DE726498C - Bremsvorrichtung fuer schwere Fahrzeuge - Google Patents

Bremsvorrichtung fuer schwere Fahrzeuge

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Publication number
DE726498C
DE726498C DEB192448D DEB0192448D DE726498C DE 726498 C DE726498 C DE 726498C DE B192448 D DEB192448 D DE B192448D DE B0192448 D DEB0192448 D DE B0192448D DE 726498 C DE726498 C DE 726498C
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DE
Germany
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brake
adjusting device
braking device
continuously
acts
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Expired
Application number
DEB192448D
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English (en)
Inventor
Karl Boettger
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Individual
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Publication date
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Publication of DE726498C publication Critical patent/DE726498C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/04—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically
    • B60T11/08—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically providing variable leverage
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D65/00—Parts or details
    • F16D65/38—Slack adjusters
    • F16D65/40—Slack adjusters mechanical
    • F16D65/52—Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play
    • F16D65/56—Slack adjusters mechanical self-acting in one direction for adjusting excessive play with screw-thread and nut

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremsvorrichtung für schwere Fahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung für schwere Fahrzeuge mit einer sich selbsttätig und stufenlos ändernden übersetzung und mit einer selbsttätigen, stufenlos, wirkenden Nachstellvorrichtung und soll kostspielige Luftdruckbremsen oder andere Anlagen, die auf maschinelle Kraft angewiesen sind, ersetzen. Sie ;geht von folgendem bekannten Grundgedanken ,aus. Der Bremsvorgang besteht aus zwei einzelnen, aufeinanderfol;genden Vorgängen, nämlich .erstens aus der Annäherungsbewegung der Bremsbacken bis zum Anlegen an .die Bremstrommel und zweitens aus der darauffol,genden Pressung ,gegen :diese. Während des ersten Teiles bedarf es zur Betätigung der Bremsbacken keines großen Kraftaufwandes durch den Fahrzeugführer, da diese ohne Widerstand nur .den Zwischenraum von ihrer Ruhelage zur Bremslage überwinden. Man kann ,also während dieses Zeitabschnittes die Kraft des Fahrers mit kleiner Übersetzung über einen großen. Hebel wirken lassen, so daß nach kurzer Betätigung des Fußbremshebels die Bremsbacken anliegen. Der verbliebene lange Arbeitsweg, .den der Bremslhebel noch zurücklegen kann, fällt dann auf den genannten; zweiten Teil :des Bremsvorganges, nämlich auf das Anpressen der Bremsbacken gegen die Bremsfläche. Da zu diesem Zwecke nur noch eine geringe Weiterbe"ve;gun;g der Bremsbacken um Bruchteile eines Millimeters @erforderlich ist, kann nun die Bremskraft des Fahrers mit ,großer übersetzung über einen äußerst kleinen Hebelarm wirken, wodurch sich unter verhältnismäßig ,geringem Kraftaufwand noch schwere Fahrzeuge abbremsen lassen.
  • Diese Tatsache, daß es ,günstig ist, zunächst über einen ,großen, dann über einen. kleinen Hebel, d. h. zunächst mit kleiner und dann mit großer.Übersetzung, auf die Bremsbacken einzuwirken, hat sich bei vielen bereits bekannten Einrichtungen .auf die Formgebung des Bremsnolck ens und des Bremsgestänges ausgewirkt. Gemäß der vorliegenden Erfindung soll nun in einem Maße, wie es bisher nicht möglich war, der wirksame Hebelarm während des Bremsvorganges so stark verkleinert werden, daß er nur noch Bruchteile eines Millimeters beträgt. Da einem Hebelarm von dieser geringen Größe der Nachteil ,anhaftet, nach einigem Verschleiß des Bremsbelages die Bremsbacken selbst bei völlig durchgetretenem Bremspedal nicht mehr ,genügend nachpressen zu können, ist noch eine selbsttätige, stufenlose Nachste:llvorrichtung für diesen Hebelarm vorgesehen, die ihn verlängert, ehe er für die Erfüllung seiner Aufgabe zu kurz werden kann.
  • Erfindungsgemäß wirkt der Fußbremshebel daher über eine Kurvenscheibe ,auf zwei je einen Kniehebel bildende Lenkerpaare, deren Übersetzungsverhältnis sich beim Übergang in die gestreckte Lage stufenlos vergrößert und über ein Zwischengestänge mit ständig wachsender Kraft ,auf die Bretnsbacken eimvirkt, und auf eine stufenlose Nachstellvorrichtung ein. Die erwähnte Nachstellvorrichtung besteht dabei in an sich bekannter Weise aus einer Gewindehülse mit Gewindebolzen, die sich allmählich selbsttätig auseinanderschrauben.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt: Abb. i den Aufriß der Vorrichtung in Ruhelage, wobei, die Hohlkörper im Schnitt dargestellt sind, Abb.2 dein Seitenriß der Vorrichtung in Bremslage, jedoch in der in Abb. i angegebenen Pfeilrichtung A gesehen und unter Fortfall des an sich einfachen Bremsgestänges, Abb.3 einen Schnitt durch Abb. 2 nach Linie I-II unter Verzicht auf die Darstellung der darunter befindlichen Teile.
  • Eine mit dem Fußbremshebel i starr verbundene Kurvenscheibe i wirkt auf zwei j e einen Kniehebel bildende Lenkerpaarea, b ein, die in ihren Scheitelpunkten die Rolle c tragen, und in ihrer Ausgangslage einen stumpfen Winkel einschließen. Wird das Bremspedal j betätigt, so wird die Kurve i mitgenommen, die Rolle c gleitet an der Kurvenbahn entlang, und' sucht die Kniehebel a, b zu strecken. Dabei werden die oberen Enden der Hebel a nach oben bedrückt und wirken über deni Ring/, die Ge«indehülse e und den Gewindebolzen,d auf das Bremsgestänge h, wodurch schließlich die Bremsen selbst betätigt werden. Hierbei nähert sich der wirksame Hebelarm -der Kniehebelpaare dem Werte Null, wodurch es ermöglicht wird, die Bremsbacken mit großer Kraft ,an die Bremstrommel zu pressen. In der Eigenart ihrer Arbeitsweisse wird die Neuerung noch unterstützt durch die besondere Form der Kurve!. Dadurch, daf:) diese im ersten Drittel steil, in den restlichen. zwei Dritteln aber immer flacher ansteigt, erfährt schließlich das Bremsgestänge zum S,#ffiluß einen noch kleineren Vorschub pro Wegeinheit des Bremspedals j. Dies bedeutet .eine weitere Steigerung des Cbersetzungsverhältnisses und damit der Anpreßkraft. Es ist so ohne weiteres möglich, daß ein großer Weg des Bremspedals die Bremsbacken nur um Bruchteile eines Millimeters verstellt. Wenn dies auf der einen Seite einen beträchtlichen Gewinn an Bremsdruck mit sich bringt, so hat es. ,aber auch den Nachteil, daß nach geringer Abnutzung des Bremsbelages das Pedal weit leer durchgetreten werden kann, was nach kurzer Zeit ein Bremsen unmöglich machen würde. Deshalb ist zwischen das Bremsgestänge k und die Kniehebel a, b eine selbsttätige, stufenlose Nachstellvorrichtung eingebaut. Sie besteht aus der Gewindehülse e, dem Ge%viiidebolzeni >l und der Buchse (r. Hat sich der Bremsbelag abgenutzt und läßt sich dadurch das Bremspedal j völlig durchtreten, so schlägt der Stift i des Hebels a an die linke Stirnseite seiner in der Buchse g angebrachten Laufnut 2 an und nimmt die Buchse g drehend um einen bestimmten Betrag mit nach links. Geht nun das Pedal i in seine Ausgangsstellung zurück, so schlägt der Stift i an der rechten Stirnseite der Nut 2 an (s. Abb. i ttni.d holt die Buchse g um denselben Betrag `wieder zurück. In dieser Bewegungsrichtung aber klemmt sich die Kugel 5, deren Wirkungsweise aus Abb.3 hervorgeht, gegen die Gewindehülse e, nimmt sie mit und schraubt sie etwas vom Gewindebolzend ab (Rechtsgewinde vorausgesetzt). Dadurch `werden Hülse und Bolzen, als Ganzes gesehen, länger, und das Bremsgestänge k kann wieder in dem bisherigen Umfange bewegt werden, so daß die Bremsbacken wie zuvor gegen ihre Bremsf3ä,che gepreßt werden können.
  • Der Teil lt ist Führunngsbolzeti für das untere Ende der Vorrichtung. Er bewegt sich in der Führungsbuchse 1, die eine halbkreisförmige Aussparung für die Aufnahme der Rolle c bei gestreckter Lage der Lenker r-, b aufweist. Die Führungsbuchse l ist durch den Stift 5 und die Nut 9 gegen Drehung gesichert. Ferner ist sie am oberen Ende durch den Stift 3 und die Nut .1 radial verschiebbar an der sich drehenden Gewindehülse e befestigt. Sie folgt den axialen Bewegungen derselben.
  • Die oben beschriebene Vorrichtung kann auch zur Erzeugung des Flüssigkeitsdruckes einer hydraulischen Bremse verwendet werden, indem man sie auf einen Kolben wirken lä13t. Ferner kann man sie auch unmittelbar zwischen die Bremsbacken einbauen, so daß diese mit den oberen bzw. mit den untereli@ Enden der Kniehebel cz, b ,gekuppelt würden und das Bremspedal j mittelbar ,auf die Kurve i wirken müßte..

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Bremsvorrichtung für schwere Fahrzeuge mit einer sich selbsttätig und stufenlos ändernden Übersetzung und mit einer selbsttätigen, stufenlos wirkenden Nachstellvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußbremshebel (j) über eine Kurvenscheibe (i) auf zwei j:e einen Kniehebel bildende Lenkerpaare (@a, b) !einwirkt, ,deren Übersetzungsverhältnis sich beim Übergang in die gestreckte Lage stufenlos vergrößert und über ein Zwischengestänge (k) mit ständig wachsender Kraft auf die Bremsbacken einwirkt: z. Bremsvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (u) ,gleichzeitig ,auf eine stufenlose Nachstellvorrichtung einwirken. 3. Bremsvorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachstellvorrichtung in an sich bekannter Weise aus einem ,gegen Drehung gesicherten Gewindebalzen (.d) und einer auf diesem verdrehbaren Gewindehülse (e) hesteht, die durch die Lenker (a) über eine Buchse (g) und eine Kugelklemmensp,erre (5) bei Abnutzung .des Bremsbelages ,auseinandergeschraubt werden.
DEB192448D 1940-11-17 1940-11-17 Bremsvorrichtung fuer schwere Fahrzeuge Expired DE726498C (de)

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DE (1) DE726498C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058860B (de) * 1955-05-23 1959-06-04 Hans O Schroeter Auflaufbremse fuer Anhaengerfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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