DE728444C - Photographisches Kopierpapier - Google Patents

Photographisches Kopierpapier

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Publication number
DE728444C
DE728444C DEK160315D DEK0160315D DE728444C DE 728444 C DE728444 C DE 728444C DE K160315 D DEK160315 D DE K160315D DE K0160315 D DEK0160315 D DE K0160315D DE 728444 C DE728444 C DE 728444C
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DE
Germany
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paper
leuco
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ammonia
copy
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Expired
Application number
DEK160315D
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English (en)
Inventor
Fred W Boughten
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Kodak GmbH
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Kodak GmbH
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/64Compositions containing iron compounds as photosensitive substances

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description

  • Photographisches Kopierpapier Gegenstand der Erfindung ist ein phofogräphisches Kopierpapier; das mit Ammoniak fixiert wird urid eine Triphenylleukobase als lichtempfindliche Schicht aufweist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß, eine Leukobase verwendet wird, in welcher wenigstens zwei der Phenylkerne mit Ammogruppen in der Parastellung zu Methankohlenstoffatomen substituiert sind, und daß die Schicht ein. Sensibilisierungssalz enthält, wie Ferrichlorid, Mercürichlorid, Mercuriacetat, Zinnchlorid und Kuprisulfat.
  • Bisher war es nur bekannt, Leukobasen unter Zusatz von Silberverbindungen für Kopierpapiere anzuwenden (amerikanische Patente 2034220, 2034230, 2151o65 und 216I735). Jedoch bleiben bei diesen Papieren die Leukobasen während des Belichtens, Entwickelns und Fixierens unverändert. Das Bild entsteht eist #durch die Einwirkung des Silbersalzes, das in einem nachfolgenden Verfahrensschritt aus dem vorher ausgeschiedenen freien Silber gebildet wird. Auf; dem erfindungsgemäßen Papier werden hingegen die Bilder schon bei der Belichtung erzeugt, und es erfordert keine nachträgliche Behandlung mit "Silberverbindungen.
  • Die neuen Kopierpapiere können aus jedem Rohpapier geeigneter photographischer Qualität hergestellt werden. Hierzu wird: das-- selbe- auf einer oder auf beiden Seiten mit einer Lösung übergossen, welche eine Leukobare des Malachitgrüns, Methylvioletts, Kristallvioletts, des Rosanilins und ,ähnlicher Verbindungen und ein empfindlichkeitssteigerndes Metallsalz der eingangs :erwähnten Gruppe enthält. Vorzugsweise wird die Leukob,ase zuerst auf das Papier aufgegossen, das Papier sodann getrocknet und dann das Metallsalz in einer Lösung über die Leukobase aufgegossen und erneut getrocknet. Für die Leukobase wird vorzugsweise Äthylalkohol als Lösungsmittel verwendet, doch lassen sich auch Methylalkohol, Aceton; Benzol und a. m.. verwenden. Für das Metallsalz ist das beste Lösungsmittel Wasser. Ein in dieser Weise hergestelltes lichtempfindliches Papier kann nunmehr unter einem beliebigen Negativ oder einer Strichzeichnung oder einer sonstigen Vorlage belichtet werden. Während der Exposition führt die Oxydationsreaktion, die dabei eingeleitet wird, zu einem Farbbild, dessen Farbtiefe ungefähr im Verhältnis zur durchgelassenen Lichtmenge steht. Auf diese Weise entsteht von einer negativen Vorlage ein positives Bild. Die erzielten Bilder können weitgehend lichtbeständig gemacht werden durch kurze Behandlung mit nassem Ammoniakd'ampf für einen Zeitraum von etwa i Minute. -Durch diese Reaktion wird das Metallsalz unwirksam gemacht, offenbar durch Bildung eines lichtempfindlichen Ammoniumkomplexes, so daß eine weitere Oxydation der Leukob;ase erheblich verzögert oder sogar gänzlich verhindert ist.
  • Das neue Papier zeichnet sich durch besondere Preiswürdigkeit .aus, weil die Leukobasen und die verwendeten Sensibilisierungssalze sehr leicht und billig zugänglich sind und weil sie weiterhin .auch nur in äußerst geringen Konzentrationen in den üblichsten Lösungsmitteln verwendet werden. Darüber läßt es sich besonders leicht und schnell herstellen, so daß durch dieses Papier ein sehr wirtschaftliches Reproduktionsmaterial geschaffen wird, das insbesondere für Vervielfältigungen von Zeichnungen und sonstigen kontrastreichen Gegenständen dienen kann, bei welchen absolute Haltbarkeit der Kopie nicht gefordert werden muß. Beispiel i Ein Bogen weißen Papiers wurde mit einer Lösung begossen, welche 2,5 g der Leukobase von 4, 4'-Tetramethyldiaminotriphenylmethan, o,4 g Natriumacetat und o,8- Natriumnitrit in 25occm 95o,loigem Äthylalkohol enthält. Das so behandelte Papier wurde getrocknet und dann auf der gleichen Seite mit einer Lösung übergossen, die ungefähr i g Ferrichlorid (Fe Cls # 6 H20) in ioo ccm Wasser enthielt. Nach dem Trocknen wurde das Papier auf der begossenen Fläche unter einem Filmnegativ mit einer Quecksilb:erdampflampe belichtet, bis das entstandene Bild die gewünschte Tiefe besaß. Die belichteten Flächen waren grün. Um die weitere Einwirkung von Licht zu verhindern, wurde die Kopie ziemlich lichtunempfindlich gemacht durch Behandeln mit feuchtem Ammoniakdampf. Bei dieser Behandlung bleichte das Bild in den ersten paar Sekunden aus, aber nach Entfernung der Kopie aus den Dämpfen nach ungefähr i Minute Behandlung erschien das Bild wieder. Ähnliche Kopien konnte man ,auch bei Verwendung anderer Negative, Zeichnungen und sonstiger Vorlagen erhalten. Beispiel Ein geeignetes Papier wurde mit einer Lösung überzogen, welche 2,5- der Leukobase von 4, 4'-Tetramethyldiaminotriphenylmethan und 0,4.- Natriumacetat in 25o ccm Methylalkohol enthielt. Nach dem Trocknen wurde das Papier auf der gleichen Seite mit einer Lösung überzogen, die aus 5 g Mercurichlorid in i oo ccm Wasser bestand. Ein auf diesem Papier entstandenes Bild konnte mit Ammoniak jedoch nicht so gut lichtbeständig gemacht werden wie das Papier nach Beispiel i.
  • An Stelle des 4, 4'-Tetramethyldiaminotriphenylmethans können eine Reihe anderer Leukobasen der Triphenylmethanserie mit gutem Erfolg benutzt werden. Beispielsweise ergibt Orthochlortetraäthyldiamidotriphenylmethan sensibilisiert mit Ferrichlorid nach der Belichtung und der Fixierung mit Ammoniak ein sehr zufriedenstellendes blaugefärbtes Bild. Beispiel 3 Ein Blatt Papier wurde mit einer Lösung, die ungefähr 2,5 g der Leukobase von 4, 4'-Tetramethyldiaminotriphenylmethan und ig Ferrichlorid in 25o ccm 95o'oigem Alkohol enthielt, übergossen. Nach dem Trocknen wurde das sensibilisierte Papier in Kontakt mit einem Millimeterpapier belichtet und mit Ammoniakdämpfen fixiert, wie schon beschrieben. Ein ähnliches Erzeugnis kann man dadurch erzielen, daß man eine Folie des Papiers in die Sensibilisierungslösung eintaucht, abtropfen läß.t, trocknet und fixiert.
  • Wie aus den Beispielen hervorgeht, ist es möglich, mit dem neuen Verfahren lichtempfindliche Papiere in außerordentlich einfacher Weise herzustellen. Die Erfindung schließt insbesondere auch das Verfahren zur Fixierung der endgültigen Bilder ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Photographisches Kopierpapier, das mit Ammoniak fixiert wird und eine Triphenylmethanleukob.ase als lichtempfindliche Schicht aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leukobase verwendet wird, in welcher wenigstens zwei der Phenylkerne mit Aminogruppen in Parastellung zu Methankohlenstoffatomen substituiert sind, wie beim Leukomalachitgrün. und daß, die Schicht empfindlichkeitssteigernde Verbindungen, wie Ferrichlorid, Mereurichlorid, Mercuriacetat, Zinnchlorid und Kuprisulfat,enthält.
DEK160315D 1940-10-09 1941-03-02 Photographisches Kopierpapier Expired DE728444C (de)

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