DE728075C - Auf Torsion beanspruchte Isolierwelle fuer den mechanischen Antrieb von elektrischen Leistungsschaltern, Trennschaltern o. dgl. - Google Patents

Auf Torsion beanspruchte Isolierwelle fuer den mechanischen Antrieb von elektrischen Leistungsschaltern, Trennschaltern o. dgl.

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DE728075C
DE728075C DEC53938D DEC0053938D DE728075C DE 728075 C DE728075 C DE 728075C DE C53938 D DEC53938 D DE C53938D DE C0053938 D DEC0053938 D DE C0053938D DE 728075 C DE728075 C DE 728075C
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DE
Germany
Prior art keywords
central body
insulating shaft
screw threads
torsion
shaft
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Expired
Application number
DEC53938D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Schuepp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie General dElectro Ceramique SA
Original Assignee
Compagnie General dElectro Ceramique SA
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/46—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using rod or lever linkage, e.g. toggle

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  • Insulators (AREA)

Description

  • Auf Torsion beanspruchte Isolierwelle für den mechanischen Antrieb von elektrischen Leistungsschaltern, Trennschaltern o. dgl. Bei elektrischen Geräten, wie Tiennschaltean; Leistungsschaltern, mechanischen Gleichrichtern und allen anderen umlaufenden Geräten, benötigt man oft eine isolierende Antriebswelle, die sehr erheblichen Torsionskräften unterworfen ist. Will. man keramische Werkstoffe zum Bau solcher auf Torsion beanspruchher Isolierwellen benutzen, so gelaxigt man zu solchen Querschnittsabmessungen, daß das Gewicht und der Gestehungspreis der Welle unzulässig hoch werden.
  • Durch die Erfindung soll diesem Übelstand abgeholfen werden. Die Erfindung besteht. daxin, daß die auf Torsion beanspruchte Isolierwelle aus einern keramischen Zentralkörper besteht, auf dem Bein Schraubiengang oder mehrere Schraubengänge aus keramischem Werkstoff in der den Ringwulsten bei Isolatoren entsprechenden Form vorgesehen sind. Eine gemäß der Erfindung ausgebi,Idete Isolierwelle hat vor allem den Vorteil, daß sie sowohl eine: ;große mechanische als auch eine hohe elektrische Festigkeit besitzt. Der um den Zentralkörper gewickelte. Schrauben-;gang ergibt nämlich einerseits Beine erhöhte Torsionsfesti,gkeitund andererseits einen vergrößerten Überschlagweg. Diese Vergrößerung des überschlagweges @ermöglicht es wiederum, die Länge der Isolierwelle zu verkürzen, was wieder eine Vergrößerung der Torsionsfestigkeit und eine Verringerung des Gewichts, des Platzbedarfes und der Herstellungskosten der Welle zur Folge hat.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführwngsbeispiel einer Isolierwelle nach der Erfindung dargestellt. Diese - Welle aus keramischem Stoff, die der Torsion unterworfen ist, besteht aus einem zylindrischen Zentral,-körper i, an dem in Schraubenga.itg 2 befestigt ist. Die Enden der Welle sind mit Einschnitten 3 versehen, die das Anbringen von metallischen Kappen an dem Isolierkörper gestatten, entweder durch Ankitten oder durch Aufpressen oder durch irgendein anderes geeignetes Verfahren. Der Schraubengang oder die Schraubengänge schließen an den Enden der Welle mit flanschartigen Wulsten 4. ab. Dias Vorhandensein des Schraubenganges :an dem Zentralkörper @erhöht das Trägheitsmoment des Querschnitts des der Torsion unterworfenen Körpers, so daß sich für eine bestimmte Torsionskra,ft eine Verringerung der Beanspruchung ergibt. Zugleich wird der Überschlagweg und damit die Überschlagspannung vergrößert, so daß die Welle kürzer ausgebildet werden kann als eine glatte Isolierwelle. Die Verkürzung der Wellenlänge ergibt wiederum eine erhöhte Torsio@nsfesti;gkeit und außerdem eine Verminderung des Gewichts und der Herstellungskosten.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die dargestellte Ausführungsart. Wenn statt eines Schraubengängeserfindungsgemäß meh= rege an dem Zentralkörper angebracht werden, so empfiehlt ms sich, diese Schraubengänge an der Oberfläche des Zentralkörpers gleichmäßig zu verteilen, d. h. sie so anzuordnen, daß ein zur Längsachse der Welle senkrechter Schnitt die Gestalt ,eines gleichmäßigen Sternes mit mehreren Zacken aufweist. In dem besonderen Falle, da.ß der Zentralkörper zylindrisch ist und eine gerade Anzahl von S,chraub,engängen vorgesehen ist, liegen die Füße der Schraubengänge dann @einander diametral gegenüber. Soll die Isolierwelle im Freien arbeiten, so gibt man zweckmäßig den flansch.artigen Endivulstenq. die Form von Glocken, und die Schraubengänge werden so ausgebildet, daß eine bei Regen ausreichende überschlagspannung gewährleistet wird. Der Zentralkörper kann voll oder hohl sein. Die Isolierwelle aus keramis:ch.em Stoff kann unmittelbar durch Gießen erzeugt werden oder dadurch, daß die Schraubengänge .aus einem vollen Längskörper bzw. aus .einem Zylinder herausgearbeitet werden, dessan Außendurchmesser demjenigen der auf den Zentralkörper aufgewickelten Schraubengänge entspricht. Die Schrauhengänge können ,auch vor dem Brennen auf dein Zentralkörper aufgewickelt und festgeklebt werden.
  • Bei einer Isolierwelle, bei der das Torsionsmoment stets in ,gleicher Richtung ausgeübt wird, ist zweckmäßig die Schraubenriclhtung so zu wählen, daß der Werkstoff der Schraubengänge auf Druck beansprucht wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auf Torsion beanspruchte Isolierwelle für den mechanischen Antrieb von elektrischen Leistungsschaltern, Trennschaltern o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem keramischen Zentralkörper besteht, auf dem ein Schraubengang oder mehrere Schraubengänge aus keramischem Werkstoff in der den Ringwulsten bei Isolatoren entsprechenden Form vorgesehen sind.
  2. 2. Isolierwelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralkörper hohl ist.
  3. 3. Isolierwelle mit mehreren Schraubengängen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnmt, daß .diese Schraubengänge die ,gleiche Steigung haben und ihre Füße gleichmäßig auf dem Mantel des Zentralkörpers verteilt sind.
  4. 4.. Isolierwelle nach Änspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zentralkörper ein Zylinder ist.
  5. 5. Isolierwelle nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Isolierwelle unmittelbar gegossen ist.
  6. 6. Isolierwelle nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubengänge aus einem vollen oder hohlen Zylinder herausgearbeitet sind, dessen Durchmesser dem Außendurchmiesser der Schraubengänge entspricht. i. Isolierwelle nach Anspruch i bis dadurch ;gekennzeichnet, daß der oder die S,chraube,n;gänge vor dem Brennen auf den Zentralkörper ,aufgewickelt sind. B. Isoherwelle nach Anspruch i bis ; , dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubengang, wenn ein stets in gleichem Sinne wirkendes Torsionsmoment vorhanden ist, , so ,gewickelt ist, daß sein Werkstoff stets auf Druck beansprucht wird.
DEC53938D 1938-04-26 1938-04-26 Auf Torsion beanspruchte Isolierwelle fuer den mechanischen Antrieb von elektrischen Leistungsschaltern, Trennschaltern o. dgl. Expired DE728075C (de)

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