DE725263C - Vorrichtung zum Regeln von ueberspeisten Durchlaufdampferzeugern - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln von ueberspeisten Durchlaufdampferzeugern

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DE725263C
DE725263C DEA86477D DEA0086477D DE725263C DE 725263 C DE725263 C DE 725263C DE A86477 D DEA86477 D DE A86477D DE A0086477 D DEA0086477 D DE A0086477D DE 725263 C DE725263 C DE 725263C
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Expired
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DEA86477D
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Inventor
Gustav Decker
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Askania Werke AG
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Askania Werke AG
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22—STEAM GENERATION
    • F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B35/00—Control systems for steam boilers
    • F22B35/06—Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type
    • F22B35/10—Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type of once-through type
    • F22B35/102—Control systems for steam boilers for steam boilers of forced-flow type of once-through type operating with fixed point of final state of complete evaporation, e.g. in a steam-water separator

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln von üherspeisten Durchlaufdampferzeugern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln von überspeisten Durchlaufdampferzeugern mit einem in der Verdampfungszone angeordneten Wasserabscheider, in dem der Wasserstand durch Ablaufregelung des überspeisten Wassers gleichbleibend gehalten wird.
  • Es ist bekannt, bei Durchlaufdampferzeugern mit Fliehkraftabscheider den aus dem ersten Teil des Rohrsystems kommenden. (nassen) Dampf dem Fliekraftabscheider zuzuführen, um den Dampf zu trocknen und die ausgeschleuderte Flüssigkeit wieder zusammen mit dem frisch eingespeisten Wasser in den Dampferzeuger einzuführen. Eine solche Wiedereinführung der unverdampften Flüssigkeit ist geeignet, eine selbstregelnde Wirkung zu verursachen. Wenn nämlich das in den Dampferzeuger eingespeiste Frischwasser z. B. kälter wird, so werden die Temperaturen im Verdampferteil (bei gleichbleibender Feuerleistung) !absinken, und infolgedessen wird die Verdampfungsleistung zurückgehen, so daß der in den Abscheider eintretende Dampf feuchter wird und die abgeschiedene Flüssigkeitsmenge wächst. Bei gleichbleibender Gesamtspeisew assermenge wird daher der Frischwasseranteil vermindert und dadurch die Speisewassertemperatur erhöht.
  • Diese selbstregelnde Wirkung kommt bei der bekannten Anlage nicht recht zur Geltung, weil es an einer belastungsabhängigen Beherrschung der Überspeisung fehlt und weil mit dem Wachsen der Belastung der in den Abscheider eintretende Dampf trockner wird. Damit nimmt die abgeschiedene Menge ab, so daß beim Wachsen der Belastung sehr bald die für die Selbstregelung bei größeren Belastungen notwendige Rücklaufmenge nicht mehr vorhanden ist. Nun ist aber die Selbstregelung um so wertvoller, je höher der Dampferzeuger belastet ist, weil eine Störung des Betriebsgleichge-,vichts sich um so stärkerbemerkbar macht, je größer die Belastung ist.
  • Der Erfindung gemäß können die in der. Selbstregelung liegenden Möglichkeiten dann für überspeiste Durchlaufdampferzeuger voll ausgewertet werden, wenn ein an sich bekannter Verhältnisregler vorgesehen wird, der das Verhältnis von Speisewassermenge zur Dampfmenge gleichhält und der von der Speicherung der überspeisten Flüssigkeit im Abscheider unheeinflußt bleibt, und wenn weiterhin die Rücklaufleitung für überspeiste Flüssigkeit in die Speiseleitung, vor der Speise-,vassermengenmeßstelle, einmündet. Auf diese Weise wird die Überspeisung lastabhängig beherrscht, weil der Verhältnisregler in an sich bekannter Weise die Speisung gleichsinnig und zwangsläufig mit der Belastung ändert und somit ohne weiteres eine prozentuale gleichbleibende Überspeisung sowie eine gleichbleibende Speicherfähigkeit bei allen Belastungen gewährleistet. Dies wirkt sich auf die angestrebte Selbstregelung in der Weise aus, daß bei allen Belastungen, also auch gerade bei den größeren Belastungen, die Rücklaufmenge vorhanden ist, die für einen selbsttätigen Ausgleich etwaiger Schwankungen der Frischwassertemperatur erforderlich ist. Sofern die Gefahr besteht, daß die Menge der unverdanipften Flüssigkeit, d. h. die Rücklaufinenge, zur Sicherstellung der Selbstregelung bei sehr großen Belastungen nicht ausreichen sollte, kann der Überspeistzngsgrad in an sich bekannter Weise durch Einstellung des Verhältnisses zwischen Dampfmenge und Speisewassermenge sehr leicht sinngemäß geändert und damit gerade im Hinblick auf die in der Selbstregelung begründeten iNlöglichkeiten allen Forderungen Genüge getan werden.
  • Die Einführung der Rücklaufmenge in die Speiseleitung vor der Speisewassermengenmeßstelle ist wesentlich, um durch eine Änderung der Rücklaufmenge eine gegenläufige Änderung des Frischwasseranteils an der Gesamtspeisewassermenge zu erzwingen. Der Einfluß der Rücklaufmengenänderungen, die auf Temperaturschwankungen des Frischwassers zurückzuführen sind, wirkt sich erst dann in der beabsichtigten Weise voll aus, wenn diese Änderungen in den Speisewassermengenmeßwert eingehen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht vereinfacht zwei Anwendungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
  • An den Verdampferteil i des Rohrsystems ist ein Wasserabscheider 2 angeschlossen, aus dem der Dampf durch eine Üherhitzerschlange 4. in die Verbrauchsdampfleitung 3 strömt.
  • Neben dem Abscheider 2 liegt ein Wasser-.tändsrohr 5 mit einem Gefäß 6, das finit dein .:Dämpfteil des Abscheiders 2 durch ein ic@hr 7 verbunden ist. Das Wasserstandsrohr 5 steht mit dem Wasserteil des Abscheiders 2 durch ein Rohr 8 in Verbindung und ragt mit seinem offenen Ende 5' in das Gefäß 6 hinein. Es bildet sich durch Niederschlagen des Dampfes im Gefäß 6 ein durch das Ende 5' des @N'asserstandsrolirs bestimmter Wasserspiegel6', der um einen bestimmten Wert höher ist als der Wasserspiegel in dein Abscheider 2. Vom unteren Ende des Wasserstandsrohrs 5 und von dein Wasserteil des Gefäßes 6 ist je eine Impulsleitung 9 und ic zu dem Druckkaminerunterschiedsmesser i i einen Wasserstandsreglers 12 geführt. Der Unterschied der Drücke in den Leitteigen g und io entspricht dem Höhenunterschied zwischen dein Wasserspiegel 6' und dem Wasserspiegel in dem Abscheider 2. Da durch die Lage des Überlaufes 5' die Lage des Wasserspiegels 6' festliegt, ist dieser Druckunterschied ein Maß für den Wasserstand in dem Abscheider 2. Der Regler 12, der als Strahlrohrregler bekannter Bauart ausgeführt ,und mit einer Einstellfeder i2' versehen ist, betätigt mittels eines Stellmotors 13 ein Ablaufventil 14 in der Weise, daß in dem Abscheider 2 der Wasserstand gleicligelialten wird. Der Wasserstandsregler 12 ist in bekannter Weise mit einer Rückführung versehen. Jede Bewegung des Stellinotors 13, d. h. jede Stellungsänderung des Ventils i.1., wirkt über eine Rückführkurve 1:2" auf die Einstellfeder 12' des Reglers zurück. Die Kurve 12" kann in bekannter Weise als verstellbare Federbandkurv e ausgebildet sein, so daß der Einfluß der Rückführung, d. h. die Ungleichförmigkeit des Reglers 12, nach Belieben einstellbar ist und den Betriebsverhältnissen des Dampferzeuger angepaßt werden kann. Das Ventil 14 liegt in einer an den Abscheider 2 angeschlossenen Abflußleitung 15. Das in dem Abscheider 2 bei üblichem Betriebszustand gespeicherte Wasservolumen beträgt etwa 2°;o der stündlichen Speisewassermenge.
  • Das Röhrensystem i des Dampferzeugers wird aus der Speisewasserleitung 16 durch eine Speisepumpe 16' gespeist. Die Speisewassermenge wird durch einen in nicht näher dargestellter Weise von der Dampfmenge beaufschlagten Strahlrohrregler 17 geregelt, dein als Meßwert für die Speisewassermenge der Druckunterschied an einer Meßstelle 18 in der Speisewasserleitung 16 entgegengeschaltet ist. Der Regler 17 arbeitet auf das Speisewasserventil i9. Durch den Verhältnis- Schieber 17' wird das Verhältnis von Dampfmenge zur Speisewassermenge am Regler 17 so eingestellt, daß bei jeder Dampfmenge ein bestimmter Überschuß an Speisewasser in den Dampferzeuger einströmt.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. i ist die Ablaufleitung 15 in bekannter Weise in eine geeignete Druckstufe der Speisewasserpumpe 16' geführt. Diese Druckstufe muß so gewählt werden, daß ihr Druck dem Druck in der Leitung 15 entspricht, damit keine Entspannung des aus dem Abscheider 2 abfließenden Heißwassers eintritt. An der Meßstelle 18 wird das Rücklaufwasser mitgemessen, so daß sich bei einer Vermehrung des Rücklaufwassers der Anteil an kaltem Speisewasser von selbst entsprechend vermindert.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 wird das Heißwasser in anderer Weise zurückgeleitet. Dort fließt das Heißwasser aus dem Abscheider 2 in gleichfalls bekannter Weise durch das Röhrensystem 2o eines Wärmeaustauschers 2i. Der Wärmeaustauscher 2i liegt im Speisewasserweg 16. Das von dem Wasserstandsregler 12 betätigte Abströmventil 14 liegt hinter dem Wärmeaustauscher 2o, 2i in der Abflußleitung i5, die in den Niederdruckteil der Speisewasserleitung 16 oder in eine Niederdruckstufe der Speisewasserpumpe 16' mündet. Bei dieser Anordnung gibt das aus dem Abscheider 2 kommende Heißwasser zunächst seine Wärme an das Speisewasser ab und kann dann durch das Abflußventil 1.4 in entspanntem und gekühltem Zustand in den Speisewasserweg geleitet werden.
  • In der Wirkungsweise, die nach dem Vorhergesagten ohne weiteres verständlich ist, . sind beide Anwendungsbeispiele der Erfindung ähnlich. Am Regler 17 wird auf »Überspeisung« eingestellt. Der Wasserspiegel in dem Abscheider 2 hat daher immer die Absicht zu steigen. Durch den Wasserstandsregier 12 wird jedoch der Wasserstand in dem Abscheider 2 mit einem durch die Rückführkurve 12" einstellbaren Ungleichförmigkeitsgrad gehalten. Es findet infolgedessen ein ständiger, die Speicherfähigkeit des Dampferzeugers erhöhender Heißwasserumlauf statt, der sich in der oben angegebenen Weise selbstregelnd auswirkt. Wird bei plötzlicher verstärkter Dampfabgabe, d. h. bei plötzlicher Belastungszunahme durch den Regler 17 das Speisewasserventil i9 weiter geöffnet, so dauert es erfahrungsgemäß etwa 12 Minuten, ehe in der Verdampfungszone dieses Mehr an Speisewasser erscheint. In dieser Verzögerungszeit verdampft das in dem Abscheider 2 gespeicherte Wasser, so daß der Wasserspiegel vorübergehend in dem Abscheider 2 sinkt. Der in der Verzögerungszeit auftretende Wassermangel wird dadurch überbrückt. Kommt das eingesteuerte Speisewasser langsam nach, so füllt sich in dem Abscheider 2 das verbrauchte Wasservolumen wieder auf, bis der am Regler i2 eingestellte Wasserstand wieder erreicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Regeln von überspeisten Durchlaufdampferzeugern mit einem in der Verdampfungszone angeordneten Wasserabscheider, in dem der Wasserstand durch Ablaufregelung des überspeisten Wassers gleichbleibend gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise auf ein Speisewasserventil (ig) einwirkender Verhältnisregler 17 vorgesehen ist, der das Verhältnis von Speisewassermenge zu Dampfmenge gleichbleibend hält und der von der Speicherung des überspeisten Wassers im Wasserabscheider (2) unbeeinflußt bleibt, und daß die Ablaufleitung (15) für das überspeiste Wasser in die Speiseleitung (16) einmündet.
DEA86477D 1938-04-14 1938-04-14 Vorrichtung zum Regeln von ueberspeisten Durchlaufdampferzeugern Expired DE725263C (de)

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DE725263C true DE725263C (de) 1942-09-18

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