DE726596C - Hochfrequenzelektrodenanordnung - Google Patents
HochfrequenzelektrodenanordnungInfo
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- DE726596C DE726596C DEK154796D DEK0154796D DE726596C DE 726596 C DE726596 C DE 726596C DE K154796 D DEK154796 D DE K154796D DE K0154796 D DEK0154796 D DE K0154796D DE 726596 C DE726596 C DE 726596C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61N—ELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
- A61N1/00—Electrotherapy; Circuits therefor
- A61N1/02—Details
- A61N1/04—Electrodes
- A61N1/06—Electrodes for high-frequency therapy
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Description
- Hochfrequenzelektrodenanordnung Die Erfindung betrifft eine Hochfrequenzelektrodenanordnung für Körperbehandlung mit kurzen oder ultrakurzen Wellen, insbesondere für die elektromedizinische Behandlung, und besteht darin, daß die Elektrodte, die mittels eines an ihr befestigten, in einer Hülse drehbaren Ansatzes auswechselbar gehalten ist, und ein in der Hülse längs verschiebbarer, die Elektrode ,durchdringender Distanzierungsstab gleichzeitig durch Verdrehen der Elektrode in der Hülse festóllemsbar sind. Die Anordnung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß man mit einem einzigen Griff sowohl die Elektrode als auch den Distanzierungsstab in der Haltevorrichtung feststellen kann. Der Ersatz einer E1ektrode durch eine andere mit größerem oder kleinerem Durchmesser und das Verändern des Elektrodenabstandes sind also sehr schnell und einfach durchführbar.
- Ein Ausführungsbeispiel für eine Hochfrequenzelektrodenanordnung gemäß der Erfindung ist in der Abbildung schematisch dargestellt. Mit 1 1 ist eine aus einer mit Isolierstoff umhüllten, beispielsweise kreisförmigen Metallplatte bestehende Elektrode blezeichnet, die mit einem Ansatz 12 in eine Hülse 13 aus Isolierstoff eingesetzt und in dieser gedreht werden kann. Die Hülse trägt auf ihrer inneren Wandung eine Metallauskieidung 14, die als Stromzuführung für die Elektrode dient. Entsprechend ist der Ansatz 12 der Elektrode mit einer Metallum.hüllung I5 versehen, der mit der die eigentliche Elektrode bildenden Metallplatte leitend fest verhunden ist und für die leitende Verbindung mit der Stromzuführungshülse 14 sorgt. In der Hülse 14 befindet sich lein mit ihr fest verbundenes, aus Isolierstoff bestehendes Einsatzstück I6, das mit einer Bohrung versehen ist, die ein wenig exzentrisch zu der Mittelachse der Hülse 13 und dementsprechend auch exzentrisch zu der Mittelachse der Stromzuführungshülsen 14 und 15 liegt. Die Elektrode II und der Ansatz 12 sind ebenfalls mit einer exzentrisch zu der Mittelachse bzw. Drehachse der Elektrode liegenden Bohrung versehen. Wenn die E1ektrode 11 so gedreht wird, daß die beiden Bohrungen genau zur Deckung kommen, kann ein Distanzierungsstab 17 durch die Elektrode und ihren Ansatz I2 hindurch in das Einsatzstück 16 hineingeschoben werden. Ein solcher Distanzierungsstab sorgt dafür, daß der gewünschte Abstand der Elektrode von dem zu behandelnden Körper eingehalten wird. Da der Abstand je nach dem Körper und der gewünschten Tiefenwirkung veränderlich sein muß, muß der Distanzierungsstab verschieden tief in die Hülse I3 einführbar und in der jeweils gewünschten Tiefe feststellbar sein. Die Feststellung des Distanzierungsstabes erfolgt in der Weise, daß nach Einführn Ides Distanzierungsstabes die Elektrode II gedreht wird.
- Da die Bohrung in der Elektrode 11 und dem Ansatz 12 und die Bohrung in dem feststehenden Teil 16 ein wenig exzentrisch zu der Drehachse der Elektrode bzw. der Mittelachse der Hülse 13 liegen, erfolgt beim Verdrehen der Elektrode eine Festbremsung sowohl des Distanzierungslstabes als auch der Elektrode selbst in der Hülse 13. Will man mit einem anderen Elektrodenabstand arbeiten, so wird durch entgegengesetzte Drehung der E1ektrode die Klemmung zwischen den Teilen gelöst, der Distanzierungsstab entweder weiter in die Hülse hineingeschoben oder weiter herausgezogen. Darauf wird die Elektrode wieder etwas gedreht und auf diese Weise der Distanzierungsstab in seiner neuen Einstellung und die Elektrode fies,tgebremst.
- Statt der Elektrode II kann man auch eine andere Elektrode mit größerem oder kleine.-rem Durchmesser bzw. mit größerer oder kleinerer wirksamer Elektrodenflächle in die Hülse 13 hineinsetzen und darauf den Distanzierungsstab einführen.
- Die Hülse 13 ist in einem Halter 18 be -festigt, der gleichzeitig auch eine Buchse 19 trägt, in die das vom Hochfrequenzerzeuger kommende Stromzuführungskabel 20 eingeführt werden kann. Der in der Zeichnung zum Teil gestrichelt angedeutete Stecker 21 im Innern der Buchse 19 dient gleichzeitig dazu, die Hülse 13 mit dem Halter 18 und der Buchse 19 entsprechend fest zu verbinden. Das Ende des Stromzuführungskabels 20 ist als Steckerbuchse 22 ausgebildet und wird in die Buchse 19 auf den Stecker 2I geschoben, um die Elektrode 11 mit dem Hochfrequenzerzeuger, z. B. mit einem elsektromedizinischen Kurzwellenapparat, zu verbinden. Der Halter 18 kann in an sich bekannter Weise am Gehäuse de;s Hochfrequenzerzeugers dreh- und schwenkbar, gegebenenfalls auch einknickbar befestigt sein.
- ATNTANSPÜCH: 1. Hochfrequenzelektrodenanordnung für Körperbehandlung mit kurzen oder ultrakurzen Wellen, insbesondere für die elektromedizinische Behandlung, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode, die mittels eines an ihr befestigten, in einer Hülse drehbaren Ansatzes auswechselbar gehalten ist, und ein in der Hülse lärxgs verschiebbarer, die Elektrode durchdringen der Distanzierungsstab gleichzeitig durch Verdrehen der Elektrode in der Hülse festbremsbar sind.
Claims (1)
- 2. Anordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Hülse zur Aufnahme des Distanzierungsstabes bestimmte Bohrung und eine in der Elektrode und ihrem Ansatz vorgesehene Bohrung, durch die der Distanzierungsstab hindurchgesteckt wird, ein wenig exzentrisch zu der Drehachse der Elektrode liegen.3. Anordnung nach Ansprüchen 1 und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse in einem Halter befestigt ist, der gleich zeitig auch eine Buchse zum Anschluß des Stromzuführungskabels trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK154796D DE726596C (de) | 1939-06-20 | 1939-06-20 | Hochfrequenzelektrodenanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK154796D DE726596C (de) | 1939-06-20 | 1939-06-20 | Hochfrequenzelektrodenanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE726596C true DE726596C (de) | 1942-10-16 |
Family
ID=7253132
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK154796D Expired DE726596C (de) | 1939-06-20 | 1939-06-20 | Hochfrequenzelektrodenanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE726596C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960656C (de) * | 1944-02-01 | 1957-03-28 | M J Purtschert & Co A G | Elektrode fuer Kurz- und Ultra-Kurzwellen-Therapie |
| DE1170579B (de) * | 1954-09-17 | 1964-05-21 | Dr Ludwig Machts | Vorrichtung zum Feststellen von Eigenschaften, Verschiedenheiten oder Veraenderungen des menschlichen oder tierischen Koerpers |
-
1939
- 1939-06-20 DE DEK154796D patent/DE726596C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960656C (de) * | 1944-02-01 | 1957-03-28 | M J Purtschert & Co A G | Elektrode fuer Kurz- und Ultra-Kurzwellen-Therapie |
| DE1170579B (de) * | 1954-09-17 | 1964-05-21 | Dr Ludwig Machts | Vorrichtung zum Feststellen von Eigenschaften, Verschiedenheiten oder Veraenderungen des menschlichen oder tierischen Koerpers |
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