DE728287C - Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien - Google Patents

Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien

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DE728287C
DE728287C DEL94150D DEL0094150D DE728287C DE 728287 C DE728287 C DE 728287C DE L94150 D DEL94150 D DE L94150D DE L0094150 D DEL0094150 D DE L0094150D DE 728287 C DE728287 C DE 728287C
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DE
Germany
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antenna
chain
fed
short
ladder
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Expired
Application number
DEL94150D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Joachim Goldmann
Dipl-Ing Rudolf V Ottenthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Filing date
Publication date
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Priority to FR866392D priority patent/FR866392A/fr
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Priority to CH220778D priority patent/CH220778A/de
Priority to US254586A priority patent/US2248752A/en
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)

Description

  • Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien Es sind Sendeanordnungen zur Erzielung von Kurslinien bekannt, bei denen zwei von einem Sender gespeiste Antennensysteme miteinander kombiniert werden, deren eines unverändert strahlt, während das andere durch Kurzschließen oder Öffnen von Kettenleitern mit abwechselnd gleicher oder entgegengesetzter Phase gespeist wird. Benutzt man z. B. im einfachsten Falle eine dauernd gespeiste Linearantenne mit bekanntlich kreisförmiger Charakteristik und ein von demselben Sender gespeistes Richtantennengebilde, das eine doppelkreisförmige Richtcharakteristik ausstrahlt, und kombiniert beide, indem abwechselnd die Strahlung des Richtantennengebildes in einen bestimmten Rhythmus, z. B. A-N oder Punkt-Strich, durch Zuschaltung mit einmal gleicher und einmal entgegengesetzter Phase verwendet wird, so entstehen abwechselnd sich überschneidende kardioidenförmige Diagramme, deren Schnittpunkte eine Kurslinie festlegen. Zweckmäßig wird das nicht getastete Antennensystem durch ein Antennengebilde mit bestimmter Richteigenschaft ersetzt, so daß sich nicht kardioidenförmige Diagramme, sondern z. B. Keulendiagramme ergeben.
  • Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit der Umtastung, d. h. der Phasenumkehr der dem getasteten Antennengebilde zugeordneten Richtantennengebilde.
  • Die bekannten Verfahren dieser Art benutzen zur Phasenumkehr einen Stromwender oder eine Anordnung mit Elektronenröhren, die abwechselnd geöffnet und gesperrt werden. Die Anordnung mit Stromwender besitzt den -',; achteil, daß die gesamte hochfrequente Leistung über dessen Kontakte fließt. Diese Anordnung ist demzufolge nur bei geringen Sendeleistungen anwendbar. Ein weiterer Nachteil des Stromwenders besteht darin, daß mit mehrpoligen Umschaltkontakten gearbeitet wird, die exakt gleichzeitig öffnen und schließen müssen, eine Bedingung, die aus mechanischen Gründen schwer zu erfüllen ist. Es ergeben sich demzufolge während der Umtastung Belastungsschwankungen, die auf die nicht getastete Antenne einwirken, so daß diese während der Umtastung jeweils eine größere Leistung erhält und am Empfangsort ein störender Lautstärkeanstieg bzw. -abfall (Knacken) auftritt.
  • Die Umtastung durch abwechselnd geöffnete und gesperrte Elektronenröhren besitzt den Nachteil, daß Röhrenkonstruktion und Röhrendaten in die Antennenphase und damit in die Richtdiagramme eingehen.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile dient eine Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien, bei der zwei von einem Sender gespeiste Antennensysteme miteinander kombiniert werden, deren eines unverändert strahlt, während das andere abwechselnd über den einen oder den anderen von zwei iin Ausgange entgegengesetzte Phase aufweisenden Kettenleitern gespeist wird. Diese Sendeanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenleiter hohen Kurzschlußwiderstand besitzen und durch ständiges Einschalten und Wiederöffnen einer durch weitere Kettenleiter nach der Antenne hin abgeschlossenen Kurzschlußbrücke im Takte der Tastung für die Speisung der Antenne abwechselnd wirksam werden.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht darin, daß nicht im Fluß der hochfrequenten Leistung geschaltet wird und daß man mit einpoligen Schaltkontakten auskommt. Durch einen hohen Kurzschlußwiderstand und einen kleinen Leerlaufwiderstand der zur Umtastung dienenden Kettenglieder wird der Sender auch während der Umschlagzeit der Tastkontakte belastet, so daß der Strom des nicht getasteten Antennengebildes dem Betrage nach gleichbleibt. Dies hat den Vorteil, daß Schaltungenauigkeiten keine Belastungsschwankungen hervorrufen können.
  • Die Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen an Hand von Abbildungen einzeln erläutert.
  • In Abb. i wird die Linearantenne i über die Leitung -2 dauernd vom Hochfrequenzerzeuger 3 gespeist. Der Strahlung der dauernd gespeisten Antenne wird die des z. B. aus den Einzelstrahlern q. und 5 bestehenden Pichtantennensystems abwechselnd gleich- und gegenphasig überlagert. Die Phasenumkehr in dem aus den Antennenleitern 4. und 5 bestehenden Richtsystem erfolgt auf folgende Weise: Erfindungsgemäß wird die Leistung vom Sender 3 zum Antennensystem 4., 5 abwechselnd über je einen von zwei parallel geschalteten Wegen I und 1I geleitet. Beide Wege besitzen die gleiche Laufzeit, die beispielsweise einer Phasenverschiebung von i8o° entspricht. Zu diesem Zweck sind in jedem der parallelen Wege die Kettenleiter 6, 7, 8, 9 eingeschaltet. Die einzelnen Leiter der beiden Wege I und II werden an ihrem Ausgang über Kreuz miteinander verbunden, um zu erreichen, daß die Phase der über den einen Weg übertragenen Schwingungen der Phase der den zweiten Weg nehmenden Schwingungen entgegengesetzt ist. Die Umtastung erfolgt durch abwechselndes öffnen und Schließen der Tastkontakte io und i i. Ist das Relais i i geschlossen und io geöffnet, wie in der Abbildung als Beispiel angedeutet, so nimmt die Energie den Weg I über die Kettenleiter 6 und 7. Die Kettenleiter besitzen bei Kurzschluß einen sehr hohen Widerstand und bei geöffneten Kurzschlußkontakten einen geringen Widerstand. Diese Eigenschaft ist z. B. bei Kreuzgliedern mit dem Phasenmaß 9o° gemäß Abb. 2 vorhanden. Ist der Kontakt i i geschlossen, so sind bei S und 9 sehr hohe Widerstände wirksam, so daß eine Beeinflussung des Strahlers über den Weg II nicht auftritt. Wird i i geöffnet und io geschlossen, so nimmt die Energie den Weg über II, so daß die Phase wegen der gekreuzten Ausgangsleitungen im Antennensystem .I, 5 umgekehrt wird. Die Wellenwiderstände der Kettenleiter 6, 7, 8 und 9 sind an die zugehörigen Verbindungsleitungen angepaßt, wenn notwendig mittels Transformatoren.
  • Bei der Anordnung gemäß Abb. i war vorausgesetzt, daß die Kontakte io und i i exakt nacheinander arbeiten. Diese Bedingung ist mechanisch sehr schwer zu erfüllen. Wird die Bedingung jedoch nicht eingehalten, so tritt bei der Anordnung gemäß Abb. i der Nachteil auf, daß bei kurzzeitig gleichzeitigem öffnen bzw. Schließen der Kontakte eine Belastungsschwankung auftritt, wodurch die Strahlung der Linearantenne i beeinflußt wird. Zur Vermeidung dieses Nachteils wird die Anordnung gemäß Abb. 3 vorgeschlagen. Die mit der Anordnung gemäß Abb. i übereinstimmenden Schaltelemente sind wie dort bezeichnet.
  • Zur Vermeidung der Belastungsschwankung ist in Abb. 3 nach der weiteren Erfindung der Kettenleiter 12 eingeschaltet, der ebenfalls bei Kurzschluß der Kontakte einen sehr hohen und bei offenen Kontakten einen kleinen Widerstand besitzt. Sind die Kontakte io und i i kurzzeitig gleichzeitig geschlossen, so liegt am Ausgang der Kette i2 der. sehr hohe Kurzschlußwiderstand der Ketten 6 und B. Die Kette 12 hat infolgedessen einen kleinen Widerstand und verhindert die durch die Schaltungenauigkeit sonst auftretende Leistungsverringerung.
  • Sind die Kontakte io und ii kurzzeitig gleichzeitig geöffnet, so liegt am Ausgang der Kette 12 der kleine Widerstand der Ketten 6 und 8, und die Kette i2 besitzt demzufolge einen sehr hohen Kurzschlußwiderstand. Der Kettenleiter i2 wird alsdann so bemessen, daß sein Kurzschlußwiderstand eine derartige Belastung für die Speiseleitung während der Umschlagzeit der Tastkontakte darstellt, daß die Strahlung der dauernd gespeisten Antenne konstant bleibt. Sinngemäß wäre der Widerstand der Kette 12 zu bemessen, wenn die Kontakte io und ii kurzzeitig gleichzeitig geschlossen werden. In diesem Falle muß der Widerstand der Kette bei offenem Ausgange dem Betriebswiderstand des umgetasteten Antennensystems angepaßt werden: Um die Phasenlage zwischen dem Richtsystem q., 5 und der dauernd gespeisten Antenne beliebig einstellen zu können, wird zusätzlich der Kettenleiter 13 angeordnet.
  • Das dauernd' gespeiste Antennengebilde ist, wie in Abb. 3 angedeutet, beispielsweise ein aus den in einem Abstand A,12 voneinander angeordneten Einzelstrahlern 1q., 15 und 16 bestehendes Richtantennensystem; es kann jedoch auch durch beliebige andere den je-weiligen Verhältnissen entsprechende Antennengebilde ersetzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien, bei der zwei von einem Sender gespeiste Antennensysteme miteinander kombiniert werden, deren eines unverändert strahlt, während das andere abwechselnd über den einen oder den anderen von zwei im Ausgange entgegengesetzte Phase aufweisenden Kettenleitern gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenleiter hohen Kur7schlußwiderstand besitzen und durch ständiges Einschalten und Wiederöffnen einer durch weitere Kettenleiter (7, 9) nach der Antenne hin abgeschlossenen Kurzschlußbrücke im Takte der Tastung für die Speisung der Antenne abwechselnd wirksam werden.
  2. 2. Sendeanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Einschaltung zusätzlicher Kettenleiter (i2) in die Zuführungsleitung zum abwechselnd umgetasteten Richtantennensystem, deren Widerstand entweder bei ein- oder aber bei abgeschalteter Kurzschlußbrücke derart bemessen ist, daß die wechselnde Belastung des Senders während der Umschlagzeit der Tastkontakte ausgeglichen wird.
  3. 3. Sendeanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenleiter aus Kreuzgliedern bestehen. q.. Sendeanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht getastete Antennensystem aus drei gleichphasig gespeisten, in. einem Abstand von A,/2 angeordneten Dipolen besteht.
DEL94150D 1938-02-05 1938-02-05 Sendeanordnung zur Erzielung von Kurslinien Expired DE728287C (de)

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NL91812A NL58571C (de) 1938-02-05 1939-02-03
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US2248752A (en) 1941-07-08
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