DE726871C - Planfraeser zum Bearbeiten von Platten, insbesondere Druckplatten - Google Patents

Planfraeser zum Bearbeiten von Platten, insbesondere Druckplatten

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Publication number
DE726871C
DE726871C DEH162427D DEH0162427D DE726871C DE 726871 C DE726871 C DE 726871C DE H162427 D DEH162427 D DE H162427D DE H0162427 D DEH0162427 D DE H0162427D DE 726871 C DE726871 C DE 726871C
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DE
Germany
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hold
milling cutter
down device
workpiece
face milling
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Expired
Application number
DEH162427D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Rennecke
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HOGENFORST FA A
Original Assignee
HOGENFORST FA A
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D5/00Working, treating, or handling stereotype plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Planfräser zum Bearbeiten von Platten, insbesondere Druckplatten Bei einer Vorrichtung zum Bearbeiten von Werkstücken mit unregelmäßiger Oberfläche, insbesondere der Flächen von Metallpropellern, ist zur weiteren Lagensicherung des Propellerflügels während der Bearbeitung das Niederhalten des Propellerflügels durch Druckrollen bekannt, die an einem im Maschinenrahmen angeordneten gewichtsbelasteten Hebel gelagert sind. Die Druckrollen gehen also nicht mit dem Werkzeug mit, und ihr Druck wird nicht durch die Einstellung des Werkzeuges ztun Werkstück bestimmt. Ferner sind z. B. bei einer Maschine zum Reinigen der Oberfläche von Metallplatten und zum Abnehmen einer möglichst gleichdicken Schicht vorzugsweise durch Fräser auf dem Werkstück aufliegende einstellbare Führungseinrichtungen zum Einstellen der Frästiefe bekannt. Diese Führungen sind aber in bezug auf den Fräser unnachgiebig angeordnet und bestimmen also die Entfernung des Fräsers vom Werkstück, während beim Erfindungsgegenstand der Fräser zum Werkstück fest eingestellt und damit zugleich der elastische Druck des Niederhalters auf das Werkstück eingestellt wird.
  • Während die vorher erwähnten bekannten Vorrichtungen in der baulichen Anordnung vom Erfindungsgegenstand sich darin unterscheiden, daß bei ihnen der Niederhalter nicht als federnder oder im Fräserfutter verschiebbarer Druckteil angeordnet ist, zeigt eine ähnliche Anordnung ein umlaufendes Schneidwerkzeug, bei dem in seiner Achsenrichtung eine nachgiebige Zentrierspitze verschiebbar angeordnet ist. Der Zweck und die Wirkungsreise einer Zentrierspitze sind aber der Aufgabe und Wirkung des Niederhalters gemäß der Erfindung nicht vergleichbar, ,da die Zentrierspitze in. keiner Weise zum Versch:--ben mit dem Fräskopf über die Arbeitsfläche einer Platte -eeignet ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Planfräs.er gemäß der Erfindung in einer beispielsv-eisen Ausführungsform, und zwar zeigen Abb. i eine Ansicht der Unterseite des Planfräsers und Abb.2 einen Achsenschnitt.
  • In einer axialen Bohrun- i des Fräserfutters 2 zwischen den beiden umlaufenden Frässtählen 3 ist drehbar und verschiebbar der Niederhalter 4 gelagert. Um die Reibung für den Niederhalter 4 zu vermindern, sind für ihn zwei Kugellager 5, 6 vorgesehen, von denen das Lager 6 als Drucklager ausgebildet ist, das den Druck einer von einer Feder 7 belasteten Drucklagerschale ä aufnimmt und auf den NiederliaIter4 überträgt. Die axiale Verschiebung des Niederhalters .4 im Fräserfutter 2 wird durch eine Schraube 9 begrenzt, deren Ende in eine ringförmige Aussparung des Niederhalters 4 vorspringt. Das Fräserfutter 2 ist auf dem Konus einer Welle io aufgeschoben und durch eine Schraube i i befestigt, kann aber auch unmittelbar in ein Spannfutter eingespannt werden.
  • Die Frässtähle 3 werden durch die Schrauben 12 derart eingespannt, daß ihre Schnittfläche ein wenig höher liegt als die als Druckfläche wirkende Unterseite des Niederhalters ¢. Die Fräsarbeit wird am besten nach dem Einstellen der Frässtähle auf die gewünschte Plattenstärke an einer Seite des Werkstückes begonnen. Beim Anstoßen an das Werkstück schiebt sich der Niederhalter 4, dessen Druckflächenkante zu diesem Zweck abgeschrägt ist, mit der Abschrägung 13 auf die gefräste Plattenfläche hinauf, wobei augenblicklich seine Drehbewegung durch die Flächenreibung zum Stillstand kommt. Um die Flächenreibung im Verhältnis zur Zapfenreibung noch zu vergrößern, ist das untere Ende des Niederhalters 4 im Durchmesser größer gehalten als sein Zapfen.
  • Selbstverständlich braucht man mit dem Fräsen nicht immer und unbedingt von der Seite der Platte aus zu beginnen, sondernman kann auch innerhalb der Platte an beliebiger Stelle mit dem Fräsen anfangen, indem die Fräser von oben auf die bestimmte Höhe herabgelassen werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Planfräser zum Bearbeiten von Platten, insbesondere Druckplatten, dadurch gekennzeichnet, daß der auf festen Abstand vom Werkstück bzw. der Werkstückunterlage einstellbare Fräser mit einem nachgiebig angeordneten Niederhalter (4) für das Werkstück verbunden ist.
  2. 2. Planfräser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (4) als federnder, im Fräserfutter (2) verschiebbar geführter Druckteil ausgebildet ist.
  3. 3. Planfräser nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Niederhalter (4) in einer axialen Bohrung (i) des Fräserfutters (2) mittels zweier Kugellager (5, 6), von denen das eine zugleich den Federdruck aufnimmt, drehbar und verschiebbar gelagert ist, so daß die Flächenreibung zwischen Niederhalter und Werkstück größer ist als die Zapfenreibung, wodurch der Niederhalter (4.) bei seiner Berührung mit der Werkstückplatte zum Stillstand kommt.
  4. 4. Planfräser nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflächenkante (13) dds Niederhalters (4) abgeschrägt ist.
DEH162427D 1940-06-02 1940-06-02 Planfraeser zum Bearbeiten von Platten, insbesondere Druckplatten Expired DE726871C (de)

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