DE728461C - Fackel fuer fluessigen Brennstoff - Google Patents

Fackel fuer fluessigen Brennstoff

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Publication number
DE728461C
DE728461C DEK158712D DEK0158712D DE728461C DE 728461 C DE728461 C DE 728461C DE K158712 D DEK158712 D DE K158712D DE K0158712 D DEK0158712 D DE K0158712D DE 728461 C DE728461 C DE 728461C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torch
fuel
tube
liquid fuel
container
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Expired
Application number
DEK158712D
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Arno Koerner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMIL ARNO KOERNER
Original Assignee
EMIL ARNO KOERNER
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Publication date
Application filed by EMIL ARNO KOERNER filed Critical EMIL ARNO KOERNER
Priority to DEK158712D priority Critical patent/DE728461C/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21LLIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
    • F21L17/00Non-electric torches; Non-electric flares

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Fackel für flüssigen Brennstoff Gegenüber den bekannten Fackeln für flüssigen Brennstoff, bei denen der Brennstoff durch ein geschlossenes Dochtbündel der Brennflamme zugeführt wird, erscheinen die Fackeln am vorteilhaftesten, bei denen ein als Hohlzylinder ausgebildeter Docht verwendet wird, der einen zur Brennflamme führenden Luftkanal umschließt, weil durch Zuführung von Verbrennungsluft nach dem Innern der Flamme eine bessere Verbrennung gewährleistet und damit der Rußbildung vorgebeugt wird.
  • Fackeln mit innerer Luftzuführunff sind aber nur in solcher Ausführung bekannt, daß der zylindrische Docht . zwischen zwei metallischen, ihn fest einschließenden Zylindern hindurchgeleitet und zudem noch durch eine schiebend auf ihn einwirkende Stellvorrichtung in den zylindrischen Dochtkanal hineingepreßt wird, wodurch die Saugfähigkeit leidet und die bei Fackeln erwiinschte lange Flamme nicht zu erzielen ist.
  • Ferner befindet sich bei diesen bekannten Fackeln der Brennstoffbehälter in unmittelbarer Nähe des Brenners, d. h. der Saugdocht wird nahezu in voller Länge vom Brennstoffbehälter umschlossen, so daß der Brennstoff durch Wärmestrahlung unerwünscht erhitzt wird und zudem die Fackel eine für den Gebrauch unerwünschte gedrungene Bauform erhält. Es ist nicht möglich, diese Fackeln für den Gebrauch bei der Feuerwehr, im Heer oder Arbeitsdienst oder auch in der Partei mit dem notwendig langen Stiel so zu versehen, daß er sich mit der Fackel in gleicher Achse befindet, weil dadurch der zentrale Luftzuführungskanal verschlossen wird.
  • Bei Fackeln für flüssigen Brennstoff mit zentraler Luftzuführung ist der Stiel nur in seitlicher Anordnung. bekannt, wodurch die Fackel unhandlich wird. Fackeln mit zentraler Luftzuführung und gleichachsig .angeordnetem Stiel sind .an sich bekannt, aber nur in der Ausführung, daß zum Speisen der Flamme ein zylindrisch gestalteter, dem Verbrauch unterworfener Körper verwendet wird.
  • Erfindungsgemäß wird die mit zentraler Luftzuführung versehene Fackel für flüssigen Brennstoff dagegen derart gestaltet, daß der in ihrem unteren Teil befindliche Brennstoffbehälter von einem aus unverbrennbarem Faserstoff gebildeten, den Saugdocht einschlierenden Hohlzylinder überragt wird, der mit Durchbrüchen für den Zutritt der Verbrennungsluft nach der zentralen Luftkammer versehen ist.
  • Auf diese Weise erhält die Fackel die für den Gebrauch erforderliche stabartige Bauform, ohne daß, zusätzliche, lediglich als Griff dienende Mittel erforderlich sind; dem Saugdocht bleibt die Saugfähigkeit nicht allein voll erhalten, sondern sie wird durch den ihn einschließenden Mantel .aus unverbrennbarem Faserstoff noch gesteigert; denn da er mindestens in seinem oberen Teil der strahlenden Wärme der Brennflamme ausgesetzt ist und selbst saugfähig ist, wirkt er auch zu seinem Teil brennstoffördernd. Ein Nachstellen des Dochtes erübrigt sich dann, da er, erfindungsgemäß eingehüllt von einer Schicht aus Asbest o. dgl., den metallischen Teil weit überragt, findet nur ein sehr langsames Verkohlen des Dochtes statt, und in gleicher Weise verkohlt auch die den Docht einschlierende Faserstoffpackung. Beim Nichtgebrauch wird der Faserstoffmantel und der Saugdocht, soweit er den Brennstoffbehälter überragt, durch einen aufschraubbaren Zylinder geschützt, der zusammen mit einem gleichfalls aufzuschraubenden Deckel als Auslöscher dient.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Fackel ist auf der Zeichnung dargestellt. Es zeigen Abb. i eine Außenansicht der in Ruhelage befindlichen Fackel, Abb.2 die Außenansicht der gebrauchsfertig gemachten Fackel und Abb. 3 die Fackel im Längsschnitt.
  • Die Röhre 17 besitzt an dem einen Ende einen trichterförmigen Boden 16, dessen Einfüllöffnung mittels der Schraube 15 verschließbar ist. Ir, den offenen Teil der Röhre 17 ist ein Hohlzylinder 8 teilweise eingeschoben, der aus unbrennbarem Faserstoff geformt ist und von den Saugdochten 9. durchzogen wird, die bis zum Bodenteil der Röhre 17 reichen. Der freie Raum 12 der Röhre 17 dient als Behälter für den flüssigen Brennstoff, und dieser Raum 12 wird gegenüber der Luftkammer 18 mittels der eingeschraubten Zwischenwand i o getrennt, so daß_ . der Brennstoff seinen Weg zur Flamme nur durch die Saugdochte und den Hohlzylinder 8 nehmen kann, Von der Zwischenwand i o führt ein Stab 5 hoch, .an dem ein Behälter 3 befestigt ist, der zur Aufnahme von Salzen zum Färben der Flamme dient. Über die Röhre 17 ist eine Röhre 6 geschoben, die an beiden Enden mit Gewinde i i versehen ist und in beiden Endstellungen über das Außengewinde i9 der Röhre 17 geschraubt «erden kann.
  • In der ,ausgezogenen Stellung (Abb. 3) befindet sich die Röhre 6 in solcher Stellung, daß sie die Luftlöcher 7 freigibt und die Fackel in Betrieb genommen werden kann. In der punktierten Stellung wirkt sie als Flammenlöscher, indem sie die Luftlöcher 7 überdeckt. Die Verschlußklappe 2 wird in dieser punktierten Stellung über den die Fackel überragenden Gewindeteil der Röhre 6 geschraubt (Abb. i, punktierte Stellung, und bei Inbenutzungnahme, d. h. beim Entzünden der Fackel, ist die Klappe über das am anderen Ende der Röhre 17 angebrachte Gewinde zu schieben (Abb. i und 2). Das geschieht nur zu dem Zweck, damit die Klappe .2 nicht besonders aufbewahrt werden muß, sondern sich ständig an der Fackel befindet. Die Klappe 2 ist mit einem Karabinerhaken i versehen (Abb. i), damit sie am Leibriemen aufgehängt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fackel für flüssigen Brennstoff mit Luftzuführung nach der Mitte der Flamme, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugdocht (9) an seinem den Brennstoffbehälter überragenden Teil durch einen aus unverbrennbarem Faserstoff gebildeten Mantel (8) eingeschlossen wird, von dessen Umfang Lufteii-laßöffnungen (7) nach der Luftkammer (18) führen.
  2. 2. Fackel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über den Brennstoffbehälter (17) eine Röhre (6) geschoben ist, die in ihren beiden Endstellungen mittels der Gewindegänge (i i) über entsprechende Gewindegänge (i9) des Brennstoffbehälters zu schrauben ist.
  3. 3. Fackel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (2) auf dem Gewinde (i i) der Röhre@(6) oder entsprechenden Gewinden des Brennstoffbehälters (17) befestigt werden kann. Fackel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von dem als Trennungswand dienenden Pfropfen (io) ein den Farbsalzbehälter (3) tragender Stab (5) hochgeführt ist.
DEK158712D 1940-07-26 1940-07-26 Fackel fuer fluessigen Brennstoff Expired DE728461C (de)

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DE728461C true DE728461C (de) 1942-11-27

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DE (1) DE728461C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000757B (de) * 1953-03-19 1957-01-17 Karl Heinz Arenhold Stabfoermige Leuchte fuer fluessigen Brennstoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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