DE728671C - Zweihandeinrueckvorrichtung fuer Pressen - Google Patents
Zweihandeinrueckvorrichtung fuer PressenInfo
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- DE728671C DE728671C DESCH118553D DESC118553D DE728671C DE 728671 C DE728671 C DE 728671C DE SCH118553 D DESCH118553 D DE SCH118553D DE SC118553 D DESC118553 D DE SC118553D DE 728671 C DE728671 C DE 728671C
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- press
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16P—SAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
- F16P3/00—Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
- F16P3/18—Control arrangements requiring the use of both hands
- F16P3/24—Control arrangements requiring the use of both hands for mechanical controls
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
- Zweihandeinrückvorrichtung für Pressen Gegenstand der Erfindung ist eine .Zweihandeinrückvorrichtung für Pressen derjenigen Bauart, bei welcher der Einrückhebel durch den niedergedruckten Sperrhebel in seiner Aufwärtsbewegung derart begrenzt wird, daß die Presse für den nächsten Stößelniedergang nicht kupplungsbereit wird. Die erfindungsgemäße Vorrichtung stellt eine besonders einfache und betriebssichere Bauart dar, welche den Arbeiter unter allen Umständen zwingt, während des Stößeiniederganges beide Hände zur Bedienung der Einrückvorrichtung zu gebrauchen, und welche es unmöglich .macht, den Sperrhebel zu blockieren, um die Vorrichtung mit nur einer Hand bedienen zu können.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt Abb. i die Vbrrichtung in Seitenansicht mit gesperrtem Einrückhebel, Abb. 2 in der gleichen Ansicht mit zur Bewegung freigegebenem Einrückhebel und Abb. 3 eine Ansicht der Abb. i von links. Die Vorrichtung ist in der Hauptsache auf einem. Blechschild i aufgebaut, das in geeigneter Weise seitlich an dem Pressentisch 2 zu befestigen ist. Im dargestellten Beispiel ist das Blechschild i an der linken Seite des Pressentisches anzubringen; das entspricht der Anordnung des Sperrhebels an der linken Seite, während der Einrückhebel rechts vom Pressentisch liegt. An dem Schild i ist bei 3 ein zweiarmiger Hebel .4, 5 angelenkt, dessen Arm q. den Handgriff bildet, während der Arm 5 mit einem Hebel 6 schlitzgelenkig verbunden ist. Letzterer sitzt urdrehbar auf einer in dem Schild i und in einer Öuerbohrungdes Pressentisches gelagerten Welle 7. An dem Hebelarm 5 greift eine Zugfeder 8 an, die von einem an dem Schild i gehaltenen Stift 9 ausgeht und den Hebel gegen einen Anschlagstift io zu drücken strebt. Bei dieser Hebelstellung ist der Einrückhebel gesperrt, d. h. er kann nicht niedergedrückt werden.
- Auf dem an der rechten Seite des Pressentisches vorstehenden Ende der Welle 7 ist ein Segment ii befestigt, das durch Betätigung des Hebels .4, 5 und durch Vermittelung des Hebels 6 versch-,venkt wird. In der in Abb, i gezeichneten Sperrstellung liegt das Segment i i mit seiner kreisbogenförmigen Umfläche 12 dem von dem Einr ückhebel 13 ausgehenden Ansatz 14. gegenüber. Ein Niederdrücken des Hebels 13 ist so lange unmöglich, Wie die Bogenfläche 12 des Segmen= tes i i dem Ansatz 1 4. gegenübersteht, was noch während einer gewissen Teildrehung des Segmentes i i der Fall ist und so weit ausgedehnt werden kann, daß der Sperrhebel 4, 5 ganz oder nahezu ganz niedergedrückt Werden muß, bevor die Sperrung des Einrückhebels aufgehoben ist. In Abb.2 ist der Sperrhebel 4., 5 in niedergedrückter Lage dargestellt; der Ansatz 14 ist jetzt für seine Bewegung frei, der Hebel 13 kann betätigt Werden. An dem Ansatz 14 sind beiderseits Laschen 15 in dem Gelenkpunkt 16 angelenkt. Die unteren Enden sind unter Belassung eines gewissen Zwischenraumes durch einen Bolzen 1 7 miteinander verbunden. Die Laschen 1 5 umgreifen das Segment i i seitlich, und der Bolzen 17 greift in einen bajonettartigen Schlitz i9 des Segmentes ein. Der Schlitz i9 ist so angeordnet, daß er bei Lage des Segmentes i i nach Abb. 2 etwa senkrecht oder doch Wenigstens so steht, daß er eine Abwärtsbewegung des Stößels 14 zuläßt. Bei dieser Abwärtsbewegung gleitet der Bolzen 17 der Laschen 15 schließlich an der Schrägbahn, i9 des Schlitzes 18 entlang, wird dadurch nach dem Schwenkpunkt 7 hingelenkt und kommt zur Anlage an der Kante 2o des Schlitzes 18.
- Wenn das Segment i i in der in Abb. 2 dargestellten Lage durch -Niederhalten des Sperrliebels d. festgehalten wird, dann hakt beim Hochgehen des Hebels 13 der Bolzen 17 der Laschen i5 hinter die Schulter 2i an dem Schlitz i8, wodurch die weitere Aufwärtsbewegung der Laschen r5 und damit des Hebels 13 unterbunden ist. Der Hebel 13 kann nicht in seine Ausgangslage zurückkehren; dies ist aber erforderlich, urn die Presse für den nächsten Stößelniedergang kupplungsbereit zu machen. Ein dauernde: Niederhalten oder Blockieren des Sperrhebels 4. in seiner Tieflage hat demnach zur Folge, daß die Presse überhaupt nicht eingerückt werden kann.
- An sich genügt schon die Schwerkraft der frei hängenden Laschen 15, um den Bolzen 17 zur Anlage an der Kante 2o des Schlitzes 18 zu bringen und dadurch zu verhindern, daß der Bolzen 17 unter Umgehung d.=r Schulter 21 in den oberen Teil des Schlitzes 18 eintritt und damit ein Rückkehren des Hehels 13 in seine Ausgangslage ermöglicht; man kann zur Erhöhung der Sicherheit jedoch noch eine geeignete Feder auf die Laschen 15 in dem Sinne einwirken lassen. daß die _,\nlage des Bolzens 17 an der Kante 2o sichergestellt ist. Die Sperrung des Hebels 13 gegen vollkommene Rückbewegung bei niedergehaltenem Hebel 4. kann natürlich auch noch in anderer Weise erfolgen. Wesentlich ist hierbei, daß die Aufwärtsbewegung des Einriickbebels 13 bei niedergehaltenem Sperrhebel.I so weit begrenzt ist, daß die Presse nicht für den nächsten StöPelniedergang kupplungsbereit wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gweihandeinrückvorrichtung für Pressen, deren Einrückhebel durch den niedergedrückten Sperrhebel in seiner Aufwärtsbewegung derart begrenzt wird, daß die Presse für den nächsten Stößelniedergang nicht kupplungsbereit Wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer durch den Sperrhebel (.I, 5) schwenkbaren Welle (7) ein Segment (ii) befestigt ist, gegen das sich in der Ruhelage ein Ansatz (i-.) des Einrückhebels (13 ) abstützt und das einen hakenförmigen Schlitz (18) hat, in dem sich ein Verbindungsbolzen (17) zweier an dem Ansatz (14) des Einriickhebels (13) angelenkter Laschen (1;) führt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH118553D DE728671C (de) | 1939-06-04 | 1939-06-04 | Zweihandeinrueckvorrichtung fuer Pressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH118553D DE728671C (de) | 1939-06-04 | 1939-06-04 | Zweihandeinrueckvorrichtung fuer Pressen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE728671C true DE728671C (de) | 1942-12-02 |
Family
ID=7451019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH118553D Expired DE728671C (de) | 1939-06-04 | 1939-06-04 | Zweihandeinrueckvorrichtung fuer Pressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE728671C (de) |
-
1939
- 1939-06-04 DE DESCH118553D patent/DE728671C/de not_active Expired
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