DE728363C - Befeuchtungsvorrichtung fuer Offsetmaschinen - Google Patents

Befeuchtungsvorrichtung fuer Offsetmaschinen

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Publication number
DE728363C
DE728363C DES142031D DES0142031D DE728363C DE 728363 C DE728363 C DE 728363C DE S142031 D DES142031 D DE S142031D DE S0142031 D DES0142031 D DE S0142031D DE 728363 C DE728363 C DE 728363C
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DE
Germany
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valve
nozzles
machine
housing
nebulization
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Expired
Application number
DES142031D
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English (en)
Inventor
Otto Springer
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F7/00Rotary lithographic machines
    • B41F7/20Details
    • B41F7/24Damping devices
    • B41F7/30Damping devices using spraying elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

  • Befeuchtungsvorrichtung für Offsetmaschinen Die Erfindung betrifft eine Befeuchtungsvorrichtung für . Offsetdruckmaschinen. In der Regel geschieht die Befeuchtung mit dem sog. Wischwerk, das mit Walzen arbeitet und kostspieligen Ersatz und häufige Erneuerung verlangt. Es sind auch schon Offsetmaschnen bekanntgeworden, bei denen die Feuchtflüssigkeit durch Zerstäuben dem Plattenzylinder zugeführt wird, wobei zwischengeschaltete Prall- und Lenkkörper den Nebelstrahl beeinflussen. Die Vernebelung geschieht bei diesen Maschinen mit Hilfe von nebeneinandergeschalteten Düssen, die aber mit Druckluft arbeiten und daher außer dem Feuchtigkeitsnebel noch erhebliche Luftmengen gegen den Plattenzylinder schleudern, was zur stellenweisen Tröcknung der Druckplatte und demnach zu Druckstörungen führen kann. Die zwischengeschalteten Prall-und Auffangkörper fördern die Bildung von Tropfen, die durch den Düsenstrahl ebenfalls gegen die Druckplatte geschleudert werden können und Druckstörungen veranlassen. Diese Nachteile sind durch .die Erfindung vermieden, die auch auf der Grundlage neb@eneinandergereihter Vernebelungsdüsen für die Feuchtflüssigkeit beruht, die aber erfindungsgemäß das unter Druck stehende Wasser luftfrei in einem zwischen 'ihnen und dem Plattenzylinder vorgesehenen blendenartigen Raum vernebeln.
  • Auf der Zeichnung isst ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegehen, und zwar stellen dar: Fig. z eine Draufsicht auf die Befeuchtungsvorrichtung mit stellenweise aufgeschnittener Gehäusewand, Fig.2 die Rückansicht der Vorrichtung, Fig. 3 den mittleren Teil der Rückansicht der Vorrichtung umaufgeschnitten, Fig.4 in größerem Maßstab einen Querschnitt durch die Befeuchtungs,vorrichtung, Fig.-5 schaubildlich ein. Doppelventil für sich im Maßstab der Fig. 4 und Fig.6 und 7 Einzelteile des Doppelventils gemäß der Fig.5.
  • Die Befeuchtungsvorrichtung besteht aus einem trommelartigen Gehäuse r, dessen Länge ungefähr der Breite der ztt-be feuchtenden Druckplatte entspricht und-das an der Maschine an der gleichen Stelle befestigt wird, wo, sich bisher die Wischwalzen. befinden. An alten 'Maschinen können diese durch die neue Vorrichtung ersetzt werden. Die Trommel i ist im Innern durch eine Längswand 2 in zwei Teile unterteilt, von denen der eine Teil 3 ein Druckraum ist zur Aufnahme des Vorratswassers unter einem Druck von 7 'his 8 Atmosphären sowie eines Doppelventils, 4 für die Vernebelung. Der zweite Raum 5 niimmt Stell- und Anzeigegheder auf. Beide Räume durchzieht die Stellspinde16, die mit einer Vierkantbohrung auf einem Vierkant 7 des Doppelventils q. endigt. Auf der anderen Seite des Doppelventils q. ist die Vernebelungsdüse 8 von bekannter Bauart angebracht, die in eine etwa 5 mm vor der Druckplatte io endende Blende g ausbläst. Diese ist schuhartig ausgebildet und hat in der Strahlrichtung einen Ausrichtkan:al i i, der den Nebelstrahl zurichtet. Neben dem Kanal i i sind Rohre 12 und 13 angeordnet mit Saugöffnungen 14., die sowohl in den Blendenraum als gegen die Druckplatte, io zu gerichtet sind, um :das überflüssige Wasser und die wirbelnde Luft abzuleiten. Diese Regel- und Düsenanordnung wiederholt sich längs der Vorrichtung in Abständen von etwa 512 cm; die sämtlichen Düsen 8 münden in die gemeinsame Blende 9 aus. Dabei -ergibt sich hinter der Blende vor der Druckplatte i o ein Nebelband von etwa 5 mm Stärke. Für jede Düse 8 ist ein Doppelventil q. und eine Stehspindel 6 vorgesehen. Das Doppelventil q. besteht aus einem dosenförmigen Gehäuse 15 (Fig. 5) mit :einen den Zulauf regelnden Drehschieber 16 und einem den An- und Abschluß der Düse 8 an den Wasservorrat regelnden Kücken. i 7. Der Drehschieber 16 ist, wie erwähnt, mit einem Vierkant 7 an die Stellspinde16 angeschlossen und wird durch eine auf einen Bund der Spinde16 sich stützende Schraubenfeder i 8 auf seinen Sitz am Gehäuse 15 aufgedrückt. Der Drehschieber 16 hat einen längs eines Kreisbogens verlaufenden Schlitz i 9. Die Decke. des Gehäuses 15 ist längs des gleichen Kreisbogens mit mehreren, z. B. zwanzig Bohrungen 20 versehen, durch die ,der Zufluß des Druckwassers in das Innere de Gehäuses 15 durch den Drehschieberschlitz geregelt werden kann. Mit den längs des Kreisbogens liegenden Bohrungen 2o gleichhegend ist das Kücken 17 ebensooft quer durchbohrt, so daß sich die Durchlaufkanäle 21 ergeben. Die Zulaufregelung des Wassers durch die Bohrungen 2o wird durch die, Stehspindel 6 bewirkt, die entweder von Hand oder über einen Schnurlauf 22 selbsttätig gedreht wird. Dieser ist an den Büge123 eines Drehschüebers 23' (Fig. 7) angeschlossen, der unter dem Schieber i 6 liegt, und wird über den Hebel 22' von der Maschine aus, d. h. von deren Tourenregler aus, über eine magnetische Einrichtung ähnlich der des automatischen Abstell.ers betätigt. Zur Handregelung jedes einzelnen Drehschiebers 16 ist jede Spindel 6 mit einem Drehknopf 24 ausgestattet. Andererseits sitzt freilaufend auf jeder Spindel 6 ein Zahnrad 25, das mit einer Scheibe 26, die mit federnden Knöpfen 27 in das Zahnrad 25 eingreift und mit der Spindel fest verbunden ist, als Freilaufkuppliing zusammenwirkt. Mit dem Zahnrad 25 kämmt eine längs verschiebliche Zahnleiste 28, die durch ein Ritzel29 hin und her geschoben werden kann, das auf einer Stellspinde13o sitzt, die durch einen Knopf 3 i gedreht und durch eine Feststellmutter 32 festgestellt werden kann. Durch Verstellen der Zahnleiste 28 hat man es in der Hand, sämtliche Stehspindeln 6 gemeinsam einzustellen. Um sowohl die. gemeinsame als auch die Einzeleinstellung der Stellspindeln 6 anzuzeigen, dient ein Zeiger 33, der auf Skalen 34. spielt und mittels eines Schnurlaufs 35 durch eine Schnurscheibe 36 jeder Spindel 6 bewegt wird.
  • Durch Verstellen des Drehschiebers 16 wird der Wasserzulauf zum Doppelregler q. geregelt und damit die Menge der durch den Zerstäuber 8 vernebelten Flüssigkeit. Der jeweilige An- und Abschluß jeder Vernebelungsdüse 8 erfolgt durch -das Kücken 17, und zwar selbsttätig über den Schnurlauf 37, an den jedes Kücken 17 mit einem Stellhebel A angeschlossen ist und der selbst über den Hebel39 derart an ein Exzenter der Maschine angeschlossen ist, daß bei jedesmaligem Umlauf der Maschine und damit der Druckplatte die Vernebelung im rechtzeitigen Augenblick angestellt und abgestellt wird. Ein Schlauchnippel .4o dient zum Anschluß des Druckwasserkessels, um den Trommelraum 3 mit Druckwasser zu versorgen. Der Anschluß der Vorrichtung an die Offsetmaschine erfolgt mit den Stutzen4i.
  • Die Vorrichtung stellt eine selbsttätig in Abhängigkeit vom Stand der Druckplatte io an- und abschaltbare Vernebelungseinrichtung dar, die vollkommen tropfen- und luftfrei arbeitet und ein gewisses Schwitzen der Platte bewirkt, wie es für den Druckvorgang notwendig ist. Die Regelung der Vernebelung ist weitgehend von Hand und selbsttätig möglich; weiterhin steht die Vorrichtung über den Hebel 39 mit einem elektromagnetischen Auslöser in Verbindung, so daß sie sich bei jedem Stillstand der Maschine selbsttätig abstellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Befeuchtungsvorrichtung für Offsetmaschinen mit einer Vielzahl. über die Plattenbreite nebeneinandergereihter Vernebelungsdüsen für die Feuchtflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, -daß die Vernebelungs-düsen (8) die unter Druck stehende Flüssigkeit luftfrei in einem zwischen ihnen und dem Plattenzylinder (io) vorgesehenen blendenartigen Raum (9) vernebeln. z. Refeuchtungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß alle Vernebelungsdüsen (8) aus einem gemeinsamen unter 'Druck stehenden Wassezbehälter (3) über je ein Doppelventil. (4) gespeist werden, das entweder von Hand (24) oder .durch von der Druckmaschine gesteuerte Hebel (22', 39) selbsttätig eingestellt wird. 3. B.efeuchtungsvorrichtiulg nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das :eine Ventil (17) des Doppelventils, ein. von der Maschine bewegtes Kücken '(17) ist, während das. andere Ventil (16) des Doppelventils (4) ein Feinstellmengenregler ist, der sowohl in Abhängigkeit von der Maschine als auch von Hand einzeln und gemeinsam eingestellt werden kann. 4. Befeuchtungsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die über eine Frei@laufeinrichtung (26) zusammenhängenden Vorrichtungen zum Einzel- oder Gemeinsamverstellen des Wasserzulaufs zu den: Düsen (8) über die einheitliche Stellspsndel (6) durch einen Schnurlauf (35) mit Anzeigevorrichtunge'n (33,34) zusammenhängen. 5. Befeuchtungsvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (16 und 17) an einem 'm Drwckwass;erbehälter (3) sitzenden dosenartigen Gehäuse (4) zusammengefußt sind, das von dem längs eines Kreisbogens mehrfach durchbohrten. Kücken (17) als An- und Abstellvarrichtung durchzogen wird, dessen Zulauf durch das zweite Ventil (16) bestimmt wird, der aus einer längs des gleichen Kreisbogens ebensooft durchbohrten Decke (16) mit Drehscheibe (23') besteht, von denen die ,erstere (16) mit der Stehspindel (6) und die Drehscheibe (23') mit einem Stellglied der Maschine verbunden ist. 6. Befeuchtungsvorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch ein an die Druckmaschine angebautes trommelartiges, durch eine Längswand (2) geteiltes Gehäuse (i), dessen eine Hälfte der Druckwasserbehälter (3) niit innenliegendem Doppelventil (4) und daran angeschlossenen Vernebelungsdüsen (8) und dessen andere Hälfte die Handregeledmrichtungen (6, 24, 31) und Anzeigevorrchtungen. (33,34) einnehmen, wobei an dem Gehäuse (i) vor den Düsen (8) ,die Blende (9) befestigt ist.
DES142031D 1940-08-20 1940-08-20 Befeuchtungsvorrichtung fuer Offsetmaschinen Expired DE728363C (de)

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DE728363C true DE728363C (de) 1942-11-26

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DE (1) DE728363C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1611313B1 (de) * 1967-11-20 1970-12-23 Lau Wolf Feuchtwerk fuer eine Offsetdruckmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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