetontragrippen können an der Oberkante in eine Druck-platte 12 übergehen.
  • Die Fig. 4 zeigt, wie in dem Dachbinder ein Durchbruch 13 vorhanden ist -, der die Enden der untersten Zellen der Hol#1körper i der Dachpfetten aufnimmt. An dieser Stelle ergibt sich dann für den Dachbinder eine entsprechend verstärkte Druckplattenanordnun- 14.
  • t#

Claims (2)

  1. IJATENTANSPRÜCHE: i. Massives Leichtdach, zusammengesetzt aus Platte, Pfetten und Bindern, da- durch gekennzeichnet, daß die Pfetten aus hintereinandergereihten Leichtbauhohlkörpern aus zementgehundener Faserstoffmasse bestehen, die an den Längsseiten durch verhältnismäßig dünne Eisenbetonstege eingefaßt sind und Auflaoleleisten zur Aufnahme der Dachplatten aufweisen.
  2. 2. Massives Ixichtdach nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachbinder aus auf Län-e -eschnittenen, C ZD zweckmäßig allseitig geschlossenen', aufrecht stehend angeordneten Hohlblockkörpern aus zementgebundener Faserstoffmasse bestehen und in der Spannrichtung mit dünnwandigen Eisenbetonste '-en mit einer über die Hohlkörper hinweggehen-ZDI, den Druckplatte ausgerüstet sind. 3. Massives Leichtdach nachAnspruch 2-, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper aus zement-ebundener Faserstoffmasse in Abstand voneinander aufgestellt werden und daß die so entstehenden Zwischenräume zur Bildung von eisenbewebr-Z, ten Verbindungsstegen aus-enutzt werden. C c 4. Massives Leichtdach nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die I Dachbinder Durchbrüche zur Aufnahme insbesondere der unteren Teile der Enden der Dachpfetten aufweisen.
DER107823D 1940-06-23 1940-06-23 Massives Leichtdach Expired DE725231C (de)

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DE (1) DE725231C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846783C (de) * 1948-10-08 1952-08-18 Martin Menzel Stahlbetonsprossendach

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE846783C (de) * 1948-10-08 1952-08-18 Martin Menzel Stahlbetonsprossendach

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